Silvester 2016 – Warum man auf die Böllerei verzichten sollte

Kommt „lautlos“ gut ins neue Jahr!

In drei Tagen ist es wieder soweit. Die Menschen feiern Silvester und stoßen auf das neue Jahr an. Wie jedes Jahr werden auch in diesem Jahr wieder zig Millionen Euro in die Luft geballert. Was könnte man doch mit dem vielen Geld Gutes tun?

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Mitgliederversammlung des LV Niedersachsen am 11.12.2016

Grundstein zur Teilnahme an der BTW 2017 gelegt

Am 11.12.2016 lud der Landesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Niedersachsen zur ersten Mitgliederversammlung seit Neugründung im Frühjahr 2016 in Hannover/ Döhren ein. Nachdem das Land Niedersachsen die vorangegangenen drei Jahre kommissarisch vom Bundesvorstand geleitet wurde, gab es für den jungen Vorstand viele Punkte zu klären.

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Anschlag auf dem Breitscheidplatz in Berlin

Wieder wurden unschuldige Menschen von einer Sekunde auf die andere kaltblütig aus dem Leben gerissen. Was zurückbleibt ist Angst, tiefe Trauer und Entsetzen.

Die Schuldigen müssen zur Rechenschaft gezogen werden!

Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Betroffenen des gestrigen Anschlages auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin! Unser Dank gilt allen Helfern vor Ort.

Wir werden uns nicht einschüchtern lassen und unsere Werte wie Offenheit und Demokratie zusammen kraftvoll verteidigen.

Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei

Ihre / eure BGSt.

Tierschutzpartei wählt Patricia Kopietz als Direktkandidatin

Pressemitteilung / 19.12.2016

Bei der Aufstellungsversammlung der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) wurde Patricia Kopietz einstimmig als Kandidatin des Wahlkreises 279 Pforzheim, welcher aber auch den gesamten Enzkreis einschließt, für die Direktkandidatur zur Bundestagswahl 2017 gewählt.

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Partei PAN macht Vorschläge, die vom Parlament genehmigt wurden

Liebe Freunde,

Nach einem Jahr Parlamentsvertretung und intensiven Verhandlungen mit der Regierung genehmigte das Parlament 6 Maßnahmen, die von unserer Partei für den Staatshaushalt 2017 vorgeschlagen wurden. Die Regierung war bereit, mehr auf PAN und auf die Sorgen der Bürger zu hören, die bis Oktober 2015 nicht in der Versammlung der Republik vertreten waren.

André Silva, PAN

Wir schätzen und erkennen diese Bemühungen der Regierung an, Vorschläge von unserer Partei zu begrüßen, die es uns erlaubt haben, mit einem kleinen ökologischen, ethischen und sozialen Paradigma – mit knappen Mitteln, nur stellvertretenden und starken Regimentsbeschränkungen – beträchtliche Schritte zu unternehmen.

– Es konnten emblematische Maßnahmen verabschiedet werden, die Prioritäten darstellen, die schon seit langem von den Bürgern verlangt werden. So etwa der Vorschlag, der den Gemeinden bei der Errichtung von amtlichen Tierrücknahmestellen, auch Zwinger genannt, Unterstützung gewährt und eine Überprüfung der Bedingungen des derzeitige Netzwerkes der Zwinger ermöglicht, sowie dass der Ausbau der Center im ersten Halbjahr 2017 schrittweise gestartet werden kann. Dieser Prozess beginnt mit einem Investitionen von einer Million Euro.

– Die Verringerung des Mehrwertsteuersatzes für viele Geräte oder Gegenstände, die von Menschen mit Behinderungen genutzt werden, eine Maßnahme, die darauf abzielt, zu einer stärkeren sozialen Eingliederung und zur Verringerung der bestehenden Ungleichheiten beizutragen, Anerkennung des Wertes und des sozialen Beitrags dieser Bürger ungeachtet ihres Zustands zu beweisen.

– Der Vorschlag für einen Anreiz zur Elektromobilität durch die Erneuerung der staatlichen Fahrzeugflotten für insgesamt 1.200 Elektrofahrzeuge im Staatsfahrzeugpark bis 2019 war eine sehr bedeutende Leistung bei der Bekämpfung des Klimawandels und der Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Von diesen werden bereits ab 2017 in der öffentlichen Verwaltung 150 Elektrofahrzeuge mit der Verstärkung von mindestens 250 neuen Ladestationen integriert.

– Ökologische Landwirtschaft profitiert auch von der Genehmigung der Ausbildung in der biologischen Landwirtschaft, von mindestens zwei Technikern aus jeder der regionalen Landwirtschaftsdirektionen in einem frühen Stadium und von einem Steuer-Nutzen aus Zertifizierung.

– Wir waren auch in der Lage, die Steuern auf einfache, verdichtete Flocken von Getreide und Hülsenfrüchte ohne Zuckerzusätze zu reduzieren, die zweifellos dazu beitragen, ungesunde Ernährungsgewohnheiten und niedrige Nährwerte zu reduzieren.

Da wir nicht Teil der Mehrheit sind, die die Regierung unterstützt, betrachten wir dieses Budget als Vertrauen. Durch die Ermöglichung eines Durchbruchs in den Ursachen, für die die Partei gewählt wurde, und weil es einen offenen Dialog für den Rest dieser Legislaturperiode gibt, hat PAN gestern in der Gesamtabstimmung des Staatshaushalts für 2017 der Mehrheit zugestimmt.

Wir hoffen, dass Ihnen dies einige Ideen für die Ermächtigung und auch Ermutigung für Ihre großartige Arbeit geben wird. Wir sind wirklich glücklich!

Mit freundlichen Grüßen aus Portugal,
PAN

Daunen: Ein Tierschutzproblem in unseren Betten

Wir möchten euch bitten, keine Produkte aus Daunen zu kaufen: Bitte meidet Daunendecken und -kissen aller Art, Jacken und Mäntel und alles andere, was mit Daunen gefüllt ist. Mit dem Kauf dieser Produkte heizt ihr nur den Markt an und das Leid, was hinter der Produktion von Daunen steht. Warum, erfahrt ihr von Vier Pfoten:

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Mitgliederversammlung des Landesverbandes Hessen am 10.12.2016

Landesverband Hessen stellt Weichen für die Bundestagswahl 2017

Auf dem Bundesparteitag unserer Tierschutzpartei, am 08.10.2016, wurde die Teilnahme an der Bundestagswahl beschlossen. Nun hat sich der Landesverband Hessen auf der Mitgliederversammlung am 10.12.2016 ebenfalls für die Teilnahme an der Bundestagswahl entschieden.

Die Kandidaten für die Landesliste Hessen wurden mit folgenden Listenplätzen gewählt:

  1. Claudia Scharnagl
  2. Sylvia Emmerling
  3. Sigrid Wellmann
  4. Marc-Oliver Pohle

Zunächst müssen wir 2000 Unterstützungsunterschriften in Hessen sammeln, damit wir zur Wahl zugelassen werden. Das Formular dafür ist angefordert; sobald es vorliegt, wird es auf der „Sonderseite zur Bundestagswahl 2017“ veröffentlicht. Wir freuen uns über Unterstützung beim Sammeln der Unterschriften. Bitte schickt die ausgefüllten Originalformulare an unsere Landesgeschäftsstelle, Marienbader Str. 6, 61273 Wehrheim.

Claudia Scharnagl hat über die Aktivitäten seit der letzten Mitgliederversammlung am 02.07.2016 berichtet. Durch den Rücktritt von Raúl Siegert Anfang Oktober 2016 hat Claudia Scharnagl seitdem die Aufgaben der 1. Vorsitzenden übernommen.

Außerdem gab es 2 Nachwahlen des Landesvorstandes mit folgendem Ergebnis: 2. Landesvorsitzende wurde Sylvia Emmerling, Schriftführer wurde Marc-Oliver Pohle.

Vielen Dank an Sylvia Emmerling und Marc-Oliver Pohle für die Stärkung unseres Landesverbandes Hessen.

Zwei wichtige Termine unseres Landesverbandes wurden angekündigt und können schon mal im Kalender vorgemerkt werden:

03.03. – 05.03.2017: Veggieworld Rhein-Main in Hofheim (Interessierte Helfer melden sich bitte beim Landesvorstand)
28.03.2017: m naxos Kino in Frankfurt wird der Film „Im Namen der Tiere“ gezeigt in Kooperation mit unserem Landesverband und anschl. Diskussion mit der Regisseurin.

Der Landesvorstand dankt den anwesenden Mitgliedern, die an der Mitgliederversammlung teilnahmen, für ihr Kommen und den sehr konstruktiven und harmonischen Ablauf. Herzlichen Dank an Matthias Ebner für die Übernahme der Versammlungsleitung.

Claudia Scharnagl

PM zum Wort des Jahres: postfaktisch

Pressemitteilung / 16.12.2016

“Postfaktisch“ wurde zum internationalen und deutschen Wort des Jahres gekürt. In jüngster Zeit wurde es im Zusammenhang mit dem Brexitreferendum und der US-Präsidentschaftswahl vermehrt verwendet. Es steht für eine Politik, die nicht durch Fakten, sondern Gefühle bestimmt wird. So wurden etwa von den Brexitbefürwortern falsche Zahlen verwendet, um die Wut auf die EU anzuheizen oder von Donald Trump behauptet, der Klimawandel sei von den Chinesen erfunden worden, um in den USA Jobs zu vernichten.

Uns von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz konnte man noch nie hinter´s Licht führen. Mag das aktuell gekürte Wort des Jahres “postfaktisch” helfen, dass die Wahrheit zu allen durchdringt.

Fleisch ist ein Stück Lebenskraft – das weiß mittlerweile jede*r – ist ein gutes Beispiel für – POSTFAKTISCH. Es gibt heute keinen vernünftigen Grund, Tiere zum Zwecke der Ernährung zu töten, niemand in Deutschland müsste Hunger leiden, wenn bei uns nicht mehr geschlachtet würde – das ist – TATSACHE.

Dass die Häufigkeit und Heftigkeit extremer Wetterereignisse zunimmt, ist durch Klimaschwankungen bedingt, die es immer schon gab – POSTFAKTISCH. Die Erderwärmung, insbesondere durch das Freisetzen von sog. Treibhausgasen, schreitet unaufhörlich fort – TATSACHE.

Die Kuh gibt doch sowieso Milch – POSTFAKTISCH. Nur das perfide Zusammenspiel von Pharmazeutika, züchterischer Auslese und permanenter Trächtigkeit zwingen dem Körper der Kuh diese Leistung auf Kosten der eigenen Gesundheit ab – TATSACHE.

Die wissenschaftliche Forschung kann ohne Tierversuche nicht auskommen – POSTFAKTISCH. Eigentlich gibt es nur 2 Gründe, Tierversuche zu befürworten: entweder weiß man darüber zu wenig oder man verdient daran! (Dr. Dr. Christopher Anderegg, Arzt und Biologe) – TATSACHE.

TTIP ist gut für Wohlstand, Wachstum und Arbeitsplätze – POSTFAKTISCH. TTIP birgt erhebliche Gefahren für Umwelt, Gesundheit und Arbeitnehmerrechte, Gewinner sind nur Banken und Konzerne – TATSACHE.

Brot & Spiele gab es nur im historischen Rom – POSTFAKTISCH.

Dr. Heidi Stümges

Pressekontakt:

Thomas Schwarz
Pressesprecher
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Telefon: 02131 / 7398300 oder 02131 / 7398430
E-Mail: thomas-schwarz (at) tierschutzpartei.de

Luxemburg: Fuchsjagdverbot um ein weiteres Jahr verlängert

O-Ton „Initiative zur Abschaffung der Jagd“

„Die Regierung von Luxemburg hat das seit 2015 bestehende Verbot der Fuchsjagd um ein weiteres Jahr verlängert. Dies meldet das Luxemburger Wort am 14.12.2016.

Laut Camille Gira, Staatssekretär im Nachhaltigkeitsministerium, gebe es keine Gründe, die bestehende Regelung abzuändern. „Ich bin zufrieden mit dem Umstand, dass auch Landwirte und Jäger keine größeren Probleme mehr mit dem Verbot haben“, so Gira.

Der kleine Staat kann damit als großes Vorbild für Europa dienen: Statt sich einseitig den Abschussinteressen der Jägerlobby unterzuordnen, setzt die luxemburgische Regierung darauf, Belange von Natur- und Tierschutz bei der Jagdgesetzgebung angemessener zu berücksichtigen. Die Botschaft: Auch Wildtiere brauchen Schutz vor ungerechtfertigten Nachstellungen.

Als das Fuchsjagdverbot 2015 zum ersten Mal verkündet wurde, malte der Luxemburgische Jagdverband in öffentlichen Stellungnahmen Schreckensszenarien ausufernder Fuchsbestände und um sich greifender Wildseuchen an die Wand.

Dies ist alles nicht eingetreten.

In Luxemburg wurden 2016 um die 150 tote Füchse, die am Straßenrand aufgesammelt wurden, auf eventuelle Krankheiten untersucht. Bei nur einem Drittel konnte eine Infizierung mit dem Fuchsbandwurm festgestellt werden. Das wäre absolute europäische Norm, so Staatssekretär Gira. Tollwutinfektionen konnten keine gefunden werden.

Ein Blick auf langjährig fuchsjagdfreie Gebiete zeigt, dass das Jagdverbot auch weiterhin keineswegs das ökologische Gleichgewicht aus den Angeln hebt. Ob in den Dünengebieten Nordhollands, dem jagdfreien Schweizer Kanton Genf, Nationalparks wie Berchtesgaden und Bayerischer Wald oder fuchsjagdfreien Großrevieren in ganz Europa: Überall dort hat weder eine Massenvermehrung von Füchsen stattgefunden noch hat die Häufigkeit von Wildseuchen zugenommen. Es gibt daher auch keinen Anlass zu der Annahme, dass die Situation in Luxemburg sich in den nächsten Jahren anders entwickeln wird.“

Lesen Sie dazu: Luxemburg als Vorbild in Sachen Wildtierschutz

Initiative zur Abschaffung der Jagd / Kurt Eicher, Biologe Studiendirektor