25.05.2014 Kommunalwahl in Düsseldorf

Claudia Krüger kandidiert für den Stadtrat

Die NRZ berichtete in ihrer Düsseldorfer Ausgabe vom Donnerstag den 03.04.2014 über die Teilnahme der Partei Mensch Umwelt Tierschutz an der Kommunalwahl (die zeitgleich mit der Europawahl angesetzt ist).

„Alle 41 Wahlkreise wurden mit Kandidaten besetzt, auf Platz 1 der Reserveliste und damit als Spitzenkandidatin tritt Verwaltungsangestellte Claudia Krüger (48) an, seit mehr als 15 Jahren im Tierschutz aktiv.

Da es bei der Kommunalwahl keine Sperrklausel gibt, erwartet die Tierschutzpartei mindestens ein oder zwei bis Mandate.“ (zitiert aus der NRZ)

Am 25.05.2014 Claudia Krüger in den Stadtrat wählen!

Veggie-Messe in Salzburg voller Erfolg!

Landesverband NRW in Aktion

Zitiert aus einer Pressemeldung des VGT: „Angefangen hat alles mit den ersten Veganen Sommerfesten 1998. Mittlerweile gibt es schon seit 3 Jahren zusätzlich noch die Veggie Messen. Heuer fand eine Messe am Wochenende (29./30. März 2014) im Messezentrum Salzburg statt. Diese Messen zeichnen sich besonders durch die beliebten Kochshows aus sowie durch Vorträge verschiedener ExpertInnen zu Themen aus Tierschutz und Vegetarismus bzw. Veganismus. U.a. stellte Chris Geiser aus Tirol seine neueste Produktpalette „MyEy“ vor, vegane Flüssigeier, unterteilt in Dotter und Eiklar, mit denen man nicht nur bestens backen, sondern auch eine köstliche Eierspeis und sogar Spiegeleier kochen kann! Der VGT war auch mit einem Infostand auf der Messe vertreten.

Bei seinem Vortrag betonte VGT-Obmann Martin Balluch, dass Tiere auch bewusst entscheiden können und über Autonomie verfügen. Angesichts von Vorlesungen über Tierethik an der Vet Uni Wien, bei der ebendies geleugnet und auf Kant verwiesen wird, wonach Tiere moralisch den Sachen zuzuordnen seien, ist dieses Thema brandaktuell. Tiere, so wird da behauptet, könnten zwar fühlen, aber nur wie Biomaschinen auf Reize durch Instinkte oder konditionierte Reiz-Reaktionen reagieren, daher hätte für sie der Begriff „Freiheit“ keinen Sinn und sie wären moralisch irrelevant. Balluch hielt dieser Position seine 30 jährigen Erfahrungen mit Hunden entgegen: beim Anblick einer schwierigen Kletterstelle in der Natur, z.B., erwägen Hunde oft minutenlang, welcher Weg am besten einzuschlagen sei, und entscheiden sich dann bewusst dafür. Diese Entscheidung ist insofern vernünftig, als sie meistens tatsächlich den für den Hund leichtesten Weg trifft. Sie ist frei, weil sie nach einer bewussten Abwägung durchgeführt wurde. Hunde beweisen damit, und mit vielen anderen Beispielen, dass sie sehr wohl autonom entscheiden können und daher Kants Schlussfolgerung, Tiere seien nur Mittel für menschliche Zwecke, falsch ist.“

Danke an die Vegane Gesellschaft Österreich für die gute Zusammenarbeit.

UN-Gericht verbietet Japan Walfang in der Antarktis „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ (Mahatma Gandhi)

Foto: Captain Paul Watson (Sea Shepherd) und Bundesvorsitzender Stefan B. Eck bei gemeinsamen Vortrag

Seit 1986 macht Japan Jagd auf Wale, obwohl diese Tierart durch die internationale Walfangkommission unter Schutz gestellt wurde, weil sie massiv vom Aussterben bedroht ist. Japan fischte noch zwei Jahre nach Beginn dieses Moratoriums weiter und gab danach vor, dass es sich bei der Waljagd um die Erforschung der Meeressäuger handele. Nach eigenen Angaben töteten japanische Walfänger seit 1988 mehr als 14.000 Wale in der Antarktis und im Nordpazifik, weitere 5000 in Meeren auf der Nordhalbkugel. Der wahre Grund für die angebliche Erforschung: Walfleisch gilt in dem asiatischen Land als Delikatesse.

Jahrelang protestierten Tierschützer und Umweltaktivisten, darunter auch Paul Watson und die von ihm gegründete Organisation Sea Shepherd, gegen das Abschlachten der grauen Riesen.

Nachdem Australien 2010 beim höchsten UN-Gericht Klage gegen das schändliche Treiben Japans eingereicht hatte, haben nun die 16 Richter ihr Urteil verkündet: Japan wurde der Walfang in der Antarktis verboten!

Nun werden die intelligenten Meeressäuger nur noch von Norwegen und Island bejagt; sie betreiben ihren Walfang aus kommerziellen Zwecken und berufen sich dabei auf ihre Tradition.

Der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck, der mit Paul Watson befreundet ist, begrüßt die Entscheidung des UN-Gerichts außerordentlich. “Ein Teilerfolg wurde erreicht, aber der Schutz der überfischten Ozeane muss weitergehen, wenn wir den größten Lebensraum unseres Planeten auch für zukünftige Generationen erhalten wollen. Vom Schutz der Weltmeere hängt viel ab, denn wenn das Meer stirbt, stirbt auch der Mensch.“

Landesverband Hamburg in Aktion gegen Tierversuchstransporte

Am 31.03.2014 organisierte die Tierbefreiung Hamburg eine zweistündige Demonstration vor dem Air France/KLM Cargo Office Norderstedt. Es waren ca. 18 Aktivisten mit Bannern, Schildern und Megaphonen vor Ort.

 

Vom Landesverband Hamburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz waren insgesamt fünf Mitglieder (Bettina Jung, Ulla Schloon, Eva und Mark Stachnow sowie Martin Buschmann) dabei.

Kein Tiermord für die Kunst – Kein Schaf auf einer Opernbühne für eine simulierte Schächtung!

Aus Mitarbeiterkreisen des Theaters Freiburg wurde uns zugetragen, dass für die Oper „Gegen die Wand“, die am 29. März Premiere hatte, ein lebendes Schaf auf die Bühne gebracht werden soll, und dort, an den Hinterbeinen hochgezogen, für eine simulierte Schächtung herhalten soll.

Damit waren wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, nicht einverstanden!

Letztes Jahr in Leipzig bei einer Aufführung des „Aktionskünstlers“ Nitsch konnten wir mit unserer Protestaktion verhindern, dass Tiere für die „Kunst“ extra geschlachtet wurden.

Dieses Jahr zeigte unser Schreiben an die Intendantin des Freiburger Theaters, Frau Barbara Mundel, Erfolg. Wir haben erreicht, dass die Schächtszene aus dem Programm genommen wurde.

Wir meinen: In einer Zeit unendlichen Tierleids dürfen Tiere nicht auch noch für eine billige Effekthascherei missbraucht werden!

Kleine Zusatzinformation: Die Bundesvorsitzende Barbara Nauheimer wurde von der Intendantin zur Premiere der Oper eingeladen, damit sie sich persönlich davon überzeugen kann, dass kein Schaf auf die Bühne gebracht wird.

Landesverband Hamburg in Aktion

Sea Shepherd rief auf zum Beach Clean Up in Meldorf! Wir waren selbstverständlich dabei! Am 29.3.2014 fanden sich rund 50 Aktivisten „For the oceans“ zu einer kraftvollen, kleinen Wiedergutmachung an der Küste Meldorfs ein.

 

Die Ausbeute war immens: Auf nur 3 km felsigem, unwegsamem Gelände. Hier zeigt sich die Notwendigkeit des Politischen Handelns jeglicher Reduktion von Plastik-Müll. Ein Verbot von Plastiktüten im Einzelhandel, wie wir ihn fordern, wäre ein erster, essentieller Schritt zum Schutz der Meere und ihrer Lebewesen.

Umweltmesse in Landshut

Landesverband Bayern im Wahlkampfmodus

Vom 21.- bis 23. April fand in Landshut die größte Bayerische Umweltmesse statt. Der Landesverband Bayern war vor Ort, um den Besuchern deutlich zu machen, dass Umweltschutzpolitik eines unserer Schwertthemen ist. Barbara Nauheimer, Horst Wester, Reinhold und Kai Kassen und weitere Parteimitglieder betrieben gezielten Wahlkampf und konnten auch neue Mitglieder gewinnen. Ein Beispiel von vielen, wie aktiv und motiviert unsere Landesverbände den Europa-Wahlkampf betreiben – ist doch nach dem Wegfall der 3 %-Hürde die große Chance da, ins EU-Parlament einzuziehen und politische Verantwortung zu übernehmen.

 

Demo gegen LPT, HH-Neugraben am 27.03.2014

Gemeinsam mit der „Aktionsgruppe Nord gegen Versuchstierhandel und Tierversuche“ pro­tes­tier­ten Mitglieder des Landesverbandes am 27. März in Hamburg-Neugraben. Dort ist inmitten eines lauschigen Wohngebietes der Sitz des größten deutschen Auftragslabors für Tierversuche: das LPT.

Durch die Positionierung an beiden Toren waren die Mitarbeiter/innen und Lieferanten mit Sprechchören und Transparenten konfrontiert. Im Laufe der dreistündigen Demonstration wuchs die Zahl der Teilnehmer/innen stetig an (unterstützt von Ortsansässigen), so dass einige Angestellte nach Dienstschluss, versteckt in Taxis, das Gelände verließen, um anonym zu bleiben.

Wir werden nicht nachlassen, gegen das unermessliche Leid der Tiere für unsinnige Forschung zu protestieren!

Ulla Schloon, Vorsitzende Landesverband Schleswig-Holstein
Bettina Jung, 1. Vorsitzende Landesverband Hamburg
Martin Buschmann, 2. Vorsitzender Landesverband Hamburg

 

Tierheim-Überfall in Rumänien

Am Freitag, den 21. März brachen Hundefänger der ASPA (Veterinär-Aufsichts­behörde der Stadt Bukarest) in ein Tierheim des 6. Bezirks von Bukarest sowie in die dem Tierheim angegliederte Tierklinik ein und entwendeten 68 Tiere. (In manchen Berichten ist von 75 und auch von 90 Hunden die Rede). 18 Tiere gehörten der Tierschutz­organisation „4 Pfoten“. Polizeibeamte verhinderten, dass Mitarbeiter des Tierheims und der Klinik schützend eingreifen konnten. Die Hunde wurden von den Hundefängern mit erheblicher Gewalt in Käfige verfrachtet, einige wurden dabei schwer verletzt, acht Hunde starben.

Die Tierschutzorganisation „4 Pfoten“ besass mit dem Bürgermeisteramt des Bukarester Stadtteils 6 einen laufenden Vertrag, der vorsah, dass „4 Pfoten“ die Versorgung, die Entwurmungen, Sterilisationen und das Mikrochippen der dort untergebachten Hunde auf eigene Kosten vornehmen und dafür auch die angegliederte städtische Tierklinik benutzen darf. In den vergangenen zwei Jahren hat „4 Pfoten“ über 3000 Tiere behandelt; viele konnten an Hundefreunde im In- und Ausland vermittelt werden. Der Vertrag sollte zum 17. April diesen Jahres auslaufen. Mit Post vom 25.03. wurde er einseitig gekündigt; demzufolge war er jedoch am 21. März noch in Kraft, sodass neben der ungeheuren Grausamkeit, mit der die Hundefänger der ASPA vorgingen, die Aktion absolut illegal war.

Der medialen Aufmerksamkeit, auch der rumänischen Presse, die zum ersten Mal über die mafiösen Machenschaften der ASPA berichtete, sowie den Protesten vor Ort und europaweit ist es zu verdanken, dass am 24. März 17 Hunde der Organisation „4Pfoten“ zurückgegeben wurden. Acht Hunde, die sich in der Tierklinik befanden wegen kurz zuvor durchgeführter Kastrationen konnten ihren Besitzern übergeben werden. Ein Hund wird vermisst. Die restlichen neun Hunde wurden in das Partnertierheim von „4 Pfoten“ nach Speranta gebracht. Während des 3-tägigen Diebstahls befanden sich die Hunde im städtischen Tierheim in Bragadiru, das auf einem Gefängnisgelände untergebracht ist und von Gefängniswärtern betreut wird. Berichten zufolge kamen die Hunde von „4 Pfoten“ in erheblich traumatisiertem Zustand zurück. Wie es den anderen gestohlenen Hunden geht ist nicht bekannt. Leider muss man jedoch vom Schlimmsten ausgehen.

Barbara Nauheimer
Bundesvorsitzende

Protest!

Hier gemeinsam mit VIER PFOTEN den rumänischen Ministerpräsidenten Victor Ponta auffordern, das Tötungsgesetz von rumänischen Straßenhunden außer Kraft zu setzen! (Protest hier unterschreiben)