Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion

Ca. 20 Mitglieder der Partei Mensch Umwelt Tierschutz beteiligten sich am 12.07.2014 an der Großdemonstration in Berlin gegen die aktuell vor den Färöer-Inseln stattfindenden Massaker an Meeressäugern. Organisiert wurde die Aktion, an der sich ca. 400 Aktivisten beteiligten, von der Aktion Fair Play Berlin sowie von Sea Shepherd Deutschland.

Fast alle Gesichter waren bekannt und es war ein kraftvolles Miteinander, wie schon die Demonstration gegen die Delfin-Tötungen vor Taiji im Februar. Herzlichen Dank allen Teilnehmern!

Animal Equality Erfolg: Stopfleberverbot in Indien

“Das indische Außenhandelsministerium gab am 3. Juli 2014 bekannt, dass ein landesweites Importverbot für Stopfleber in Kraft tritt. Die Entscheidung des Ministeriums ist eine direkte Folge der Kampagne von Animal Equality. Animal Equality hatte 2012 die Ergebnisse einer zweijährigen Recherche in den Stopfleberindustrien Spaniens und Frankreichs veröffentlicht. Die Recherche deckte die grausamen Bedingungen auf, unter denen die Enten leben müssen und getötet werden. Eine der untersuchten Farmen exportierte nachweislich Stopfleber nach Indien. Animal Equality Indien appellierte daraufhin an den Handelsminister, den Import von Stopfleber nach Indien zu verbieten. Das Verbot wurde am 03. Juli 2014 erlassen.” (Zum Beitrag)

(Zur Recherche)

Wahlen 2014

Landtagswahl in Sachsen am 31.08.2014 – Wir sind dabei!

Die erste Hürde ist geschafft; das Sammeln der 1000 Unterstützungsunterschriften ist abgeschlossen. Am 04.07.2014 teilte uns der Landeswahlleiter in Kamenz mit, dass die Partei Mensch Umwelt Tierschutz mit Landesliste für die Landtagswahl Sachsen am 31.08.2014 zugelassen wurde.

Wenn Sie die aktiven Mitglieder des Landesverbandes Sachsen bei ihrem Wahlkampf unterstützen wollen, dann nehmen Sie bitte mit Herrn Michael Roth Kontakt auf: Handy 0176 – 344 95 177 oder kontaktieren Sie das Vorstandssekretariat: sekretariat (at) tierschutzpartei.de. Ihre E-Mail wird von hier aus an Herrn Roth weitergeleitet.

Bei der Landtagswahl am 30.08.2009 im Freistaat Sachsen erzielten wir 2,1 Prozent der Stimmen. Wir benötigen deshalb jede Hilfe im Wahlkampf, um wieder unsere Stammwähler zu mobilisieren und natürlich wollen wir auch neue Wähler von unseren Zielen überzeugen können, um ein gutes Wahlergebnis einzufahren!

Melden Sie sich bei uns, werden Sie aktiv und kämpfen Sie gemeinsam mit uns für Mensch, Umwelt und Tierschutz hier in Sachsen!

Bedenke: “Niemand begeht einen größeren Fehler als der, der nichts tut, weil er glaubt, nur wenig tun zu können.”

Animals Angels bittet um Verbreitung dieser Geschichte!

Tier des Monats: Habiba

Habiba war eine alte Kameldame. Wir fanden sie im Mai im Mittleren Osten in einem Pferch mitten unter Hunderten anderer Kamele, die zum Schlachten gehen sollten. Sie lag im Sand auf der Seite, und weil sie nicht aufstehen konnte, kam sie auch nicht an Wasser oder Futter.

Sie bestand nur noch aus Haut und Knochen. Nirgends gab es Schatten – hier nicht und in keinem der vielen anderen Pferche. Wir brachten ihr etwas zum trinken, aber sie sah so aus als hätte sie schon aufgegeben und wollte nur noch in Ruhe gelassen werden. Verzweifelt suchten wir nach einer Möglichkeit, ihr Leiden zu beenden: Völlig unmöglich in einem Land, in dem aus religiösen Gründen Tiere nur zum Verzehr getötet werden dürfen.

Kamele werden zur Fleisch’erzeugung’ gehalten, aber auch für ihre Milch, zum Züchten und für Rennen. Wenn sie zu nichts mehr nütze sind, gehen die meisten zum Schlachter. Aber Habiba war alt und krank und daher nichts mehr wert, auch nicht zum essen. Das erfuhren wir von ihrem Besitzer, den wir nach langem Suchen endlich gefunden hatten. Fünf Tage lang begleiteten wir Habiba in ihrem Elend.

Von Krankheit und Leid gezeichnet, starb Habiba schließlich, nachdem wir zum letzten Mal einige Stunden bei ihr gewesen waren.

Der „Tag für Tiere“ am 5. Juli 2014 in Hannover

LV Niedersachsen u. Hamburg in Aktion

Wie alljährlich fand auch dieses Jahr wieder der „Tag für Tiere“ in Hannover statt, ausgerichtet vom Arbeitskreis Tierschutz der SPD. An prominenter Stelle, dem Kröpcke, waren viele Pavillons aufgebaut, darunter von der Aktion Fairplay (Thema Hundemord in Rumänien), den Ärzten gegen Tierversuche, der Albert-Schweitzer-Stiftung, Sea Shepherd, der Taubenhilfe Hannover, VierPfoten und rund 30 weiteren Vereinen und Organisationen. Auch wir, der LV Niedersachsen, waren mit einem Stand dabei – nach einigen Irritationen im Vorfeld, denn die Bürgerinitiative Lahstedt-Ilsede hatte sich unter „Tier-Mensch-Umwelt“ angemeldet (und erschien auch so auf Facebook), was aufgrund der Namensähnlichkeit bei mehreren Interessierten zu der Frage führte, ob unsere Partei eine Umbenennung vorgenommen hätte! Um dergleichen auszuschließen und künftige Irritationen zu vermeiden, wird der betr. BI dringend empfohlen, sich von der genannten Bezeichnung zu trennen.

Mehreren Helfern am Info-Stand ist zu danken: Mitglied Kirsten Wittich, die ihn transportierte und mit aufbaute, und vor allem den drei Mitgliedern vom LV Hamburg – Bettina Jung und Martin Buschmann mit Frau Natamon -, die den weiten Weg nicht gescheut hatten und den Stand mit betreuten. Damit wurde die Vorsitzende des LV Niedersachsen, Margret Giese, merklich entlastet.

Abgesehen vom Verteilen von Infoblättern konnten wir das Projekt „Unterschriftensammeln gegen das geplante Freihandelsabkommen mit den USA“ weiter fortführen. Die von attac initiierte Kampagne mit umfassenden Informationen zu dem nichts Gutes verheißenden Thema, veranlasste viele Besucher, ohne langes Zögern ihre Unterschrift zu geben.

Dieser Tag zeigte wieder einmal eindrucksvoll, wie Menschen, denen insbesondere das Leid der Tiere am Herzen liegt, ganz selbstverständlich ihre Freizeit opfern – und damit eine nicht zu unterschätzende Vorbildfunktion innerhalb der Gesellschaft einnehmen!

30.06.2014: Bericht aus Strasbourg Teil I

In der GUE/NGL Fraktionssitzung am 30.06.2014 stand Martin Schulz anlässlich seiner Bewerbung für das Amt des Präsidenten des 8. Europäischen Parlamentes den Fraktionsmitgliedern Rede und Antwort.

Unter anderem wurden Fragen zum Thema TTIP (Freihandelsabkommen), zur Austeritätspolitik, zu seinem peinlichen Wahlslogan “Nur wenn Sie Martin Schulz und die SPD wählen, kann ein Deutscher Präsident der EU-Kommission werden” und zu den “Kungeleien hinsichtlich der Postenbesetzung in der EU-Kommission und im Europäischen Parlament” gestellt.

Fraktionsmitglied Stefan Bernhard Eck befragte Schulz hinsichtlich des Gerüchts einer Europäischen Wahlklausel, durch die >allen< kleineren Parteien zukünftig der Einzug ins Europäische Parlament verwehrt bleiben soll.

Martin Schulz beantwortete diese Frage mit dem Hinweis auf das Sondervotum des Bundesverfassungsrichters Peter Müller (CDU).

Schulz selbst lehnte wie Peter Müller den Wegfall der 3% Hürde kategorisch ab. Es sei (sinngemäß) nicht demokratisch, dass das Bundesverfassungsgericht die Entscheidung des deutschen Bundestages einfach vom Tisch wischen könne (!).

“Herr Eck, Ihr Platz für die nächsten fünf Jahre ist sicher, aber ich will zukünftigen Ereignissen nicht vorgreifen.” Ob dies in fünf Jahren auch noch so sei, könne er nicht sagen.

Wie diese Aussage zu werten ist, überlassen wir unseren Leserinnen und Lesern, Wählerinnen und Wählern…

Zum Abschluss diesen ereignisreichen Tages trafen sich die Mitglieder der GUE/NGL zu einem kleinen Umtrunk und diskutierten dabei unter anderem über die Vorstellung von Martin Schulz.

Unser EU-Abgeordneter Stefan Bernhard Eck bedankte sich bei der Fraktionsvorsitzenden Gabi Zimmer für die demokratische Position bei der Abstimmung über die Einführung der 3 % Hürde im vergangenen Jahr.

Außer der Partei “Die LINKE” hatten alle anderen Parteien im Deutschen Bundestag für die 3% Hürde gestimmt!

Gabi Zimmer versicherte nochmals unserem Abgeordnetem die Unterstützung der Delegation der Partei die LINKE, wenn es um Verbesserungen in den Bereichen Tier- und Umweltschutz geht.

05.07.2014: Bericht aus Strasbourg Teil II

Historischer Moment

Die Fraktionsvorsitzende Gabi Zimmer benennt als eines der wichtigsten Themen der Fraktion GUE/NGHL innerhalb der kommenden 5 Jahre Tierschutz und die Umsetzung von Tierrechte explizit am Ende ihrer Rede vor dem Plenum!

„Herr Präsident, meine Damen und Herren! Ich möchte natürlich auch im Namen meiner Fraktion allen neu gewählten Kollegen und Kolleginnen hier viel Glück und gute Zusammenarbeit wünschen, und vor allem auch wünschen, dass wir als Europäisches Parlament klare und deutliche Signale aussenden, und zwar, dass wir hier tatsächlich die Stimme jener vertreten, die darauf warten, dass in der Europäischen Union eine Politik der sozialen Verantwortung, des solidarischen Miteinanders, der ökologischen Verantwortung und – ich sage das jetzt bewusst – auch des Tierschutzes, der Tierrechte betrieben wird.“

06.07.2014: Statement

Rumänien geht gegen demonstrierende Tierschützer/innen brutal vor

Die aktuellen dramatischen und fast schon bürgerkriegsähnlichen Vorgänge in Rumänien berühren mich zutiefst. Was den Schützern der Straßenhunde vor laufenden Kameras angetan wird, lässt erst recht auf grausame Zustände in den staatlichen Sammelstationen der ASPA schließen. Wer mit Menschen so umgeht, der wird noch brutaler mit unschuldigen und wehrlosen Tieren umgehen!

Durch den Beschluss vom 23. Juni 2014, der den Massentötungen endlich den rechtlichen Boden entzieht, die aber trotzdem weitergehen, wird deutlich, dass Rumänien noch weit von Rechtstaatlichkeit entfernt ist.

Meine Gedanken sind bei den Menschen, die sich vor Ort der Aggression und der Staatswillkür tapfer aussetzen und sich dem Unrecht – ohne Angst, selbst körperlichen Schaden zu nehmen – in den Weg stellen. Meine Gedanken sind aber auch bei den Straßenhunden, die hungern, die gequält werden und letztlich umgebracht werden.

Ich habe meinen Wählerinnen und Wählern versprochen, mich für die Hunde in Rumänien einzusetzen, was ich im Rahmen meiner Möglichkeiten auch jetzt schon tue! Aus strategischen Gründen kann ich momentan noch keine genaueren Angaben hierzu machen, denn es könnte meine Vorhaben beeinträchtigen. Es wird sich auch nicht von heute auf morgen ein Erfolg einstellen, denn alles braucht seine Zeit – erst recht im Politgetriebe in Brüssel.

Stefan Bernhard Eck

05.07.2014: Erste Demo “Wir haben Agrarindustrie satt“ in Dresden

Landesverband Sachsen in Aktion

Am 05.07.2014 haben sich die Mitglieder des Landesverbandes Sachsen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz dem neu gegründeten Agrar- und Verbraucherbündnis „Meine Landwirtschaft Sachsen“ angeschlossen und forderten bei der Demonstration mit den rund 3000 anwesenden Menschen eine zukunftsfähige Agrarpolitik in Sachsen.

Mit Trillerpfeifen, Trommeln, Traktorenlärm und lautstarken Parolen zogen die Demonstranten – unter ihnen auch Biobauern und Imker – von Dresden-Neustadt in Richtung Innenstadt bis zur Frauenkirche.

Michael Roth, aktives Mitglied aus dem Landesverband Sachsen, war mit einem Infostand vor Ort, der gut besucht wurde und gleichzeitig dazu diente, die Besucher zu informieren, dass die Partei Mensch Umwelt Tierschutz mit Landesliste bei der Landtagswahl Sachsen am 31.08.2014 vom Landeswahlleiter in Kamenz am 04.07. zugelassen wurde.

 

Fleißige Unterstützung am Infotisch erhielt Michael Roth dabei von einigen Mitgliedern aus seinem Landesverband, von Franziska Gerhardt aus dem Bundesschiedsgericht und Sabine Jedzig aus dem Bundesvorstandssekretariat sowie von Doro aus dem Landesverband Berlin, die in Vertretung von Artur Kalka extra nach Dresden angereist war. Bei allen nicht namentlich genannten Mitgliedern möchten wir uns an dieser Stelle für ihren Einsatz ganz herzlich bedanken!

Pressemeldungen zur Demo vom Sachsenspiegel, Sächsische Zeitung, Focus, MDR Sachsen, Leipziger Volkszeitung, MDR Info, Osterländer Volkszeitung, Neues Deutschland finden Sie auf der Homepage von „Wir haben es satt“ unter: (Hier zu den PMs).

Kurz bemerkt: Weniger erfreulich ist die Tatsache, dass hier in Dresden, so wie in anderen geschichtsträchtigen Städten auch, wie z.B. in Wien, wo es auch schon Proteste bez. Fiaker hagelte, Pferde vor Kutschen gespannt werden, die bei Lärm, Trubel und Autoabgasen ihren Dienst als Zugtiere verrichten müssen. Wie im Einzelnen die Pferde zeitlich eingesetzt werden, also wie lange sie täglich im “Dienst” sind, weiß ich nicht, aber als der Demozug mit Trillerpfeifen und Trommeln an den sensiblen Tieren lärmend vorbeizog, habe ich ein Pferd beobachten können, wie es unruhig und ängstlich mit erhobenen Kopf auf den Lärm reagierte. Daraufhin bin ich zu dem Besitzer, der mir bestätigte, dass es zu laut für die Pferde sei, aber wenig mitfühlend mit folgenden Worten darauf reagierte: “sie müssen da durch”.