Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion – Bitte unterstützen Sie den LV NRW und protestieren Sie gegen das Robbenschlachten in Kanada / 08.03.2010

Seit Jahren gehen die gleichen erschütternden Bilder vom kanadischen Eis aus um die Welt. Wieder sieht man Robbenbabys , wie sie auf brutale Art und Weise erschlagen werden. Oft noch lebend wird ihnen das Fell abgezogen und blutüberströmt bleiben sie auf dem Eis liegen. Seit Jahren protestieren Tierschützer/innen in aller Welt gegen dieses barbarische Robbenschlachten. Diese Proteste haben dazu geführt, dass z.B. die Europäische Union inzwischen ein Einfuhrverbot von Robbenprodukten aus Kanada erlassen hat.

Das hält die kanadischen Behörden aber nicht davon ab, auch dieses Jahr eine “Tötungsquote” von 50.000 Tieren freizugeben. Das sind zwar wesentlich weniger Tiere als in den vergangenen Jahren, aber unserer Meinung nach immer noch 50.000 Tiere zu viel! Der Landesverband NRW hat deshalb eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen, um auf den kanadischen Botschafter in Berlin einzuwirken, sich für ein Verbot des Robbenschlachtens einzusetzen.

Bitte senden Sie Ihre ausgefüllten Unterschriften-Listen bis zum 15. April 2010 an die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, Volmerswertherstr. 386, 40221 Düsseldorf. Danke!

Unterschriften-Liste zum Ausdrucken

Partei Mensch Umwelt Tierschutz demonstriert gegen Großschlachterei

In Wietze bei Celle ist eine Großschlachterei für “Hähnchen” geplant. 1 Million Tiere sollen dort pro Woche geschlachtet werden. Dafür sind in der Region Salzgitter-Wolfenbüttel-Braunschweig-Peine-Goslar-Hildesheim-Gifhorn rund 200 Mastanlagen geplant, damit sich die Schlachtanlage rentiert.

Bei Berel /Burgdorf sind zwei Mastanlagen mit einer Bestandsdichte von jeweils 80.000 Hähnchen geplant; bereits Hunderte von Einsprüchen sind beim Landkreis Wolfenbüttel eingegangen, um die Tierfabriken zu verhindern.

Da es bei einer “Besatzdichte” von 40. 000 Tieren keine gesetzlichen Einspruchsmöglichkeiten gibt, bleiben Bürgerproteste der einzige Weg, den Hühnerbaronen Paroli zu bieten.

Die geplanten Mastanlagen sind tierquälerisch, umweltbelastend und zerstören Arbeitsplätze auf kleinen Bauernhöfen!

Deshalb hat die Partei Mensch Umwelt Tierschutz – gemeinsam mit ortsansässigen Bürgerinitiativen an einer Reihe von Protestaktionen teilgenommen: nach Teilnahme Fackelzügen in Cramme, in Berel und Groß Denkte im Dezember 2009 demonstrierten wieder Vertreterinnen des Landesverbandes Niedersachsen am 12. Januar 2010 anlässlich einer Veranstaltung der CDU pro Mastanlagen vor der Lindenhalle in Wolfenbüttel.

Die Cellische Zeitung gab am 10.02.2010 bekannt

“Die Firma Celler Land Frischgeflügel GmbH, Haren-Hüntel begehrt die Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb eines Geflügelschlachthofes (Schlachtung und Zerlegung von Hähnchen) am Standort …Wietze.

In der geplanten Anlage sollen in 2 Schlachtlinien insgesamt:
27.000 Hähnchen in der Stunde
432.000 Hähnchen täglich
2.592.000 Hähnchen wöchentlich
134.784.000 Hähnchen im Jahr geschlachtet werden.”

 

Parteimitglieder nehmen teil an Demo in Celle

Am 20. 02. nahmen 2 Mitglieder des LV Niedersachsen, Sabine Pankau und Margret Giese, an einer Demonstration in Celle teil, zu der die Bürgerinitiative Wietze (Aller) – dem Ort des geplanten gigantischen Schlachthofes – aufgerufen hatte. Der Anlass war die erste Bürgersprechstunde der SPD-Bundestagsabgeordneten und SPD-Kreistagsvorsitzenden, Kirsten Lühmann, die öffentlich aufgefordert wurde, sich endlich gegen die ungeheure (zuvor geheim gehaltene) Zahl von geplanten ca. 420 “Hähnchen”-Mastanlagen im 100 km-Radius rund um Wietze zu wenden.

 

Am 27. 02. fand in Burgdorf bei Salzgitter eine Demonstration vor dem Anwesen eines der beiden ortsansässigen Landwirte statt, die je eine 80.000 “Hähnchen” umfassende Mastanlage planen.Ca. 300 Teilnehmer/innen selbst von weiter entfernten Bürgerinitiativen waren zusammengekommen; auch die Vorsitzende des LV Niedersachsen, Margret Giese, sowie Mitglied Ulf Kreth aus Salzgitter, schlossen sich den Demonstrant/innen an.

 

Der Norddeutsche Rundfunk filmte vor Ort; der Beitrag wurde abends im “Nordschau-Magazin” gesendet.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich weiterhin zusammen mit den Bürgerinitiativen und dem BUND mit aller Kraft gegen die tierquälerischen Mastbetriebe ein!

Partei Mensch Umwelt Tierschutz gegen Erweiterung des Flughafens Braunschweig/Wolfsburg

Bei der geplanten Verlängerung der Start- und Landebahn des Flughafens Braunschweig/Wolfsburg sollen rund 60.000 Bäume eines zum Teil über 200 Jahre alten Eichen- und Hainbuchenwaldes in dem EU-Vogelschutzgebiet Querumer Forst der Motorsäge zum Opfer fallen. Es geht um eine riesige Fläche von 900.000 qm, was etwa 126 Fußballfeldern entspricht.

Unsere Partei spricht sich entschieden gegen diese Startbahnverlängerung aus mehreren Gründen aus: Fast ein Quadratkilometer wertvollen alten Waldes würde unwiederbringlich vernichtet werden. Unzählige Tiere würden ihren angestammten Lebensraum verlieren. Auch Menschen sind betroffen, wenn der Flugverkehr zunimmt: durch Abgase und Fluglärm!

Der Ausbau wird vor allem vom VW-Konzern forciert, der 35 % der Gesellschaftsanteile des Flughafens hält.

Auf der einen Seite rühmt sich VW als “grüner Konzern” und lässt z.B. in Emden 40 ha Wald anpflanzen, um sein Image aufzupolieren. Auf der anderen Seite steht der Umweltfrevel im Braunschweiger Forst!

Wo bleibt da die Glaubwürdigkeit? Finanzielle Interessen dürften bei der Entscheidung des Automobilkonzerns eine Rolle spielen.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich zusammen mit mehreren Organisationen wie Robin Wood, BIBS (Bürgerinitiative Braunschweig), NABU etc. vor Ort dafür ein, dass diese Flughafenerweiterung vielleicht doch noch zu verhindern ist.

Leider wurden bisher sämtliche Klagen der örtlichen Bürgerinitiativen von den Gerichten abgeschmettert. Auch mit der Abholzung wurde bereits begonnen. Dennoch werden die Proteste weiter fortgesetzt.

Zur Petition: www.thepetitonssite.com

Aktueller Artikel zum Thema aus der Braunschweiger Zeitung vom 30.01.2010

Am Freitag waren 180 Demonstranten am Flughafengelände in Braunschweig/Wolfsburg, das Gelände wurde aber geräumt und es wurden 11 Ordnungswidrigkeiten und 2 Straftatbestände aufgenommen, die von Demonstranten begangen worden sein sollen. Bisher wurden 16.000 Bäume gefällt, die restlichen Bäume (insgesamt 60.000) werden bis zum 15.Februar gefällt sein. Die Rodungsarbeiten bezüglich der Wurzeln und Baumstümpfe sollen bis Juni andauern.

Wir waren vor Ort

Am 7.02.2010 demonstrierten wieder über 100 Bürgerinnen und Bürger am Braunschweiger Flughafen gegen die Startbahnverlängerung, für die 60.000 Bäume gefällt werden müssen. Mit dabei die Bürgerinitiative Braunschweig, Mitglieder von Robin Wood, Mitglieder der Partei Mensch Umwelt Tierschutz und viele Anwohner. Bisher wurden am Flughafen nach Aussage der Bürgerinitiative BIBS 17.000 Bäume gefällt (etwas abweichend von den Zahlen der Braunschweiger Zeitung), wobei die älteren Bäume am Rand des Waldes und die Hohlbäume bisher zum großen Teil verschont geblieben sind. Zurzeit läuft gerade eine Beweissicherung bezüglich der Hohlbäume, deren Fällung seit 1.1.2010 nicht mehr erlaubt ist.

Illegale japanische Walfänger gefährden Menschenleben

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist empört über die beispiellose Aggressivität illegaler japanischer Walfänger in der Antarktis. Dort hatte am 06. Januar 2010 das japanische Walfangschiff “Shonan Maru No. 2” absichtlich und in voller Fahrt ein Schnellboot der Umwelt- und Tierschutzorganisation “Sea Shepherd” gerammt. Wie durch ein Wunder wurde die sechsköpfige Besatzung der später gesunkenen “Ady Gil” dabei nicht ernsthaft verletzt und konnte von einem anderen Boot der Sea Shepherd-Organisation gerettet werden. Im Gegensatz zu gewalttätigen Aktionen japanischer Walfangpiraten setzt Sea Shepherd ihrerseits ausdrücklich auf gewaltfreie Protestaktionen.

Dieser Angriff ist der Höhepunkt einer schon mehrjährigen Konfrontation zwischen Sea Shepherd und illegaler japanischer Walfänger. Der kommerzielle Walfang ist seit 1986 offiziell verboten. Trotz verschiedener Artenschutzabkommen und -verträge sowie des Moratoriums der Internationalen Walfang-Kommission IWC gegen die Jagd auf Meeressäuger stellt Japan seine Jagd auf bedrohte Walarten nicht ein. Allein zwischen 1987 und 2005 wurden 6800 Zwergwale getötet.

Die Tötung der Tiere erfolge zu “Forschungszwecken”, so Japan. Diese nun seit Jahrzehnten vorgetragene und wissenschaftlich nicht haltbare Begründung ist nur ein vorgeschobener Grund für kommerzielle Zwecke.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz appelliert an die Bundesregierung, die illegalen japanischen Walfangaktivitäten und das gewaltsame Vorgehen mit bewusster Gefährdung von Menschenleben offiziell auf das Schärfste zu verurteilen.

Marita Adler
Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

 

Tierquälerei in der Massentierhaltung

Schwere Tierschutzverletzungen bei “Wiesenhof”

Dem ARD Politikmagazin REPORT MAINZ liegen Filmaufnahmen von einer Hühnerfarm im niedersächsischen Twistingen aus dem Jahr 2009 vor. Die Bilder zeigen, wie Hühner mit brutaler Gewalt getreten und geschlagen werden. Das Bildmaterial dokumentiert außerdem das brutale Verladen für den Abtransport. Dabei wurden die Hühner am Hals gepackt und gegen die Wände geworfen. Ein Tierarzt und “Nutztierexperte” äußerte sich dazu: “Da wird den Tieren massiv Schaden zugefügt. Sie brechen sich die Knochen, werden dann in diesen Käfigen mit gebrochenen Knochen transportiert. Das ist absolut illegal und ganz eindeutig ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.”

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert die Firma Wiesenhof auf, sofort die tierquälerischen Bedingungen zu beenden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Lesen Sie den Bericht von REPORT MAINZ: www.swr.de

Das Leiden der Legehennen ab 01.01.2010 in Käfigen geht weiter

Trotz des ab 1. Januar geltenden Verbots der herkömmlichen Legekäfige werden in Deutschland auch in Zukunft Legehennen in Drahtgitterkäfigen ihr Dasein fristen müssen. Der Tierschutzfachverband “Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung” e.V. (AGfaN) weist darauf hin, dass das von der Geflügelwirtschaft als “Kleingruppenhaltung” angepriesene System im Prinzip auch nur ein Drahtgitterkäfig ist.

Das Verbot jeglicher Käfighaltung von Legehennen wurde unter der rot-grünen Bundesregierung für den 1. Januar 2007 festgelegt. Nach dem Regierungswechsel ließ die schwarz-rote Bundesregierung den neuen Großgruppenkäfig für bis zu 60 Legehennen auf Druck der Hühnerbarone im Eilverfahren zu und verlängerte die Übergangsfrist bis 31.12.2008 und dann noch einmal bei vom Halter nicht zu verantwortenden Gründen bis zum 31.12.2009.

Weiter lesen: www.tierschutznews.ch

Tierquälerei in Schlachthöfen

Undercover Schlachthof-Video: Todesschreie der Tiere / Erschütterndes Filmmaterial aus angeblicher Vorzeige-Bio-Schlachterei in Baden-Württemberg

Ein Undercover-Ermittler konnte ganz offiziell Filmaufnahmen in einem Vorzeige-Bio-Schlachthof in Baden-Württemberg machen. Das Video-Material gab er jetzt an PETA Deutschland weiter. Es zeigt in erschütternden Bildern und Tönen, wie für Millionen von Schweinen und Kühen die letzten Stunden ihres Lebens ablaufen. Es ist die Hölle auf Erden.

Lesen Sie den ganzen Artikel: www.peta.de