+++ Eilt +++ Protest +++ Eilt +++

Weltfriedenstag am 29. August darf nicht zur Massentierquälerei werden – Stoppt das Aussetzen von 65.000 Tauben!

Unterstützen Sie den Protest von PETA hier: www.peta.de

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz unterstützt diese Petition von PETA gegen den für Sonntag, den 29.08.2010 in Berlin geplanten “Internationalen Sternenflug” des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter.

Aus der Sicht von Tierrechtlern und Tierschützern ist dieser “Sternenflug” ein Beitrag zu massenhafter Tierquälerei und eine besonders perfide Untermauerung einer speziesistischen Ideologie. Ausgerechnet ein Gedenktag gegen den Krieg der Menschen und der Hoffnung auf weltweiten Frieden verlängert den faktischen Krieg der Menschen gegen ihre Mitlebewesen, die hier zu Dekorations-“Material” degradiert werden.

Auf der Berliner Veranstaltung sind viele Kinder als Akteure und Zuschauer; sie erfahren diese Tierausbeutung als selbstverständlich und wünschenswert.

Das Engagement der Brieftaubenzüchter legt die Vermutung nahe, dass “Das Kulturgut Brieftaube als Symbol des Friedens, des Sports und der Heimatliebe” (so Horst Menzel, Präsident des Brieftaubenzüchterverbandes) noch stärker in unserer Tierausbeutergesellschaft installiert und gefördert werden soll. Dieser wichtige Gedenktag wäre somit zu einer fragwürdigen Lobby-Veranstaltung verkommen.

Tierquälerei

PETA stellt Anzeige gegen Humana-Zulieferbetrieb

Den “Horrorhof von Datzetal” nennt die Tierrechtsorganisation PETA den Milchkuhhaltungsbetrieb des Landwirts Klaus H. in Mecklenburg-Vorpommern, gegen den sie nun Anzeige erstattet hat und ein Tierhalteverbot fordert. Langjährige Tiermisshandlung, Hygieneprobleme und illegale Schlachtung werden dem Betrieb zum Vorwurf gemacht. PETAs Undercover-Video liefert die Beweise.

Zum ausführlichen Artikel, Video und Bildmaterial: www.bild.de

Stierkampf in Katalonien verboten – endlich!

Das Regionalparlament in Katalonien, wirtschaftsstärkste Region Spaniens, hat nun für ein Verbot des Stierkampfes gestimmt. Ermöglicht wurde die Abstimmung durch ein vorangegangenes katalanisches Volksbegehren mit über 180.000 Unterschriften. Unterstützung erfuhr dieses Referendum auch durch fast 170.000 Menschen aus über 120 Ländern, die sich mit ihrer Stimme ebenfalls für ein Verbot des Stierkampfes in Katalonien aussprachen.

Schon seit längerer Zeit verliert diese Schreckensbranche an Zuspruch. Der ungleiche und unfaire “Kampf” ist an Perfidität kaum zu überbieten. Schon tagelang vor dem Arena-Kampf werden die Tiere durch verschiedene barbarische Tortouren in Schmerzen versetzt und geschwächt, um für den Matador kaum noch eine Gefahr darzustellen.

Spaniens Stierkampflobby legitimiert ihren ausgelebten Sadismus als spanisches “Kulturerbe” und plant, mit einem Antrag bei der UNESCO den Stierkampf als schützenswertes immaterielles Kulturgut anzuerkennen. Besonders empörend auch: Die spanischen Kampfstierzüchter erhalten jährlich viele Millionen Euro als EU-Subvention.

Eine jahrhundertelange blutige Barbarei findet nun ab 2012 in Katalonien ihr Ende. Diese Entscheidung ist ein historischer Schritt und zeigt auch, dass der Tierschutz international einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert erreicht hat. Hoffentlich gilt dieses Verbot jetzt als Signal für ganz Spanien.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz begrüßt den Beschluss des Regionalparlaments von Katalonien außerordentlich, denn die legalisierte Tierquälerei des Stierkampfes ist für Europa eine Schande.

Marita Adler
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Das Töten von Tigerbabys im Zoo Magdeburg war illegal

Das Amtsgericht Magdeburg verwarnte am 17.06.2010 den Direktor und drei Mitarbeiter des Zoologischen Gartens, weil sie im Mai 2008 ohne einen vernünftigen Grund drei kleine Tigerbabys einschläferten. Die jungen Raubkatzen waren nicht reinrassig und somit galt der Nachwuchs nach dem Erhaltungszuchtprogramm als wertlos.

Presseerklärung des Landesverbandes Sachsen-Anhalt

Presseerklärung wurde am 19.06.2010 in der Volksstimme veröffentlicht

Tiere, Tod und tausend Gründe

“Dass Menschen sterben, damit werden wir in den Medien überflutet, das berührt uns schon gar nicht mehr. Wir müssen nur die Zeitung aufschlagen und sehen Tote. Das Sterben der Tiere ist eine andere Sache. Das ist ein Tabu, das wird so gut wie nie gezeigt.” So der italienische Fotograf Tommaso Ausili, über dessen Bildserie “Der versteckte Tod” kürzlich im deutschen Fernsehen ein Film lief.

Artikel lesen… www.neues-deutschland.de

Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion – Großdemonstration “Deine Stimme den Stimmlosen” am 17. April 2010 in Hannover

Am Samstag, den 17. April fand in Hannover die von Sabine Pankau, der stellvert. Landesvorsitzenden Niedersachsens, federführend organisierte Großdemonstration (zusammen mit Mira Riedinger) für Tierrechte und Tierschutz statt.

Über 400 Menschen nahmen bei strahlendem Sonnenschein daran teil, ein überwältigender Erfolg!

 

Neben einer großen Zahl von Mitgliedern unserer Partei hatten sich viele bekannte Tierrechts- und Tierschutzorganisationen mit Infoständen in der Hannoveraner Innenstadt auf dem Steintorplatz eingefunden, so z.B. “Vier Pfoten e.V.”, der Vegetarierbund Deutschland (VEBU), verschiedene Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltung, die Kaninchenhilfe Hannover, die Katzenhilfe Hannover, der Verein “Tier-Time: Zeit zu Handeln”, der Verein “Tierfreunde e.V.” , Ärzte gegen Tierversuche e.V., die Partei ödp und einige andere Organisationen sowie der Verein “Natur ohne Jagd”, der die Veranstaltung mit seinem technischen Equipment tatkräftig unterstützte.

 

Während der Demonstrationszug durch die Innenstadt von Hannover zog, wurden Reden gehalten, Zitate berühmter Persönlichkeiten verlesen und Musik von Harry Harper und anderen Interpreten abgespielt.

Der Demonstrationszug endete wieder am Steintorplatz, wo die Anwesenden durch Redebeiträge von Vertretern des Vereins “Natur-ohne “Jagd”, des VEBU, der “Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung” über die Situation der Tiere informiert wurden. Für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz sprach unser Vorsitzender Stefan Bernhard Eck.

Rede des Bundesvorsitzenden lesen…

Unser Flugblatt zur Aktion

Viele Parteimitglieder hatten eine lange Anreise auf sich genommen, um zum Gelingen dieser außergewöhnlichen Demonstration beizutragen. Vertreten waren die Landesverbände Berlin, Brandenburg, Bayern, Niedersachsen, NRW, Schleswig-Holstein und Saarland.

 

Mit dieser Kundgebung wurde ein wichtiges Zeichen gesetzt, ein Zeichen der Gemeinsamkeit im Kampf gegen die Ausbeutung der Tiere. Dass so viele Menschen und verschiedene Organisationen gekommen waren, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind!

 

1. Film zur Demo: www.youtube.de

2. Film zur Demo: www.youtube.de

Streicheln und quälen…

“Wer den Tierschutz ernst nimmt, der muss sein Verhalten ändern – als Fleischesser und Forscher, aber auch als Tierliebhaber.”

Der Artikel “Streicheln und quälen” wird auf der Titelseite der Wochenzeitung “Die Zeit” angekündigt

(Quelle: Die Zeit / 08. April 2010)

Affenversuche und Massentierhaltung: www.zeit.de

(Quelle: Zeitonline / 08. April 2010)

Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion – “Schwarz-Gelb”: wie immer tierfeindlich!

Unsere Partei organisiert Widerstand…

Für den 24. März organisierte Sabine Pankau im Namen unserer Partei eine Demonstration in Berlin anlässlich der Abstimmung im Bundestag über die tierfeindliche EU-Tierversuchsrichtlinie (Antrag mit Verbesserungsvorschlägen seitens Bündnis90/Die Grünen). Um dem Antrag eine Chance einzuräumen, waren nur die eher zustimmungsfähigen Punkte des ursprünglichen EU-Kommissionsentwurfs in den Antrag aufgenommen worden, wie z.B. die ethische Bewertung von Tierversuchen, die umfassende Förderung tierversuchsfreier Methoden und die Ermöglichung nationaler positiver Alleingänge; dennoch brachte die schwarz-gelbe Bundestagsmehrheit den Antrag zu Fall.

 

Angesichts der kurzen Einladungsfrist war es ein großer Erfolg, dass sich ca. 70 Demonstrant/innen zusammenfanden! Vom LV Niedersachsen waren vertreten Margret Giese, Sabine Pankau und Harald Piltz, vom LV Berlin Sabrina Bacholke, Maria Luise Bätz und Michael Bode, vom LV Bayern Barbara Nauheimer; ferner verschiedene andere Organisationen wie Berlin vegan und Tierversuchsgegner Berlin-Brandenburg sowie Vertreter/innen des DTB und der ödp (Ökologisch Demokratische Partei). Seitens der Albert-Schweitzer-Stiftung wurden 5000 Unterschriften, die innerhalb kürzester Zeit gesammelt worden waren, an die Bundestagsabgeordnete Undine Kurth übergeben.

 

Es war offensichtlich, dass sich Frau Kurth und die sie begleitenden MitarbeiterInnen über eine so engagierte Unterstützung sehr freuten, zumal auf mitgebrachten Plakaten und Transparenten unmissverständlich zum Ausdruck gebracht wurde, dass Tierversuche schändlich sind und umgehend der Vergangenheit angehören müssen – auch wenn dies gegenwärtig in Anbetracht der Übermacht der Tier-Ausbeuter unrealistisch erscheint.

Es steht nun zu befürchten, dass nach Inkrafttreten der Richtlinie Tierversuche noch ausgeweitet werden. Daher ist es umso wichtiger weiterzukämpfen und die Bevölkerung über diese Kulturschande aufzuklären!

 

In dem Zusammenhang sei daran erinnert, dass der Versuchstier-Gedenktag (24. April) nunmehr bezeichnet wird als “Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche”. Es wird angestrebt, den Begriff “Abschaffung” als unübersehbares Signal weltweit zu verbreiten.

Bereits am 17. April wird das Thema Tierversuche bei einer Großdemonstration in Hannover mit einbezogen.