China verharmlost Ölpest

Zehntausende Tonnen ausgelaufen

Nach offiziellen Verlautbarungen sei die Ölpest vor Chinas Küste unter Kontrolle, aber Umweltschützer schlagen Alarm.

Bei einer Explosion eines gigantischen Öltanks in Chinas zweitwichtigstem Rohöl-Hafen Dalian ist nach Ansicht von Umweltschutzorganisationen viel mehr Öl als bisher angenommen sei Mitte ausgelaufen. Es dürfte die größte Ölpest sein, die China bislang erlebt hat.

Bis zu 90.000 Tonnen Öl sind laut dem Meeres-Experten Richard Steiner, der die betroffene Gegend im Auftrag von Greenpeace besucht hat, ins Meer gelaufen: “Einer der Öl-Tanks, der komplett zerstört wurde, fasst 90.000 Tonnen Öl. Ein weiterer Tank wurde Berichten zufolge abgelassen – daraus ergeben sich die gewaltigen Umfänge.”

Die Ölkatastrophe in Dalian ist vielleicht sogar noch größer als die Exxon-Valdez-Ölpest in Alaska vor über 20 Jahren.

Kleingruppenhaltung von Legehennen ist Tierquälerei

Da hilft nur ein Kaufboykott!

Die angebliche tierfreundliche Alternative zur Käfighaltung von Legehennen, die sogenannte Kleingruppen-Haltung, erweist sich als ebenso tierquälerisch und skandalös, wie die sogenannte Batteriekäfig-Haltung. Mit dem Begriff „Kleingruppen-Haltung“ versuchen einige Supermarktketten den Verbraucher über die wahren Haltungsbedingungen zu täuschen.

Ein verdeckter Ermittler hat der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN brisantes Videomaterial zugespielt. Die Enge in den Käfigen ist nach wie vor mit dem Tierschutzgesetz nicht zu vereinbaren, denn die Tiere können ihrem natürlichen Verhalten – Scharren und Sandbaden – nicht nachkommen. Eine hohe Mortalitätsrate ist auch im angeblichen Luxuskäfig festzustellen.

Deshalb rufen wir die Verbraucher auf: Film ansehen und die Supermarktketten, die die Käfigeier vertreiben, zu boykottieren!

Film hier ansehen: www.vier-pfoten.de

Englisches Parlament beschließt Wildtierverbot im Zirkus

PETA fordert Ministerin Ilse Aigner zum Handeln auf

Das britische Parlament hat gestern beschlossen, zukünftig Wildtiere aus dem Zirkus zu verbannen. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. begrüßt den Entschluss der Briten, die damit anderen EU-Staaten wie Österreich oder Bulgarien folgen. Die vor zwei Monaten veröffentlichten Aufnahmen von schweren Misshandlungen der alten Elefantendame Anne in einem englischen Zirkus brachte die Diskussion, bei der auch Prominente wie Leona Lewis öffentlich für ein Verbot plädierten, erneut in Gang. In Deutschland hat der Bundesrat schon 2003 die Bundesregierung aufgefordert, ein Zirkus-Wildtierverbot umzusetzen, doch das zuständige Bundesministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter der Führung von Ministerin Ilse Aigner weigert sich seit Jahren beharrlich.

Artikel hier weiterlesen: www.peta.de

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz lehnt das Dressieren und Zurschaustellen von Tieren grundsätzlich ab, weil dies einen empfindlichen Eingriff in ihre spezifische Lebensweise bedeutet. Wir fordern daher ein Gesetz, dass nach einer kurzen Übergangsfrist Zirkusdarbietungen mit Tieren in Deutschland gänzlich verbietet.

Mit „schwerem Gerät“ gegen Tierrechtler!

Landwirte greifen zur Selbstjustiz…

Laut Berichten der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft haben Großmäster in Teplingen (bei Lüchow) die friedliche Besetzung eines Bauplatzes einer geplanten Hähnchenmastanlage in einem Akt der Selbstjustiz gewaltsam geräumt.

Nachdem Tierrechtsaktivisten in Teplingen (Wendland) den Bauplatz für eine Mastanlage für ca. 40.000 Hühner und Hähne besetzt hatten, die ein Zulieferbetrieb für die Schlachtfabrik von „Rothkötters Celler Land Frischgeflügel GmbH“ in Wietze werden soll, und die Polizei bislang keine Räumung vornahm, erfolgte in der Nacht zum 28. Juni 2011 ein brutaler Angriff auf die friedlichen Demonstranten durch lokale Landwirte. Dabei kamen Bagger, Trecker und Schlagstöcke gegen die meist jugendlichen Tierrechtler/innen zum Einsatz. Tripods (Plattformen) und Zelte wurden ohne Rücksicht und ohne Überprüfung, ob sich Demonstranten in ihnen befanden, mit dem „schweren Gerät“ niedergewalzt. Dabei sollen einige Tierrechtler laut Internet-Meldungen sogar verletzt worden sein.

Dieses aggressive Vorgehen zeigt, dass es von der Anwendung von Gewalt gegen Tiere nur ein kleiner Schritt zur Gewalt gegen Menschen ist.

„Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz verurteilt die Selbstjustiz der Landwirte aufs Schärfste“, so Bettina Jung, Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg, „denn das Ziel der Demonstranten, diese tierquälerischen Mastanlagen zu verhindern, ist ebenso das erklärte Ziel unserer Partei.“

Wir waren dabei!

“WUZZDOG” – Rock für Tiere

Am 25. Juni 2011 fand das WUZZDOG-Festival in der Feierabendhalle Viernheim statt. Veranstalter war das Tierheim Viernheim, unterstützt in der Organisation von “pro iure animalis”. Der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck, Udo Dautermann, Harald Hoos und Christine Simon (Landesverband Rheinland-Pfalz) sowie Kristine Conrad und Rene Hartje (Landesverband Hessen) waren vor Ort.

 

In seiner Rede appellierte Stefan Bernhard Eck an das Publikum, die Stimme zu Gunsten der Tiere und der Umwelt zu erheben und den Schritt vom Wut- zum Mutbürger zu gehen.

Weitere Informationen mit Bildergalerie: www.pro-iure-animalis.de

Neues hessisches Landesjagdgesetz bleibt rückschrittlich

Haustier-Abschuss und Fallenjagd bleiben… und es wird noch schlimmer!

Das neue hessische Landesjagdgesetz soll laut Walter Arnold, dem jagdpolitischen Sprecher der CDU, „die Interessen von Wild, Wald und Flur“ ausgleichen. Gemeint hatte er wohl eher, „die Interessen der Jäger“.

Der Haustierabschuss und die Fallenjagd bleiben im neuen Gesetz erhalten. Darüber hinaus ist für manche Tierarten zusätzlich eine Verschlechterung eingetreten, da Schonzeiten gekürzt und das Nachtjagdverbot gelockert wurde.

Ziel einer Gesetzesänderung sollte es eigentlich sein, alle Gesellschaftsschichten, die durch dieses Gesetz betroffen sind, zu beachten. Doch die Mehrheit im hessischen Landtag besteht nun mal aus CDU und FDP, und somit wurden deren Änderungen des Landesjagdgesetzes auch unverändert beschlossen. Es beinhaltet bedauerlicherweise im Wesentlichen nur die einseitigen Forderungen des Landesjagdverbandes Hessen.

Diese Gesetzesnovellierung seitens der Fraktionen von CDU und FDP kommt der Staatsaufgabe „Tierschutz“ in absolut unzureichender Form nach, da die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Grundgesetzes sowie des Tierschutzgesetzes keinerlei Berücksichtigung fanden.

Die Anträge der Grünen und der SPD sowie die Stellungnahmen von Tierschutzorganisationen fanden keine Beachtung, und auf Wild- und Haustiere wurde bei diesem neuen Gesetz keine Rücksicht genommen. Im Gegensatz dazu müsste der Gesetzgeber – im Hinblick auf das gesellschaftlich steigende Bedürfnis nach Naturschutz und den sich allmählich in unserer Gesellschaft schärfenden Blick auf das Leid unserer Wild- und Haustiere – endlich davon Abstand nehmen, Gesetze nach den Forderungen von Interessenvertretern, die sich Sonderrechte anmaßen, auszurichten.

Insgesamt dient das Gesetz den Jagdausübungsberechtigten und drängt darüber hinaus die Tierschutzbelange noch weiter zurück. Das hessische Landesjagdgesetz war schon vor der Novellierung nicht zeitgemäß und hat in den letzten 60 Jahren keine wichtigen Änderungen in Bezug auf aktuelle biologische, wildbiologische oder andere wissenschaftliche Erkenntnisse sowie bezüglich des geltenden Tierschutzgesetzes erfahren. In der neuen Fassung stellt es nun einen erneuten Rückschritt dar und stellt alle Tierrechtler auf eine harte Geduldsprobe.

Die heutige Form der Jagd findet in der breiten Bevölkerung immer weniger Akzeptanz. Diese zunehmende Ablehnung der Jagd ist auch wesentlich auf die Aufklärung einer Vielzahl von Organisationen und Initiativen zurückzuführen – sowohl über die heute praktizierte Jagd als auch über die zunehmende Verrohung der jagdlichen Sitten sowie der Jägerschaft selbst.

Was bleibt, ist das Warten auf die nächste Landtagswahl – in der Hoffnung, dass die dann gewählte Landesregierung ihre Aufgaben in Bezug auf den Tierschutz ernst nimmt!

Australien schockiert Tierschützer

Geplanter Massenmord an Kamelen soll zur Klimarettung beitragen – Wie bitte?

Australiens Regierung will Hunderttausende wilde Kamele töten lassen, um so den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Methan zu senken. Das hat das Amt für Klimaschutz- und Energieeffizienz vorgeschlagen. Darüber will das Parlament in dieser Woche diskutieren.

Hier geht es zum Protest gegen das Vorhaben der australischen Regierung: www.tasso.net

Erster Juni – „Tag der Milch“

Kuhmilch für die Kälber!

Der 01. Juni wurde im Jahr 1958 zum „Tag der Milch“ erklärt, um uns den Nutzen und die positiven Eigenschaften dieses Produktes vor Augen zu führen. Die Nachteile werden bis heute von offizieller Seite verschwiegen. So wirbt auch Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) für das “weiße Gold”.

Wir wollen aber auf die gravierenden gesundheitlichen Folgen des Milchkonsums und auf die tierquälerische Produktion aufmerksam machen.

Kuhmilch-Calcium im menschlichen Körper:

Es ist richtig, dass Kuhmilch viel Calcium enthält. Dieses Calcium ist für den menschlichen Körper aber nicht optimal verwertbar, da es sich um die Muttermilch einer anderen Spezies handelt. Das Calcium kann vom menschlichen Organismus nicht optimal verarbeitet werden und lagert sich als Kalk- und Säureverbindung in Arterien, Gelenken, im Gehirn und im Bindegewebe ab. Hierdurch können Krankheiten wie beispielsweise Rheuma, Asthma, Migräne usw. entstehen.

Kuhmilch enthält im Vergleich zur menschlichen Muttermilch sehr wenig Linolsäure, weniger Eisen, weniger Niacin, weniger Vitamin C, aber dafür doppelt so viel Eiweiß (Kasein, welches im Verdacht steht, Zivilisationserkrankungen, wie z.B. Diabetes Typ 1, Herzkrankheiten, Autismus, Schizophrenie u.v.a. zu begünstigen).

Das Kasein der Kuhmilch ist eine klebrige, für Menschen kaum verdauliche Eiweißart. Das menschliche Muttermilcheiweiß Albumin ist für Menschenkinder dagegen äußerst leicht verdaulich. Menschliche Muttermilch enthält 6,8 % Laktose, was für die Entwicklung und Leistung eines so komplexen Organs wie das menschliche Gehirn notwendig ist. Die Kuhmilch enthält jedoch nur 3,8 % Laktose.

Muttermilch entsteht nur in Folge einer Schwangerschaft und Geburt. Deshalb werden in der Massentierhaltung, aber auch in der so genannten artgerechten Tierhaltung weibliche Rinder zu industriellen Gebär- und Milchproduktionsmaschinen umfunktioniert und erleiden alle negativen Folgeerscheinungen, die mit dieser Art der Tierausbeutung einhergehen.

Der Mensch ist die einzige Spezies, die wie selbstverständlich Muttermilch einer anderen Spezies konsumiert – eine Verhaltensweise, die man als naturwidrig bezeichnen könnte.

Klare Aussage der Partei Mensch Umwelt Tierschutz: Kuhmilch für die Kälber!

Schockiertes Australien stoppt Rinderexporte nach Indonesien

Ein Fernsehbericht zeigte, wie Rinder in indonesischen Schlachthöfen gequält werden. Australien hat nun den Export verboten.

Canberra. Wegen schockierender Zustände in indonesischen Schlachthöfen hat Australien den Verkauf lebender Rinder an elf dieser Anlagen bis auf weiteres verboten. Abhängig vom Verlauf der Ermittlungen könnten noch weitere Schlachthäuser auf die Liste gesetzt werden, kündigte Landwirtschaftsminister Joe Ludwig am Dienstag an. Die Regierung reagierte mit dem Exportstopp auf einen zuvor ausgestrahlten Fernsehbericht über den grausamen Umgang mit Schlachtvieh in Indonesien.

Hier Bericht lesen: www.abendblatt.de

Der Fernsehbericht wurde vom Sender ABC in Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen in Australien landesweit ausgestrahlt. Für diese öffentlichkeitswirksame Aufkärung bedankt sich die Partei Mensch Umwelt Tierschutz bei allen Beteiligten, weil die schockierende Berichterstattung die australische Regierung zum sofortigen Handeln veranlasste.

Brutale Videos von Tiermisshandlungen schockieren Australien – hier ansehen:www.bazonline.ch