Tierschutz im Grundgesetz immer noch nicht verwirklicht

Die Tierausbeutung geht unvermindert weiter…

Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Kraft.

Am 23. Mai, dem offiziellen Gedenktag der Verkündung des Grundgesetzes, erinnert die Partei Mensch Umwelt Tierschutz daran, dass im Jahr 2002 in Artikel 20a der Tierschutzgedanke im deutschen Grundgesetz verankert und zum Staatziel erklärt wurde:

„Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“

Leider ist festzustellen, dass dieses Staatszielbestimmung bis heute nicht umgesetzt wurde und das immer noch rund 2 Milliarden Tiere pro Jahr in der Massentierhaltung dahinvegetieren, verstümmelt, gequält und anschließend in den Schlachthöfen im Akkord ermordet werden.

Die Verwirklichung einer Staatszielbestimmung sieht anders aus…

Fazit: Strafen Sie mit Ihrer Wählerstimme diejenigen ab, die dies zu verantworten haben, und stellen Sie Ihre Ernährung auf rein pflanzliche Produkte um!

Den Tieren, der Umwelt und der eigenen Gesundheit zuliebe…

Tierrechts-Event “Deine Stimme den Stimmlosen” in Köln

Für Tierrechte unterwegs…

Am 14.05.2011 fand in Köln auf dem Roncalliplatz das Tierrechts-Event “Deine Stimme den Stimmlosen“ Teil 2 statt – als Fortsetzung von Teil 1 im letzten Jahr in Hannover. Veranstalter war in beiden Städten der Verein “Tier-Time e.V.” in Zusammenarbeit mit den “Schülern für Tiere”. Auch unsere Partei war mit einem Info-Stand vertreten, der von Michael Siethoff, Petra Kuppinger, Sabrina Grela, Sara Kaute und Udo Dautermann betreut wurde.

Auch Sabine Pankau, die für “Tier-Time” als Mitveranstalterin anwesend war, sammelte am Stand Unterschriften für die aktuelle Kampagne der Partei Mensch Umwelt Tierschutz: “Kampagne gegen betäubungsloses Schächten und Akkordschlachten”.

Viele Vereine informierten die Besucher/innen über Tierschutz- und Tierrechtsthemen: Hof Butenland, VEBU, WSPA, die Kreaktivisten, die veganen Powerfrauen und andere waren anwesend. Neben Info- und Essensständen gab es auf der Bühne viel Aktion durch eine Modenschau, chinesische Kampfkunst, Livemusik von Sonja Heiermann. Auch mehrere Redner kamen zu Wort: Neben Helmut Kaplan sprachen Mira Riediger von “Tier-Time” und Marsili Cronberg. Mittags zog ein Demonstrationszug durch die Kölner Innenstadt. Es ist nicht zu übersehen: Tierrecht und Tierschutz gelangen immer mehr ins öffentliche Bewusstsein!

EU-Bürger sind Frosch-Vernichter

Tierquälerei und Artenvernichtung für Europas Gourmets

Die Europäer haben in den vergangenen zehn Jahren rund eine Milliarde Frösche verspeist – und so nach Ansicht der Umweltorganisation Pro Wildlife erheblich zum weltweiten Amphibiensterben beigetragen.

Hier weiter lesen: www.focus.de

Hier geht es zum Bericht von Pro Wildlife “Das Froschschenkel-Desaster”:www.prowildlife.de

Massentötung von Hunden in Rumänien

Botosani ist eine Stadt im Nordosten von Rumänien umgeben von Moldawien und der Ukraine.Nach Angaben von Tierschützern und lokalen Zeitungsberichten sind dort in der Nacht auf Mittwoch, den 11.05.2011 in einem Hundeheim mindestens 240 Hunde mit dem Euthanisierungsmittel T 61 hingerichtet worden.

Hier weiter lesen… www.tierschutznews.de

Bis 2050 droht dramatischer Waldverlust

Der Erde droht bis 2050 ein Waldverlust von 230 Millionen Hektar, prognostiziert eine jetzt vorgelegte WWF-Studie. Dies entspräche einer Fläche von der siebenfachen Größe Deutschlands. Das Verschwinden der Wälder hätte erhebliche negative Folgen für Klima, Artenvielfalt und die weltweite wirtschaftliche Entwicklung.

Hier weiter lesen: www.wwf.de

Tierschützer Lindemann?

Niedersachsens 38-Punkte-Plan für das “Wohlbefinden” der Nutztiere

Lachen oder Weinen? Niedersachsens Agrarminister Gerd Lindemann (CDU) und Ministerpräsident David McAllister (CDU) sprechen von den weitreichendsten Tierschutzmaßnahmen, die es in der Nutztierhaltung in Deutschland bislang gegeben habe, und räumen ein, die Gesellschaft erwarte zu Recht, dass das Wohlbefinden der Nutztiere sichergestellt sei. Und sie legen einen 38-Punkte-Plan vor, der den Nutztieren eine entscheidende Verbesserung ihrer Lebensbedingungen bescheren soll. Nur schade, dass diese so lange darauf warten müssen.

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Gedankenlose Tierquälerei im Sommer

Das Auto wird zur Hitzefalle

Beim Zurücklassen eines Hundes im Sommer bei 30 °C herrschen nach ca. 45 Minuten im Inneren des abgestellten Fahrzeuges nach Messungen der technischen Sachverständigen Temperaturen von sage und schreibe 45°C ! Selbst wenn ein oder zwei Fenster während der Aufheizungsperiode einen Spalt geöffnet sind, kommt es zu keiner wesentlichen Verringerung der Wärmewerte im Wageninneren.

Hier den Text lesen…

Die Dagegen-Parteien: CDU und CSU

Tierschutz ist für sie ein Fremdwort…

Wieder einmal sind durch die destruktive Blockadepolitik der beiden Unionsparteien wirksame Tierschutzgesetze verhindert worden. Verlässlich wie ein Uhrwerk stimmen Politiker dieser Parteien regelmäßig gegen alles und gegen jeden Vorschlag, der die Situation von Tieren in unserem Land verbessern könnte. Neuestes Beispiel ist nun die Ablehnung von drei Vorschlägen (Verbot von Schenkelbrand bei Pferden, Verbot von Wildtieren im Zirkus und Verbesserungen des Tierschutzes in Tierheimen) von Bündnis90/Die Grünen am 25. März 2011.

Das Auftrittsverbot von Wildtieren in fahrenden Zirkussen würde, so CDU und CSU, mit dem EU-Recht der freien Berufsausübung kollidieren. Auf EU-Ebene gilt aber die Rechtsposition durch zwei rechtskräftig abgeschlossene Verfahren, dass Wildtiere im Zirkus auf nationaler Ebene verboten werden können.

Was in unserem Nachbarland Österreich bereits Gesetz ist, fordert auch die Bundestierärztekammer in einer Pressemitteilung: “Die Bundestierärztekammer fordert ein generelles Verbot von Wildtieren im Zirkus auf Reisen. Eine artgemäße und verhaltensgerechte Wildtierhaltung ist praktisch nicht möglich, da reisende Zirkusse häufig ihren Standort wechseln und Gastspiele mitten in der Stadt durchführen.”

Um die Bundestagsabgeordneten zu beeinflussen, führte die Deutsche Reiterliche Vereinigung gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband im Vorfeld der Abstimmung eine tierquälerische Schenkelbrand-Demonstration in Berlin durch, obwohl diese vom Veterinäramt Charlottenburg-Wilmersdorf mit Androhung einer hohen Geldbuße bei Zuwiderhandlung (bis zu 25.000 Euro) untersagt wurde. Der tierschutzpolitische Sprecher der CDU, Dieter Stier, hatte die Lobbyarbeit für diese brutale Demonstration betrieben.

Es bleibt die traurige Erkenntnis, dass der Tierschutz in Deutschland schon bereits jetzt wesentlich effektiver gestaltet werden könnte, wenn die beiden bürgerlichen Parteien CDU und CSU nicht grundsätzlich gegen jeden vernünftigen Antrag stimmen würden.