Katzen-Halter aufgepaßt! Die Paarungszeit steht vor der Tür!

VIER PFOTEN ruft jetzt zur Kastration von Freigänger-Katzen auf, denn die Tage werden wieder länger. Viele Katzen beginnen in dieser Zeit bereits mit der Vorbereitung auf die Paarungszeit. Sollte Ihre Katze regelmäßigen Zugang ins Freie haben und gerne auch einmal länger draußen unterwegs sein, sind Sie als Tierhalter verpflichtet, Ihre Katze kastrieren zu lassen (lt. 2. Tierhaltungsverordnung – in Österreich, in Deutschland gibt es keine gesetzliche Regelung, nur eine der üblichen unverbindlichen Vorgaben).

Neben der verpflichtenden Kastration ist auch die Registrierung Ihrer Katze mittels Mikrochip sehr sinnvoll, wenn Ihr Liebling sich gerne draußen aufhält.

Was Sie als Halter sonst noch beachten müssten, können Sie auf unserer Website nachlesen.

Vortrag zu Tierversuchen bei Stammtisch in Freiburg

Stammtisch am 10. Februar 2015 im Restaurant „Vegetage“ in Freiburg mit öffentlichem Filmvortrag von Diplom-Biologin Silke Bitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Pressesprecherin vom Verein Ärzte gegen Tierversuche zum Thema

„Tierversuche – Medizinische Notwendigkeit oder sinnlose Quälerei?“

Der Vortrag von Diplom-Biologin Silke Bitz vom Verein Ärzte gegen Tierversuche, der im Rahmen des Stammtisches unserer Freiburger Regionalgruppe organisiert worden war, war erwartungsgemäß sehr gut und informativ.

Sachlich und unter Verzicht auf grausame Bilder wurden den Zuhörern die traurigen Fakten präsentiert: Deutschland ist nach Frankreich im EU-weiten Vergleich auf Platz 2 der Negativrangliste, was den „Verbrauch“ von Tieren angeht (2013 wurden rund 3 Millionen Tiere im Namen von Forschung und Wissenschaft gequält und getötet, darunter über 3000 Hunde und Katzen in EINEM JAHR allein in Deutschland! Dabei sind viele der Tiere, die im Vorfeld „verbraucht“ wurden, z. B. zur Züchtung, nicht mit eingerechnet).

Tierversuche sind in der Regel nicht nur sinnlos (z. B. interessierten sich Experimentatoren dafür, was im Gehirn von genmanipulierten Mäusen passiert, die beim Geruch von Fuchskot vor Schreck erstarren), sondern in höchstem Maße gefährlich (z. B. kommen 92 % der im Tierversuch „erfolgreich“ getesteten Medikamente nicht auf den Markt, weil sie sich in der klinischen Prüfung (Menschenversuch) als wirkungslos oder gefährlich erweisen. Von den übrigen 8 % muss bis zur Hälfte der Präparate aufgrund von schweren, zum Teil tödlichen Nebenwirkungen vom Markt genommen werden).

Ein fiktives Beispiel aus einem Satire-Magazin vor 30 Jahren, wonach Forscher herausgefunden haben, dass Rauchen bzw. Nikotin bei Fischen keinen Lungenkrebs (Fische haben keine Lunge) und kein Raucherbein (Fische haben keine Beine) hervorruft, steht stellvertretend für die heute noch immer vielfach absurde Praxis der Tierversuche.

Man kann im Umkehrschluss davon ausgehen, dass viele Wirkstoffe nicht entdeckt werden, so dass – entgegen der im allgemeinen gebetsmühlenartig postulierten Behauptung der Tierversuchslobby – Tierversuche tatsächlich den wissenschaftlichen Fortschritt und die Behandlung von Erkrankungen behindern! Es ist an der Zeit, dieser sinnlosen und für den Menschen im höchsten Maße gefährlichen Praxis der Tierversuche endlich Einhalt zu gebieten!

Die Informationsveranstaltung war sehr gut besucht und endete mit einer regen Diskussion der Teilnehmer. Unter den Gästen befand sich auch Reinhold Pix (MdL und tierschutzpolitischer Sprecher der Grünen), der bei dieser Gelegenheit auch Rede und Antwort zu Fragen bzgl. der politischen Position der Grünen sowie der aktuellen Situation im Landtag zum Thema Tierversuche und Tierschutz stand. Dabei wurde schnell klar: Konsequenten und 100prozentigen Tierschutz gibt es nur mit der Tierschutzpartei!

EU-Beschluss: Plastikbeutel dürfen verboten werden

EU sagt Plastiktüten den Kampf an

Wie aus einem Artikel der Freien Presse vom 03.03.2015 hervorgeht, hat die Europäische Union in dieser Woche beschlossen, dass die Länder in Europa Plastikbeutel zukünftig besteuern dürfen oder sogar verbieten können.

Ziel soll es bis Ende 2025 sein, dass jeder europäische Bürger im Schnitt nur noch 40 Plastikbeutel verbrauchen soll; 2010 waren es noch 176 Tüten.

Plastikmüll jeglicher Art schadet der Umwelt; jährlich landen in der EU 8 Milliarden Plastikbeutel in der Landschaft oder im Meer. Die Folgen sind gravierend für die Umwelt und meist lebensbedrohlich für die Tierwelt. Die EU-Kommission schätzt, dass 94 Prozent der Nordseevögel inzwischen Plastik im Bauch haben.

Beim europaweiten Verbrauch von Plastiktüten – Einweg und Mehrweg – liegt Deutschland auf dem vierten Platz. Mit 64 Einwegtüten Verbrauch ist es immerhin noch Platz sechs.

Umweltbewusst sind nach EU-Angaben Dänemark und Finnland mit gerade mal 4 Einwegtüten pro Kopf und Jahr. Am meisten Plastiktüten verbrauchen pro Jahr die Einwohner in Polen, Portugal und in der Slowakei mit 466 Stück.

Es bleibt also noch viel zu tun. Um den Plastikbeutelverbrauch zu senken, raten wir dazu: Betreiben Sie mit dem Verzicht von Plastikbeuteln beim Einkauf aktive Politik. Damit signalisieren Sie dem Handel, dass Ihnen der Umweltschutz am Herzen liegt.

Wenn der Beruf Tierärzte fertig macht

Ein Artikel in der “Berliner Zeitung” von Hilal Sezgin

“Fehlbetäubungen, zappelnde Rinder, trächtige Kühe und ihre zuckenden Föten, halb aufgesprengte Schädel, Schweine, die die „Betäubungsgondel“ mit dem Kohlendioxid im Todeskampf zum Wackeln bringen. Noch jemand Appetit auf Fleisch? Weiter…

Rede Stefan Eck Ratsgruppe Tierschutzpartei / Freie Wähler

Am 24.10.2014 hielt MEP Stefan Bernhard Eck im Düsseldorfer Rathaus, bei einer Sondersitzung der Ratsgruppe Tierschutzpartei / Freie Wähler, zum Thema “Tierschutz bis in die Kommune” eine enthusiastische Rede über seine Arbeit als Abgeordneter im Europarlament, bisherige Erfolge, Massentierhaltung, über die rumänischen Streunerhunde, die Wichtigkeit politischer Arbeit und vieles mehr… (hier zur Rede)

ZDF / Sonntag, 02.11.2014, 14:45 – 15:10 / Doku: Vorsicht Pelz

“planet e.”-Filmautor Manfred Karremann ist für seine entlarvende Dokumentation auf Märkten und Farmen in Nordchina und in den Gerbereien von Bangladesch unterwegs. Was er entdeckt, ist erschütternd. Tierhäute für die Lederproduktion werden massiv mit Chemikalien behandelt. Das belastet die Arbeiter, die Umwelt und die Produkte. Was wir dann im Laden kaufen, bringt oftmals das Gift direkt auf unsere Haut.

Die Zuchttiere haben ein kurzes und qualvolles Leben. Für die Pelzapplikationen werden vor allem Marderhunde gehalten, rund zehn Millionen sind es in China. (hier zur Sendung)

NDR / 22:00 Uhr / Vorschau auf die kommenden Wochen

3. November: 45 Min – Zeitbombe Zucker
Süß und verführerisch – vielleicht auch gefährlich: Mehr als 34 Kilogramm Zucker nehmen wir jährlich zu uns. Welche Folgen hat das? Macht Zucker süchtig oder gar krank?

10. November: 45 Min – Die Wahrheit über Pelz
Kein Tabu mehr: Heute ist Fell wieder angesagt. Oft denken die Kunden, was sie an der Jacke tragen, sei Kunstfell oder nur ein Abfallprodukt. Aber das ist falsch. Es geht zudem um viel mehr als nur den Tierschutz: nämlich um Verbraucherschutz, Arbeitsschutz und, nicht zuletzt, auch um die Gesundheit.

17. November: 45 Min – Kinderleben mit Behinderung
Die meisten nichtbehinderten Menschen haben eine große Scheu gegenüber Kindern mit Behinderung. Für die behinderten Kinder und ihre Familien bedeutet das oft auch Isolation. Wie gestalten sie ihren Alltag und wie meistern sie dessen Herausforderungen?

23.10.2014 / Bericht aus Straßburg

“Kampf” um Rumäniens Straßenhunde geht erfolgreich weiter!

Bruessel52Am 23. Oktober 2014 wurde die zweite Phase zur Rettung der Streunerhunde Rumäniens in die Wege geleitet.

Auf der Sitzung der Intergruppe für den Schutz und das Wohlergehen der Tiere (Intergroup for Animal Welfare and Conversation) hielt Abgeordneter Stefan Bernhard Eck ein eindringliches Plädoyer – nachdem er den anwesenden Parlamentarier/innen über seine Rumänienreise vor rund 4 Wochen und den dort gewonnenen Erkenntnissen berichtet hatte. Er bat die Mitglieder der Intergroup geschlossen eine Protestnote (ähnlich dem Letter of Protest der Fraktion der Europäischen Linken GUE/NGL)  an die rumänische Regierung und die verantwortlichen Behörden zu senden.

 

 

Bruessel53Danach schilderte die aus Rumänien angereiste Andrea Agapi den Anwesenden, welchen Repressalien sie und ihre 10 Jährige Tochter Sophia seitens der ASPA und der rumänischen Polizei ausgesetzt seien, seit sich ihr traumatisiertes Kind aktiv für die Streunerhunde Rumäniens einsetze.

Abschließend vereinbarten Janusz Wojciechowski (Präsident der Intergroup) und Stefan Bernhard Eck (einer der Vizepräsidenten der Intergroup), in Kürze eine Protestnote zu verfassen, den mittlerweile ca. 60 Parlamentariern, die der Intergruppe angehören, zur Unterschrift vorzulegen und danach der rumänischen Regierung und den verantwortlichen Behörden zu übersenden.

Dadurch folgt dem Vorstoß der Fraktion GUE/NGL eine zweite große Gruppe EU-Abgeordneter und wird gegen die fortdauernden Massaker an den Straßenhunden Rumäniens offiziell Kritik zu üben.

Der Präsident der Intergroup kündigte zum Schluss des Treffens an, schon bald eine Konferenz zum Thema Streunerhunde einzuberufen. Es wurde auch in diesem Zusammenhang eine Anfrage an den Rechnungshof der Europäischen Union bezüglich der korrekten Verwendung der EU-Mittel in Erwägung gezogen.

Durch die heutige Übereinkunft der Intergroup for Animal Welfare and Conversation ist ein weiterer Teilerfolg zur Beendigung der Gräueltaten an Rumäniens Hunden zu verzeichnen.

Der Abgeordnete Stefan Eck gab Frau Agapi eine persönliche Botschaft mit auf den Heimweg, die sie an Rumäniens Tierschützerinnen und Tierschützern weitergeben soll: “Ich werde bald wieder in Bukarest sein, um mit Euch um das Leben der Straßenhunde zu kämpfen.”

22.10.2014 / Newsflash aus Straßburg

Historische Wende – Europaparlament gegen Stierkampf!

Das europäische Parlament stimmte heute über die “Anti-Stierkampfanträge” des Abgeordneten Bas Eickhout (Niederländische Grüne Linke) und der Europäischen Grünen ab.

In einer Resolution sprachen sich 341 Abgeordnete dafür aus, dass weder Mittel der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) noch sonstige Haushaltsmittel für die Finanzierung tödlich endender Stierkämpfe verwendet werden sollten. Das Parlament war sich mehrheitlich einig, dass eine solche Finanzierung einen klaren Verstoß gegen das Europäische Übereinkommen zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen (Richtlinie 98/58/EG des Rates) darstelle. Dagegen stimmten 291 Abgeordnete.

Der Antrag zur Änderung des Haushaltsplanes 2015 bezüglich der Streichung von Agrarsubventionen für Kampfstier-Zuchtbetriebe scheiterte jedoch an einer hauchdünnen Mehrheit der unbelehrbaren Stierkampfbefürworter. Wie zu erwarten war, stimmten vor allem die Vertreter der EPP (Europäische Volksparteien) und der S&D (Fraktion der progressiven Allianz der Sozialdemokraten) gegen den Antrag.

Bei der Verabschiedung des nächsten Haushaltes ist somit zu rechnen, dass es keine Agrarsubventionen für Kampfstier-Züchter mehr geben wird.

Nach der Abstimmung gratulierte der Abgeordnete Stefan Eck seinem niederländischem Kollegen Eickhout für den erfolgreichen Vorstoß gegen den tierquälerischen Stierkampf.

Barbara Rütting auf der Frankfurter Buchmesse 2014: Respekt für Tiere

BuchmesseRuetting1Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse sprachen Barbara Rütting als Respekt-Botschafterin und Moderatorin Merle Becker über den Umgang mit dem ‚Du‘, das trotz Unterschiedlichkeit mit dem größtmöglichen Respekt und mit Toleranz behandelt werden sollte.

 

 

 

 

 

 

Barbara Rütting machte mit ihrer Forderung keinen Halt vor nicht-menschlichen Tieren mit einem ersten rechtlichen Schritt des Verbandsklagerechts für Tierschutzorganisationen.

BuchmesseRuetting2In diesem Zusammenhang sprach Barbara Rütting auch über den Zusammenhang von Veganismus, Vegetarismus und über die Stellung des Menschen und seine Verhaltensweise in und zu seiner Umwelt.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz konnte am Stand der ‚Respekt‘-Bühne durch das ausgelegte Informationsmaterial die Forderungen von Barbara Rütting bestätigen.

Frankfurt, 09.10.14