Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Mit dieser Frage hat sich „GEO“ beschäftigt und kristallisiert heraus, was ein Forscherteam um Marco Springmann von der Universität Oxford in einer Studie herausgefunden hat.

Hier die wichtigsten Erkenntnisse aus dem GEO-Bericht in plakativen Stichpunkten, was passieren würde, wenn weltweit niemand mehr Fleisch essen würde:

  • wir und der Planet wären deutlich gesünder
  • gut sieben Millionen weniger Tote jährlich bis 2050
  • zwei Drittel weniger Treibhausgase gelangten aus der Nahrungsmittelproduktion in die Atmosphäre
  • knapp 1,5 Billiarden US-Dollar könnte man einsparen bei der Krankenversorgung und den Kosten für Klimafolgeschäden
  • Landfläche so groß wie Afrika würde frei: 20 Milliarden Hühner, 1,5 Milliarden Kühe und je eine Milliarde Schafe und Schweine würden nicht mehr gebraucht
  • Weniger Nutztiere und mehr freie Landflächen helfen im Kampf gegen den Klimawandel
  • Tierhaltung stößt mehr Treibhausgase aus als der weltweite Verkehr
  • siebzig Prozent weniger Wasserverbrauch auf der Erde

Fazit: Der Wunsch zu glauben, alle Menschen auf der Welt würden in Kürze zu Vegetariern werden, ist unrealistisch. Vegetarier sind weltweit leider noch in der Minderheit und die wachsende Erdbevölkerung verlangt nach immer mehr Fleisch, aber, und da schließen wir uns “GEO” an, die den ersten Schritt fordern:

“Aufhören, zu viel (vor allem Fleisch) zu essen – und Lebensmittel wegzuschmeißen!“

Hier zum ausführlichen Bericht von “GEO”

 

Kinostart “Hope for All” im Mai 2016

Hier die ersten Kinotermine für “Hope for All” in deutschen Kinos. Ab 2. Mai startet Nina Messinger ihre Preview-Tour und würde sich freuen, viele von Euch bei der Kinotour zu treffen! Nina bittet herzlichst diese Info fleißig zu verbreiten, damit die Botschaft von Hope for All viele Menschen erreicht und die Kinosäle gefüllt werden.

Continue reading “Kinostart “Hope for All” im Mai 2016″

Die Bishnoi – Das Volk der Tier- und Naturschützer

Auf unserer Facebookseite der Partei haben wir kürzlich einen Beitrag über das Leben der Bishnoi eingestellt, der bereits rund 500 mal geteilt wurde. Auch gab es zahlreiche positive Kommentare von Usern, die unterstreichen, wie wichtig es doch ist, friedlich und respektvoll mit seinem Gegenüber, mit den Tieren und der Natur umzugehen, so wie es von den Bishnoi, die in Indien leben, seit 500 Jahren praktiziert wird.

Für alle, die nicht auf Facebook aktiv sind und sich über das Leben der Bishnoi informieren möchten, können den Bericht nun auch hier lesen und die Reportage von Geo „Bishnoi, Tierliebe bis in den Tod“ sich ansehen.

https://www.youtube.com/watch?v=zyOFQFpX61w

Wir finden, dass diese Menschengruppe, die den Weg der Gewaltlosigkeit geht, ein Vorbild für die ganze Welt sein sollte und wir viel von diesen Menschen lernen und übernehmen können.

Fühlen wir uns verbunden und eins mit diesem Volk der Tier- und Umweltschützer und werden wir nicht müde in dieser industrialisierten Welt, den Weg der Gewaltlosigkeit zu gehen und vorallem auch einzufordern, denn er ist der einzig richtige Weg, den es zu gehen lohnt, um die Erde mit all seinen Bewohnern am Leben zu erhalten. Für Frieden einzustehen, lohnt immer.

Transparenz und Tierschutz? – Schweinemastanlagen auf dem Prüfstand

TV-Tipp, heute, 30.03.2016, 20:15 Uhr, im MDR-Nachrichtenmagazin Exakt

“Schwarzbauten, Tierquälerei, Umweltverstöße: Die Liste der Vorwürfe gegen die Mastanlagen des einst größten Schweinezüchters in Europa, Adriaan Straathof, ist lang. Jahrelang wehrten sich Anwohner zudem gegen heftigen Güllegestank aus seinen Ställen. Hier weiterlesen.

Aufruf zu Demo vor Schweinehochhaus 2016Wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, nehmen nicht hin, dass Millionen Schweine in Deutschland auf engstem Raum gemästet und ihres Lebens beraubt werden und rufen ALLE mitfühlenden Menschen / Tierfreunde auf, an den Aktionswochen “Schweinehochhaus in Maasdoorf schließen!” teilzunehmen. Hier weitere Informationen!

 

Kükenmord: Strafanzeige gegen Große Koalition

Tierschutzpartei erstattet Anzeige gegen Bundesregierung

Am 17.03.2016 stimmt die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD gegen die Forderung der Opposition, ein Verbot gegen das Schreddern bzw. Vergasen von jährlich etwa 50 Millionen männlicher Küken in Deutschland zu erlassen.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) reicht am Folgetag, dem 18.03.2016 schriftlich Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf gegen die Bundesregierung ein und verweist auf den Strafbestand der Verfassungswidrigkeit durch Unterlassung.

Die Missachtung des Staatsziels Tierschutz, welches seit 2002 mit Artikel 20a im Grundgesetz verankert ist, stellt einen Verstoß gegen höherrangiges Recht dar.

Küken-Mord verbieten!

Petition

Am kommenden Sonntag, den 13.03.2016, entscheiden die Bürger_innen zur Landtagswahl in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt auch über das Schicksal der Tiere in der Massentierhaltung. Wählen Sie die Tierschutzpartei, wenn Ihnen Tierschutz, verbunden mit Menschen- und Naturschutz, eine Herzensangelegenheit ist. Mit Ihrem Kreuzchen für uns geben Sie den Milliarden ausgebeuteten Tieren in unserem Land Ihre Stimme. Je mehr Stimmen wir von unseren Wähler_innen auch auf Landesebene erhalten, desto größer werden langfristig die Chancen sein, unsere Ziele zu erreichen.

Wählen Sie uns, denn wir setzen uns auch vehement für die Abschaffung des Millionenfachen Kükenmordes ein!

Bitte unterschreiben Sie die Petition von Peta zum Kükenmord, damit auch Merkel & Co den Kükenmord endlich zur Chefsache machen und ihren christlichen Werten nachkommen!

 

Beschwerde an die Europäische Kommission: Tierversuche

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wendet sich mit einer offiziellen Beschwerde bezüglich der offensichtlichen Wettbewerbsverzerrung bei der Validierung tierversuchsfreier Methoden an die Europäische Kommission. Um der Beschwerde Nachdruck zu verleihen, wurde zusätzlich eine OnlinePetition an die Europäische Wettbewerbskommisson eingerichtet.

Europäische Kommission

Generaldirektion Wettbewerb
Registratur Antitrust
B-1049 Brüssel, Belgien

Der Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz reicht mit seinem Ansinnen eine Beschwerde bei der EU-Kommission ein.

Hiermit bringen wir die Wettbewerbsverzerrung hinsichtlich der Validierung tierversuchsfreier Verfahren im Gegensatz zu nicht validierten Tierversuchen zur Anzeige.

Zahlreiche Bestimmungen auf nationaler und EU-Ebene schreiben Tierversuche direkt oder indirekt vor.

Tierversuche wurden niemals validiert.

Ein neues Medikament, ein Waschmittel, ein neues Düngemittel, … all diese Produkte müssen vor ihrer Vermarktung auf Unschädlichkeit für den Menschen getestet werden.

Im Tierversuch!

Hiervon profitiert eine ganze Industrie: Die Tierversuchslobby!

Für die Tierversuche gibt es keine Auflagen, obwohl einige der in den Prüfvorschriften verankerten Versuche noch aus den 1930/40 Jahren stammen und bis heute nicht daraufhin überprüft wurden, ob sie sich überhaupt eignen, Gesundheitsrisiken für den Menschen sicher bewerten zu können [1].

Tierversuchsfreie Verfahren hingegen müssen die Hürden der Validierung nehmen, welche bis zu 10 -15 Jahre in Anspruch nehmen können.

Dies führt dazu, dass tierversuchsfreie Methoden keinen Anreiz für die Entwickler ermöglichen.

Diejenigen, die sich dennoch den tierleidfreien Alternativen widmen, werden aufgrund der langwierigen und unverständlichen Prüfverfahren häufig abgeschreckt, bzw. werden erheblich benachteiligt!

Ein Entwickler von tierversuchsfreien Methoden hat derzeit nicht die gleichen Chancen auf dem Wirtschaftsmarkt.

Hier besteht eine beklagenswerte Ungleichheit zum Leidwesen der Tiere und ein eklatanter Verstoß gegen das Gleichheitsprinzip, sprich unlauterer Wettbewerb / Wettbewerbsbeschränkung, eine Verschiebung des Marktgleichgewichts.

Tierversuche haben eine Quasi-Monopolstellung.

Das Bundeskartellamt lehnt nach Anzeige der Wettbewerbsverzerrung Sanktionen nach §19 GWB ab, erkennt keinen Verstoß.

Die Wettbewerbsregeln der EU gelten unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten.

Durch die Ablehnung der Prüfung einer Wettbewerbsverzerrung bei der Validierung von tierversuchsfreien Methoden des Bundeskartellamtes verstößt Deutschland gegen die EU-Richtlinien UWG §4 Punkt 4 – Mitbewerberschutz :

unlauter handelt, wer Mitbewerber gezielt behindert.

Begründung: siehe oben!

Ferner verstößt die deutsche Regierung mit ihrer Untätigkeit gegen

UWG §4a 1.3 Aggressive geschäftliche Handlungen – unzulässige Beeinflussung

Eine unzulässige Beeinflussung liegt vor, wenn der Unternehmer eine Machtposition gegenüber dem Verbraucher oder sonstigen Marktteilnehmer zur Ausübung von Druck, auch ohne Anwendung oder Androhung von körperlicher Gewalt, in einer Weise ausnutzt, die die Fähigkeit des Verbrauchers oder sonstigen Marktteilnehmers zu einer informierten Entscheidung wesentlich einschränkt.

Begründung:

Jeweils rund 75 % der europäischen Bevölkerung sehen in ihrem eigenen Land bzw. in der EU die Entwicklung und Validierung von Alternativmethoden als nicht ausreichend gefördert an. Ca. 50% der Befragten lehnen Tierversuche generell ab [2].

Der Verbraucher ist bei der Wahl seiner Konsumgüter erheblich eingeschränkt, wenn er komplett auf tierversuchsfreie Produkte zurückgreifen möchte.

Im Hinblick auf die Pharmaindustrie ist es für einen Patienten bislang fast unmöglich, seine ethischen Grundwerte aufrecht zu erhalten, wenn er auf Medikamente oder operative Eingriffe angewiesen ist.

Obwohl jährlich 58.000 Menschen allein in Deutschland an den Nebenwirkungen der im Tierversuch zugelassenen Medikamente versterben [3], hat der Patient kaum eine Möglichkeit, auf tierversuchsfreie Produkte oder Verfahren zurück zu greifen, womit eine Gleichbehandlung außer Kraft gesetzt wird.

Der Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert die EU-Kommission somit auf, die deutsche Regierung zu veranlassen, gegen die Wettbewerbsbeschränkung durch die Validierungspflicht für tierversuchsfreie Verfahren vorzugehen und den Verbraucher nach UWG zu schützen.

Weiterhin fordern wir, dass die Aufhebung der Validierung nach UWG auf alle EU-Staaten ausgeweitet wird.

Quellen:

[1] Ärzte gegen Tierversuche e.V., http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/tierversuchsfreie-forschung/762-huerde-validierung (abgerufen am 19.02.2016)

[2] Ärzte gegen Tierversuche e.V., http://aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/statistiken/569-eu-buerger-fordern-strengere-tierschutzbestimmungen.html (abgerufen am 19.02.2016)

[3] Schnurrer J. U., Frölich J. C.: „Zur Häufigkeit und Vermeidbarkeit von tödlichen unerwünschten Arzneimittelwirkungen.“ Der Internist 2003: 44; 889-895

 


 

European Commission

General for competition
Registratur Antitrust
B-1049 Brüssel, Belgien

The federal board of “Partei Mensch Umwelt Tierschutz” submits the following complaint with the EU Commission.

We hereby submit a complaint about the distortion of competition in terms of validating non-animal testing methods, in contrast to non-validated animal tests.

Many of the provisions at national and EU level prescribe animal testing directly or indirectly.

Animal experiments have never been validated.

A new medicament, a detergent, a new fertilizer … all these products must be tested for harmlessness for humans prior to marketing.

In animals!

This benefits an entire industry: the animal experiments lobby!

For animal experiments, there are no restrictions, although some of the tests laid down in inspection requirements date back to the 1930s/40s and have still not been checked to see if they are suitable to assess health risks for humans safely [1], until today.

Animal-free test methods to the contrast must overcome the barrier of validation which may take up to 10 to 15 years to complete.

This means that non-animal test methods allow no incentive for the developer.
Those who do devote themselves to alternatives free from animal suffering are often deterred because of the lengthy and incomprehensible test methods or are at a considerable disadvantage!

A developer of non-animal testing currently has not the same opportunities in the economic market.

Here is a deplorable inequality to the chagrin of the animals and a flagrant violation of the principle of equality, in other words unfair competition / restriction of competition, a shift in the market equilibrium.

Animal experiments have a virtual monopoly.

The German federal cartel office rejected sanctions under section 19 GWB after the complaint about the distortion of competition, recognizes no violation.

The EU competition rules are directly applicable in all EU member states.

By the refusal to examine a distortion of competition in the validation of non-animal testing the federal cartel office of Germany violates EU directives UWG §4 point 4 – competitor protection:

unfair acts who disables competitors deliberately.

Justification: see above!

Furthermore, with its inaction the German government infringes

UWG §4a 1.3 Aggressive commercial practices – undue influence

An undue influence exists if the entrepreneur exploits a position of power towards consumers or other market participants to apply pressure, even without using or threatening to use physical force, in a way which significantly limits the consumer’s or other market participants’ ability to make an informed decision.

Justification:

Approximately 75% of the European population regard the development and validation of alternative methods as insufficiently promoted in the EU respectively their own country. Approximately 50% of respondents reject animal testing in general [2].

The consumer is severely restricted in his/her choice of consumer goods, if he/she wants to completely rely on non-animal products.
With regard to the pharmaceutical industry, for a patient it is almost impossible to obtain his/her fundamental ethical values effectively, so far, if he/she is dependent on medication or surgical procedures.
Although 58,000 people in Germany alone die from the side effects of drugs approved in animal studies [3], the patient has a limited ability to access products or procedures not tested on animals, which puts out of effect equal treatment.

The federal board of “Partei Mensch Umwelt Tierschutz” therefore calls on the EU Commission to make the German government take action against the restriction of competition by the validation requirement for non-animal test methods and to protect the consumer by UWG.
Furthermore, we demand that the annihilation of validation by UWG is extended to all EU countries.

Sources:

[1] Ärzte gegen Tierversuche e.V., http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/tierversuchsfreie-forschung/762-huerde-validierung (abgerufen am 19.02.2016)

[2] Ärzte gegen Tierversuche e.V., http://aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/statistiken/569-eu-buerger-fordern-strengere-tierschutzbestimmungen.html (abgerufen am 19.02.2016)

[3] Schnurrer J. U., Frölich J. C.: „Zur Häufigkeit und Vermeidbarkeit von tödlichen unerwünschten Arzneimittelwirkungen.“ Der Internist 2003: 44; 889-895

Achtung: Batman in Not – Hochsaison für Fledermausretter!

Brandaktuell zu dieser Jahreszeit

Sehr viele Fledermäuse haben gerade in diesem Jahr ihre Winterquartiere zu früh verlassen. Das ist fatal für die geschwächten Tiere, sie finden noch kein Futter und kühlen aus – eine meist tödliche Kombination!

Fledermäuse ernähren sich von Insekten, die sie im Flug erjagen. Auch wenn man tagsüber im Schein der ersten wärmenden Sonnenstrahlen die ersten Insekten fliegen sieht – Fledermäuse sind nur nachts aktiv, und in den kalten Nächten derzeit fliegen Insekten sicher noch nicht. Die Anstrengung der vergeblichen nächtlichen Jagd und die nasse Kälte sind zu viel für die kleinen Säugetiere.

So kann man sie aktuell überall finden – an Hauswänden, in Einfahrten oder sogar auf dem Boden. Da gehören sie nicht hin! Entdeckt man eine Fledermaus sitzend oder liegend im Freien, besonders am Tag oder bei Regen, ist das Tierchen in großer Not und braucht ganz schnell Hilfe!

Vorsicht zerbrechlich!

Sollten Sie also einen kleinen Jäger in Not entdecken, BITTE NICHT WEITERGEHEN! Und handeln sie bitte schnell, sonst könnte die Fledermaus bereits innerhalb der nächsten Stunden sterben. Bergen Sie das Tierchen – vorsichtig, denn vor allem die filigranen Flügel sind empfindlich. Ein Handschuh oder ein weiches Tuch ist dafür gut geeignet – bloß nicht so dick, dass sie das Tierchen nicht mehr richtig spüren können. Umfassen Sie das Tierchen am besten so, dass seine Flügel anliegen und sein Kopf zwischen Daumen und Zeigefinder herausschaut – man braucht es keineswegs mit dem Kopf nach unten tragen.

Oft sind die Tiere apathisch und bereits zu schwach um sich zu wehren. Wenn die Fledermaus aber doch noch etwas aktionsfähig ist, reagiert sie möglicherweise panisch, versucht mit den Flügeln zu schlagen und um sich zu beißen. Die Zähnchen sind zwar winzig, aber doch spitz – deshalb zur Sicherheit eben Handschuh oder Tuch. Aber kein Grund zur Panik – Fledermäuse sind harmlos, sie greifen niemanden an der größer ist als ein Nachtfalter!

Erste Notunterkunft

Ist das Tierchen geborgen, eignet sich eine einfache, geschlossene Pappschachtel mit vielen kleinen Luftlöchern gut als Notunterkunft. Legen sie die Schachtel mehrlagig mit Küchenpapier aus, damit die Fledermaus Halt finden und sich verstecken kann. Den Schraubverschluss eines Marmeladenglases oder eine andere kleine flache Schüssel mit Wasser füllen und in die Schachtel stellen. Vordringlich muss der kleine Jäger etwas trinken. Sie können der Fledermaus auch etwas Wasser auf dem Stiel eines Kaffeelöffels an das Mäulchen halten, noch besser geht das mit einer Pipette oder einem Strohhalm. Bitte achten Sie darauf, dass dabei kein Wasser in die Nasenlöcher gelangt. Bitte reines Wasser verwenden, keinen Zusatz von Zucker oder Vitaminen!

Auch wenn die Fledermaus ausgekühlt ist, bitte keine Wärmelampe oder Wärmflasche verwenden und auch nicht auf die Heizung stellen! Ein langsames Aufwärmen bei Zimmertemperatur reicht völlig aus, alles andere wäre gefährlich.

Und so geht’s weiter

Sobald das Tierchen sicher in seiner Schachtel untergebracht ist, haben Sie wieder beide Hände frei und können für weitere Hilfe und Beratung zu Ihrem Telefon greifen. Die Pflege und Behandlung von Fledermäusen ist heikel, am besten überlässt man das den Spezialisten!

Fledermäuse sind nämlich reine Insektenfresser und Jäger, schon ihre Ernährung ist also etwas schwierig und sicher nicht jedermanns Sache. Als Ersatz für die gewohnte Nahrung können zunächst Mehlwürmer dienen (frisch oder tiefgekühlt/aufgetaut, getrocknet sind sie ungeeignet). Lebend darf man die allerdings nicht verfüttern. Oft wollen Fledermäuse sie gar nicht annehmen, dann muss man die Mehlwürmer ausquetschen und nur das Innere verfüttern. Das macht zwar so gar keinen Spaß, trotzdem darf man aber auf keinen Fall als Ersatz Fleisch, Fisch oder Katzenfutter verfüttern, da Fledermäuse solche Nahrung absolut nicht vertragen!

Fledermaushilfe

Unter http://www.fledermausschutz.de/ansprechpartner/ sind – geordnet nach Bundesländern, Städten und Bezirken – kompetente Ansprechpartner in ganz Deutschland nebst Kontaktdaten zu finden.

Der NABU hat darüber hinaus eine bundesweite Fledermaus-Hotline eingerichtet: 030 284984 5000

Es lohnt sich überhaupt, diese Nummern vorsorglich in sein Handy zu speichern – Fledermäuse sind besonders schützenswert und viele Arten sind in ihrem Bestand bedroht!

Bitte halten Sie gerade jetzt die Augen offen!

i.A. Anne Dolff

StadtNatur e.V.

“MUTiger Frieden mit den Stadttauben”

Donnerstag, 18.02.2015: Vortrags- und Diskussionsabend im Nachbarschaftshaus Nürnberg-Gostenhof

Jetzt auch von uns ein kleiner bebilderter Bericht: Um es vorweg zu nehmen, ein sehr interessanter Abend, der eine Wiederholung wert ist, zumal Margrit Vollertsen-Diewerge nicht dabei sein konnte … von hier nocheinmal ganz Liebe Grüße und gute Besserung für ihren Mann, wir alle drücken die Daumen!

Auch nochmal herzlichen Dank an Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. (MfT) für die tolle Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit. Besonderer Dank an Referentin Elisabeth Mederer (MfT) und an Heidi Hierl-Schulze (MUT BAK Stadttauben) für die tolle Unterstützung bei den Vorbereitungen und dem Vortrag.

Insgesamt waren ca. 40 Interessierte, wohl in der überwiegenden Anzahl TaubenliebhaberInnen, gekommen, selbst aus Amberg und Schweinfurth und so hatten wir auch eine sehr lebhafte und interessante Diskussion im Anschluss an den Vortrag und den Kurzfilm vom MfT Bundesverband (Einführung in das integrative Stadttaubenkonzept).

Mit dem Vortrag wurden alle Vorurteile (Krankheitsüberträger, schädigen Gebäudesubstanz, Brutverhalten in Abhängigkeit vom Nahrungsangebot) schlüssig wiederlegt und das integrative Stadttaubenkonzept (Augsburger Modell) erläutert. Dies wurde im Film noch einmal eindrucksvoll bestätigt, besonders durch die Stellungnahmen von Verantwortlichen aus den Umwelt-/Gesundheits- und Ordnungsämtern der Städte Torgau, Aachen und Augsburg. Des Weiteren wurden bereits in über 60 Städten betreute Taubenstationen nach Augsburger Modell mit großem Erfolg eingerichtet.

In der Diskussion wurde deutlich, dass Unverständnis darüber herrscht, dass sich Nürnberg immer noch dagegen sperrt, zumal in unmittelbarer Nachbarschaft (Erlangen) bereits seit 20 Jahren dieses Konzept sehr erfolgreich praktiziert wird. Hier wurden über diesen Zeitraum bereits mehr als 22.000 Eier gegen Kunststoffattrappen ausgetauscht.

Nürnberg steht da, wo Augsburg (mit heute 15 Stationen) bereits 1995 war … wir haben noch sehr viel Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit vor uns und werden aber nichts unversucht lassen, um 2016 den “Durchbruch” endlich zu schaffen.

Schade, dass kein Verantwortlicher aus der Stadt und auch kein Pressevertreter den Weg zu unserer Veranstaltung gefunden hat. Auch daran werden wir arbeiten. Allen die gekommen sind an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für euer Interesse und für die sehr lebhafte und konstruktive Diskussion … wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!

Nachhaltiger und ökologischer Tourismus in Ecuador – Besuch in der Botschaft in Berlin

Ecuador ist weltweit für sein Naturreichtum und für seine Vielfalt an Pflanzen und Tieren im Amazonasgebiet, den Anden, der Küste sowie Galapagos bekannt. Es beheimatet über 1.600 Vogelarten, die auf dem Festland leben, 38 Arten, die auf den Galapagos-Inseln beheimatet sind, 350 Reptilien- und 400 Amphibienarten, 800 Fischarten, 70.000 Insektenarten, über 4.000 Schmetterlingsarten, 324 Säugetier- und 16 verschiedene Affenarten. Hier sind ebenfalls 10% aller Pflanzenarten vertreten.

Der Anlass für die Einladung in die Botschaft von Ecuador in Berlin am 15.02.2016, der Martin Buschmann als stellv. Generalsekretär und Leiter des BAK Internationaler Tierschutz folgte, war das Thema Tourismus im Zusammenhang mit Natur- und Tierschutz. Durch die steigenden Touristenbesuche werden Gelder eingenommen, die durchaus im Bereich Tierschutz eingesetzt werden. Zum Beispiel gibt es im Land diverse Auffangstationen für Faultiere. Durch Presse, soziale Netzwerke und Internetportale liefen vor ca. zwei Wochen Meldungen und Kurzvideos über das von der ecuadorianischen Polizei gerettete Faultier, das sich mitten auf einer Autobahn an einen Leitpfosten klammerte.

Ein interessanter Abend, der aufzeigte, dass der Weg für einen ökologischen, nachhaltigen und bewussten Tourismus in Ecuador möglich ist. Die Teilnahme unseres stellv. Generalsekretars wurde in der Pressemitteilung der Botschaft erwähnt: „Por parte de la sociedad civil alemana, concurrieron representantes como el secretario general del Partido Ser Humano, Medio Ambiente y Protección de los Animales, Martin Buschmann, residente en Hamburgo.“

Link zur Pressemitteilung