Der SWR berichtete gestern vom Abriss des Taubenschlags auf der Rathausgarage in Stuttgart und ließ auch die Taubenschützer/innen zu Wort kommen, die vor Ort protestierten. Mitglieder des Landesverbandes Ba-Wü unserer Partei hatten sich dem Protest der Taubenschützer/innen angeschlossen. Brigitte Oettl, aktive Taubenschützerin: „Der SWR hat die Problematik und die Konsequenz aufgezeigt, die der Abbau des Schlags angerichtet hat und tragen damit ganz enorm bei, aufzuklären. Ganz herzlichen Dank für diese brillante Arbeit.“
Den Bericht des SWR können Sie nachträglich in der Mediathek hier ansehen.
Hier ein paar Eindrücke von der Messe “Jagd & Hund” 2016 in Dortmund, die nach eigenen Angaben größte Jagdmesse Europas.
Funktionsträger und Mitglieder unserer Partei aus dem Landesverband NRW, dem Bundesvorstand und dem Bundesarbeitskreis MUT gegen Jagd & Angeln hatten – zusammen mit weiteren Tierrechtsaktivisten – am Sonntag mehrere Stunden vor der Messe gegen den Irrsinn Jagd und die von der Jagd ausgehende Gewalt gegen Menschen und Tiere protestiert.
Unser Bundesvorsitzender Horst Wester sprach in seiner knapp 15-minütigen Rede direkt vor dem Haupteingang zur Messe allen echten Natur- und Tierfreunden aus der Seele: “Es gibt keinen Grund heutzutage noch der Bevölkerung zu erzählen, dass Tollwut oder der Fuchsbandwurm noch ein Problem darstellen. (…) Wer dafür ist, dass unser Ökosystem unverseucht bleibt, wer kein Problem damit hat, dass in Deutschland eine Handvoll Wölfe und Luchse leben, wer die Natur in Ruhe und Frieden erleben will und in ihrer ganzen Artenvielfalt, wer für Mitspracherecht, Transparenz und Ehrlichkeit ist, der sollte sich mit uns gemeinsam dafür einsetzen, dass dieser Irrsinn, der sich Jagd nennt, so schnell wie möglich beendet und verboten wird.”
“Die Jagd ist eines der sichersten Mittel, das Gefühl der Menschen für ihre Mitgeschöpfe abzutöten.”
In seiner aktuellen Ausgabe Nr. 7 / 2016 berichtet „Der Spiegel“, dass erstmals eine Staatsanwaltschaft Anklage gegen eine Brüterei wegen des Tötens männlicher Eintagsküken erhoben hat. In der Brüterei Bringschulte in Senden, im Münsterland, werden massenhaft männliche Küken vernichtet. Hier lesen.
Diese Anklage lässt uns hoffen, dass das Töten von 50 Millionen männlichen Küken pro Jahr in Deutschland bald ein Ende hat! Hintergrundinformationen zu diesem Thema unter tierschutzpartei.de/eier
Am 12.02.2016 wurde ab 7:30 Uhr der Taubenschlag auf der Stuttgarter Rathaus-Garage von einem Kran entfernt. Die Tierschützerin Britta Oettl, die sich zusammen mit anderen mitfühlenden Menschen um die Stadttauben in Stuttgart kümmert, hatte deshalb zu einer Protestversammlung vor Ort aufgerufen. Diesem Aufruf waren Matthias Ebner, Vorsitzender unseres Landesverbandes Ba-Wü, Landesschriftführer Matthias Gottfried, das Parteimitglied Cornelia Schlegel, der wissenschaftliche Berater von PeTA Deutschland Dr. Edmund Haferbeck sowie weitere Tierschützerinnen gefolgt.
Anwesend waren zudem mehrere Pressevertreter_innen, u. a. vom SWR und der BILD, die diese inakzeptable Vorgehensweise der Stadt Stuttgart dokumentierten, welche sich über einen Stadtratsbeschluss hinwegsetzt.
Die Tierschutzpartei verurteilt das verantwortungslose Vorgehen der Stadt und fordert diese auf, den Taubenschlag unverzüglich auf dem Dach eines der umliegenden städtischen Gebäude wieder zu errichten. Bis dahin dürfen keine 3 Monate vergehen, wie es die Stadt nun angekündigt hat.
An kaum einem Ort wird das Grauen und das Verbrechen an unseren Mitgeschöpfen deutlicher als in Maasdorf. Hier zeigt sich die Profitgier der Fleischindustrie in Form eines tristen Bunkers, der auch den letzten Funken Hoffnung auf Respekt vor dem Leben schwinden lässt. Eingepfercht über sechs Etagen, und abgeschottet von der Außenwelt, leiden im Innern des Schweinehochhauses 500 Hybrid-Sauen für das Zuchtunternehmen JSR Hybrid Deutschland GmbH, frei nach deren Motto „Making pork more profitable“, “Schweinefleisch profitabler machen”.
Das deutsche Tierschutzbüro sorgte im vergangenem Jahr dankenswerter Weise dafür, dass dieses Grauen durch ihre Undercover-Recherchen erstmals in aller Munde war.
Noch planen wir …politische, sowie aktivistische Aktionen bis zum Demonstrationstag, um alle noch Unwissenden auf diesen Horror aufmerksam zu machen.
Natürlich werden wir alle Verantwortlichen der kommunalen Politik, sowie Betreiber einladen, um uns vor Ort Rede und Antwort zu stehen.
Wir rufen für 2016 alle Tierschützer, Tierrechtler, Vereine und Organisationen auf, sich an diesem Tag mit uns zusammen zu schließen, um gegen diesen Schandfleck der Nation zu protestieren!
Anfang Dezember 2015 hat die Tierschutzpartei eine Demonstration gegen das Schweinehochhaus in Maasdorf angemeldet. Nun hat eine der beteiligten Personen eine “Konkurrenz” Veranstaltung am selben Tag (18.06) – allerdings in Berlin – angemeldet.
Wir möchten eine Zersplitterung der Tierschutz- und Tierrechtsbewegung verhindern und haben daher am heutigen Tage unsere geplante Veranstaltung auf den 11. Juni vorverlegt. Das Leid der Tiere ist zu groß, als dass wir es uns leisten können, aufgrund von Profilierungssucht und persönlicher Befindlichkeiten einzelner Personen der gesamten Sache zu schaden. Zwei Demonstrationen mit einem ähnlichen Inhalt zur gleichen Zeit empfinden wir als völlig kontraproduktiv, da sich Aktivisten und Teilnehmer zerreißen und entscheiden müssten.
Die Demonstration mit Infoständen vor dem unsäglichen Schweinehochhaus findet daher nun am 11. Juni von 12:00 bis 18:00 Uhr statt. Diverse Organisationen haben bereits ihre Teilnahme mit Infoständen zugesagt.
Aktueller Stand der Planung
Aktuell planen wir politische, sowie aktivistische Aktionen in den zwei Wochen ab dem 27. Mai 2016 bis zum Demonstrationstag, um alle noch Unwissenden auf diesen Horror aufmerksam zu machen. An diesem bundesweiten „Begleitprogramm“ sollen sich ganz bewusst alle Tierschützer und Tierrechtler mit ihren Vereinen und Organisation oder auch alleine beteiligen.
Demo ohne fremdenfeindliche Teilnehmer
Natürlich möchten wir auch hier wieder auf unser Grundsatzprogramm verweisen. Rechtes Gedankengut und fremdenfeindliche Organisationen sind unerwünscht und werden umgehend von der Veranstaltung ausgeschlossen.
Es ist nicht das erste Mal, dass wir versuchen, Sie vom Kauf von Lederwaren abhalten zu wollen. Dabei möchten wir Ihnen weniger Vorschriften machen, als vielmehr zum Nachdenken anregen. Überall auf der Welt werden Tiere zur Produktion von Leder tierschutzwidrig gehalten, gequält und oft ohne Betäubung bestialisch getötet. Dies zu vermitteln und dagegen anzukämpfen, ist unser politisches Ziel.
Für die Verbraucher ist es oft nicht nachvollziehbar, woher das Leder, das zur Herstellung für Taschen, Schuhe, Gürtel, usw. verwendet wird, stammt. Einzig mit dem Verzicht und den Kauf von Alternativen kann man sicher gegen, nicht zum abscheulichen Leid von Tieren, Menschen und zur katastrophalen Umweltbelastung beizutragen.
In Bangladesch z.B. werden täglich tausende „Heilige Kühe“, die aus Indien importiert werden, auf offener Straße oder in Schlachthäusern ohne vorherige Betäubung getötet.
Es ist nicht nur verwerflich, dass Tiere so leiden müssen. Auch die Arbeiter kommen ungeschützt beim Gerben und Konservieren der Häute mit giftigen Chemikalien in Berührung, die ihre Gesundheit massiv schädigen. Krebs und chronische Hautkrankheiten stehen dabei auf der Tagesordnung. Die Abwässer werden mit den giftigen Stoffen stark belastet und verseucht. Zudem befinden sich laut Öko-Test Rückstände von Chemikalien in Schuhen, Handschuhen und Jacken aus Leder, die wir bei uns in den Geschäften kaufen können.
Das Leiden für Leder ist in Bangladesch nicht beendet. Es geht weiter nach Amerika, nach Texas, wo tausende von Alligatoren eingepfercht auf engstem Raum brutal gequält und abgeschlachtet werden. Aus ihren Häuten werden dann diverse Lederluxusprodukte wie Birkin Bags, Gürtel und Uhrenarmbänder für die „feine und zahlungsfähige“ Gesellschaft hergestellt. Auch in Simbabwe, Afrika, müssen zehntausende Krokodile in Betonbecken dahinvegetieren – im Alter von 3 Jahren werden die bemitleidenswerten Kreaturen auf brutalste und abscheulichste Weise umgebracht.
Mehr zum Thema und zur Petition von Peta hier – bitte unterzeichnen und protestieren Sie mit uns!
Zum Abschluss noch eine traurige Nachricht aus China. Peta recherchierte und dokumentierte dort, wie elendig Hunde zur Ledergewinnung leiden müssen. Sie werden brutal totgeschlagen und werden oft lebendig noch gehäutet. Aus ihren Häuten werden dann Handschuhe und andere Accessoires gefertigt. Niemand kann sicher sein, dass es nicht auch bei uns Lederhandschuhe, Geldbörsen oder Lederbesätze gibt, die aus Hundehäuten gefertigt wurden, denn billiges Leder aus China wird auch nach Europa importiert.
Bitte fordern Sie die EU-Kommission auf, ein Importverbot für Hundeleder in die EU zu erlassen. Hier bitte Petition unterschreiben!
Bitte meiden Sie Lederprodukte, egal welcher Art und Herkunft. Denn vegane Alternativen gibt es zur Genüge. Das Naturprodukt Leder ist immer mit Blut und Leid behaftet und davon sollten wir als friedliebende Menschen gebührenden Abstand nehmen.
Gestern unterstützten unser Landesvorsitzender Matthias Ebner sowie unser Landesschriftführer Matthias Gottfried und einige weitere Parteimitglieder die aktiven Tierschützerinnen, die sich um die Stuttgarter Stadttauben kümmern, bei deren Mahnwache vor dem Stuttgarter Rathaus.
Anlass war die Tatsache, dass sich der Baubürgermeister einfach über den Beschluss des Stadtrates hinwegsetzte und gestern den Taubenschlag auf dem Dach der Rathausgarage schließen lies, um ihn abbauen und das Parkhaus abreißen zu können. Vom Rat beschlossen und den Tierschützerinnen versprochen war nämlich eigentlich, dass der Schlag unmittelbar auf ein anderes Dach versetzt werden sollte, bevor das Parkhaus abgerissen wird. Nun soll er aber erst in ca. 3 Monaten auf einem anderen Dach wieder aufgebaut werden.
Dementsprechend hatten sich gestern Nachmittag auch bereits die ersten Tauben um den verschlossenen Schlag versammelt, die nun keine Bleibe für die Nacht mehr haben.
Bitte unterzeichnen und verbreiten Sie die Petition! Danke sehr!
Silvia Dreyer / 1. Vorsitzende des Landesverbandes Brandenburg: “Wie hartherzig muss man sein, um ein unschuldiges Tier solche Schmerzen und so einen Tod erleiden zu lassen? Wir kämpfen in unseren Pflegestellen um das Leben jeder einzelnen Katze und versuchen auch das Leid der Streunerkatzen zu mildern. Warum handeln aber einige unserer Jugendlichen so eiskalt und lebensverachtend?
Eigentlich braucht man sich darüber nicht zu wundern, denn selbst unsere Regierung mißachtet das Tierschutzgesetz aus Profitgründen. Wenn männliche Küken und andere schwache Nutztiere einfach so getötet und weggeworfen werden und das aus “wirtschaftlichen Gründen” eben so hingenommen wird und grausame Tierversuche immer noch stattfinden, dann ist das ja fast ein Freibrief, um auch mit anderen Tieren so verfahren zu können. Das Strafmaß für diese Tat sollte endlich einmal ein Zeichen setzen für alle anderen Tierquäler.
Der Bundesarbeitskreis Heimtiere startet mit einer Kooperation in das Jahr 2016. Künftig werden wir eng mit der „Initiative gegen Welpendiscount“ zusammenarbeiten, die sich 2011 rund um den Verkauf von Hunde- und Katzenbabys in Europas größter Zoohandlung, Zoo Zajac in Duisburg gegründet hat.
Medienkampagnen, Demonstrationen und Aufklärungsaktionen der letzten Jahre haben bereits dazu geführt, dass Zajac zuletzt weit unter seinen geplanten Verkaufszahlen blieb. Nun ist es an uns allen, die Initiative dabei zu unterstützen, ein endgültiges Ende des Verkaufes von „Wühltischwelpen“ zu erwirken.
Die Initiative
Die Gründung der „Initiative gegen Welpendiscount“ ist die deutliche Antwort an Zajac. Es ist uns eine Freude mitteilen zu können, dass aus einer anfänglichen Informationskampagne gegen Zajacs Vorhaben eine schlagkräftige Initiative entstanden ist, die mit immer mehr Kooperationspartnern einem steigenden Wachstum unterliegt. Ethik soll Größe schaffen – in diesem Fall wortwörtlich!
Seit Jahren steht die Duisburger Tierhandlung „Zoo Zajac“ in der Kritik. So verkauft das Geschäft Wildtiere, die für die Privathaltung nicht geeignet sind. Nun geht Zajac noch einen Schritt weiter. Hundewelpen sollen in Zukunft das Geschäft zum Blühen bringen. Über eine halbe Millionen Euro hat er bereits in den Bau seines Welpensupermarktes investiert. Wenn Zajac an den Plänen des Welpenhandels kritiklos & ungestört festhalten kann, wird das weitere dubiose Trittbrettfahrer auf den Plan rufen, die sich diese tierschutzwidrige Geschäftsidee zu Nutze machen werden. Mit seiner Profitgier schafft ‚Zoo Zajac‘ die Tierschutzprobleme von morgen. Nahezu alle Tierheime sind voll und der mafiöse Handel mit Welpen hat bereits eine nicht endende Notlage verursacht.
Die Vertreter gegen „Wühltischwelpen“ – viele Vereine, ein Ziel!
Der öffentliche Druck auf Zajac steigt. Viele namhafte Organisationen wie der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt), der Deutsche Tierschutzbund und Peta beziehen deutlich Stellung gegen Zajacs Geschäftsidee. Das freut uns sehr und wir sehen es an dieser Stelle bewusst als unsere Aufgabe an, die Bemühungen dieser verschiedenen Organisationen aktiv zu bündeln. Gemeinsam gegen Zajac bedeutet: gemeinsam den Welpenhandel im Keim zu ersticken.
Und wir sind uns sicher! Mit den über 10.000 Mitgliedern der hier angeschlossenen Vereine, mit vielen weiteren Tierschutzorganisationen sowie Kooperationspartnern … und nicht zuletzt mit jedem entschlossenen Bürger/Hundefreund können wir es schaffen, dem skrupellosen Geschäft mit Welpen effektiv die Stirn zu bieten.
Denn eines sollte Norbert Zajac sich bewusst machen: man lernt nie aus! Beginnen wir mit einem Zitat: „Die Welt ist kein Machwerk, und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.“ (A. Schopenhauer)
Eine Aktion zu Weihnachten in der Pforzheimer Zeitung, gestaltet und organisiert von der stellv. Landesschatzmeisterin unseres Partei Mensch Umwelt Tierschutz – LV BaWü und mitfinanziert durch weitere Parteimitglieder.
Eine sehr gelungene Aktion mit großer Reichweite, die wir gerne zur Nachahmung weiterempfehlen möchten. Danke an alle Menschen da draußen, die zum Weihnachtsfest unsere Tiere nicht vergessen und ins Bewusstsein ihrer Mitmenschen bringen möchten.