Ich esse Fleisch. Geht das mit gutem Gewissen?

Doku: Vom lebenden Tier zum vakuumverpackten Produkt

Diese Arte-Dokumentation bietet Einblicke in die Arbeit und das Sterben in großen Schlachtfabriken. Angestellte schildern ihren alptraumhaften Alltag. Mehr.

Bioschlachthof in Bayern muss dauerhaft schließen

Der Schlachthof galt als Musterbetrieb und schlachtete vor allem Bio-Tiere. Jetzt musste er schließen. Videoaufnahmen belegen gravierende Verstöße. Mehr.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert in ihrem Grundsatzprogramm und in ihrem Bundestagswahlprogramm die Video-Überwachung jeglicher Schlachtvorgänge, damit zumindest beim Schlachtvorgang die Tiere ordnungsgemäß betäubt werden und nicht unnötige Qualen erleiden müssen.

Wir sind schockiert und fassungslos, dass diese tierschutzwidrigen Zustände in Schlachthöfen, die seit vielen Jahren bekannt, dokumentiert und angeprangert werden, noch immer an der Tagesordnung sind und die etablierten Parteien nicht längst ein durchschlagendes Gesetz erlassen  haben zum Schutz der Tiere in Schlachthöfen. Ist uns denn alles egal, wenn es um Tiere geht? Wo bleibt das Mitgefühl, wo bleibt der Verstand?

Wir sind sprachlos, zu welchen abscheulichen Taten Menschen überhaupt fähig sind. Irgendwer hat mal gesagt, wenn es um Tiere geht…das Gewissen schlägt kaum noch an.

Wir brauchen, solange Tiere geschlachtet werden, Videoanlagen in den Schlachthöfen, zuständiges Personal, welches in regelmäßigen Abständen zu jeder Tages- und Nachtzeit unangekündigt Kontrollen in den Schlachthöfen durchführt und wir brauchen Behörden, die bei Verstößen und Missständen ohne wenn und aber hart und sofort durchgreifen.

Ihre / eure BGSt.

Petition: Stoppt die Schlachtung von schwangeren Kühen!

Wir unterstützen Peta bei der Verbreitung der nachfolgenden Petition. Bitte helfen Sie mit und unterschreiben Sie den Protest mit uns. Danke!

O-Ton Peta:Jedes Jahr werden in deutschen Schlachthöfen etwa 180.000 ungeborene Kälber im Mutterleib getötet – sie ersticken langsam und qualvoll, während ihre Mütter am Schlachterhaken ausbluten. Die Dunkelziffer liegt viel höher.

Agrarminister Schmidt, nannte den Zustand „inakzeptabel“, nachdem wir darauf aufmerksam gemacht haben, und kündigte eine Verordnung auf europäischer und zunächst auch auf nationaler Ebene an. Doch passiert ist bisher nichts. Damit diese ungeheuerliche Praxis gestoppt wird, fordern wir ein sofortiges Verbot der Schlachtung schwangerer Kühe.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition, damit wir mehr Druck auf die Gesetzgebung ausüben und uns für die Tiere einsetzen können.

Unbegreiflicherweise ist die Tötung schwangerer Kühe vollkommen legal, denn weder die Tierschutzschlachtverordnung noch die entsprechende EU-Verordnung enthalten Vorgaben zum Umgang mit schwangeren Tieren. Zudem fand das im September 2014 der auf Agrarministerkonferenz geforderte grundsätzliche Verbot der Schlachtung schwangerer Kühe keine einstimmige Mehrheit!

Wir müssen zeigen, dass uns das Schicksal der Tiere nicht egal ist und dass wir uns für ihre Rechte einsetzen.

Tierquälerei in Schlachthöfen – das System ist das Problem

Pressemitteilung / 09.12.2016

Nach aktuellen Medienberichten der Süddeutschen Zeitung und des Bayerischen Rundfunks werden Schweine bei der Schlachtung in einigen bayerischen Schlachthöfen häufig nicht ausreichend betäubt, sodass sie den tödlichen Schnitt in die Halsschlagader bei Bewusstsein erleben.

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1. Mahnwache „Ein Licht der Hoffnung“ vor dem Bamberger Schlachthof am 30.09.2016

Landesverband Bayern in Aktion

Unser Landesverband Bayern hat am 30.09.2016 eine Mahnwache – zum Gedenken an alle getöteten Seelen – vor dem Zentralschlachthof in Bamberg abgehalten.

Von der Mahnwache und dem auf den ersten Blick “malerischen” Umfeld entstand ein sehr berührendes Video.

Das Video ist völlig unblutig, von daher können es auch zart beseelte Menschen anschauen. Allerdings sind die stillen Bilder mit der hinterlegten Musik so berührend, dass einen beim Anschauen kalt wird und die Augen nicht trocken bleiben.

Hier Video ansehen.

Danke schön an ALLE, die diese bewegende Aktion möglich gemacht haben! Möge die Aktion viele vorbeiziehenden Menschen in ihren Herzen erreicht haben. Wir sind so froh, dass es euch gibt und wir durch das Video mit euch und den Tieren verbunden sein dürfen!

Ihre / Eure Bundesgeschäftsstelle

40 Mio. Schweine tierschutzwidrig betäubt – Update von Peta

Wir haben Peta bei der Verbreitung und Unterzeichnung der Petition “Todeskampf in der Gasgrube” nach unseren Möglichkeiten unterstützt. Peta weist in seinem gestrigen Newsletter darauf hin, dass sie 20 Schlachthöfe angezeigt haben. Außerdem wurde der Todeskampf von Schweinen in der Gasgrube durch Zahlen “sichtbar” gemacht. Zahlen, die man nicht einfach mal so hinnehmen kann, weil hinter jeder einzelnen Zahl ein fühlendes und intelligentes Lebewesen steht.

In Deutschland werden jährlich:

– 60 Millionen Schweine geschlachtet
– 40 Millionen Schweine in Gruben mit CO2-Gas betäubt
– 30 Sekunden langer Todeskampf bis zur Betäubung
– 400.000 Schweine werden lebendig verbrüht

O-Ton Peta: “Das Vergasen von Tieren mit CO2 ist nach Auffassung von PETA mit dem Tierschutzgesetz nicht vereinbar, da es zu erheblichen Leiden der Tiere führt! Deshalb haben wir nach ausführlichen Recherchen mehr als 20 Großschlachthöfe wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angezeigt.”

400.000 Schweine werden jährlich lebendig verbrüht, bis sie elendig sterben und als Schnitzel zum Verkauf angeboten werden. Verbrüht werden, bis der Tod einsetzt, muss ein grausamer Todeskampf sein. Der Vergleich hinkt zwar und steht in keinster Weise zur Relation der Ganzkörperverbrühung bei Schweinen, aber uns schmerzen schon die Finger, wenn wir ungeschützt einen kochend-heißen Topf vom Herd nehmen. Um nichts in der Welt setzen wir ihn so schnell es geht wieder ab, um dem Schmerz zu entkommen. Die Schweine aber, es sind ja NUR Tiere, wie Mensch allzu oft überheblich und abwertend sagt, entkommen dem Brühwasser nicht mehr, und sie sterben letztendlich elendig an ihren Verbrennungen. Warum muten wir “Nutztieren” dieses lebensverachtende Schicksal immer noch zu, obwohl wir doch eigentlich ALLE sensibilisiert sein müssten durch die Medien?

Eure Bundesgeschäftsstelle

Schlachtung: „Das Problem ist das System“

Ein Interview

“Die Tierärztin Nicole Tschierse arbeitet seit zehn Jahren in Schlachthöfen und versucht – wo immer möglich – Tierqual zu verhindern. Im Juni ist es ihr gelungen, elf trächtige Kühe und zwei junge Bullen vor der Schlachtung zu bewahren.

„Menschen für Tierrechte“ sprach mit ihr über die Schlachtung trächtiger Kühe, die Gefahr von Fehlbetäubungen, den Druck, unter dem sie als amtliche Tierärztin auf dem Schlachthof steht und warum sie der Meinung ist, dass statt Reformen nur die Abschaffung des Systems der (Aus-)Nutzung den Tieren wirklich hilft.”

Lesen Sie das Interview hier.

Mahnwache am Schlachthof Kempten mit unseren Freunden von Animals United am 01.07.2016

Unsere Regionalgruppe aus dem Allgäu in Aktion

Es war eine wirklich bedrückende Aktion und es ist nach so einem Tag immer sehr schwierig, wieder in den Alltag überzugehen. Das Brüllen der Tiere und die angstvollen Augen, mit denen sie aus den Transportern schauen, bleiben noch lange im Gedächtnis.

Du siehst sie im 5-Minuten-Takt an Dir vorüberfahren und weißt, Du kannst ihnen nicht helfen. Du kannst nur hoffen, dass Du Menschen erreichst, die endlich zum Umdenken anfangen, damit das Leiden für diese armen Tiere endlich ein Ende hat. Dafür werden wir immer und immer wieder da sein – in Gedenken an all die Milliarden getöteten Tiere.

Elisa Hanusch

Demo vor dem Circus Montana

Mit der Aktionsgruppe Animals United Kempten vor Circus Montana am 11.06., 14.06. und 18.06.2016. In aller Lautstärke haben wir demonstriert, vor allem wegen der Kamelbabytaufe. So laut, dass die Zirkusleute Lautsprecher in unsere Richtung aufstellten, die wir fleißig übertönten. Welch Kompliment! Vielen Dank an ALLE!

Ein Licht der Hoffnung – Mahnwache Kempten am 01.07.2016

Mahnwache am Schlachthof Kempten mit unseren Freunden von Animals United.

Es war eine wirklich bedrückende Aktion und es ist nach so einem Tag immer sehr schwierig, wieder in den Alltag über zu gehen. Das Brüllen der Tiere und die angstvollen Augen, mit denen sie aus den Transportern schauen, bleiben noch lange im Gedächtnis. Du siehst sie im 5-Minuten-Takt an Dir vorüberfahren und weißt, Du kannst ihnen nicht helfen. Du kannst nur hoffen, dass Du Menschen erreichst, die endlich zum Umdenken anfangen, damit das Leiden für diese armen Tiere endlich ein Ende hat. Dafür werden wir immer und immer wieder da sein – in Gedenken an all die Milliarden getöteten Tiere.