Ein Licht der Hoffnung – Mahnwache Erlangen am 01.07.2016

Danke an alle, die gekommen sind (egal wann und wie lange!) und erneut gegen das unendliche Leid, dass hier hinter den Mauern täglich passiert, protestiert haben … wir sind stolz darauf mit euch hier erneut gestanden zu haben … ihr ward großartig.

Lieben Dank an alle die beim Auf- und Abbau geholfen haben, die sich auf das Gelände “getraut” haben, die mit dem (Knochen-)Fahrer diskutiert haben, die erneut wieder “Flagge” gezeigt haben. Unserer besonderer Dank an Tanja Güldner die ihr Auto wieder vollgepackt hat, um mit all ihren aufrüttelnden Plakaten, Kreuzen, Kerzen, Tieren die Mahnwache zu unterstützen … Klasse Tanja!

Wir haben ganz sicher einige Menschen erreichen können … zustimmendes Hupen, Daumen hoch und sogar spontane Solidarisierungen in dem man (Frau) sich dazugestellt hat, hat es gegeben. Eine Radfahrerin, die einen Moment vor der Mahnwache verharrte und dann weiter fuhr ist später zurückgekommen, um uns zu sagen, dass sie sehr berührt ist und sie die allergrößte Hochachtung für uns hat. Das sind Begebenheiten, die einem darin bestärken und motivieren weiterzumachen, weil wir doch etwas bewegen … und wir dürfen unsere Mitgeschöpfe nicht im Stich lassen.

Wir werden wieder kommen und auch an anderen Orten (zum Beispiel in Bamberg, wo Tönnies erst jüngst seine Tötungsfabrik noch weiter “aufgerüstet” hat) gegen dieses Unrecht protestieren … mal leise und auch mal LAUT!

Ein Licht der Hoffnung – Infostand Schwabach am 30.06.2016

Im Rahmen der von Daniela Böhm initiierten bundesweiten Mahnwachaktionen „Licht der Hoffnung“ vor den Schlachthöfen veranstaltete unsere RG Nürnberg einen Informationsstand auf dem Schwabacher Marktplatz. Unter dem Motto: „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will, informierten die Organisatoren Heidi-Hierl-Schulze, Helmut Wolff und Ann Mazurczak über das millionenfache Leiden und Sterben der Nutztiere.

Mit einer Lesung aus dem Buch „Mit den Augen der Liebe“ von Christa Blanke, Theologin und Gründerin von Animals´ Angels, einer Organisation, die sich ausschließlich um die Tiere auf Schlachttiertransporten kümmert und in Gesprächen wurden Interessierte auch über die globalen Auswirkungen des gigantischen Fleischkonsums – Verschwendung von Ressourcen , CO2 – Ausstoß, Hunger in der Welt etc. – aufgeklärt.

Der Info-Stand, den es zu dieser Thematik das erste Mal in Schwabach gab, traf auf reges Interesse und wurde positiv aufgenommen.

Infostand zum Tag der Milch in Würzburg (RG Mainfranken)

Der 01.06. wurde von der Milchindustrie zum „Tag der Milch“ ausgerufen. Um der damit verbundenen einseitigen Information der Verbraucher entgegen zu treten haben wir, die Regionalgruppe Mainfranken, zusammen mit dem PETA2Street-Team in Würzburg am 28.05. über das Schicksal der versklavten Nutztiere informiert.

Bei schwül-heißem Wetter verbrachten wir unseren Nachmittag mit Diskussionen über Calciumquellen, Hormoncocktails und Listerien in Rohmilchprodukten, Aufklärung über die vorherrschenden Verhältnisse sowie der Vorstellung von passenden Alternativen. Viele Passanten zeigten sich betroffen, dass die Kühe zur Milchproduktion nicht nur ausgebeutet werden, sondern, dass durch die Praxis der Kälberschlachtung auch noch Kinderblut an diesem Nahrungsmittel klebt.

Aktuell kommen noch die derzeitigen Absatzprobleme der Milchbauern hinzu, die die derzeit sinnlos produzierten Mengen gar nicht verkaufen können. Was die Bauern aber nicht davon abhält die Ausbeutung trotzdem stoisch fortführen, anstatt sich durch den Anbau von Nutzpflanzen dem Nahrungsmittel der Zukunft zuzuwenden. Auch müssen Politik und Gesetzgeber endlich falsche Anreize wie Subventionen für Massentierhaltungsbetriebe eliminieren und dafür die Mehrwertsteuer für Pflanzenmilch auf das Niveau von Grundnahrungsmitteln von 7% absenken.

Abschreckung und Aufklärung sollte aber nicht der einzige Zweck sein, wir wollten veränderungsbereiten Mitmenschen gute Alternativen aufzeigen und diese auch direkt vor Ort probieren lassen – das Echo war phänomenal! Über Joghurt, Pudding, Pflanzenmilch und pflanzlichen Käseschnittchen hatten wir die ganze Palette veganer Köstlichkeiten in Form von Kostproben am Stand – das absolute Highlight waren aber die veganen Backwerke unserer Svenja, die die Standbelegschaft nur mit Mühe vom Naschen abhalten konnte.

 

Bei unseren Besuchern kamen diese Leckereien sehr gut an, und bei manchen Produkten ist auch von geübten Milchkonsumenten absolut kein Unterschied mehr auszumachen gewesen. Wir hoffen während der dreistündigen Aktion positive Denkanstöße geliefert und vielleicht sogar den Einkaufszettel manch eines Passanten zum Guten verändert zu haben.

Auch bei unseren Kollegen von PETA2 Würzburg wollen wir uns für die tollen Ideen, die Hilfe und Unterstützung bedanken – wir hoffen in Zukunft wieder mit Euch zusammenarbeiten zu dürfen!

Kinostart “Hope for All” im Mai 2016

Hier die ersten Kinotermine für “Hope for All” in deutschen Kinos. Ab 2. Mai startet Nina Messinger ihre Preview-Tour und würde sich freuen, viele von Euch bei der Kinotour zu treffen! Nina bittet herzlichst diese Info fleißig zu verbreiten, damit die Botschaft von Hope for All viele Menschen erreicht und die Kinosäle gefüllt werden.

Continue reading “Kinostart “Hope for All” im Mai 2016″

Behörde wusste von Fehlbetäubungen im Schlachthaus

Was geht in Ihnen vor, wenn Sie lesen, dass in einem Schlachthaus das Betäubungsgerät zwei Jahre lang defekt war und 25 Prozent der Tiere dort bei vollem Bewusstsein “zerlegt” wurden?

Nicht nachvollziehbar und unglaublich ist, dass die Behörden zwar Bescheid wussten, aber der Schlachtbetrieb nicht umgehend geschlossen oder zumindest strengstens überwacht wurde?!

Nicht nachvollziehbar und unentschuldbar ist die Tatsache, dass das Personal nicht streikte und die Tiere weiterhin unter Fehlbetäubung tötete?!

Wie abgestumpft und gewissenlos muss Mensch sein, um diese Arbeit unter diesen tierquälerischen Umständen weiter ausführen zu können?! Kann Mensch da noch ruhig schlafen?

Wie abgestumpft und gleichgültig muss Mensch sein, der diese Nachricht liest und weiterhin unbeeindruckt konsumiert?!

Fragen über Fragen, die sich einen hier stellen…

Uns ist klar, dass die meisten Menschen auf Angriff oft mit Rückzug reagieren oder sie reagieren mit Gegenangriff. Oft macht ein direkter Angriff auch die Kommunikation zunichte, aber unserer Meinung gibt es Dinge im Leben, die muss man rigoros ansprechen und man sie wegen der Harmonie nicht verharmlosen sollte. Es gibt Dinge im Leben, da sollte man sich der Realität stellen. Bitte essen Sie keine Tiere, weil es schon in vielen Schlachthöfen zu Fehlbetäubungen kam und der Schlachthof in Jena kein Einzelfall war. Bitte schließen Sie Tiere in Ihre Ethik mit ein.

 

In Deutschland wird mehr geschlachtet als je zuvor

In Deutschland wurde 2015 eine neue Rekordmenge Fleisch produziert, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Ursache ist nicht der steigende Fleischkonsum der Deutschen, sondern der Exportanstieg großer Schlachtbetriebe. Hier lesen…

Vom Tier zum Fleisch

Der Schlachtprozess: Hier ansehen

“Wer Fleisch isst, gibt den Auftrag zum Töten.”

Das erste Schlachthaus mit Glaswänden

“Jeder Mensch, der heutzutage noch Fleisch isst, sollte den Mut haben, hinter die hohen Mauern der Schlachtbetriebe zu blicken.” Einige Zuschauer einer britischen Fernsehshow haben es gewagt. Ausgewählt wurde ein sehr sauberer “Vorzeigebetrieb”. Was sie dort sahen, war erschreckend…

Traust du dich einen Blick in das Innere eines Schlachtbetriebs zu werfen?

Sabine Jedzig / Bundesgeschäftsstelle: “Als Admin der Bundeshomepage habe ich mir das Video heute morgen angesehen mit Trauer in der Seele; vor 17 Jahren hatte ich beschlossen, kein Fleisch mehr zu essen. Es war die beste Entscheidung meines Lebens, weil ich kein Teil mehr dieses Systems, dieses Verbrechens, an unseren Mitgeschöpfen mehr sein wollte. Heute bin ich zwar als Verbraucherin kein Teil mehr dieses Verbrechens, aber ich fühle die Angst und den Schmerz, den die Tiere durchmachen, noch immer und ich werde mich Zeit meines Lebens fragen, warum wir Menschen so mit den Tieren umgehen?

Ich bin dankbar, dass ich seit vielen Jahren Teil einer mitfühlenden Gemeinschaft bin, die sich für den Schutz und die Rechte der Tiere auf dem politischen Weg einsetzt. Kommen Sie zu uns und stärken Sie als Mitglied, ob “passiv” oder “aktiv”, die Ziele der Tierschutzpartei, die wir in unserem Grundsatzprogramm verankert haben. Denn wir brauchen Sie und die Tiere brauchen dringender denn je uns! Ich schließe mich den Worten unseres Geschäftsführers an: Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der Mensch und Tier friedlich, respektvoll und auf Augenhöhe zusammenleben. Menschenrecht, Tierrecht und Umweltschutz sind kein Widerspruch, sondern eng verzahnte Voraussetzung für eine bessere Welt.”

 

Internationalen Kampagne zur Schließung aller Schlachthäuser

Wir erhielten von “Menschen für Tierrechte” nachfolgende Mitteilung:

Das Schlachthaus muss vorläufig schließen!

Im Oktober 2015 ordnete der Bürgermeister die vorläufige Schließung des Schlachthofs in Alès, Frankreich an.

Die französische Tierrechtsorganisation L214 hat diese entsetzlichen Bilder gedreht und veröffentlicht (ab Sek. 25).

Weil alle Schlachthöfe der absolute Horror für Tiere sind, haben wir uns der internationalen Kampagne zur Schließung aller Schlachthäuser angeschlossen. Damit dieser Schlachthof nun für immer seine Türen schließt, unterschreiben Sie bitte die Petition.

Mahnwache vor Schlachthof in Bahlingen

LV Baden-Württemberg in Aktion

Eine Mahnwache fand am 24.07.2015 vor der Schlachthof in Bahlingen statt. Die Tierschutzpartei wollte mit dieser Aktion auf das Leid der vielen Schlachttiere aufmerksam machen und zu mehr Mitgefühl für die sogenannten Nutztiere aufrufen.

Für Interessierte gab es Infomaterial, sogar ein Flyer mit veganen Rezepten für die Grillsaison lag zum Mitnehmen bereit.

Die Tierschutzpartei hat sich schon bei vielen Aktionen rund um Freiburg für ein Umdenken beim Fleischkonsum eingesetzt.

Trächtige Kühe im Schlachthof

Tausende ungeborene Kälber ersticken qualvoll

Das ARD-Politikmagazin „Report Mainz“ filmte einen Tag lang auf einem der größten Rinderschlachthöfe des Tönnies-Konzerns in Wilhelmshafen. Gefilmt wurde die Schlachtung von 70 Milchkühen. Die Sendung wurde gestern, am 14.07.2015, ausgestrahlt; die Bilder im Video sind nur schwer zu ertragen!

O-Ton Report Mainz: „Viele Kühe sind abgemagert, manche haben Verletzungen, offene Wunden. Darunter ist auch an diesem Tag eine trächtige Kuh, wir können beobachten wie das Jungtier aus den Eingeweiden seiner Mutter herausgeschnitten wird. Es ist über viele Minuten im Mutterleib erstickt, ein qualvoller Tod. Veterinäre und Tierschützer prangern diesen Missstand seit Jahren an. Bisher hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt abgewiegelt, auf die EU verwiesen.“

Dank Report Mainz kündigt jetzt Christian Schmidt ein schnelles Verbot dieser Praxis an: „Es ist absolut inakzeptabel, dass trächtige Rinder geschlachtet werden. Deswegen wollen und müssen wir etwas dagegen tun. Ich denke, dass diese Frage europäisch geregelt werden muss und dass wir national mit unseren Instrumenten beides tun müssen. Ich möchte, dass wir so bald wie möglich diese Praxis beenden.“

Die Bundestierärztekammer schätzt, dass jedes Jahr bis zu 180.000 trächtige Kühe geschlachtet werden.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert ein umgehendes Verbot der Schlachtung von schwangeren Kühen! Unser Umgang mit den sogenannten “Nutz”-tieren ist erbärmlich und katastrophal, der ein sofortiges Eingreifen der politischen Verantwortlichen auf gesetzlicher Ebene erforderlich macht!

Der Tierarzt, Tierrechtler und Bundesvorstandsmitglied Dr. Peter Zimmer dazu: “Die Reportage zeigt, was wir Tierärzte schon lange wissen: Die Zustände in der so genannten modernen Fleisch- und Milchindustrie sind unerträglich, völlig inakzeptabel und nicht vereinbar mit den heutigen moralischen Vorstellungen der Gesellschaft. Da wir das Tierleid verurteilen und nicht dulden wollen, jedoch diese Zustände sich nicht im wesentlichen verbessern lassen, bleibt uns am Schluss nur noch das eine übrig – den völligen Verzicht von Lebensmitteln tierischen Ursprungs!”