Tierschutzpartei kritisiert Beschluss zum Waffenrecht der Grünen

Pressemitteilung des LV Hamburg / 05.12.2016

Niedersachsens Grüne sprachen sich auf ihrem Landesparteitag für die Verschärfung des Waffenrechts aus und debattierten über einen Beschluss für ein Lagerverbot für Schusswaffen in Privathaushalten.

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Tierschutzpartei fordert den Erhalt des hohen Schutzstatus des Wolfes

Eine klare Absage zur Aufnahme ins Jagdrecht

Pressemitteilung / 21.11.2016

Nach dem erschienenen Artikel vom 15. November in der taz, ist wieder einmal klar, dass der Wolf die Gemüter spaltet und erhitzt. Dass Bauernverbände Alarm schlagen und ihre Interessen durchsetzen möchten ist verständlich, jedoch sollten für Zahlen, die genannt werden, ebenso auch die Ursachen beleuchtet werden.

Mit ausreichendem Schutz, sprich, genügend elektrischer Ladung auf Zäunen, Untergrabenschutz und einer ausreichenden Höhe der Weidezäune mit Absicherungen durch sogenannte Lappen, kann in den meisten Fällen auch bei artgerechter Weidehaltung die Herde geschützt werden.

Dazu müssen aber natürlich Maßnahmen ergriffen und letztendlich umgesetzt werden.

Im ersten Moment scheint dies unbequem zu sein. Die einfachere, als auch schnellere Lösung für viele ist daher die Herabsetzung des hohen Schutzstatus des Wolfes nach den FFH-Richtlinien und die Aufnahme ins Jagdrecht, welches nun durch immer lauter werdende Stimmen gefordert wird.

Bundesweit leben ca. 450 Wölfe und die Anzahl an bundesweit gerissenen Tieren beträgt 618. Dies bedeutet, dass jeder Wolf gerade einmal 1,4 Tiere gerissen hat. Bei diesen Zahlen kann davon ausgegangen werden, dass mindestens die Hälfte durch besagten und ausreichenden Schutz verhindert hätte werden können.

Die Leiterin des Bundesarbeitskreises gegen “Jagd und Angeln“, Patricia Kopietz, sagt dazu: „Nicht der Wolf ist ein Bösewicht, sondern Fahrlässigkeit, unzureichende Aufklärung, zu schleppende Auszahlungen nach Schäden oder Subventionierungen zum Schutz der Herden und damit der Prävention vor Angriffen durch den Wolf sind die Gründe für eine bisher auf der Kippe stehende und dennoch durchaus mögliche Koexistenz zwischen Mensch und Wolf.“

Die Tierschutzpartei fordert daher eine Ausweitung der Wolfbüros, Schaffung neuer Arbeitsplätze in besagten und intensivere bundesweite Aufklärung in der Bevölkerung.

Vor allem fordert die Partei aber den Erhalt des hohen Schutzstatus nach den FFH-Richtlinien und sie setzt sich vehement gegen die Aufnahme des Wolfes als jagdbare Art in das Jagdgesetz ein.

 

Thomas Schwarz
Pressesprecher
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Telefon: 02131 / 7398300 oder 02131 / 7398430
E-Mail: thomas-schwarz (at) tierschutzpartei.de

Tierschutzpartei ruft zum Verzicht auf die sog. Martinsgans auf

Pressemitteilung / 04.11.2016

Die allgegenwärtige und zu Dumpingpreisen angebotene Mastgans, erhältlich in jedem Discounter, ist seit Anfang Oktober und besonders jetzt zu St. Martin im gesamten Bundesgebiet ein großes und für viele nicht wegzudenkendes Thema. Dabei machen sich die wenigsten Konsumenten Gedanken, abgesehen vom Ladenverkaufspreis des toten Tieres im Kühlregal, über den wahren Preis.

Damit die Gänse in möglichst kurzer Zeit viel Gewicht zulegen, pfercht man sie in großer Zahl auf engstem Raum zusammen. Kunstlicht und Betonboden sind nur zwei Beispiele der meisten Haltungsbedingungen.

Wirtschaftliche Interessen stehen bei der Haltung von Geflügel im Vordergrund. Das Resultat dieser traurigen Preispolitik ist beispielsweise die Geflügelpest, welche durch die Massentierhaltung erst entsteht und unter der wiederum die Tiere leiden und dafür bezahlen müssen. In allen EU-Ländern, welche auf die Geflügel- und insbesondere auf die Gänsemast ausgelegt sind, werden die Bedürfnisse der Tiere nahezu vollständig missachtet.

Der Großteil der Gänse und Enten liefert außerdem, quasi ganz nebenbei, die begehrte Stopfleber. Die Produktion dieser zweifelhaften Delikatesse stellt für die Gänse ein lebenslanges Martyrium dar. Mehrmals täglich wird den Tieren hierbei ein etwa 50 Zentimeter langes Metallrohr durch den Hals eingeführt, welches bis in den Magen reicht und dadurch der Futterbrei eingeleitet wird. Beim Stopfen selbst erleiden die Gänse schwerste Verletzungen der Speiseröhre. Die Hälse mancher Gänse sind dermaßen stark verletzt, dass sich Löcher bilden, durch die das Wasser, welches die Tiere trinken, nach dem Schlucken herausläuft. Wird die Menge des Futterbreis zu hoch dosiert, platzen den Tieren die Mägen. Unter starken Schmerzen sterben die Vögel – geholfen wird ihnen nicht, da sich dies wirtschaftlich nicht tragen würde.

Eine weitere und willkommene Einnahmequelle sind die Daunen und Federn der Tiere. Bis zu viermal in ihrem kurzen Leben werden die Tiere ohne Betäubung gerupft. Dabei werden ihnen sämtliche Federn, ausgenommen an den Flügeln, mit hoher Kraftanstrengung und Gewalt herausgerissen. Oft erleiden die Tiere davon einen so erheblichen Schock, dass sie sterben. Die Tiere, welche diesen Prozess überleben, werden ebenso oft schwer verletzt. Sobald die Federn wieder nachgewachsen sind, wird erneut gerupft. Das Leben der Tiere ist eine nicht endende Qual.

Wir von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) haben dazu einen Aufruf in mehreren Zeitungen, unter anderem in der Pforzheimer- und der Badischen Zeitung als auch der Heilbronner Stimme und dem Hamburger Wochenblatt geschaltet.

Mit unserer Anzeige möchten wir die Bevölkerung vor allem über die tragischen Umstände der Gänse informieren und zudem dazu auffordern, auf Gänsebraten zu verzichten.

Patricia Kopietz / Beisitzerin im BuVo

 

Thomas Schwarz
Pressesprecher
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
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EU-Fleischwerbung

Pressemitteilung / 13.10.2016

Der irische EU-Agrarkommissar Phil Hogan kündigt an, nicht nur eine diplomatische Offensive zur Öffnung neuer Exportmärkte unterstützen zu wollen, auch will er bis zu 15 Millionen Euro in eine Werbekampagne für Fleischkonsum investieren, um mit den angeblichen „Mythen über die Tierhaltung“ aufzuräumen. Teile des asiatischen und südamerikanischen Exportmarktes habe Hogan bereits besucht.

Während Mediziner und Ernährungsexperten zu weniger Fleischkonsum raten, verplant Hogan die Steuergelder der EU-Bürger, um die Fleischindustrie zu stärken und den Absatz zu steigern, ohne Rücksicht auf Tierwohl, Klimaschutz oder die Gesundheit des Konsumenten.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei verurteilt dieses skrupellose und lobbyorientierte Vorhaben auf das Schärfste und fordert die EU-Agrarkommission auf, von einer solchen Werbekampagne öffentlich Abstand zu nehmen, um den Missbrauch von EU-Geldern in dreistester Art und Weise zum alleinigen Zwecke der Förderung der Fleischindustrie zu verhindern.

Der Bundesvorstand

Thomas Schwarz
Pressesprecher
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
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Tierschutzpartei: Anzeichen einer verrohenden Gesellschaft zeigen sich im Umgang mit dem Tier

Pressemitteilung / 28.09.2016

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) sieht sich auf Grund neuester Meldungen der Deutschen Presseagentur über eklatante Tierschutzverstöße in der Landwirtschaft in ihrer Auffassung bestätigt, dass die industrielle Massentierhaltung kein geeignetes Modell für eine tierschutzkonforme Landwirtschaft sein kann.

Bemühungen wie die “Initiative Tierwohl” oder vermeintliche Qualitätssiegel seien bestenfalls dazu geeignet, dem Verbraucher ein ruhiges Gewissen zu vermitteln. Landwirtschaft im eigentlichen Sinne erschöpfe sich in der Bewirtschaftung von Land und in der Gewinnung gesunder Nahrungsmittel auf gesunden Böden unter Berücksichtigung der Umwelt und der Lebensbedürfnisse von Tieren und Menschen. Die Tierschutzpartei sieht in der Umstellung auf eine bio-vegane Landwirtschaft den zielführendsten Lösungsansatz für eine tierschutzgerechte und umweltverträgliche Zukunft des Landbaus, der dem globalen Bevölkerungswachstum und dem Welthungerproblem adäquat begegnen kann.

In der Gewalt gegen Tiere zeigt sich die fiese Fratze einer ausschließlich auf die Maximierung des Profits ausgerichteten “Erzeugung”, in der das einzelne Wesen keinen Wert und keine Würde mehr hat. Die Anzeichen einer verrohenden Gesellschaft zeigen sich im Umgang mit dem Tier. Ein Kurswechsel seitens der Politik ist dringend erforderlich. Aufgabe der Politik ist es, Landwirte dahingehend zu beraten, auf eine tier-, menschen- und umweltfreundliche Landwirtschaft umzustellen. Erst kürzlich mussten zwölf hochrangige Agrarfunktionäre grobe Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in der Landwirtschaft einräumen, nachdem Medien Bilder veröffentlicht und darüber berichtet hatten, wie u.a. Ferkel auf den Boden geschlagen werden und dort noch lebend zurückgelassen worden waren.

Thomas Schwarz
Pressesprecher
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
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Mit Solarenergie einmal um die Welt

Pressemitteilung / 22.08.2016

Man könnte es als Quantensprung bezeichnen. Die Schweizer Bertrand Piccard und André Borschberg sind mit ihrem Solarflugzeug „Solar Impulse 2“ nach einem Jahr Weltumrundung sicher in Abu Dhabi gelandet. In knapp 510 Stunden legten die beiden mehr als 40.000 Kilometer zurück.

Mit dem Projekt wollen die Forscher zeigen, dass es auch ohne Brennstoffe möglich ist, weite Strecken nur mit Sonnenenergie zu bewältigen. Es zeichnet sich als gute Werbung für die Nutzung erneuerbarer Energien aus.

Der Solarflieger ist aus Karbonfasern gebaut und hat eine Spannweite von 72 Metern. Seine mehr als 17.000 Solarzellen ermöglichen es ihm, ganz ohne Treibstoff auszukommen.

Es war zwar nur ein Testflug, jedoch zeigt es, was wir alles erreichen können. Dank der Schweizer Pioniere könnte es viele Menschen zu einem Umdenken bewegen. Klimaschutz betrifft schließlich alle Menschen auf diesem Planeten.

Daher will die Partei “Mensch Umwelt Tierschutz” für den Klimaschutz u.a. nachfolgende Ziele erreichen: Die Treibhausgas-Emissionen müssen drastisch reduziert werden (um 40 Prozent bis 2020, Verpflichtung laut Kyoto-Protokoll) durch stärkere Förderung erneuerbarer Energien und Energiespeicher-Technologien, drastische Reduzierung der Energiegewinnung aus fossilen Energieträgern, Aufstockung der Förderprogramme zur Altbausanierung, Einführung eines Klimazuschlages für Flugreisende und Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel. In diesem Zusammenhang ist eine Erhöhung der Besteuerung von Fleisch- und Molkereiprodukten sowie von Eiern zunächst auf den üblichen MwSt-Satz von 19 % und dann weiter steigend unverzichtbar, sodass die tatsächlich der Volkswirtschaft entstehenden Kosten durch Umwelt- und Klimaschäden sowie im Gesundheitsbereich abgedeckt werden.

Es sollte vordringliche Aufgabe des Staates sein, vor allem im Hinblick auf die kommenden Generationen, der durch Menschen verursachten Klimaerwärmung entgegenzuwirken. Fangen wir jetzt an, zu retten, was noch zu retten ist.

Heidi Stümges und Lars Walter / BAK Alternative Energien

Feuerwehrmann bekommt Ehrenmedaille der Tierschutzpartei

Pressemitteilung / 14.07.2016

Für eine nicht alltägliche Hunderettung aus einem brennenden Haus mit Wiederbelebung per Mund-zu-Schnauze-Beatmung wird der Feuerwehrmann Patrick Dau von der Feuerwehr Erkrath in diesem Jahr mit der MUT-Medaille der Partei Mensch Umwelt Tierschutz geehrt.

Der 39-jährige Feuerwehrmann aus dem nordrhein-westfälischen Monheim hatte schon einige Tierleben gerettet. Die erfolgreiche Beatmung des Hundes im April 2016 wurde von einem bundesweiten Medienecho begleitet. Fünf Minuten beatmete der Feuerwehrmann Dau den Hund mit seinem Mund, weil der Beatmungsbeutel für Menschen nicht auf das Hundemaul gepasst hätte. Für Patrick Dau war dies kein Grund, ein Leben verloren zu geben. Patrick Dau galt das Leben des Hundes ebenso viel wie das eines Menschen. Dieser bedingungslose Einsatz für das Leben steht in grandioser Weise für die Tierrechte, für die wir kämpfen.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz zeichnet mit ihrer Ehrenmedaille seit 2003 nun zum zehnten Mal Persönlichkeiten oder Organisationen aus, die sich in beispielhafter Weise für Tiere, Umwelt oder für Menschen einsetzen, die der Hilfe bedürfen.

“Die heutige Zeit braucht Lebensschützer im umfassenden Sinne”, so der Bundesvorstand der weltweit ersten Tierschutzpartei (gegr. 1993). Patrick Dau, der früher selbst zwei Hunde hatte, wird die Auszeichnung am 8. Oktober 2016 in Frankfurt am Main beim 36. Bundesparteitag der Partei Mensch Umwelt Tierschutz persönlich entgegennehmen.

Thomas Schwarz
Pressesprecher
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Telefon: 02131 / 7398300 oder 02131 / 7398430
E-Mail: thomas-schwarz (at) tierschutzpartei.de

 

Unsere PM wurde z.B. hier veröffentlicht: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/mettmann/tierschutzpartei-ehrt-hunderetter-aid-1.6132381

 

 

PM: Ablehnung Vorschaltbeschwerde Kükenschreddern

Pressemitteilung vom 21.06.2016

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei hatte im April Strafanzeige gegen die Große Koalition wegen des Vorwurfs der Verfassungswidrigkeit erstattet.

Die Ablehnung eines Verbotes des Tötens männlicher Küken verfehle das in Artikel 20a Grundgesetz implementierte Staatsziel Tierschutz und verstoße somit gegen höherrangiges Recht.

Gegen die erste Einstellung des Ermittlungsverfahrens reichte die Partei Vorschaltbeschwerde ein.

Nun teilt der Staatsanwalt die erneute Einstellung des Verfahrens ohne Aufnahme von Ermittlungen mit.

Der Sachverhalt möge unter vielerlei Gesichtspunkten diskussionswürdig sein, es sei jedoch strafrechtlich nicht fassbar, die Personen, die als Repräsentanten verschiedener eingebundener Behörden bzw. Ministerien oder als Organe im politischen Willensbildungsprozess an der Entscheidung, ein Verbot des Kükenschredderns abzulehnen beteiligt waren, haftbar zu machen.

Ein Verstoß gegen Verfassungsrecht stehe in diesem Falle nicht unter Strafe.

Ein Freifahrtschein für unsere Politiker und ein Schlag ins Gesicht für jeden Tierschützer!

Die Entscheidungen der Bundesregierung und der Staatsanwaltschaft zeigen eindrucksvoll, dass Tierschutz in Deutschland nur auf dem Papier Verfassungsrang hat und in der Praxis Profitmaximierung sowohl von der Wirtschaft als auch von der Politik und sogar der Justiz über dieses Staatsziel gestellt wird. Das Schreddern oder Vergasen jedes zweiten neugeborenen Kükens und die Zucht von über 50 Millionen Tieren für den Müll ist an Dekadenz und Lebensverachtung wohl kaum zu übertreffen“, so Bundesvorsitzender Matthias Ebner.

Rechtlich gesehen könne man ein Klageerzwingungsverfahren einleiten.

Man werde diese Möglichkeit nun von einem Anwalt prüfen lassen.

Pressekontakt:
Sandra Lück
sandra-lueck@tierschutzpartei.de
0177 1795420

Verwaltungsgericht Freiburg lehnt Antrag der Tierschutzpartei ab

Pressemitteilung / 03.06.2016

Am 01.06.2016 lehnt das Verwaltungsgericht Freiburg einen Antrag auf tierschutzrechtliche Anordnung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) ab.

Streitgegenstand war das Gastspiel des Circus Krone in Villingen-Schwenningen von 31.05.2016 bis 06.06.2016.

Bereits im Vorfeld des Versuches, die Spielzeit durch eine einstweilige Verfügung richterlich verhindern zu lassen, hatte Patricia Kopietz, Sprecherin des Bundesarbeitskreises Tiere in der Unterhaltungsbranche Strafanzeige gegen Krone, vertreten durch die Geschäftsführerin Christel Sembach-Krone wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet und als Beweis selbst erstelltes Bild- und Filmmaterial, unter anderem von einer angeketteten und stark verhaltensgestörten Elefantendame, eingereicht.

Trotz Bezug auf diese Strafanzeige und die somit laufenden Ermittlungen sah das Gericht keinen Anlass, den Auftritt zu unterbinden und die sofortige Entnahme der Tiere anzuordnen.

Stattdessen schenkte es der schwammigen Gegendarstellung Krones Glauben, die über ihre Anwälte verlauten ließ, die Elefantendame werde lediglich während der Fütterung und zum Waschen angebunden. Frau Kopietz Dokumentation müsse somit genau zu dieser Fütterungszeit entstanden sein und wären damit unerheblich.

Leider lässt sich nicht belegen, dass diese Aussage nicht ganz der Wahrheit entspricht.

Mehrere Zirkuskritiker wollen beobachtet haben, dass die Elefantendame über Stunden und bis zum Abend in ihren kurzen Fesseln gelegen und keineswegs den großzügigen Bewegungsfreiraum in ihrem Stall genießen konnte, wie Frau Sembach-Krone es nach außen darstellen möchte.

Leider gab das Gericht im Vorfeld des Beschlusses keine Möglichkeit, eigene Zeugen zu hören, oder auf die Gegendarstellung zu reagieren.

Wir lassen uns nicht beirren!“ so Patricia Kopietz. „Circus Krone steht für Tierausbeutung und Tierquälerei! So oft die Behörden auch eine nicht zu beanstandende Haltung nach Tierschutzgesetz bescheinigen mögen, so oft werden wir juristisch und auf politischer Ebene gegen die Versklavung unserer Mitgeschöpfe vorgehen.“

Der Beschluss des Verwaltungsgerichtes sei ärgerlich, eine höhere Erwartung setze man jedoch eh in die zuständige Staatsanwaltschaft bezüglich der erstatteten Strafanzeige.

Thomas Schwarz
Pressesprecher
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
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E-Mail: thomas-schwarz (at) tierschutzpartei.de

CircusKronefixierterElefant

Tote Wölfin gefunden – Totalversagen des Wolfsmonitorings in Niedersachsen!

Pressemitteilung / 26.05.2016

Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) hat am 24.05.2016 darüber informiert, dass ein Bundesforstmitarbeiter auf dem Truppenübungsplatz Munster Nord am späten Sonntagabend eine tote Wölfin gefunden hat. Die Tierschutzpartei (Partei Mensch Umwelt Tierschutz) nimmt diesen Sachverhalt mit großer Bestürzung zur Kenntnis. Es handelt sich hierbei um die im Juni 2015 besenderte Fähe FT10, die Schwester von Wolf “Kurti”, bekannt auch als MT6, der am 27. April im Auftrag des niedersächsischen Umweltministeriums regelrecht hingerichtet wurde.

Die Fähe wurde zur weiteren Untersuchung nach Berlin zum Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) gebracht. Erlegen ist das Tier schon Tage zuvor ihren noch ungeklärten Bissverletzungen. Besonders tragisch ist die Tatsache, dass die Fähe kurz vorher noch Welpen hatte. Für die hilflosen Welpen ist wohl jede Hilfe zu spät, denn diese haben nach spätestens 48 Stunden kaum noch eine Überlebenschance. Ob die Welpen gesucht werden, ist derzeit nicht bekannt. Man kann nur spekulieren, ob eventuell sogar MT6 der Vater ist. Wenn dem so war, hatte die Fähe keine andere Möglichkeit, als unter schwersten Bedingungen alleine die Welpen groß zu ziehen.

“Wölfe schießen rächt sich! Das Umweltministerium in Niedersachsen sollte sich ernsthaft über das erneute Fehlverhalten des Monitorings Gedanken machen! “, so Stefan Kunkel, Mitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) und langjähriger Wolfskenner. Die Tierschutzpartei mahnt demnach einen sachgerechten Umgang mit dem Thema Wolf an.

Die Tierschutzpartei fordert vom niedersächsischen Umweltministerium eine lückenlose Aufklärung über das munsteraner Rudel und eine sofortige Abkehr von ihrem momentanen Monitoring hin zu einem, das auch tatsächlich die Wölfe berücksichtigt.

Thomas Schwarz
Pressesprecher
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
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