Partei Mensch Umwelt Tierschutz bei der Senatswahl in Berlin im Aufwind

Mit 1,5 Prozent der Stimmen – und damit fast einer Verdopplung (+87,5 Prozent) im Vergleich zu 2006 – beweist die Partei Mensch Umwelt Tierschutz erneut, dass sie angesichts ihres umfassenden politischen Programms auch eine Rolle in der Bundespolitik spielt. Von ihrem Selbstverständnis her stehen vor allem Tier- und Umweltschutz neben diversen anderen Themen im Vordergrund: Agrarpolitik, Gesundheitspolitik, Verbraucherschutz, Soziales, Bildung, Kultur etc. Was aus opportunistischen Gründen gern verdrängt wird: Tier- und Menschenschutz sind nicht voneinander zu trennen; dies wird insbesondere am Beispiel der tierquälerischen Massentierhaltung und ihren desaströsen Auswirkungen auf Klima- und Verbraucherschutz deutlich!

Es dürfte nicht von ungefähr sein, dass die FDP große Stimmenverluste zu verzeichnen hatte, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hingegen viele Stimmen hinzugewinnen konnte. Die fortschreitende Bewusstseinsentwicklung in der Bevölkerung hinsichtlich der elementaren Probleme kommt bei der Berliner Wahl exemplarisch und unübersehbar zum Ausdruck. Die FDP mit ihrem überholten politischen Programm hat mutmaßlich ausgespielt; für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wird das Spiel auf der politischen Bühne in die nächste Runde gehen!

„Die Ergebnisse bei den Landtagswahlen in Sachsen (2,1 %), Sachsen-Anhalt (1,6 %) und Berlin (1,5 %) zeigen einen klaren Aufwärtstrend und geben Anlass zur Hoffnung, dass auch unserer Partei eines Tages der Sprung in die Parlamente gelingen kann“, so der Bundesvorsitzende Stefan B. Eck.

Margret Giese
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

10.09.2014 / Kurzmeldung aus Brüssel (Pressemeldung)

PACMA-Petition “Toro de la Vega” im Europäischen Parlament überreicht

Eine Delegation aus der spanischen Partei für die Tiere (PACMA) hat heute in Brüssel der Präsidentin des Petitionsausschusses des Europäischen Parlaments eine Petition mit 65 000 Unterschriften übergeben.

Silvia Barquero, PACMA Vorsitzende, machte in ihrer Rede darauf aufmerksam, dass die überwiegende Mehrheit der spanischen Bürger dieses Blutvergießen ablehnt.

In der Petition wird die EU aufgefordert, der Tradition “Toro de la Vega”, der grausamsten Art des Stierkampfes, ein Ende zu setzen. Frau Barquero überreichte die Petition der Präsidentin des Petitionsausschusses, Frau Cecilia Wikström, im Europäischen Parlament nach einer Pressekonferenz, die von ihr, Stefan Bernhard Eck (Partei Mensch Umwelt Tierschutz) und Anja Hazekamp (Partij voor de Dieren, Holland) organisiert wurde. Stefan Eck und Anja Hazekamp sind Mitglieder der Fraktion der Vereinten Europäischen Linken (GUE/NGL) im Europäischen Parlament.

“Toro de la Vega ist eine legalisierte Perversion und eine Schande für Spanien und Europa”, so Stefan B. Eck in der Pressekonferenz. “Ich respektiere Traditionen, aber keine Tradition sollte Grausamkeiten beinhalten. Ich verurteile Grausamkeiten gegen Tiere ebenso sehr wie ich Grausamkeiten gegen Menschen verurteile. Jedes Jahr unterstützt die EU den Stierkampf indirekt durch Agrarsubventionen. Das muss ein Ende haben – es ist inakzeptabel, dass Stierkämpfe mit Geldern der europäischen Steuerzahler finanziert werden.”

“Es gibt keine Entschuldigung für Europa, bei dieser Grausamkeit wegzuschauen”, betonte Anja Hazekamp in ihrer Rede.

Die Einreichung der Petition des “Toro de la Vega” ist ein erster Schritt im Gesetzgebungsverfahren, das mit einem EU-Verbot der grausamen Tradition in Tordesillas, Spanien, enden könnte.

Video von der Pressekonferenz (hier)

Weltkongress zu “Alternativmethoden und Tierversuche” in Prag

Informieren Sie sich über den 9. Weltkongress über „Alternativmethoden und Tierversuche“, der vom 24. bis 28. August 2014 in Prag stattfand. Ein Bericht von “Ärzte gegen Tierversuche” über die neuesten Entwicklungen der Forschung ohne Tierversuche (hier)

03.09.2014 / Statement

Stefan B. Eck verurteilt Polizeieinsatz gegen Sea-Shepherd Aktivisten auf den Färöer Inseln aufs Schärfste

Der Abgeordnete Stefan Eck, der mit Paul Watson befreundet ist, steht seit Jahren hinter Sea Shepherd und deren Zielen.

Am vergangenen Samstag, den 30.08.2014, wurden 14 Aktivisten der Organisation Sea Shepherd von Polizeikräften der Färöer Inseln, der dänischen Polizei und der dänischen Marine verhaftet und drei Sea-Shepherd-Boote beschlagnahmt. Die Tierschutzaktivisten hatten versucht, eine Herde von Grindwalen vor dem Abschlachten zu schützen. Die skandalöse Polizeiaktion führte dazu, dass die Wale nicht gerettet werden konnten. Erst eine Woche zuvor fielen der grausamen “Tradition” auf den Färöer Inseln fünf artengeschützte Schnabelwale zum Opfer.

“Das Abschlachten der hochintelligenten Meeressäuger ist in meinen Augen ein Verbrechen, das durch die Europäische Union nicht länger hingenommen werden sollte, und es ist ein Skandal, dass friedliche Tierschützer verhaftet werden, die nur versucht haben, dieses Massaker zu verhindern”, so der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck. “Nicht die Tierschützer gehören vor Gericht gestellt, sondern die Politiker/innen, die das Abschlachten der Wale durch entsprechende Gesetze legalisiert haben.”

Ein TV-Interview von unserem Freud Paul Watson vom 02.09.2014 (hier)

Großdemo gegen Tierversuche und Tierversuchstransporte am 06.09.2014 in Frankfurt

An unsere Mitglieder und Sympathisanten!

Unter dem Motto “Aus der Wildnis ins Labor… Air France macht‘s möglich!” veranstaltet Stop Vivisection in Zusammenarbeit mit Ärzte gegen Tierversuche am 6. September 2014 eine Großdemo gegen Tierversuche und den Handel mit Affen und anderen sogenannten Versuchstieren durch insbesondere Air France – KLM.

Mit einem eindrucksvollen und bunten Demozug durch die Frankfurter Innenstadt zur deutschen Air France Zentrale werden wir uns gegen Tierversuche, Tierausbeutung und Tierleid stark machen und Air France zeigen, was es im Jahr 2014 bedeutet, mit der Tierversuchsindustrie aktiv zusammenzuarbeiten!

Darüber hinaus erwarten Euch ganztägig dutzende vegane Info-, Verkaufs und Essenstände sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Aktivismus und Engagement sollen schließlich auch belohnt werden!

Wir dürfen bei dieser Demo auch unsere Wahlplakate gegen Tierversuche verwenden.

Bitte nehmt Euch also die Zeit, um die Tierversuchslobby am 6. September zusammen mit vielen anderen Menschen so richtig ins Schwitzen zu bringen und bringt Eure Wahlplakate mit (sofern vorhanden)!

Weitere Infos unter: www.airfrancemachtsmoeglich.de

Tiermediziner fordert Mindestpreis für Fleisch

Thomas Blaha, Professor der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Vorsitzender der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz, fordert einen gesetzlichen Mindestpreis für Fleisch, damit das Wohl der Tiere in den Ställen verbessert werden kann. Er wünscht sich mehr Engagement vom Staat, weil man dem Staatsziel Tierschutz verpflichtet sei. (hier)

Landtagswahl in Sachsen am 31.08.2014

Das Wahlergebnis steht fest: Nur 1,14 Prozent für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz. Natürlich sind wir nicht sehr glücklich mit dem niedrigen Ergebnis. In Anbetracht der geringen Größe des Landesverbandes, zu wenigen Plakaten und der neuen Mitspieler AfD und Die Partei ist das Ergebnis trotzdem akzeptabel. Wir werden die Zahlen in Ruhe besprechen und analysieren. Unter dem Strich bedeutet dieses Ergebnis nur eines: Es gibt noch mehr zu tun für uns als gedacht. Auch in Zukunft werden wir versuchen, unsere Stimmen für Tiere, Umwelt und Menschen zu erheben, wo immer es nötig wird.

Wahl-O-Mat: 38 Thesen für Sachsen

Die Landtagswahl in Sachsen am 31. August 2014 rückt immer näher; Unentschlossene sächsische Bürgerinnen und Bürger, die nicht wissen, welche Partei zu ihnen passt, können im Vorfeld der Wahl vom Online-Angebot des Wahl-O-Mat Gebrauch machen.
Der Wahl-O-Mat kann ab heute unter (www.wahl-o-mat.de) genutzt werden.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist eine von den 14 Parteien, die die Wahl-O-Mat-Thesen beantwortet hat und zur Landtagswahl in Sachsen wählbar ist. Wir hoffen natürlich, dass wir das positive Ergebnis mit 2,1 Prozent der Stimmen von 2009 in diesem Jahr übertreffen können. Wenn Ihnen, liebe sächsische Bürgerinnen und Bürger, Tier-, Natur- und Menschenschutz ganz wichtig sind, dann geben Sie uns bei der Landtagswahl Ihre Stimme!

Ziehen Sie mit vor Gericht!

Keine 3 Prozent – Sperrklausel für EU-Wahlen!

Der Verein „Mehr Demokratie e.V.“ wird eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungs-gericht gegen die Änderung des Europawahl-gesetzes (3 Prozent-Hürde für die Wahl zum Europäischen Parlament) einlegen, wodurch die Chancengleichheit politischer Parteien wieder vom Deutschen Bundestag aufgehoben wurde. Auch der Grundsatz der Stimmengleichheit wurde dadurch verletzt, da Wählerstimmen für kleine Parteien einfach übergangen werden.

Unterstützen Sie die Verfassungsbeschwerde, denn es geht auch um Ihr Wahlrecht!

Die Teilnahme an der Verfassungsbeschwerde ist garantiert kostenlos; es entstehen für Sie keine weiteren Verpflichtungen.

Wenn Sie die Beschwerde unterstützen wollen unterschreiben Sie die (Vollmacht hier) und senden Sie diese bis zum 31. Juli 2013 per Post an „Mehr Demokratie e.V.“, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin.

ASPA verletzt Tier- und Menschenrechte

Das Bundesvorstandsmitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Viktor Gebhart, Manager bei Animals United, wurde bei seinem gestrigen nächtlichen Einsatz für die Straßenhunde in Rumänien von der ASPA (Bukarester Behörde für die Aufsicht und den Schutz der Tiere, die dem örtlichen Bürgermeister direkt unterstellt ist) so brutal attackiert, dass eine medizinische Versorgung im Rettungswagen erforderlich wurde.

Gemeinsam mit dem rumänischen Tierschützer Claudiu Dimitriu verfolgte Viktor Fahrzeuge der Hundefänger zu Demonstrationszwecken der unvorstellbar eskalierten Situation für Mensch und Tier in Rumänien.

Ihr Auto wurde von 6 Männern angegriffen; die Frontscheibe wurde durch Schläge mit Fäusten und Füßen demoliert. Daraufhin wurden Faustschläge durch die geöffneten Seitenfenster verteilt.

Trotz mehrerer Anrufe kam keine Polizei zu Hilfe!

VIKTOR, WIR DANKEN DIR FÜR DEINEN EINSATZ!

 

EU will Fütterungsverbot für Tiermehl aufheben

Laut diversen Presseberichten vom 12. Juli 2014 plant die EU-Kommission, das Fütterungsverbot von Tiermehl an Schweine und Geflügel Schritt für Schritt aufzuheben. Schon im vergangenen Jahr wurde das Verbot gelockert und Tiermehl von Schweinen und Hühnern in Aquafarmen eingesetzt! Den wenigsten Konsumenten ist dies bewusst.

Angeblich sei das Risiko der Übertragung von BSE (Rinderwahnsinn) aufgrund wissenschaftlicher Analysen bei Schweinen und Hühnern als gering einzuschätzen, so das interne Papier der EU-Kommission. In dem aktuellen Strategiepapier gab die EU-Behörde bekannt, dass die Lockerung des Verbotes hinsichtlich der immensen Menge von Lebensmittel-Abfall notwendig sei und man diesen bis 2025 um 30 % senken will.

„Das Vorhaben der EU-Kommission“, so Stefan Bernhard Eck, Abgeordneter im EU-Parlament „ist aufs Schärfste zu kritisieren, denn damit wird wieder einmal der Verbraucherschutz, aber vor allem der Tierschutz, ad absurdum geführt. Anstatt die Bestandsdichten zu verringern, um dadurch die immensen Mengen an „Fleischmüll“ zu reduzieren, beugt sich die EU-Kommission den wirtschaftlichen Interessen der Fleischerzeugenden Betriebe, die durch die Wiedereinführung der Tiermehlverfütterung ihre Gewinne zu steigern versuchen. Da seit dem Tiermehlverbot 2001 die Preise auf dem Weltmarkt für Getreide und Soja, die seit damals verwendeten Futterpflanzen, enorm gestiegen sind, wird meiner Meinung nach nun mit dem Vorwand der Verminderung von Fleischabfällen die Wiedereinführung von Tiermehl propagiert. Ich werde mich innerhalb der Fraktion der Europäischen Linken, der ich angehöre, dafür einsetzen, dass sich diese explizit gegen die Wiedereinführung von Tiermehl ausspricht.“