04.10.2014 / Kurzbericht aus Brüssel

Auch am Wochenende in Sachen Tierschutz/Tierrechte unterwegs

(Animaux dans la ville / Dieren in de stad / Tiere in der Stadt)

MEP Stefan Bernhard Eck nahm am 04.10.2014 auf Einladung von Madame Dolphine Bourgeouis, Stadträtin in Brüssel / Bruxelles, gemeinsam mit zwei seiner Mitarbeiterinnen, an der Veranstaltung “Tiere in der Stadt” im Zentrum von Bruxelles teil.

Stefan Eck stellte sich bei den schätzungsweise 25 Tierschutzorganisationen, die dort mit Infoständen vertreten waren, vor und nutzte die Gelegenheit, sich mit verschiedenen Besuchern zum Thema Tierschutz und Tierrechte auszutauschen.

07.10.2014 / Kurzbericht aus Brüssel

Moderation Stefan Eck für “Eurogroup for Animals”

Stefan Eck, einer der Vizepräsidenten der „Eurogroup for Animals“, übernahm am 07. Oktober 2014 die Moderation der Konferenz und Ausstellung „Put the Animal Welfare at the Heart of the EU“ im Yehudi-Menuhin-Bereich des Brüsseler Europäischen Parlaments.

Bruessel48Seine Gästeliste umfasste die Namen Roman Kolar (Tierschutzbund), Pablo Lalor und David van Gennep, Dr. Joanna Swabe und Peter Hepburn.

Roman Kolar sprach über eine EU-weite Strategie für Alternativen zu Tierversuchen.

Pablo Lalor und David van Gennep sprachen über den illegalen Handel mit Wildtieren und Peter Hepburn über die Notwendigkeit einer EU-Gesetzgebung für Haustiere (vornehmlich Katzen und Hunde).

 

 

Dr. Joanna Swabe berichtete über die Auswirkungen von Handelsabkommen in Bezug auf Tierschutzstandards, insbesondere des geplanten TTIP.

Der EU-Abgeordnete Stefan Eck nutzte die Gelegenheit, neue Kontakte zu den zahlreichen Konferenzteilnehmern zu knüpfen. Am Rande informierte er sich bei Sabine Ohm von ProVieh über Schweinehaltung und Kaninchenmast und führte ein Gespräch mit der Generalsekretärin der portugiesischen Tierschutzpartei, die an der Konferenz teilnahm.

Am Ende seiner Moderation erklärte Stefan Eck den unzähligen Anwesenden die einfachste Form, Tiere zu schützen: Sie einfach nicht mehr zu essen! (Videoabschnitte seiner Moderation folgen in Kürze) Bruessel49

Außerdem führte er mit dem Präsidenten der „Eurogroup for Animals“, Janusz Wojciechowski, einen Gedankenausstausch bezüglich seines „Projektes Rumänienhunde“, das bei der nächsten Sitzung der Intergroup auf die Agenda kommen soll.

Messe “Du und Deine Welt” in Hamburg

LV Hamburg in Aktion

04.10.2014LVHamburg1

Am Welttierschutztag, dem 04. Oktober 2014, auf der Messe “Du und Deine Welt” in Hamburg hatten wir die einmalige Möglichkeit, unsere Partei den Besuchern vorzustellen. Wir waren die einzige Partei, die sich vor Ort präsentieren durfte.

 

 

 

 

 

 

Viele Besucher haben sich über unsere Partei informiert und auf der Interessentenliste eingetragen.

Als Höhepunkt besuchte der Schauspieler und Tierschützer Hannes Jaenicke unseren Infostand und unterhielt sich mit den Landesvorsitzenden Bettina Jung und Martin Buschmann. Statement von Hannes Jaenicke: „Dass die Tierschutzpartei den Einzug in d04.10.2014LVHamburg2as Europaparlament geschafft hat, finde ich großartig! Raus mit der AfD – rein mit den Tierschützern!“

 

28.09.14: Mahnwache in Rüsselsheim

Mitglieder unserer Partei in Aktion

Unter dem Motto “Gerechtigkeit” forderten weit über 1000 Teilnehmer vor dem Polizeihauptquartier Rüsselsheim Aufklärung über die angebliche Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit der Erschießung zweier Hunde durch Polizeibeamte.

Die beiden Brüder sind den sog. Listenhunden zuzuordnen. Wir fordern ein Ende der Stigmatisierung von Hunderassen!

Wenn Sie für eine Abschaffung des Hunde-Rasse-Gesetzes (Listenhunde) sind, dann unterzeichnen Sie bitte die Petition (hier)

Ein Dank geht an die Wissenschaftlerin Jane Goodall

Am 28.09.2014 war Jane Goodall anlässlich ihres 80. Geburtstags in Hamburg. Bettina Jung hatte die unvergessliche Möglichkeit, die beeindruckende Primaten-/ Umwelt- und Lebensschützerin Jane Goodall zu treffen.

Bettina Jung: “Jane konnte kaum sprechen, da sie so heiser war, weil sie an 5 Abenden hintereinander Reden gehalten hat, die sicher tausende Menschen verzaubert haben. Jemand stellte die Frage, woher sie die Kraft nehme. Ihre Antwort war, aus ihrer Liebe zur Natur und den Tieren und aus der Limitierung ihrer Lebenszeit. Sie hat doch noch soooo viel zu tun und die Zeit würde knapp werden. Diese Frau wirkt so zerbrechlich und ist so unendlich kraftvoll. Jane hat beispielsweise ein Gemälde von Udo Lindenberg geschenkt bekommen, das sie für ihre Stiftung versteigern konnte. Sie hat es sich nicht nehmen lassen, die Präsentation selbst vorzunehmen und hat das Riesending von Gemälde durch den Mittelgang der Kulturkirche in Altona geschleppt mit einem strahlenden Lächeln auf den Lippen! Der gesamte Abend war ein unvergessliches Erlebnis, ein leidenschaftliches Plädoyer für den Schutz der Primaten, den Schutz ihres Lebensraumes, die Unterstützung der Menschen in Afrika, die Weiterentwicklung alternativer Energien und eine zumindest vegetarische, besser vegane Gesellschaft.

Ich hatte ganz kurz die Möglichkeit, ihr Glückwünsche im Namen der Partei auszusprechen und unser aller tiefsten Respekt für ihr Lebenswerk! Danke, Jane Goodall, und ganz, ganz viel Gesundheit!”

23.09.2014 / Statement

Vage Absichtserklärungen für Klimaschutz

Angesichts des neuen Rekordwertes der CO2-Emissionen für das Jahr 2013 (mit 35,1 Milliarden Tonnen) ist der Mini-Konsens, beim Weltklimagipfel 2015 in Paris ernsthafte Zusagen von China und den USA zu erhalten, geradezu ein politischer Skandal. China und die USA, beide die größten Klimasünder, wollen eine Vorreiterrolle übernehmen, werden sich aber voraussichtlich nicht maßgeblich an der Bekämpfung der Erderwärmung beteiligen.

Gründe dafür dürften die Profitgier der Konzerne, die Nichtbereitschaft der Verbraucher, ihren Lebensstandard auf ein angemessenes Maß zu reduzieren, und die Kurzsichtigkeit der politischen Führung sein.

Zum Abschluss des eintägigen Treffens in New York wurde vereinbart, die Zerstörung der Regenwälder bis 2030 zu beenden, die Lebensmittelproduktion “klimafreundlicher” zu gestalten und mehr Elektrofahrzeuge in Städten zu verwenden.

Kein Wunder, dass im Vorfeld des UN-Klimagipfels am 23. September in New York 675. 000 Menschen in über 150 Staaten der Erde für ein effektives Klimaschutz-Abkommen demonstriert haben, um den Druck auf die Politiker zu verstärken. Neben New York fanden unter anderem in Delhi, Jakarta, Paris, London, Lagos, Johannesburg, Rio de Janeiro, Sao Paulo und Berlin Großdemonstrationen statt. In Berlin waren 10 000 Menschen auf die Straße gegangen, in New York haben sich fast 400 000 Menschen an dem Protestmarsch beteiligt, darunter berühmte Persönlichkeiten wie UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, Hollywood-Star und Umweltaktivist Leonardo di Caprio, der EX-US-Vizepräsident Al Gore und New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio.

Nach Schätzungen der Hilfsorganisation Oxfam richteten Unwetterkatastrophen infolge der steigenden Erderwärmung seit dem gescheiterten Klimagipfel von 2009 Schäden von fast einer halben Billion Dollar an. Mehr als 650 Millionen Menschen seien seither von klimatischen Extremereignissen betroffen gewesen, 112 000 seien durch diese gestorben.

Doch trotz dieser Horrorbotschaften sind bislang alle internationalen Bemühungen um den Klimaschutz erfolglos geblieben.

“Die Klimaerwärmung ist durch lapidare Absichtserklärungen nicht aufzuhalten. Vor allem werden auch nicht die klimaschädlichen Effekte der globalen Fleischproduktion konsequent in die Klimaschutzpolitik einbezogen, obwohl Fleisch der “Klimakiller Nr. 1″ ist. Als Vollmitglied im Umweltausschuss werde ich nichts unversucht lassen, bis dieses Thema auch auf der Agenda steht”, so der EU-Abgeordnete Eck.

OB Thomas Geisel nahm Unterschriftenliste gegen Ponykarussell entgegen

Wie bereits in den Vorjahren gastierte auch im Jahr 2014 ein Betreiber eines sogenannten Ponykarussells auf der Rheinkirmes in Düsseldorf.

Die Bürgerinitiative ProPony mit Hilfe der Tierschutzpartei/FREIE WÄHLER rief an zwei der Veranstaltungstage zur Demonstration auf. Die 6 Pferde mussten inmitten der lärmenden Umgebung und bei fast unerträglicher Hitze stundenlang im Kreis laufen. Der von Tierärzten empfohlene Handwechsel (Laufrichtungswechsel) fand während der Demonstration nicht statt. Ein freier Zugang zu Wasser wurde den kleinen Pferden verwehrt.

Bei der Polizei gingen mehrere Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein. Leider reagierte der zuständige Amtstierarzt nicht wie erwünscht mit der Beschlagnahmung der geschundenen Tiere.

Die Demonstrationen wurden zum Anlass genommen, um mehrere tausend Unterschriften von Kirmesbesuchern gegen den Betrieb eines Ponykarussells auf der Rheinkirmes zu sammeln.

Heute wurden die Unterschriften dem Oberbürgermeister Thomas Geisel mit der Bitte überreicht, sich für die Ponys und gegen das Ponykarussell einzusetzen.

Die Bürgerinitiative ProPony dankt ganz ausdrücklich dem Mitglied der Ratsgruppe Tierschutzpartei/FREIE WÄHLER Niclas Ehrenberg für die enge und konstruktive Zusammenarbeit und großartige Unterstützung.

24.09.2014Pony2

18.09.2014 / Bericht aus Straßburg

Wahl des Präsidenten und der Vizepräsidenten der Intergroup for animals

Am 18.09.2014 wurde der Präsident und die sechs Vizepräsidenten der Intergroup for animals im Europäischen Parlament in Straßburg gewählt.

Nach einem knappen Wahlausgang gewann Janusz Wojciechowski und wurde Präsident der Intergroup.

Einer der sechs Vizepräsidenten wurde Stefan Bernhard Eck.

Diesem hatten sich spontan zwei weitere Mitglieder seiner Fraktion, der GUE/NGL, nach seiner Rede für die Rumänischen Straßenhunde angeschlossen und sind der Intergroup for animals beigetreten.

Auf Stefan Ecks Antrag hin wurde das Thema gesamteuropäische Kaninchenhaltungsverordnung in die Agenda für die neue Legislaturperiode aufgenommen. Allein in Deutschland werden jährlich 30 Millionen Kaninchen geschlachtet; es gibt keine artspezifische und ausreichende Haltungsverordnung, so dass die meisten Kaninchen immer noch in Batteriekäfigen gehalten werden dürfen und bis zu ihrem Tod extrem leiden.

Es war MEP Eck einerseits eine Verpflichtung, der Intergroup for animals beizutreten, andererseits eine Ehre als Vizepräsident gewählt zu werden.

Vorstellungsrede Stefan B. Eck vor der Intergroup for Animals

Anlässlich der Wahl des Präsidenten und der Vizepräsidenten für die Intergroup for Animals stellte sich MEP Stefan Bernhard Eck mit einem kurzen Redebeitrag den Anwesenden vor, und benannte einige seiner Schwerpunktthemen für die jetzige Legislaturperiode im Bereich des Tierschutzes. (Zum Video)

Landesverband Hamburg in Aktion

Der LV Hamburg hat sich am 21.09.2014 an der Kundgebung für den Klimaschutz vor dem Hamburger Rathaus beteiligt. So wie in Städten in mehr als 150 Ländern sollte auch hier in Hamburg vor dem UN-Weltklimagipfel, der in zwei Tagen in New York stattfindet, ein Zeichen gesetzt werden.

Bereits jetzt schon besteht Einigkeit darüber, dass ohne sofortige und drastische Maßnahmen, die seitens der Politik umgehend eingeleitet werden müssen, ein dramatisch zunehmender Klimawandel nicht mehr aufzuhalten sein wird!

Mitgliederversammlung des Landesverbandes Rheinland-Pfalz

In Mainz fand am Samstag, 20.09.14, eine Mitgliederversammlung statt, zu der sich neben sieben Mitgliedern auch vier Nachwuchs-Parteimitglieder im ‚Baron‘, Uni-Campus trafen.

Neben den üblichen Tagesordnungspunkten wurde Astrid Derschug einstimmig als Beisitzerin in den Landesvorstand Rheinland-Pfalz gewählt.