“Wahlkampf der “Humane Party” in den USA

Der Wahlkampf in den USA schlägt auch in unseren Medien Wellen. Leider geht es immer nur um die sehr konservativen “Republicans” oder die gemäßigten konservativen “Democrats”. Was diese Parteien (mit teilweise sehr extremen und rechtsradikalen Kandidaten wie Donald Trump von sich geben) könnte sogar zum dritten Weltkrieg führen!

Was in den US- und auch in den deutschen Medien so gar nicht vermittelt wird: Unsere “Schwesterpartei”, die “Humane Party” mit dem Kandidaten Clifton Roberts, stellt sich ebenfalls zur Wahl und hat einen fantastischen Wahlwerbespot dazu erstellt.

Ein Link zur Website.

Teilnahme an der Konferenz „Wege zur gerechten Besteuerung multinationaler Unternehmen“ am 18. Februar 2016 in Berlin

Steuereinnahmen aus der einheimischen Ökonomie spielen eine Schlüsselrolle für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes. Nur damit kann öffentliche Infrastruktur nachhaltig finanziert werden – sei es ein Bahnnetz, ein Krankenhaus oder die soziale Sicherung. Gerade die Länder des globalen Südens hängen besonders stark von Unternehmenssteuern ab, die manchmal zu einem großen Teil von wenigen multinationalen Unternehmen gezahlt werden. Gerade diese Unternehmen mindern oftmals ihre Steuerzahlungen, indem sie über Steueroasen massiv die Steuerzahlungen am Ort der Produktion umgehen.

Eingeladen hatte die Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin. Es fanden sich ca. 70 internationale Teilnehmer aus der OECD, den Vereinten Nationen, dem Finanzministerium, diversen Wirtschaftsverbänden, Universitäten, privaten NGOs (Brot für die Welt, Attac, Miserior, Transparency International), diverse Botschafter (Ecuador, Belgien, Österreich und Großbritannien) sowie Bundestagsabgeordnete (SPD, Linke und Grüne) ein. Ebenfalls auf der Teilnehmerliste stand der stellv. Generalsekretär der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Martin Buschmann.

Da die Konferenz komplett zweisprachig war (deutsch/englisch), wurde simultan übersetzt. Das Ziel der Konferenz war, die Möglichkeiten einer weltweit gerechten Besteuerung zu diskutieren und Steueroasen zu minimieren. Durch insgesamt vier Arbeitsgruppen, die ihre Ergebnisse in englischer Sprache präsentierten, wurden verschiedene Möglichkeiten, wie man weltweit vorgehen kann, vorgestellt.

Die Podiumsdiskussionen haben allen Teilnehmern die Möglichkeit geboten, Fragen direkt an die Referenten zu stellen. In den Pausen ergaben sich Möglichkeiten, Kontakte zu den anderen Teilnehmern zu knüpfen und Meinungen auszutauschen.

Der Spiegel: Klage gegen Kükentöten

In seiner aktuellen Ausgabe Nr. 7 / 2016 berichtet „Der Spiegel“, dass erstmals eine Staatsanwaltschaft Anklage gegen eine Brüterei wegen des Tötens männlicher Eintagsküken erhoben hat. In der Brüterei Bringschulte in Senden, im Münsterland, werden massenhaft männliche Küken vernichtet. Hier lesen.

Diese Anklage lässt uns hoffen, dass das Töten von 50 Millionen männlichen Küken pro Jahr in Deutschland bald ein Ende hat! Hintergrundinformationen zu diesem Thema unter tierschutzpartei.de/eier

23 Jahre Tierschutzpartei

Jetzt Mitglied werden!

Wer bis zum 20. Februar 2016 Mitglied wird, erhält zum Jubiläum ein kostenloses Willkommenspaket. Dieses besteht aus einem T-Shirt, einer DVD (Meat The Truth), Buttons, Aufkleber und diversen Ausgaben des MUT-Magazins.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei – wurde am 13. Februar 1993 durch Frau Professor Ingeborg Bingener und acht weiteren Personen in Bonn gegründet. Damit wurde der Grundstein für die weltweit erste Tierschutz-/Tierrechtspartei gelegt. Unsere Mitgliederentwicklung ist, im Gegensatz zu den etablierten Parteien, stabil mit einer deutlich positiven Tendenz. Natürlich brauchen wir noch weitere Mitglieder um unsere Strukturen zu stärken und den Tieren endlich eine Stimme in den Parlamenten zu geben.

Habt MUT – macht mit! Übrigens: Wir pflanzen einen Baum für jedes Neumitglied!

Zum Mitgliedsantrag

Stoppt die Keime aus dem Stall!

Petition

Wir unterstützen nachfolgende Petition vom “Umweltinstitut München”; bitte unterschreiben Sie!

“Unsere Europa-Abgeordneten müssen jetzt handeln: Gegen tödliche Keime aus der Massentierhaltung!

In Europa sterben jedes Jahr mindestens 25.000 Menschen an Infektionen mit multiresistenten Keimen, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt. Ein wichtiger Grund dafür ist der extrem hohe Einsatz von Antibiotika in der Tiermast. Dieser ist nur nötig, weil viel zu viele Tiere auf viel zu wenig Raum gehalten werden.

In den nächsten Monaten wird das Europäische Parlament über eine neue Tierarzneimittelverordnung abstimmen. Schreiben Sie jetzt an Ihre Abgeordneten in Brüssel, damit der Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung zurückgefahren wird und die Tiere endlich artgerechter gehalten werden. Hier unterzeichnen.

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2016 Porträt: Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Zur Landtagswahl stellt MDR SACHSEN-ANHALT die Parteien vor, die am 13. März antreten. Hier können Sie die Schwerpunkte des Wahlprogramms nachlesen, mehr über die Spitzenkandidaten erfahren und zum Beispiel herausfinden, wie die Partei den Menschen die Politik näherbringen will. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich etwa für eine Forschung ohne Tierversuche ein – und das ausnahmslos.

Erfolg für das Volksbegehren gegen Massentierhaltung in Brandenburg

Das Volksbegehren gegen Massentierhaltung hat die notwendige Stimmenzahl erreicht!

Nach Angaben des Landeswahlleiters wurden laut vorläufigem Endergebnis rund 104 000 gültige Stimmen abgegeben, fast 25 000 mehr als erforderlich. „Das ist ein sehr guter Tag für das Tierwohl und die bäuerliche Landwirtschaft in Brandenburg“, betonte der Sprecher des Aktionsbündnisses Agrarwende, Michael Wimmer.

Die größte Zustimmung fand das Volksbegehren in der Landeshauptstadt Potsdam. Insgesamt war die Zustimmung in allen an Berlin grenzenden Landkreisen deutlich höher als in den berlinfernen Regionen.

Am 27. Januar wird das endgültige Ergebnis zusammengestellt und dann veröffentlicht. Nach der Veröffentlichung des Ergebnisses muss sich innerhalb von 2 Monaten das Parlament erneut mit den Forderungen des Volksbegehrens auseinandersetzen.

Das wichtigsten Forderungen des Volksbegehrens waren:

  • ausschließlich nur noch artgerechte Haltung von Tieren finanziell zu fördern,
  • das Abschneiden ( „Kupieren“ ) der Schwänze von Schweinen sowie der Schnäbel von Hühnern zu verbieten und ebenso die Aufstallung von kupierten Tieren,
  • Berufung eines unabhängigen Landestierschutzbeauftragten,
  • den Tierschutzverbänden ein Mitwirkungs- und Klagerecht zum Wohle der Tiere einzuräumen.

Mit diesem Volksbegehren gegen die Massentierhaltung ist Brandenburg jetzt Vorbild für andere Bundesländer.

Der Landesverband Brandenburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz hat das Volksbegehren nach Kräften unterstützt und freut sich besonders über diesen Erfolg.

Auch unsere kleinen Tierschützer haben sich bei diesem Volksbegehren aktiv mit eingebracht. Siehe: http://schule-schlieben.de/aktivitaeten-grundschule/jahrgaenge-5-6/bist-du-tierschuetzer/index.html

Silvia Dreyer / 1. Vorsitzende LV Brandenburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Positionspapier zur aktuellen Flüchtlingssituation

Gestern hat der Bundesvorstand beschlossen, anlässlich der Ereignisse in Köln (aber auch generell), unser Thesenpapier zur Asylpolitik um folgende Absätze zu ergänzen:

“Alle Flüchtlinge, Frauen und Kinder wie Männer, müssen innerhalb der ersten Woche ihres Aufenthaltes in staatlich kontrollierten Flüchtlingsunterkünften, über unsere wichtigsten Gesetze aufgeklärt werden. Hierzu zählen insb.:

– jegliche grundlegende Menschenrechte die für alle gleich gelten im Detail
– Verbot der Tierquälerei und Tiertötung
– zu erwartende Strafen bei Vergehen gegen diese Gesetze

Nach dieser Aufklärung muss jeder Flüchtling unterschreiben, dass er diese zur Kenntnis genommen hat und achten wird.
Diese Maßnahmen sollen der Prävention dienen, um sicherzustellen, dass sich Flüchtlinge an unsere Regeln und Gesetze halten sowie die Bevölkerung vor Gewalt (insb. gegen Frauen, Homosexuelle, Kinder und Tiere) schützen helfen.”

Ergänzend sei angemerkt, dass die derzeit von verschiedenen Seiten geäußerten Forderungen nach schnelleren/einfacheren Abschiebungen, etwa von unserer Bundeskanzlerin, größtenteils nichts als rechtspopulistischer Unsinn sind, denn aufgrund der international anerkannten Genfer Flüchtlingskonvention kann niemand abgeschoben werden, in dessen Heimatland Krieg herrscht, und man somit damit rechnen muss, dass er dort nach der Abschiebung zu Tode kommen wird. Diese Forderung ist natürlich nachvollziehbar, muss jedoch zurückgewiesen werden.

Gegen den Bau des größten Halal-Schlachthofes Deutschland!

Diese Petition richtet sich an Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Größter Halal-Schlachthof in Neuss geplant

In der Stadt Neuss soll der bislang größte Halal-Schlachthof entstehen. Auf insgesamt 18.000 qm Fläche sollen ab März 2016 Tiere geschächtet werden. Der Stadt Kurier vermeidet diesen Begriff in seinem Artikel.

“Es ist an Zynismus kaum zu überbieten, wenn in dem Artikel die Rede davon ist, dass hier nun Industriegeschichte weitergeschrieben werden soll und mit dem Schächten der Tiere bald wieder Leben in die Hallen einzöge, wo es doch ums Töten geht”, so Thomas Schwarz, Vorsitzender im Landesverband NRW und Generalsekretär der Partei Mensch Umwelt Tierschutz.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz kündigt hiermit Proteste und Mahnwachen gegen diesen Schlachthof an!

Mehr zum Thema Schächten auf unserer Bundespartei-Webseite unter: https://www.tierschutzpartei.de/tierschutz/schaechten/

Offener Brief an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bez. Schächten: Unsere Forderung: Ein nationales sowie EU-weites und ausnahmsloses Verbot der Praxis des betäubungslosen Schächtens