Betäubungsloses Schlachten stoppen – ohne Ausnahmen!

Eid Mubarak! Das islamische Opferfest wird diese Woche begangen. Für Muslim:innen in aller Welt ein ganz besonderer Feiertag, der an die Opfergeschichte erinnert, die alle drei abrahamitischen Religionen kennen. Abraham war bereit, seinen Sohn zu opfern, musste dies jedoch nicht vollenden und opferte laut Koran aus Dankbarkeit dafür einen Widder. Continue reading “Betäubungsloses Schlachten stoppen – ohne Ausnahmen!”

Schächtverbot – jetzt!

Wir unterstützen unsere österreichischen Tierfreunde von „RespekTiere“ beim Verbreiten ihrer Petition mit der Forderung: Verbot des betäubungslosen Schlachtens!

Um was geht es: “Mit meiner Unterschrift fordere ich von der österreichischen und der deutschen Regierung eine gesetzliche Verankerung eines ausnahmslosen Verbotes des betäubungslosen Schlachtens! „Schächten“ bedeutet einen minutenlangen, qualvollen Todeskampf für die betroffenen Tiere. Die Bundestierärztekammer schätzt, dass bis zu 500.000 Schafe auf diese Weise in Deutschland pro Jahr der Religion wegen geschlachtet werden, für Österreich geht man von etwa 50 000 – 70 000 Tieren aus.”

Bitte unterzeichnen Sie hier. Danke!

 

Gegen den Bau des größten Halal-Schlachthofes Deutschland!

Diese Petition richtet sich an Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Größter Halal-Schlachthof in Neuss geplant

In der Stadt Neuss soll der bislang größte Halal-Schlachthof entstehen. Auf insgesamt 18.000 qm Fläche sollen ab März 2016 Tiere geschächtet werden. Der Stadt Kurier vermeidet diesen Begriff in seinem Artikel.

“Es ist an Zynismus kaum zu überbieten, wenn in dem Artikel die Rede davon ist, dass hier nun Industriegeschichte weitergeschrieben werden soll und mit dem Schächten der Tiere bald wieder Leben in die Hallen einzöge, wo es doch ums Töten geht”, so Thomas Schwarz, Vorsitzender im Landesverband NRW und Generalsekretär der Partei Mensch Umwelt Tierschutz.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz kündigt hiermit Proteste und Mahnwachen gegen diesen Schlachthof an!

Mehr zum Thema Schächten auf unserer Bundespartei-Webseite unter: https://www.tierschutzpartei.de/tierschutz/schaechten/

Offener Brief an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bez. Schächten: Unsere Forderung: Ein nationales sowie EU-weites und ausnahmsloses Verbot der Praxis des betäubungslosen Schächtens

Offener Brief an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bez. Schächten

Unsere Forderung: Ein nationales sowie EU-weites und ausnahmsloses Verbot der Praxis des betäubungslosen Schächtens

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
11055 Berlin
poststelle (at) bmel.bund.de

Das betäubungslose Schächten hat in einer zivilisierten und demokratischen Gesellschaft, in der sich 79% der Bevölkerung gegen diese grausame und lebensverachtende Ausübung der sogenannten „Religionsfreiheit“ aussprechen, keinen Platz.

Das Schächten ist weder in der Thora der Juden, noch im Koran der Moslems vorgesehen, somit handelt es sich bei dieser äußerst brutalen Form der Schlachtung nicht um Religion, sondern um „Tradition“.

Eine Traditionsfreiheit ist laut unserer Verfassung nicht bindend, wohl aber das Staatsziel Tierschutz, welches 2002 im Grundgesetz verankert wurde und das durch die vom Verwaltungsgericht erlaubten Ausnahmegenehmigungen für das betäubungslose Schächten empfindlich missachtet wird.

Die Bundestierärztekammer hat bereits 2007 vom Gesetzgeber eine Änderung des §4a TierSchG die Streichung des §4a Abs.2 Nr.2 gefordert. Hierzu wurde ein Gutachten des BSI erstellt. Diese Studie verdeutlicht, dass die betäubungslose Schlachtung sehr fehleranfällig ist, und dass die Voraussetzungen für eine optimale Durchführung unter Praxisbedingungen nur schwer oder gar nicht einzuhalten sind: „Während der unmittelbaren Führung des Halsschnittes am unbetäubten Tier muss von der Entstehung erheblicher Schmerzen und Leiden ausgegangen werden. Betrachtet man darüber hinaus den gesamten Vorgang von der Fixierung des Tieres bis zum endgültigen Verlust der Empfindungs- und Wahrnehmungsfähigkeit infolge der Ausblutung ist aus der Literatur zu entnehmen, dass es aber selbst unter optimalen Bedingungen bei dem überwiegenden Teil betäubungslos geschlachteter Tiere zu erheblichen Leiden und Schmerzen kommt. Daher ist es gerechtfertigt, keine Ausnahme zur religiös begründeten betäubungslosen Schlachtung zuzulassen.“

(Quelle: http://www.tierschutz-landwirtschaft.de/BSI-Gutachten_Schaechten_29.08.07.pdf)

Nach unserem Tierschutzgesetz ist diese mittelalterliche und barbarische Tötungsart zweifellos als vorsätzliche Tierquälerei einzustufen, genau aus diesem Grunde ist sie schließlich grundsätzlich verboten! Das Urteil durch das Bundesverwaltungsgericht von 2006 ist sofort zu revidieren, bis zur Festlegung eines neuen Urteils ist eine Verfügung vonnöten, die das betäubungslose Schächten untersagt!

Wir wünschen uns ein buntes und tolerantes Miteinander, ein Land der verschiedenen Kulturen und Traditionen, eine friedliche Akzeptanz! Dazu gehört der Respekt vor dem Leben, das Vermeiden jeglicher unnötiger Qual für Mensch und Tier, ohne Ausnahme! Ein betäubungsloses Schächtverbot stellt keine Diffamierung einer Religion oder Kultur dar, es entspricht lediglich unseren zivilisierten, ethischen und moralischen Werten, denn jedes Lebewesen hat ein elementares Recht auf Schutz vor unnötigen Qualen!

Wir fordern ein nationales, sowie EU-weites und ausnahmsloses Verbot dieser Praxis des betäubungslosen Schächtens, sowie das Importverbot von derart geschächtetem Fleisch und bitten das Bundeslandwirtschaftsministerium, sich für diese Forderung auf nationaler, sowie EU-Ebene stark zu machen.

Gezeichnet: der Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz