Claudia Ludwig von “Tiere suchen ein Zuhause” soll gehen

Wir Protestieren!

Laut TASSO e.V. soll die beliebte Moderatorin Claudia Ludwig von “Tiere suchen ein Zuhause” gehen, angeblich wegen gesunkener Einschaltquoten und einem neu geplanten Konzept. Claudia Ludwig hatte seit ihrer ersten Sendung vor mehr als 20 Jahren jeden Sonntag für die Sendung vor der Kamera gestanden und Tausenden von Tieren zu einem neuen Zuhause verholfen und dabei auch noch Millionen Zuschauer über wichtige Themen kompetent informiert sowie gut unterhalten.

Nicht nur unter Tierfreunden stößt die Kündigung des WDR auf harsche Kritik.

“Claudia Ludwig versteht es wie kaum jemand anderes, das Publikum “niederschwellig” auch für andere große Themen des Tierschutzes zu sensibilisieren, wie Massentierhaltung, Tierversuche, Pelze und vieles andere. Ist vielleicht gerade das der Grund, dass viele einschlägige “Branchen” und Lobbys ihre Interessen gefährdet sehen? Das wäre der GAU des freien Journalismus und natürlich eine Katastrophe für den praktischen und politischen Tierschutz”, so Franziska Gerhardt, Beisitzerin im Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, zu der Entscheidung des WDR. (Hier Protestieren beim WDR)

Petition: Direktwahl des Bundespräsidenten durch das Volk

Seit 1949 ist das Amt des Bundespräsidenten ein fester Bestandteil der Politik der Bundesrepublik Deutschland. Von Theodor Heuss bis zu Horst Köhler und dessen überraschenden Rücktritt am 31. 05. 2010 aufgrund angreifbarer Äußerungen zum Auslandseinsatz der Bundeswehr, war man im Wesentlichen mit den Vertretern dieses höchsten Amtes im Staat zufrieden. Einige zeichneten sich sogar, obgleich Inhaber eines Parteibuches, durch große Unabhängigkeit aus und können als würdige Vorbilder bezeichnet werden.

War bereits in der Vergangenheit hin und wieder der Gedanke aufgekommen, den Bundespräsidenten durch das Volk wählen zu lassen, so mehrten sich nach dem Rücktritt Horst Köhlers die Stimmen, die öffentlich forderten, die bisherige Tradition – Wahl ausschließlich auf parteipolitischer Ebene durch die Bundesversammlung – zugunsten der Direktwahl seitens der Bürgerinnen und Bürger aufzugeben.

Der Ruf nach Direktwahl des Bundespräsidenten wurde lauter, nachdem die Verfehlungen des jetzigen Amtsinhabers, Christian Wulff, ans Tageslicht gekommen waren; sie ließen insbesondere die für das Amt unbedingt notwendige Unabhängigkeit in hohem Maße vermissen.

Der Bundespräsident ist durch seinen Amtseid verpflichtet, in erster Linie dem Wohl und dem Schutz des Volkes zu dienen. In diesem Zusammenhang ist es u. a. eine Selbstverständlichkeit, auf die Wahrnehmung von Privilegien und die Annahme von Geschenken zu verzichten. Christian Wulff gab in beiderlei Hinsicht Anlass zu massiver Kritik, vor allem in seiner früheren Eigenschaft als Ministerpräsident von Niedersachsen.

Bis heute werden die Bundespräsidenten ausschließlich von Parteipolitikern in der Bundesversammlung gewählt; ein Bundespräsident muss aber überparteilich sein. Als Staatsoberhaupt aller deutschen Staatsbürger sollte er nicht länger von einer Minderheit gewählt werden.

Die Petition fordert die Direktwahl des Bundespräsidenten durch das Volk. Sie verlangt, dass er sein Amt unabhängig, parteilos und neutral wahrnimmt, dass er auf jegliche Privilegien verzichtet und sich in keiner Abhängigkeit zu Dritten befindet.

Was können wir tun, um die Petition zum Erfolg zu führen?

– Schließen wir uns der Unterstützerliste an. (Hier Petition unterschreiben)

– Informieren wir Freunde, Bekannte, Vereine etc. über die Petition

– Verhelfen wir der Petition gemeinsam zum Durchbruch, indem wir konstruktive Ideen einbringen

– Nehmen wir teil im Internet und auf Facebook: (Zu Facebook)

Ausführliche Fassung der Petition hier lesen…

Die Online-Petition wurde beim Bundestag am 05. Januar 2012 von Wolfgang Theophil eingereicht. Die Endfassung wurde in Zusammenarbeit mit Frau Margret Giese, Generalsekretärin der Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“, erstellt.

Nach wie vor aktuell!

„Frau Aigner, lassen Sie die Kaninchen frei!“

Das Tierschutzbündnis “Kaninchenmast, nein danke”, an dem sich auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz beteiligt, startet eine Postkarten- & Mail-Aktion an die deutsche Landwirtschaftsministerin: „Frau Aigner, lassen Sie die Kaninchen frei!”

Nachdem Bundesagrarministerin Ilse Aigner vor wenigen Wochen ein „Tierschutzpaket“ angekündigt hat, sind die Erwartungen hoch. Unter anderem sollen nach jahrzehntelanger Kritik von Tierschützern endlich „scharfe Haltungsbedingungen“ für Mastkaninchen eingeführt werden. Helfen Sie uns, dass diese Versprechen keine Lippenbekenntnisse bleiben! Tierschützer befürchten bereits, dass die bisherigen, tierquälerischen und mit dem Tierschutzgesetz nicht zu vereinbarenden Zustände lediglich legalisiert werden sollen – doch wir wollen mehr!

Unterstützen Sie unsere Aktion und teilen Sie der Ministerin mit, was Sie und wir von ihr erwarten! Das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ fordert ein Ende der Käfighaltung von Mastkaninchen in Deutschland. Machen Sie mit und beteiligen Sie sich an der Postkarten- und Mailaktion.

Hier geht es zur Postkarten- und Mailaktion: www.kaninchenmast.info

Hier lesen “Viele Supermärkte bieten Kaninchenfleisch aus Käfighaltung nicht mehr an”:www.kaninchenmast.info

Nach wie vor aktuell!

EU-Gesetz für „Straßentiere“ gefordert

Nachdem die Initiativen zahlreicher Tierfreunde und einiger Tierschutzorganisationen 2009 und 2010 zur Rettung der europäischen „Straßentiere“ im Europäischen Parlament kein Gehör fanden, muss ein neuer Versuch unternommen werden, die EU-Parlamentarier von der Notwendigkeit einer dem Tierschutzgedanken angemessenen Regelung zu überzeugen.

Vor allem die derzeitigen Praktiken gegen Straßenhunde in Rumänien muss durch eine für alle EU-Staaten geltende Gesetzgebung verhindert werden.

Nur eine konzertierte Aktion möglichst vieler Tierschutzorganisationen Deutschlands und Europas kann den nötigen Druck auf das EU-Parlament erzeugen.

Die vorhandene Ausarbeitung der OIE, die nicht die Tiere, sondern die Menschen vor den Tieren schützen soll, lässt einen zu großen Spielraum für nationale Alleingänge. Die Grundlagen für die EU-Gesetzgebung und die strenge Überwachung des Vollzugs sind von Tierschutzverbänden vorzugeben und nicht von der OIE oder ihren “Experten”.

Das gilt auch für die für den europäischen Tierschutz bereitgestellten Gelder, deren Verwendung streng kontrolliert werden muss.

Der Verein “Ärzte für Tiere” unter der Leitung von Frau Dr. Becker hat sich bereit erklärt, die Federführung für eine konzertierte Aktion zu übernehmen, die Aktivitäten zu bündeln und eine Delegation für ein Gespräch in Brüssel zu organisieren.

Bitte unterstützen Sie die Initiative und die Petition von “Ärzte für Tiere” mit Ihrer Unterschrift!

Hier geht es zur aktuellen Petition in 12 Sprachen: www.eu-protest1.aerztefuertiere.de

Weitere Infos oder direkter Kontakt:

Dr. Rumi Becker
Ärzte für Tiere e.V. – Europäisches Netzwerk
Tel.: +49(0)911 7806746
Fax: +49(0)3212 1014147
info@aerztefuertiere.de

Erst die Ukraine – jetzt Aserbaidschan

Massentötung von Straßenhunden in Baku für den Eurovision Song Contest

Tierschützer und Journalisten in Aserbaidschan berichten seit einiger Zeit von der Massentötung von Straßenhunden in der Hauptstadt ihres Landes. Dort scheint sich momentan dasselbe grausame Szenario abzuspielen wie in der Ukraine im Vorfeld der Fußball-EM. Nur geht es in Aserbaidschan nicht um ein sportliches Großereignis, sondern um den Eurovision Song Contest. Im Mai diesen Jahres findet der Song Contest in Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans statt und während in den Teilnehmerländern fleißig nach Kandidaten gesucht wird, beginnt im Gastgeberland die „Säuberung“ der Straßen. Den Besuchern will man keine hungernden und frierenden Streuner präsentieren und wie so oft muss eine schnelle Lösung her. Über humane Wege die Population der Straßentiere zu verkleinern, wie beispielsweise Kastrationsaktionen denkt die Regierung Aserbaidschans nicht einmal nach. Stattdessen werden von der Regierung bezahlte Hundefänger in die Straßen Bakus ausgesendet, um wahllos Tiere zu ermorden. Dabei stehen die Hundefänger Aserbaidschans den Häschern ukrainischer Behörden in nichts nach. Die Hunde werden vergiftet oder angeschossen und anschließend erschlagen. Dies geschieht am helllichten Tag auf öffentlichen Plätzen. Sogar Welpen, die zuvor von Schulkindern versorgt wurden, werden vor den Augen der Kinder erschlagen.

Verantwortliche der Stadtverwaltung von Baku wollen die Öffentlichkeit glauben machen, dass nur kranke und gefährliche Hunde getötet und alle Tiere von Amtsveterinären kontrolliert werden. Die Tötung der Straßenhunde diene der Sicherheit, heißt es von offizieller Seite, während gleichzeitig ein Zusammenhang zwischen der „Säuberung“ der Straßen und dem Song Contest bestritten wird. Wie so oft verstricken sich Behörden und Regierungsvertreter in Lügen und Widersprüche, um die eigene Bereicherung am blutigen Geschäft zu vertuschen.

Vor kurzem wurde zudem bekannt, dass in der Stadt Baku die Einrichtung eines Lagers für Straßenhunde geplant ist. Der Leiter der Ordnungsbehörde Ahmed Memmedow gab zu, dass es sich dabei aber nicht um ein Tierheim handeln soll, da eine Vermittlung der Hunde „nicht erwünscht“ sei. Vielmehr sollen die Tiere als billige Pelzlieferanten dienen. Auch dieses gewissenlose Vorgehen kennt man bereits aus der Ukraine und anderen osteuropäischen Ländern.

Mit der Massentötung von Straßentieren verstößt die Regierung Aserbaidschans nicht nur gegen das eigene Gesetz, sondern missachtet auch die Europäische Konvention zum Schutz von Haustieren, die 2003 von Aserbaidschan unterzeichnet wurde. Tierschützer aus der ganzen Welt protestieren gegen den Mord an Straßentieren und auch Sie, lieber Tierfreund, können etwas tun.

– Boykottieren Sie den Eurovision Song Contest 2012 und teilen Sie dies dem Veranstalter des Events mit!

– Richten Sie Ihren Protest auch an die Sponsoren des Song Contests!

– Protestieren Sie bei der Botschaft Aserbaidschans in Deutschland und beim Präsidenten des Landes gegen die grausame Tötung der Straßentiere!

– Bitte unterzeichnen Sie auch die Online-Petition der Tierschützerin Yana Stevens: (Hier Petition unterschreiben)

Bereits 10.000 Menschen haben diese Petition unterschrieben.

Kontaktdaten für Ihre Protestschreiben

Veranstalter des Eurovision Song Contest:
European Broadcasting Union (EBU)
Geneva headquarters
L’Ancienne-Route 17A
CH-1218 Grand-Saconnex
Schweiz
Tel.: + 41 (0)227172111
Fax: + 41 (0)227474000
ebu (at) ebu.ch

Thomas D („Unser Star für Baku“) Management:

mparago (at) oneartist.de
mnash (at) defnash.de

Brainpool – Produktionsfirma für „Unser Star für Baku“:
minfo.bacs (at) brainpool.de

Sponsoren:Batika Baku:

http://eng.baltika.ru/contact2/28/
(Bitte Kontaktformular online nutzen, da keine Emailadressen angegeben sind.)
Acerzell:
customercare (at)azercell.com
musterixidmetleri (at) azercell.com

Botschaft Aserbaidschans in Deutschland:

Botschaft der Republik Aserbaidschan
Hubertusallee 43
14193 Berlin
Tel.: + 49 (30) 2191613
Fax: + 49 (30) 21916152
berlin (at) mission.mfa.gov.az

Präsident Aserbaidschans:

President of Azerbaijan, Mr Ilham Aliyev
Executive Administration of the President of the Republic of Azerbaijan
Istiglaliyyat street, 19
“The President Palace”
AZ1066 – Baku City
Azerbaijan
Fax: (0099 412) 492 35 43, 492 06 25
office (at) pa.gov.az

Musterschreiben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie ich erfahren habe, finden im Vorfeld des von Ihnen (mit-)veranstalteten bzw. unterstützten „European Song Contest“ in Baku Massentötungen auf sehr grausame Weise an Straßenhunden statt: sie werden vergiftet, erschossen, erschlagen – vor den Augen von Passanten, darunter auch Kinder. Dies ist nicht nur eine jeder Humanität widersprechende ungeheure Brutalität gegenüber unschuldigen Tieren, auch für Menschen, insbesondere Kinder, sind solche Szenen traumatisierend und tragen zur allgemeinen Verrohung bei.

Aserbaidschan verstößt mit dieser Praxis der Tötung von Straßenhunden gegen das eigene Gesetz missachtet überdies die „Europäische Konvention zum Schutz von Haustieren“, die 2003 von Aserbaidschan unterzeichnet wurde.

Es gibt bekanntlich andere Methoden, die Population streunender Hunde und anderer Tiere unter Kontrolle zu halten: „Einfangen, Kastrieren, Freilassen“. Dies ist nicht nur human, sondern erwiesenermaßen deutlich effizienter.

Es ist außerdem bekannt, dass in Aserbaidschan „Hundelager“ existieren, in denen Hunde für Pelzgewinnung gehalten werden. Auch diese grausame Tierausbeutung muss umgehend eingestellt werden.

Ich bitte Sie, in dieser Angelegenheit, auf die Behörden und Verantwortlichen einzuwirken.

Ich selbst und meine Freunde werden den „European Song Contest“ boykottieren, falls sich die Verhältnisse nicht ändern.

Mit freundlichen Grüßen

Name und Adresse

PETA Deutschland e.V. erstattet Strafanzeige gegen Veterinärbehörden

Elefant Mausi hat bis zum letzten Atemzug gelitten – Protestieren Sie mit uns!

Elefantin Mausi aus dem Circus Voyage ist am 17. Januar 2012 auf einem mindestens 10 Stunden andauernden Tiertransport unter elenden Bedingungen gestorben.

Zahlreiche Veterinärbehörden und Gutachter haben Mausis lebensgefährlichen Zustand abgestritten und stets die Weiterfahrt im Circus Voyage erlaubt. PETA Deutschland e.V. erstattet jetzt Strafanzeige gegen die zahlreichen Veterinärbehörden, die den Gesundheitszustand von Mausi auf der Circus-Voyage-Tournee 2011/2012 trotz eines offensichtlich lebensbedrohlichen Zustandes wider besseren Wissens stets als ausreichend bezeichnet haben. (Hier weiter lesen und bitte am Protest teilnehmen!)

Alle Jahre wieder…

Giftige Weihnachtsbäume!

Jedes Jahr kaufen die Deutschen etwa 26 Millionen Weihnachtsbäume. Das Umweltinstitut München weist in seinem Newsletter vom 15.12.2011 darauf hin, dass heute mehr als 80 Prozent dieser Bäume auf eigens angelegten Weihnachtsbaum-Plantagen gezüchtet werden.

Alarmierend bei dieser intensiven Bewirtschaftung ist vor allem der hohe Einsatz von Pestiziden gegen unerwünschten Unterbewuchs. Besonders beliebt, weil besonders giftig, ist das Totalherbizid Glyphosat, bekannt unter dem Namen Roundup von Monsanto. Das versprühte Pflanzengift reichert sich in den Böden an, gelangt in das Grund- und Oberflächenwasser und gefährdet die Trinkwasserqualität.

Was Sie dagegen tun können:

Unterstützen Sie die Kampagne zum Verbot von Roundup (hier).

Kaufen Sie keine billigen Bäume, sondern achten Sie auf zertifizierte Weihnachtsbäume aus dem biologischen Anbau.

Wenn keine Öko-Weihnachtsbäume in Ihrer Nähe angeboten werden, können Sie sich auch an das regionale Forstamt wenden. Fragen Sie dort nach Weihnachtsbäumen aus sogenannter Durchforstung. Dabei handelt es sich in der Regel um Fichten, die zur Auflichtung und Verjüngung der Waldbestände geschlagen werden.

Die Weihnachtsbaum-Industrie hat Folgen für Menschen, Tiere und Umwelt.

Rumänien erlaubt Hundemord!

Wie im Newsletter von Vier Pfoten vom 24.11.2011 zu lesen ist, wurde das tierfeindliche Gesetz von Massentötungen von Streunerhunden in Rumänien wieder legalisiert. Am Dienstag, den 22.11.2011 wurde es im rumänischen Parlament mit 168 zu 111 Stimmen verabschiedet.

Vier Pfoten startet eine neue Unterschriftensammlung und wendet sich an den rumänischen Präsidenten, denn nur er kann das Gesetz jetzt noch kippen. Machen Sie mit!

Hier geht es zum Protest: www.vier-pfoten.de

Waffen für Saudi-Arabien

Ex-Minister Rühe fordert Stopp des Panzergeschäfts

Die mögliche Panzerlieferung an Saudi-Arabien sorgt für immer mehr Kritik. Auch in den Reihen der Koalition formiert sich nun der Widerstand. Der ehemalige Verteidigungsminister Volker Rühe verlangt nun im SPIEGEL einen Stopp des Geschäfts.

Artikel hier lesen: www.spiegel.de

Volker Rühe ist dafür bekannt, einen „eigenen Kopf“ zu haben und hat des Öfteren für seine Partei (die CDU) unbequeme Äußerungen getan. So hat er kürzlich auch die Stimmenthaltung Deutschlands im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen bei der Abstimmung über eine Flugverbotszone über Libyen als „einen schweren Fehler von historischer Dimension mit unvermeidlichen Spätfolgen” bezeichnet.

Was das Panzergeschäft mit Saudi Arabien angeht, so teilen wir seine Auffassung, dass die Lieferung der Panzer des Typs Leopard 2 nicht erfolgen darf. Es handelt sich bei diesem Panzer-Typ, wie wohl bei allen anderen Panzern auch, um Kampfpanzer. Wozu setzt man Kampfpanzer ein? Diese Frage muss wohl kaum beantwortet werden. Wir sind gegen jegliche Form kriegerischer Auseinandersetzungen und gegen jede Form von Rüstungsexporten, ganz besonders, wenn sie in autoritäre Staaten wie Saudi Arabien gehen. Zudem haben sich die saudischen Streitkräfte an der Niederschlagung der Proteste in Bahrein in diesem Jahr beteiligt. Einen Staat mit hochwertigen und schlagkräftigen Waffen zu beliefern, von dem durchaus die Gefahr ausgeht, dass er diese auch gegen das eigene Volk einsetzt, um eine demokratische Bewegung niederzuschlagen, halten wir für moralisch verwerflich und skandalös. Daneben könnte sich diese Entscheidung der Bundesregierung auch irgendwann als außenpolitisch falsch erweisen. Vielleicht steht man damit irgendwann auf der falschen Seite, nämlich auf der Seite der Diktatoren, die eine Demokratie verhindert haben.

Hier Appell von Campact gegen den Panzer-Export unterzeichnen: www.campact.de

Protest von Vier Pfoten

Alltag auf einer ungarischen Gänsefarm: Arbeiter packen Gänse und reißen ihnen die Federn aus; immer wieder sitzen Federn zu fest, blutige Wunden sind die Folge. Die Rupfer arbeiten im Akkord und nähen die Wunden ohne Betäubung vor Ort. Panisch drängen sich die nackt gerupften Gänse in die Ecken des Raumes, rennen blind vor Angst gegen Wände. Schwer verletzte Tiere liegen sterbend in Haufen von Federn. “Mauserrupf” oder “Harvesting” nennt die Daunenindustrie diese Methode. Beschönigende Worte, die über die grausame Tierquälerei hinwegtäuschen sollen.

Über das lukrative Geschäft mit dieser Tierquälerei berichtete die ARD-Sendung “Report Mainz” am 22.11.2010 im Ersten.

Unterzeichnen Sie die Petition hier: www.secureconnect.at

Erste Erfolge zu verzeichen!

Die Firma Einig & Ristock GbR, Bettenhaus Schönwalde in Wandlitz hat in den letzen Tagen über 5.000 Protestmails erhalten. Nachdem sie den Inhalt der Mails studiert hat, kamen sie zu der Überzeugung, dass die erhobenen Vorwürfe gegenüber der Firma Böhmerwald traurigerweise wohl berechtigt sind. Das Bettenhaus Schönwalde in Wandlitz hat reagiert und alle Artikel der Firma Böhmerwald aus dem Programm genommen. Solange die geschilderten Maßnahmen nicht unterlassen werden, sollen die Artikel auch nicht wieder aufgenommen werden, so die Aussage der Geschäftsführung.

Bettenhaus Schönwalde sagt NEIN zu Tierquälerei: www.bettenklick.de