LV Hamburg ständig in Aktion gegen das Tierversuchslabor LPT in HH-Neugraben

Am 22.05., 05.06. sowie auch wieder am 19.06.2014 waren wieder Mitglieder des LV Hamburg vor Ort, um gemeinsam mit der Aktionsgruppe Nord gegen Tierversuchshandel und Tierversuche sowie anderen Tierschützern vor dem Tierversuchslabor LPT in Hamburg-Neugraben zu demonstrieren.

Es ist zu beobachten, dass sich mittlerweile immer mehr Anwohner dem Protest anschließen und sich mit dem Protest solidarisieren.

Wir alle zusammen werden Druck gegen das LPT machen, in dem wir uns immer wieder vor dem LPT aufstellen und die Mitarbeiter mit unseren Aktionen in den Feierabend verabschieden.

Wir möchten der der Aktionsgruppe Nord gegen Tierversuchshandel und Tierversuche danken, dass sie diese Aktionen traditionell anmelden und veranstalten.

Aktionstag gegen Botox-Tierversuche – LV Hamburg in Aktion

Am 21.06.2014 war der Aktionstag gegen Botox-Tierversuche. Wir haben in Hamburg diesen europaweiten Aktionstag aktiv mitgestaltet, um auf die grausamen Tierversuche, die in Deutschland sowie weltweit immer noch millionenfach stattfinden, aufmerksam zu machen.

 

Von 11 – 15 Uhr haben wir heute auf der Reesendammbrücke am Jungfernstieg in Hamburg einen Infostand in Hamburg eingerichtet und ca. 1000 Handzettel an die Passanten verteilt.

Ebenfalls vor Ort war die Aktionsgruppe Hamburg von „Ärzte gegen Tierversuche“, mit denen wir seit längerer Zeit eng zusammenarbeiten.

Offener Brief mit Beteiligung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz!

Offener Brief an die Bürger in Galati / Würzburg, 19. Juni 2014

Aufgrund der dramatischen Situation in Galati (Rumänien), wo die Tötung von 750 Streunerhunden beschlossen wurde, beteiligt sich die Partei Mensch Umwelt Tierschutz an folgendem Aufruf:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Marius Stan,
sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates,
liebe Mitbürger in Galati,

seit September 2013 sind in Europa hunderttausende Tierschützer und Tierfreunde über ein Gesetz entsetzt, welches das Einfangen von Straßentieren in Rumänien vorschreibt und das Töten nach 14 Tagen erlaubt, sofern die Tiere nicht vermittelt werden konnten. Zehntausendfach wurde bisher sinnlos getötet und gestern mussten wir erfahren, dass aufgrund dieses Gesetzes nun auch ihre Stadt Galati den Weg einer nachhaltigen, europäischen Tier- und Menschenleid vermeidenden Straßentierpolitik verlassen möchte und 750 Hunde euthanasieren möchte.

Wie dem weltweit millionenfach geteilten und verbreiteten Video entnommen werden kann, ist die Entscheidung selbst in Galati sehr umstritten. Und eine fast einvernehmliche Entscheidung des Stadtrates muss nicht immer ethischen, moralischen und europäischen Standards entsprechen. Gerade ich als Deutscher muss aus der Geschichte lernen.

Unser Appell kann momentan nur daran liegen, diese Entscheidung zu überprüfen. Wie selbst rumänische Behörden errechnet haben, ist eine vernünftige nachhaltige Kastrationspolitik kostengünstiger als ein immer wiederkehrendes Töten der Hunde. Abgesehen vom Imageschaden aufgrund der immer wieder aufkeimenden Diskussionen.

Nebenbei sollte lokalen und überregionalen Tierschützern und Tierverbänden die Möglichkeiten gegeben werden, die ausdrücklich im Gesetz gewünschte Adoption der Hunde zu organisieren.

Falls die Versorgung und Unterbringung der Hunde ein finanzielles Problem darstellen sollten, können Lösungen gefunden werden.

Weltweit haben am 8. März und am 17. Mai 2014 unter dem Motto Yes-We-Care-protect the Romanian Strays hunderttausende Tierschützer weltweit in über 120 Veranstaltungsorten für einen sofortigen Stopp der Straßentiertötungen in Rumänien, für eine nachhaltige Kastrationspolitik und ein europäisches Straßentiergesetz demonstriert. Sorgen Sie bitte dafür, dass Galati nicht mit weiteren hunderten, wenn nicht sogar tausenden Gedenkkerzen bei der nächsten Demonstrationswelle im Mittelpunkt steht.

Der Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz der Bundesrepublik Deutschland, die ab dem 01.07.2014 einen Sitz im Europa-Parlament inne hat, unterstützt geschlossen die genannten Forderungen! Die einzige nachhaltige Lösung der Population der Strassenhunde nicht nur human, sondern auch nachhaltig Herr zu werden, ist die Kastration/ Sterilisation der Hunde!

Mit freundlichen Grüßen / YesWeCare – Protect the Romanian Stray Dogs

Verleihung der „MUT-Medaillen“ an Paul Watson und Jan Peifer

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wird auf ihrem 29. Bundesparteitag am 23. Juni 2012 in Frankfurt am Main zwei „MUT-Medaillen“ verleihen.

Der erste Preisträger ist Captain Paul Watson, Gründer der Sea Shepherd Conservation Society, die Jahr für Jahr durch ihren heroischen Einsatz zum Schutz der Ozeane und ihrer Bewohner in der Presse für Schlagzeilen und im Fernsehen für Aufsehenerregende Reportagen sorgt. Die Partei setzt damit ein Zeichen der Solidarität wegen der skandalösen Festnahme Paul Watsons auf dem Frankfurter Flughafen am 13. Mai d.J. auf Grund eines internationalen Haftbefehls aus Costa Rica. Es wird ihm vorgeworfen, dass er im Jahr 2002 bei einer Aktion gegen die Jagd auf Haie die Schifffahrt behindert habe.

Der zweite Preisträger ist der Journalist und Undercover-Filmer Jan Peifer, der durch seine nicht ungefährliche Arbeit viele Skandale aus dem Verborgenen in die Öffentlichkeit gebracht hat. Er recherchiert und dokumentiert seit über zehn Jahren die Missstände der Massentierhaltung.

„Beide Preisträger“, so der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck, „setzen sich durch ihre Arbeit für effektiven Umwelt- und Tierschutz ein. Sie haben sich diese Ehrungen wirklich verdient. Die politisch Verantwortlichen in Berlin sollten sich an diesem Einsatz für die Bewahrung der Natur und für die existenziellen Rechte der Tiere ein Beispiel nehmen.“

19.06.2014: Bericht aus Brüssel

Die Fraktionsverhandlungen über das Präsidium der Fraktion GUE/NGL (Vereinte Europäische Linke/Nordische Grüne Linke) – bestehend aus einer Vorsitzenden und drei stellvertretenden Vorsitzenden sowie einem Schatzmeister – zogen sich bis zum heutigen Tage hin, da gleichzeitig ein Grundsatzpapier über die zukünftige Arbeitsweise des Vorstandes und der Fraktion verabschiedet wurde.

Dabei kam es allen Delegationen darauf an, dass der konföderale Charakter der Fraktion gewährleistet blieb, aber auch grundsätzliche Regeln hinsichtlich der Kompetenz und Arbeitsweise des Fraktionspräsidiums festgelegt wurden.

Gabi Zimmer, von der Delegation Partei Die Linke aus Deutschland, wurde erneut als Fraktionsvorsitzende bestätigt.

Durch viele bilaterale Gespräche während der letzten drei Wochen zwischen den Mitgliedern der Delegationen konnte eine konstruktive und effiziente Lösung hinsichtlich der Frage der Präsidiumsleitung und der Arbeitsweise der GUE/NGL gefunden werden.

 

Nächste Woche beginnen die Verhandlungen über die Besetzung der Ausschüsse und Delegationen.

“Unser Mann in Brüssel” hat sich für die Ausschüsse ENVI, Agri, Fisheries und einige andere beworben.

Während der zeitintensiven Fraktionssitzungen konnte Stefan Bernhard Eck noch wichtige Kontakte zu den Mitgliedern der Fraktion knüpfen (z.B. zur Pressesprecherin der Delegation “Die Linke”, Frau Karin Schüttpelz).

Landesverband Hamburg in Aktion

Am 18.06.2014 beteiligte sich der Landesverband Hamburg wieder an der Mahnwache des wiedereröffneten Mega-Schlachthofes der Firma VION in Bad Bramstedt.

 

Der Gestank nach Blut und Leid dort ist kaum zu ertragen. Besonders schlimm, wenn die Massen an Rinderfellen – die Ausbeute eines “Grauens-Tages” – verladen werden. Dann wird das Elend besonders realistisch wahrnehmbar.

16.06.2014: Kurzmeldung aus Brüssel

Bundesvorsitzender und Mitglied des Europäischen Parlamentes Stefan B. Eck ist an diesem Wochenende (14. und 15.06.2014) in Brüssel geblieben, um wichtige Fragen bezüglich der Fraktion GUE/NGL durchzuarbeiten.

In verschiedenen Bereichen stehen in dieser Woche eine Reihe von Entscheidungen an – insbesondere solche hinsichtlich der Mitarbeit in Ausschüssen und Delegationen.

Zwischenzeitlich wurden auch viele vertrauensbildende Gespräche – fraktionsintern, aber auch über die Fraktion hinaus – geführt.

Weitere Schritte hinsichtlich der Personalplanung werden sich innerhalb der nächsten 14 Tage konkretisieren.

13.06.2014: Offizielle Aufnahme in die Gruppe der Vereinten Europäischen Linken / Nordische Grüne Linke

Am Mittwoch, dem 11.06.2014, wurde der Europa-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck der Partei Mensch Umwelt Tierschutz als eigenständige Delegation in die Fraktion GUE/NGL aufgenommen.

Die GUE/NGL nahm – ebenfalls als eigenständige Delegation – die EU-Abgeordnete Anja Hazekamp unserer holländischen Schwesterpartei “Partij voor de Dieren” in ihre Fraktion auf.

Durch die Aufnahme der Tierschutzpartei-Delegationen und anderer Delegationen kam es zu einem doppelten historischen Ereignis für die GUE/NGL:

Zum ersten Mal sind in der Gruppe der Vereinten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke Tierschutzparteien vertreten (gleich zweimal!).

Durch die Aufnahme anderer Delegationen hat die GUE/NGL somit 52 Mandatsträger!

Beeindruckend war die herzliche Aufnahme in die Fraktion und die angenehme Atmosphäre während der ersten Sitzungen.

Stefan Eck ist davon überzeugt, mit dieser Fraktion konstruktiv für die Rechte der Tiere und für konsequenteren Umweltweltschutz die nächsten fünf Jahre arbeiten zu können.

12.06.2014: Bericht aus Brüssel

Ende letzter Woche nahm Stefan Bernhard Eck seine Arbeit als Mitglied des Europäischen Parlamentes in Brüssel auf.

Zunächst galt es, die umfangreichen bürokratischen Formalien zu erfüllen, die für die Akkreditierung und eine geregelte Parlamentsarbeit notwendig sind. Daneben standen Gespräche mit der Fraktion Europäische Grüne und der Fraktion GUE/NGL (Europäische Linke/Nordische Grüne) hinsichtlich der Fraktionszugehörigkeit auf dem vollgepackten Arbeitsprogramm.

Höhepunkt dieser ersten Arbeitswoche war eine Vorstellungsrede vor dem Plenum der Fraktion der Europäischen Linken (GUE/NGL), in der Stefan Bernhard Eck die programmatischen Zielsetzungen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz und seine persönlichen europapolitischen Schwerpunkte den mehr als 150 Anwesenden darlegte.

Bei der Terminplanung sowie bei der Bewältigung der bürokratischen Arbeiten wurde “unser Mann in Brüssel” durch Parteimitglied Sandra Gabriel unterstützt, die ihm schon während seiner Wahlkampfaktivitäten in NRW zur Seite stand.

Es ist bereits jetzt klar zu erkennen, dass Stefan B. Eck noch eine arbeitsreiche Zeit bis zur Konstituierung des Europäischen Parlamentes am 1. Juli 2014 in Strassburg bevorsteht.

Rebellisches Musikfestival

LV Sachsen-Anhalt in Aktion

Zum ersten Mal fand im Thüringer Wald das rebellische Musikfestival vom 06.06.2014 bis zum 08.06.2014 statt. Es ist ein Festival im Zeichen der Rebellion gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Hier wurde erstmalig für die Rettung der Umwelt und der Tiere, gegen einen ungerechten Krieg – für unsere Zukunft getanzt. Das Festival wurde selbstfinanziert und selbstorganisiert durch ehrenamtliche Arbeit und selbstlosen Einsatz der Besucher und vieler Helfer.

Gleich am Eingang befand sich ein Einsatzplan. Hier konnte man sich für eine ehrenamtliche Arbeit eintragen. Entweder hat man für eine bestimmte Zeit Essen verkauft, hat Zeitungen verteilt, hat Müll aufgesammelt oder war verantwortlich für die Unterkünfte. In der riesigen Festivalanlage war überall Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft zu spüren. Die Besucher halfen sich untereinander beim Zeltaufbau und saßen beim Lagerfeuer mit Gitarren und tanzten zusammen.

Gleich nach unserer Ankunft bot man uns Hilfe bei dem Aufbau des Pavillons an. Bereits am Freitag spielten Newcomer Bands, wie Noihaus, LPG,NH3, Yza Ya und Destroyline. Im großen Frühstückszelt gab es ab 9 Uhr Frühstück. Mein Pausenbrot und meine veganen Soyabratwürstchen habe ich auf den Grill von nebenan legen dürfen. Viele Besucher wollten meine rein pflanzlichen Würstchen probieren, deshalb wurden sie kurz um alle durchgeteilt. Ich war glücklich einen Teil der letzten Soyawurst abzubekommen.

Alle Besucher waren so hilfsbereit, dass ich alle mitgenommenen Zettel einer Petition für die Einführung von Mindeststandards bei der Haltung von Milchkühen schnell voll bekam. Mit dem Einen oder Anderen konnte man sich stundenlang unterhalten. Es war wunderschönes warmes Wetter, so dass man sich auch im Schwimmbecken mal abkühlen konnte und die Nächte warm waren. Viele schliefen in selbst mitgebrachten Zelten unter freiem Himmel. Es gab aber auch Wohnwagen und Hütten. Andreas mochte die Band Leningrad wegen dem guten Tanz-Rhythmus sehr. Mir gefiel die Band Strom & Wasser. Der Sänger war sehr unterhaltsam und die Band setzt sich für den Schutz der Frauen in Flüchtlingslagern ein. Wir konnten viele Kontakte knüpfen und haben insbesondere vielen Jugendlichen den Tierschutz und die Tierrechte näher bringen können. Besonders wichtig erscheint uns die Zusammenarbeit mit der neu gegründeten Umweltgewerkschaft. Wir freuen uns auf die noch folgenden Festivals dieser oder der gleichen Art und bedanken uns bei allen Helfern und Besuchern des Festivals. Ihr seid super – macht weiter so!