Demo-Wochenende gegen Air France

Am Samstag, 16.8. und Sonntag, 17.8., hat unser Landesverband Baden-Württemberg mit jeweils ca. 15 Personen am Stuttgarter Flughafen gegen die Transporte von Affen in Versuchslabore durch Air France protestiert und darüber aufgeklärt. Vielen Dank an alle, die dabei waren und wieder dazu beigetragen haben, dass (potenzielle) Kunden von Air France / KLM über das grausame Geschäft aufgeklärt wurden, das Air France als letzte große Fluglinie noch betreibt! Viele Passagiere haben Flyer entgegengenommen und uns zu verstehen gegeben, dass sie unsere Aktion begrüßen und sich wünschen, dass Air France aus diesem grausamen Geschäft aussteigt. Am Sonntag hat sich sogar ein Passant kurzentschlossen ein Plakat geschnappt und noch die letzten 10 Minuten dazu gestellt. Seid auch bei künftigen Aktionen (wieder) dabei und helft uns Air France dazu zu bringen endlich ebenfalls aus dem grausamen Handel mit Tieren für die Versuchsindustrie auszusteigen, damit wir unserem langfristigen Ziel, dem Ende jeglicher Tierausbeutung, wieder einen großen Schritt näher kommen!

Hier findet ihr weitere Infos und eine Möglichkeit direkt bei Air France zu protestieren.

Unsere Pressemitteilung vom 15.08.2014

Tierschutzpartei Rumänienreise – Massaker an Streunerhunden in Rumänien

Report mit Details zu Erkenntnissen, Informationen, Kontakten und der aktuellen Situation in Arbeit

Stefan Bernhard Eck (MEP), unser Abgeordneter im Europäischen Parlament, wird in den nächsten Tagen ein umfangreicher Bericht mit Informationen, Kontakten, Erkenntnissen und Bild/Textmaterial übergeben. Vom 08. bis 10.08.2014 befand sich eine Delegation der Partei in Rumänien, um sich im direkten Kontakt mit zahlreichen Tierschützern ein eigenes aktuelles Bild der Situation betreffend des “Straßenhundemanagements” vor Ort zu machen.

Neben der Besichtigung von mehreren Projekten der Tierrettung im Großraum Bukarest standen Treffen mit Vertretern der örtlichen Protestbewegung auf der Agenda sowie ein offenes Treffen in der Bukarester Innenstadt, an denen sich über 200 Tierschützer beteiligten.

Die Delegationsmitglieder erstellten umfangreiche Notizen, die in den nächsten Tagen ausgewertet und dann in einem Dossier ihrem Europa-Abgeordneten zusammengefasst zur Verfügung gestellt werden.

Bewegende Momente waren u.a. das Entzünden von Kerzen der Trauer vor einem der anerkannt schlimmsten und grausamsten “Public Shelter” in Bukarest gemeinsam mit bekannten rumänischen Tierschützern sowie der Moment, als eine Hündin Schutz bei der Delegation suchte und spontan von den Parteimitgliedern zu der Institution TurboVet gebracht werden konnte, wo sie behandelt und reisefertig gemacht werden wird, um dann einer sicheren Zukunft in Deutschland entgegen reisen zu können.

Das unermessliche Leid in Rumänien hinterlässt Spuren bei Mensch und Tier, die die Menschen vor Ort ihren deutschen Besuchern anvertrauten. Öffentliche Organe bedrohen nicht nur die Straßenhunde, sondern auch ihre Schützer und Retter. Es werden regelmäßig Menschen ihre Hunde von der Leine oder vom Privatgrundstück entrissen.

Ein Highlight war der Besuch in einer Stadt nördlich von Bukarest. Dem dortigen 1. Bürgermeister und seinem 2. Bürgermeister konnte ein Lösungsweg aufgezeigt werden, wie er, der seit 20.06.2014 keine Hunde mehr einfangen lässt, mit Hilfe einer großen Tierschutzorganisation das Straßenhundeproblem in seinem Ort nachhaltig angehen kann. Die Delegation kommt mit der Zusage im Gepäck nach hause, dass der Bürgermeister den Kontakt aufnehmen wird.

In den nächsten Tagen werden weitere Details zum Besuch veröffentlicht.

Kontakt: Bettina Jung, Tel.: 04165 – 224859, Mobil: 0170 – 3824947

Lachs in der Massentierhaltung

Am 05.08.2014 brachte “Frontal 21” einen Bericht zur Lachszucht in Norwegen. (Hier zum Bericht)

Hier ein Statement von MEP Stefan B. Eck: Lebensmittelsicherheit beim Zuchtlachs: Fehlanzeige!

Rund 95 Prozent aller atlantischen Lachse stammen aus Zuchtfarmen und ein Großteil davon landet auf den Tellern der Konsumenten in Europa, denn Lachs gehört zu den beliebtesten Fischsorten.

Eine aktuelle Studie von Dr. Jerome Ruzzin von der Universität Bergen hat nun die “dunkle Seite” der Produktionsmethoden der ständig wachsenden Aquafarmen ans Licht gebracht.

Bekannt war bisher, dass in der Lachszucht Unmengen Antibiotika und verschiedene Chemikalien eingesetzt werden. Nun hat sich herausgestellt, dass in dem Lachsfutter auch das hochgradig krebsauslösende und neurotoxische Insektizid Endosulfan enthalten ist.

Die EU legt für fast alle Lebensmittel präzise Schadstoffgrenzwerte fest, nur bei Lachs existieren für die meisten Gifte keine Grenzwerte. So wundert es nicht, dass im Zuchtlachs 5 bis 10 mal mehr toxische Stoffe enthalten sind als beispielsweise in Fleisch, Milch und Eiern.

Die Liebhaber dieser Fischart nehmen den Giftcoktail beim Essen auf – ein gesundheitlicher Risikofaktor ungeahnten Ausmaßes. Dr. Ruzzin hat Mäuse längere Zeit mit Zuchtlachs gefüttert und stellte schwere Nierenschäden bei den Tieren fest. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis sich die ersten Nierenerkrankungen durch den Lachskonsum auch bei Menschen einstellen werden.

In Norwegen werden die Verbraucher bereits durch staatliche Stellen gewarnt, höchstens 2 x pro Woche Lachs zu konsumieren.

Nicht nur der Lebensmittelsicherheit wegen, sondern auch, um der tierquälerischen Lachszucht Paroli zu bieten, wird der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck die Kommission in Kürze mittels einer offiziellen Anfrage mit dieser Thematik konfrontieren, und man darf schon jetzt gespannt sein, wie sie darauf reagieren wird…

Veganes Sommerfest in Heilbronn

Landesverband Baden-Württemberg in Aktion

Der Landesverband Baden-Württemberg war am 10.08.2014 auf dem 1. veganen Sommerfest in Heilbronn bis 20:00 Uhr aktiv. Es gab veganen Döner und Kuchen. Am Infotisch konnten sich die BesucherInnen über die Zielsetzungen unserer Partei informieren und entsprechendes Material mit nach Hause nehmen.

08.08.2014 / Delegation in Bukarest eingetroffen

Der erste Tag der Rumänienreise liegt hinter den Teilnehmern. Nach einer verspäteten Ankunft (Nebel in Hamburg) und Zusammentreffen mit vielen engagierten Straßenhunde-Freunden ist eine Erkenntnis schon vorhanden: Nein – die Bukarester geben ihre Straßenhunde nicht auf. Sie kämpfen weiter. Und dies auf allen Ebenen.

Delegationsmitglied Barbara Nauheimer hatte die Möglichkeit, sich Teile der Public Shelter der ASPA PALLADY und BRADADIRU von innen anzusehen. Sie bekam dort allerdings nur einen Teil der Anlagen gezeigt, den man für zeigenswert hielt. Daher wäre es unrealistisch, Rückschlüsse auf die Situation der Hunde insgesamt aus diesen Eindrücken zu ziehen.

Ein privates Tierheim sowie das Fahrerlager der ASPA standen ebenfalls auf dem Programm bevor die Reisenden dann am Abend in einer Runde von ca. 15 Aktiven der Hunde-Retter-Szene eine Präsentation verschiedener Strategien zur Lösung des Problems der Behandlung der Straßenhunde und der Tierschützer seitens der Behörden in Bukarest präsentiert bekamen.

Für den zweiten Tag stehen heute u. a. ein Besuch bei Vier Pfoten Romania, ein öffentlicher Termin im Zentrum von Bukarest sowie zahlreiche weitere Gespräche mit Menschen auf den Programm, die für eine humane Lösung des Straßenhundeproblems aktiv sind. Sehen Sie sich das Video mit Barbara Nauheimer an.

Interview für Deutschlandfunk / Deutschlandradio Kultur

Das Interview vom 04.08.2014 – aus der Sendung “Zeitfragen”, Senderreihe “Störenfriede” – ist in der Mediathek des Deutschlandfunks / Deutschlandradios zu hören: “Zum ersten Mal in ihrer mehr als zwanzigjährigen Geschichte sitzt die Tierschutzpartei im Europaparlament. Das Mandat hat der Saarländer Stefan Bernhard Eck errungen. Der Veganer hat reichlich Ambitionen…” (Hier zum Interview)

Landtagswahl in Sachsen am 31.08.2014

Das Wahlergebnis steht fest: Nur 1,14 Prozent für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz. Natürlich sind wir nicht sehr glücklich mit dem niedrigen Ergebnis. In Anbetracht der geringen Größe des Landesverbandes, zu wenigen Plakaten und der neuen Mitspieler AfD und Die Partei ist das Ergebnis trotzdem akzeptabel. Wir werden die Zahlen in Ruhe besprechen und analysieren. Unter dem Strich bedeutet dieses Ergebnis nur eines: Es gibt noch mehr zu tun für uns als gedacht. Auch in Zukunft werden wir versuchen, unsere Stimmen für Tiere, Umwelt und Menschen zu erheben, wo immer es nötig wird.

Wahl-O-Mat: 38 Thesen für Sachsen

Die Landtagswahl in Sachsen am 31. August 2014 rückt immer näher; Unentschlossene sächsische Bürgerinnen und Bürger, die nicht wissen, welche Partei zu ihnen passt, können im Vorfeld der Wahl vom Online-Angebot des Wahl-O-Mat Gebrauch machen.
Der Wahl-O-Mat kann ab heute unter (www.wahl-o-mat.de) genutzt werden.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist eine von den 14 Parteien, die die Wahl-O-Mat-Thesen beantwortet hat und zur Landtagswahl in Sachsen wählbar ist. Wir hoffen natürlich, dass wir das positive Ergebnis mit 2,1 Prozent der Stimmen von 2009 in diesem Jahr übertreffen können. Wenn Ihnen, liebe sächsische Bürgerinnen und Bürger, Tier-, Natur- und Menschenschutz ganz wichtig sind, dann geben Sie uns bei der Landtagswahl Ihre Stimme!

11.10.2014 / Einladung zur Mitgliedervers. des LV Hessen

Die Mitgliederversammlung des LV Hessen findet am Samstag, den 11. Oktober 2014 statt. Beginn: ab 14:30 Uhr, Ort: Saalbau Volkshaus Sossenheim, Siegener Str. 22, 65936 Frankfurt am Main, telef. Rückfragen Erna Mayer, unter: 06434 9025993

20.09.2014 / Einladung zur Mitgliedervers. des LV Rheinland-Pfalz

Die Mitgliederversammlung des LV Rheinland-Pfalz findet am Samstag, den 20. September 2014, von 13 Uhr bis voraussichtlich 15 Uhr, statt. Wo: Restaurant Baron, Uni Campus Mainz, Johann-Joachim-Becher-Weg 3, 55128 Mainz, Tel. 06131 385859

Vorstandswahl im LV NRW

Der Bundesvorstand, der derzeit kommissarisch den Landesverband NRW leitet, hat in seiner Sitzung vom 04.06.2014 beschlossen, die geplante Mitgliederversammlung vom 28.06.2014 auf einen bislang noch nicht festgesetzten Termin zu verschieben. (Voraussichtlich nach den Sommerferien in NRW)

Weitere Informationen (einschließlich offizielle Einladung) erfolgen fristgerecht.