08.11.2014 / Einladung zum 33. Bundesparteitag

Liebe Parteimitglieder,

wir möchten Sie hiermit darüber informieren, dass der kommende Bundesparteitag für den 8. November 2014 geplant ist. Der genaue Ort und die näheren Informationen erhalten Sie fristgerecht mit der offiziellen Einladung spätestens 8 Wochen vor dem Parteitag.

Bitte merken Sie sich diesen Termin schon mal vor. Wir freuen uns schon jetzt über eine zahlreiche Teilnahme vieler aktiver und interessierter Parteimitglieder, viele informative und wichtige Themen und inspirierende Diskussionen!

Wichtiger Hinweis: Der 33. BPT wird diesmal nicht wie gewohnt in Frankfurt am Main stattfinden, sondern in 34127 Kassel, Philipp-Scheidemann-Haus, Holländische Str. 72-74. Laut Hausordnung der Bürgerhäuser der Stadt Kassel – hier das Philipp-Scheidemann-Haus – müssen Hunde, Katzen und andere Tiere bitte zu Hause bleiben.

18.10.2014 / Einladung zur Mitgliedervers. des LV Niedersachsen

Die Mitgliederversammlung des LV Niedersachsen findet statt am Samstag, den 18. Oktober 2014.
Zeit: 13.00 bis ca. 18:00 Uhr, Ort: Kommunikationszentrum „Brunsviga“, Karlstr. 35, 38106 Braunschweig, Kreativraum, 3. Obergeschoss
Für Rückfragen Tel. 05331 – 90 45 25, Am Tage selbst: 0157 – 75 30 04 20

Einladung zur Mitgliedervers. des LV Schleswig-Holstein

Die Mitgliederversammlung des LV Schleswig-Holstein findet am Sonntag, den 12. Oktober 2014 statt. Beginn: 15:00 Uhr, Ort: Restaurant “Marktplatz” , Lilienallee 14, 23714 Malente, telef. Rückfragen bei Ulla Schloon, unter: 040 7810 7468

Bei dieser Mitgliederhauptversammlung wird turnusmäßig ein neuer Landesvorstand gewählt.

Achtung: Igel in Gefahr! – Ein dringender Appell zum Schutz der Tiere

Laut dem Verein für integrierten Naturschutz e.V. „Pro Igel“ werden jährlich in Deutschland 500 000 Igel überfahren. Hinzu kommen unzählige Igel, die krank und schwer verletzt aufgefunden und in Igelstationen gesund gepflegt werden. Die Gefahrenquellen sind vielfältig: der Straßenverkehr, Geräte und Maschinen, Zäune und Netze, Insekten- und Unkrautvernichter, Gruben, Fallen, Einsperren in Gartenhäusern und Garagen, Plastikmüll, Abbrennen von Gartenabfällen und vieles mehr. Siehe: http://www.pro-igel.de/lebensraum/gefahren.html

Karin Oehl (Igelschützerin aus Pulheim), die seit 30 Jahren eine private Igelstation betreibt, versucht verletzte und zum Teil entsetzlich zugerichtete Tiere wieder gesund zu pflegen. In diesem Zusammenhang appelliert sie an alle, die berufsmäßig oder privat mit Rasenmähern, Tellersensen etc. umgehen.

„Diese Geräte werden ohne böse Absicht, aber leider gedankenlos unter überhängenden Zweigen und Büschen eingesetzt, wo tagsüber die Igel solche Stellen als Ruheplätze nutzen. Sie schreien meist nicht, wenn sie übel verletzt werden.“ so die Expertin.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz unterstützt den dringenden Appell der Tierschützerin Oehl, der das Ziel hat, die Igel vor vermeidbaren Unfällen mit – vor allem im Sommer eingesetzten – elektrischen Gartengeräten zu bewahren. Bei Interesse kann über das Bundesvorstandssekretariat (E-Mail: sekretariat@tierschutzpartei.de) Kontakt mit ihr aufgenommen werden.

 

23.07.2014: Teilnahme von Stefan B. Eck an der ersten ENVI Ausschusssitzung des Europäischen Parlamentes

Am heutigen Tage nimmt Stefan B. Eck an der ersten ENVI Ausschusssitzung des Europäischen Parlamentes teil. Auf der Tagesordnung steht eine Präsentation der Europäischen Kommission zur neuen Nahrungsmittel-Verordnung.

Dieser Ausschuss wird in 23 Sprachen übersetzt.

Today, Stefan B. Eck is attending the first ENVI committee meeting of the EP. On the agenda, there is a presentation by the European Commission on the Novel Food Regulation.

This committee will translate in 23 languages. Live-Stream: (hier)

Aufruf: MUT gegen Tierversuche – Tierversuche verbieten – Jetzt!

Am 26.07.2014 in der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr ruft die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (MUT) zum friedlichen Protest gegen das Tierversuchslabor LPT in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel auf.

Das LPT mit dem Hauptsitz in Hamburg-Neugraben betreibt ein Tierversuchslabor in der Oldendorfer Strasse 41 in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel. Dort werden vor allem Tierversuche an Beagles, Katzen und Affen durchgeführt. In Deutschland sterben jährlich etwa 60.000 Menschen an tödlichen Nebenwirkungen von Medikamenten, die aufgrund von Tierversuchen als risikolos eingestuft wurden.

Im Jahr 2012 wurden über 2,2 Millionen Mäuse gequält und getötet, mehr als 863 Katzen, 2612 Hunde und viele andere Tiere. Mehrstellige Milliardenbeträge zahlt der Steuerzahler für sinnlose und überflüssige Tierversuche, während die tierversuchsfreie Forschung nur 4-5 Millionen an Forschungsgeldern erhält.

„Es gilt jetzt, das LPT aufzufordern, die grausamen Tierversuche durch fundierte Alternativmethoden zu ersetzen.“, so Martin Buschmann (2. Vorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Hamburg).

Alle Bürger, die sich gegen Tierversuche aussprechen oder sich informieren möchten, sind herzlich eingeladen.

An der Kundgebung wird sich die Schauspielerin und Tierrechtlerin Ingrid van Bergen mit einem Redebeitrag beteiligen. Ebenfalls ist Frank Weber (VOX „HundKatzeMaus“) eingeladen, einen Redebeitrag zu halten Alle Ratsmitglieder in Neu Wulmstorf wurden zudem über die Kundgebung informiert und eingeladen.

 

20.07.2014: Bericht aus Strasbourg

Die vergangene Woche in Strasbourg war vollgepackt mit Plenarsitzungen (Wahl des Präsidenten der EU-Kommission, Verabschiedungen von Resolutionen, unsere unübersehbare Fraktionsaktion gegen TTIP u.s.w.), den Treffen mit der Intergroup for Animals und der Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals und Interviews vor laufender Kamera.

Zwischendurch wurden Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen der Fraktion hinsichtlich der von der Kommission beabsichtigten Wiedereinführung der Verfütterung von Tiermehl an Hühner und Schweine geführt. Zusätzlich waren wir an der Verteilung der veganen „Faux Gras“ beteiligt und haben bei der Kampagnen-Planung bezüglich der „Rumänien-Hunde“ die ersten Hürden genommen.

Über die meisten Ereignisse wurde bereits detaillierter berichtet.

Da mittlerweile auch definitiv feststeht, in welchen Ausschüssen und Delegationen Stefan Bernhard Eck mitarbeiten wird, erfolgt hiermit eine kurze Zusammenfassung.

Ausschüsse:

1. Vollmitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI)

2. Stellv. Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (AGRI)

3. Stellv. Mitglied im Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM)

Begründung für die Wahl dieser Ausschüsse:

Stefan B. Eck hatte sich gezielt für diese Ausschüsse beworben, da der ENVI-Ausschuss neben Umweltschutz, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit auch für Tierversuche zuständig ist.

Im Bereich öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit kann das Problem des Antibiotika-Einsatzes in der Massentierhaltung zur Sprache gebracht werden, eventuell auch die Kennzeichnungspflicht der „Produktionsmethoden“ (Intensivtierhaltung, konventionelle Tierhaltung, artgerechte Tierhaltung) und die Einführung eines Vegan-Siegels. Dass hinsichtlich Tierversuche dringender Handlungsbedarf besteht, versteht sich von selbst.

„Wer sich für die Anerkennung von Tierrechten einsetzt, muss sich auch für die Rechte >aller< Menschen und für die Gleichstellung der Geschlechter engagieren, deshalb ist der FEMM-Ausschuss auf meiner Liste“, so Stefan Bernhard Eck bei seiner Begründung in der Fraktion.

Delegationen:

1. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zur Volksrepublik China (D-CN)

2. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zu den Ländern Südostasiens und der Vereinigung südostasiatischer Staaten / ASEAN (DASE)

3. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zur Koreanischen Halbinsel (DKOR)

4. Vollmitglied in der Delegation für die Beziehungen zu den Ländern Südasiens (DSAS)

Begründung für die Wahl dieser Delegationen:

Stefan Bernhard Eck hat aufgrund seiner langjährigen Aufenthalte in Asien recht gute Kenntnisse über die dortigen Verhältnisse hinsichtlich Tierhaltung und Tierschutz sowie Umweltschutz. Er ist mit der asiatischen Mentalität vertraut, was bei Verhandlung von Vorteil sein dürfte und Sprachkenntnisse (Thai/Laotisch) sind ebenfalls vorhanden. Ausschlaggebend war jedoch, dass es für Umwelt- und Tierschutzanliegen im asiatischen Raum dringenden Handlungsbedarf gibt.

Normalerweise ist ein Abgeordneter nur in einer Delegation Vollmitglied, maximal und in einer zweiten Delegation noch stellvertr. Mitglied.

„Gleich in vier Delegationen Vollmitglied zu sein, dürfte zwar ein Kraftakt werden, aber in dieser Region muss hinsichtlich Tierschutz und Umweltschutz etwas geschehen“, erklärte der Abgeordnete bei der Bewerbung um die Delegationen.

Zum Abschluss soll noch erwähnt werden, dass „unser Mann in Brüssel“ vor kurzem der Intergroup for Animals beigetreten ist und für das Amt des Vize-Präsidenten vorgeschlagen wurde.

Die Wahlen des Präsidenten und der Vize-Präsidenten der Intergroup for Animals finden am 17. September in Brüssel statt.

Ziehen Sie mit vor Gericht!

Keine 3 Prozent – Sperrklausel für EU-Wahlen!

Der Verein „Mehr Demokratie e.V.“ wird eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungs-gericht gegen die Änderung des Europawahl-gesetzes (3 Prozent-Hürde für die Wahl zum Europäischen Parlament) einlegen, wodurch die Chancengleichheit politischer Parteien wieder vom Deutschen Bundestag aufgehoben wurde. Auch der Grundsatz der Stimmengleichheit wurde dadurch verletzt, da Wählerstimmen für kleine Parteien einfach übergangen werden.

Unterstützen Sie die Verfassungsbeschwerde, denn es geht auch um Ihr Wahlrecht!

Die Teilnahme an der Verfassungsbeschwerde ist garantiert kostenlos; es entstehen für Sie keine weiteren Verpflichtungen.

Wenn Sie die Beschwerde unterstützen wollen unterschreiben Sie die (Vollmacht hier) und senden Sie diese bis zum 31. Juli 2013 per Post an „Mehr Demokratie e.V.“, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin.

17.07.2014: Kurzmeldung aus Strasbourg

Widerstand gegen Hundemassaker in Rumänien nimmt stetig zu!

Der Widerstand gegen die Hundemassaker in Rumänien und die aktuellen Übergriffe auf unzählige Tierrechtler/innen, die sich gegen die skandalösen Hundetötungen auflehnen, nimmt im Europaparlament stetig zu.

Wahrscheinlich ist damit zu rechnen, dass sich nach der Sommerpause des Parlamentes auch die Intergroup for Animals dieses Themas verstärkt annehmen wird.

Bei einem heute aufgezeichnetem Interview, das sich ausschließlich des Themas Streunertötungen in Rumänien widmete, wurde von den teilnehmenden Abgeordneten (Stefan B. Eck, Janusz Wojciechowski, Jörg Leichtfried, Anja Hazekamp) nach der Aufzeichnung deutlich zum Ausdruck gebracht, dass man mit geeigneten Maßnahmen gegen die tierquälerische Vorgehensweise der rumänischen Regierung bzw. Behörden vorgehen müsse.

Stefan B. Eck, EU-Abgeordneter und Mitglied der Fraktion GUE/NGL, wird dieses Thema nach der Sommerpause ausführlich fraktionsintern zur Sprache bringen.

Das Hundemassaker in Rumänien wird mit Sicherheit auch im Brennpunkt der kommenden Monate bei der Intergroup for Animals stehen.

Hier geht es zum Youtube-Video des Interviews: (hier ansehen)

Die ARD-Sendung am 14. Juli über die Missstände in der Schweinezucht – eine einzige Anklage an die Gesellschaft

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz verurteilt aufs Schärfste die Ungeheuerlichkeiten, die sich in abgeschirmten Tierställen vollziehen und die unsere angebliche Kulturnation wie selbstverständlich toleriert. Es ist ein Armutszeugnis ohnegleichen für unser Land, dass nur durch (illegale) Undercover-Recherchen die Wahrheit über den Horror in den „Nutztier“–Zuchten ans Licht kommt.

Dafür verantwortlich ist die unheilige Allianz von Fleischproduzenten, für die nur der Profit zählt, von Amtstierärzten, die zum Teil selbst die schwärzesten Schafe in Schutz nehmen, dem Handel, der seine gnadenlosen Preiskriege auf dem Rücken der Tiere austrägt sowie den landwirtschaftlichen Verbänden mit ihren Handlangern und – am Ende der Kette – den Konsumenten, denen das Fleisch nicht billig genug sein kann.

Ganz oben auf der Anklagebank aber sitzen die an der Macht befindlichen Politiker, die, wohl wissend, dass den sog. Nutztieren tagtäglich unendliches Leid zugefügt wird, gemeinsame Sache mit den Fleisch-Lobbyisten machen.

Der einfachste Ausweg aus diesem ganzen miserablen und entarteten System ist der Boykott der Fleisch-Angebote in den Supermärkten! Der „Verbraucher“ sollte seine Macht nutzen und durch sein Konsumverhalten den entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass den Tieren ein qualvolles Leben erspart wird.

 

Zur ARD-Sendung: (Hier ansehen)