Besetzen Sie die Tierschutzkommission gleichmässig!

Petition

Bitte unterzeichnet und verbreitet unsere Petition an das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz für eine ausgeglichene (paritätische) Besetzung der Tierschutzkommission!

Um was geht es:

Die Tierschutzkommission berät das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) in Fragen des Tierschutzes, insbesondere vor dem Erlaß von Rechtsverordnungen und allgemeinen Verwaltungsvorschriften nach dem Tierschutzgesetz. Auf Ersuchen des Bundesministeriums nimmt sie zu Fällen grundsätzlicher Bedeutung bei der Genehmigung von Versuchsvorhaben nach § 43 der Tierschutz-Versuchstierverordnung Stellung.

Die Tierschutzkommission besteht aus zwölf Mitgliedern. Ihr gehören an:

– vier Sachverständige überregionaler Tierschutzverbände,
– ein Sachverständiger eines überregionalen Tierhalter-Verbandes,
– ein Sachverständiger der Deutschen Forschungsgemeinschaft,
– je ein Wissenschaftler aus dem Bereich der Geisteswissenschaften, der Verhaltenskunde, der Tierhaltung, der biomedizinischen Grundlagenforschung, der Medizin und der Veterinärmedizin.

Der öffentliche Zugang zu den Sitzungsniederschriften der Tierschutzkommission wird nicht gewährt.

Durch das ungleiche Verhältnis der Tierschutzvertreter zu den Mitgliedern aus dem Bereich Forschung und Tierhaltung, zzgl. mangelnder Transparenz in Bezug auf Empfehlungen und Beschlüsse, lässt die derzeitig geregelte Zusammensetzung der Tierschutzkommissionen daran zweifeln, dass die beratende Tätigkeit dem Staatsziel Tierschutz nach Art. 20a GG tatsächlich dienlich sein kann oder soll.

Auf die Problematik der nicht-paritätischen Besetzung der Kommission verwies bereits der Deutsche Tierschutzbund 2014 in seiner Stellungnahme zum Rücktritt aus den beratenden Kommissionen nach §15 TierSchG. Von einer „Alibi“-Funktion der vertretungsberechtigten Tierschützer ist hier die Rede, da beispielsweise zu angeblich notwendigen Tierversuchsvorhaben immer wieder über einheitliche Entscheidungen mit Vertretern des Tierschutzes berichtet wird, auch wenn diese jene Anträge auf Versuche aus ethischen Gründen ablehnen, aufgrund ihrer Unterzahl jedoch meist überstimmt werden.

Der Bundesarbeitskreis Tierversuche der Partei Mensch Umwelt Tierschutz beklagt somit den Verdacht, dass ein Ungleichgewicht in der Besetzung der Kommission zu Gunsten der tierexperimentellen Forschung und Industrie aufrecht erhalten wird, eine Vorteilsnahme begünstigt wird und diese empfindliche Verletzung somit einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, sowie gegen EU-Richtlinien darstellt.
Besonders im Bereich der Forschung werden durch die DFG (Deutsche Forschungsgesellschaft) jährlich Steuergelder in Milliardenhöhe für Tierversuche aufgewandt.

Sowohl Tierschützer, als auch Steuerzahler haben das Recht auf eine sehr präzise Abwägung der Notwendigkeit solcher Forschungsvorhaben, die allein durch die Empfehlung einer paritätisch besetzten Beratungsinstanz gewährleistet werden kann.

Es ist somit zwingend notwendig, dass der deutsche Bundestag im Sinne der Demokratie und des Tierschutzes darüber befindet, eine paritätische Besetzung der Tierschutzkommission auf Bundesebene gesetzlich zu verankern.

Explizit fordert der Bundesarbeitskreis Tierversuche eine gleichermaßen festgeschriebene, paritätische Besetzung der Tierschutzkommission auch im Bereich der Bundeswehr.

Weiterhin muss allen Kommissionsmitgliedern stets die Möglichkeit eingeräumt werden, unabhängige Sachverständige zu einzelnen Versuchsanträgen beratend hinzu zu ziehen, sollte die Kommission zu keiner mehrheitlichen Entscheidung übereinkommen. Im Zweifel muss eine fehlende Mehrheit stets zum Negativ-Bescheid führen.

Überdies hinaus ist es zwingend notwendig, die Behörden zu verpflichten, Anzeigen von Änderungen bereits genehmigter Versuchsvorhaben erneut der Kommission zum Entscheid vorzulegen. Die aktuelle Rechtsgrundlage sieht vor, dass die Behörden über eine Vorlage der Änderungsanträge selbst entscheidet. Die Möglichkeit, einen Negativ-Bescheid durch nachträgliche Änderung des Versuchsvorhabens zu umgehen, muss absolut ausgeschlossen sein.

Petition bitte unterzeichnen!

Demo gegen das Schweinehochhaus – MDR berichtet

Der MDR berichtet über unsere Aktion gegen das Schweinehochhaus. Hier ansehen. Ein weiterer sehenswerter Bericht zu unserer Aktion gegen das Schweinehochhaus, der deutlich zeigt, dass wir uns im Gegensatz zu den Grünen konsequent gegen das Tierleid in der Massentierhaltung einsetzen. Hier ansehen.

Wir danken dem MDR für die Berichterstattung!

In 16 Tagen zu Fuß von Bayern nach Maasdorf – Reisebericht und Fazit von Horst Wester!

20160611_143309_klein-300x183„Mit uns reden, statt über uns!“ – das war der Slogan der kleinen Gegendemonstration, die kurzfristig organisiert wurde, um unserer Kundgebung vor dem Schweinehochhaus in Maasdorf in Sachsen-Anhalt etwas entgegenzusetzen. Vermutlich sollten wir uns noch freuen, dass nicht demonstrativ gegrillt wurde!

Von einer Bereitschaft, sich mit den ethisch und moralisch begründeten Vorwürfen und Forderungen ernsthaft auseinanderzusetzen, sind sämtliche Verantwortlichen allerdings weit entfernt. Von den Verantwortlichen vor Ort wird nach wie vor gepredigt, dass es eine unumstößliche Notwendigkeit sei, unter kostengünstigsten und effektivsten Voraussetzungen billiges Fleisch zu produzieren, weil es der Verbraucher so möchte und um die Versorgung der Menschen mit Nahrung sicherzustellen. Angesichts der Tatsache, dass im Durchschnitt bei der Produktion von 1 Kalorie Fleisch etwa 9 Kalorien pflanzlicher Lebensmittel vernichtet werden, klingt das Letztere in den Ohren logisch denkender Menschen wie blanker Hohn.

Von den verantwortlichen Politikern kam auf unsere Aufforderung, sich doch den Vorwürfen vor Ort zu stellen, noch nicht einmal eine Reaktion – geschweige denn, dass man das Gespräch mit Tierschützern gesucht hätte. Allerdings sind diese Politiker, denen Wegschauen kein Problem bereitet, natürlich nur ein Spiegelbild eines Großteils unserer Gesellschaft, die für den eigenen kurzen Gaumenkitzel das Thema Massentierhaltung erfolgreich ausblendet. Nutztiere sind ein Produkt, dass Gewinn abwerfen muss, in kg Schlachtgewicht gemessen wird und keinerlei Recht haben darf. Man möchte nicht anfangen, über gequälte Tiere nachzudenken, denn das würde bedeuten, dass man sein Leben ändern müsste, dass Rücksicht plötzlich vor Egoismus käme. Davor hat man wohl Angst.

Resigniertes Schulterzucken bei befragten grünen Politikern mit einem Statement, dass nach dem Gesetz bei dieser Art von Nutztierhaltung alles in Ordnung wäre, sind ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die gesamte amtierende, etablierte Politikerzunft stillschweigend darauf geeinigt hat, dass man, um es sich mit der Agrarlobby nicht zu verscherzen, die Missstände öffentlich totschweigt – oder aufgegeben hat. Deprimierende 0,6 Prozent ökologische Schweineproduktion in Deutschland lt. offizieller Schlachtzahlen in 2014 lassen Tierschützer schier verzweifeln.

Da uns Verantwortlichen in der Partei Mensch Umwelt Tierschutz aber klar ist, dass Aufklärung und Widerstand bei dieser Thematik kontinuierlich weitergehen muss, hatten wir uns dazu entschlossen, diese Kundgebung in Maasdorf zu veranstalten. Ich persönlich wollte, um der ganzen Angelegenheit noch mehr Nachdruck zu verleihen, als Bundesvorsitzender zu Fuß von meinem Wohnort in Bayern nach Maasdorf laufen. Rückblickend möchte ich sagen, dass es nicht einfach war, aber sowohl zahlreiche positive Unterstützung bereits im Vorfeld als auch während meiner Wanderung ließen mich mein Ziel nie aus den Augen verlieren und bis zum Schluss durchhalten.

Leider begegnete mir sehr viel Ignoranz, aber etliche Menschen gaben mir auf dem beschwerlichen Weg durch ihre direkte Unterstützung, durch ihre Anteilnahme und durch ihre Aufgeschlossenheit trotzdem das Gefühl, dass noch nicht Hopfen und Malz verloren ist. Gemeinsam könnte mit Sicherheit einiges in der Zukunft bewegt und verändert werden. Gastfreundlichkeit und ehrliches Interesse habe ich auch erleben dürfen, und zwar von ganz unterschiedlichen Menschen. Diesen möchte ich natürlich ganz besonders danken. Intensive Gespräche haben mich zum Nachdenken und Reflektieren angeregt. Eines habe ich mit Sicherheit gelernt: gerade Zuhören ist enorm wichtig und eröffnet einem auch neue Blickwinkel.

Leider hatten ganz viele Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen wohl ihre Gründe, weshalb sie es großteils noch nicht einmal für nötig erachteten, diese Veranstaltung zu bewerben oder auf unsere Anfrage zu antworten, geschweige denn sich zu beteiligen. Mit aus diesem Grund hielt sich die Anzahl der Teilnehmer an der Demo mit knapp 100 Personen auch in Grenzen. Das ist sehr schade. Mir persönlich ist es völlig unverständlich, dass es nicht möglich ist, für eine wichtige Sache gemeinsam auf die Straße zu gehen oder sich zu engagieren. Oder zumindest soviel Anstand zu besitzen, auf eine offizielle Anfrage zumindest zu reagieren. Das ist einfach nur traurig. Solange sich der Widerstand in diesem Bereich nicht vernetzt und kooperiert, solange z.T. persönliche Befindlichkeiten oder Vorurteile wichtiger sind als sie Sache, ist es für verantwortliche Politiker natürlich leicht, so weiterzumachen wie bisher. Der Protest muss nicht wirklich beachtet werden, da er überschaubar ist!

Der eingangs erwähnte Slogan „Mit uns reden, statt über uns!“ trifft hier ins Schwarze. Aber das ist natürlich nur meine persönliche, unwesentliche Meinung. Wir sind jedenfalls immer zum Dialog bereit, wenn er ehrlich und zielorientiert geführt wird und können hiermit nur alle auffordern, in diesen mit uns einzutreten.

Danke nochmals an alle, die geholfen und unterstützt haben (im Speziellen „Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V.“), an meine „Mit“-Läufer Andreas Döring, Fay Satura und Silke Kerner (die aus persönlichen Gründen leider vorzeitig aufgeben musste) für ihren bewundernswerten Einsatz sowie an alle, die vor Ort waren. Ihr habt diese Veranstaltung zu einer tollen Aktion gemacht, die ohne Frage ein weiterer Puzzlestein im Kampf gegen die gewissenlose Ausbeutung unserer Mitgeschöpfe ist!

Euer Horst Wester

Presse über uns

Pressebericht in der MZ vom 12.06.2016 über unsere Demo gegen das Schweinehochhaus.

Pressebericht in der MZ vom 08.06.2016 über Demoankündigung in Maasdorf.

Pressebericht in der Freien Presse vom 02.06.2016 über BGSt. und Demoankündigung in Maasdorf

Pressebericht in der Frankenpost über Horst Westers Motivation

Horst in Frankenpost

 

Streuneraktionstag, Aktion Fair Play – Team Nürnberg an der Lorenzkirche in Nürnberg am 11.06.2016

Zuerst einmal unser ganz besonderer Dank an Martina Duve und Daniela Kurz für die Einladung und die tolle Organisation!

Trotz diverser Widrigkeiten … u.E. war die Veranstaltung (Info-Stände, Kundgebung, Aktion und Demo-Zug) ein voller Erfolg, auch wenn man zu diesem wichtigen Thema mehr Teilnehmer hätte erwarten können.

Der “Streuneraktionstag” war und ist auch in der Zukunft wichtig, GEGEN DAS VERGESSEN und wir würden uns wünschen, dass es weitere Fortsetzungen gibt, gerne sind wir wieder dabei und dann vielleicht auch zahlreicher … aber leider hat sich der Termin mit unserer Großveranstaltung gegen das Schweinehochhaus in Maasdorf überschnitten, so dass wir uns leider aufteilen mussten. Trotzdem, es hat uns gefreut mit euch und all den anderen für die Streuner in Rumänien und anderwo zusammenzustehen.

Viele sind stehen geblieben, haben das Gespräch gesucht und sich positiv zu der Aktion geäußert. Auch haben wir neue Kontakte knüpfen können und hatten auch sehr interessante Gespräche mit vielen auf den übrigen Ständen. Klasse … wir haben uns sehr wohl gefühlt mit und bei euch (y) Ein tolles Beispiel dafür, dass wir nicht zu übersehen und zu überhören sind, wenn wir zusammenstehen und gemeinsam den Tieren unsere Stimme geben!

Danke an alle, die mitgemacht haben und zum Gelingen dieser Aktion beigetragen haben … wir sehen uns hoffentlich bald wieder.

8. Juni Weltmeerestag

Am heutigen Weltmeerestag ruft der “Bundesarbeitskreis Ozeanschutz” der Partei Mensch Umwelt Tierschutz dazu auf, sich zu entsinnen, dass sich unsere Meere am Rande eines katastrophalen Kollaps befinden.

Bereits über 70 Prozent aller Arten werden überfischt, unzählige Arten sind vom Aussterben bedroht, Gift und Müll ersticken das marine Ökosystem.

Der Schutz unserer Meere sollte dem Menschen ein ganz besonderes Anliegen sein, denn wenn das Meer stirbt, so sterben auch wir.

Der heutige Tag gibt Gelegenheit, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welchen Schaden unser elementares Lebenserhaltungssystem durch den menschlichen Konsum und Gleichgültigkeit nimmt und was jeder Einzelne dagegen ausrichten kann.

Eine gute Tat hat noch niemandem geschadet und der Verzicht auf Fisch und Meeresfrüchte bedeutet in unserer zivilisierten Gesellschaft kein Unglück.

Die Entscheidung, zur Papier- statt Plastiktüte zu greifen, birgt keine Gefahr.

Ein Delfinarium zu meiden, zeugt von Vernunft und Konsequenz.

Ein einziger Tag im Jahr für den Schutz unserer Meere ist zu wenig, doch wenn wir heute begreifen, dass unser Überleben unausweichlich mit dem unserer Ozeane zusammenhängt, dann werden wir uns hoffentlich auch morgen und jeden weiteren Tag des Jahres daran erinnern.

Wahl des Abgeordnetenhauses am 18. September 2016

Wir sammeln Unterstützungsunterschriften und brauchen Sie…

Bitte unterstützen Sie den Landesverband Berlin beim Sammeln der erforderlichen Unterstützungsunterschriften von 2200 Stück, damit wir für die Wahl des Abgeordnetenhauses am 18. September 2016 zugelassen werden.

Wenn Sie in Berlin wahlberechtigt sind, bitte helfen Sie uns beim Sammeln und lassen Sie ihre Familie, Freunde und Bekannte mit unterschreiben. Hier das Formular bitte herunterladen, ausfüllen und per Post an uns versenden.

Termin BPT für 08.10.2016 vormerken

Am 08.10. findet unser nächster Bundesparteitag in Frankfurt am Main statt. Wir hoffen, viele von euch dort wiederzusehen oder auch kennenzulernen!

Auf diesem Parteitag werden wir u. a. über die Teilnahme an der Bundestagswahl nächstes Jahr sowie das dazugehörige Wahlprogramm abstimmen.

Die Einladungen werden alle Mitglieder natürlich fristgerecht erhalten. Wer noch kein Mitglied ist, kann hier direkt online einen Mitgliedsantrag stellen. Gäste sind nach vorheriger Anmeldung in der Bundesgeschäftsstelle herzlich willkommen.

Thomas Schwarz trifft Umut Ali Oksüz

Landesvorsitzender NRW Thomas Schwarz trifft Umut Ali Öksüz, Gründer der Initiative “Interkulturelle Projekthelden” und Träger des Integrationsförderpreises 2015 der Stadt Neuss

Am Montag, den 30. Mai 2016, traf der Landesvorsitzende NRW Thomas Schwarz sich im “Raum der Kulturen” in Neuss mit Umut Ali Öksüz, Autor im Projekt „Bildungs-Brücken: Aufstieg!“ mit dem Schwerpunkt Interkulturelle Elternbildung und Unterstützter der Initiative “Manifest der Vielfalt”.

Der Landesvorsitzende Thomas Schwarz hat 13 Jahre in der Lehrerbildung an der Universität Duisburg-Essen gearbeitet, zusätzlich nahm er Lehraufträge an der Universität Bielefeld und am Zentrum für Hochschuldidaktik und Qualitätssicherung (ZfH) am Campus Duisburg der UDE wahr. 2013 gründete er in Neuss eine Praxis für Systemische Therapie und Beratung und ist zudem als freiberuflicher Dozent und Berater u.a. für die eigene Schwarz Consulting sowie die Stierle Consulting, Recklinghausen tätig. Einem größeren Kreis im Tierschutz ist Thomas Schwarz durch seine Tierschutzlehrer-Workshops für das Deutsche Tierschutzbüro bekannt.

Bei dem Treffen wurde u.a. über die Inhalte der politischen Arbeit und Ziele der Partei Mensch Umwelt Tierschutz gesprochen und über mögliche Projekte mit Kindern und Jugendlichen, die in verschiedenen Kulturen und Ethnien verwurzelt sind. Dabei sind erste Ideen entstanden, wie künftig Kinder und Heranwachsende mit und ohne Migrationshintergrund Vielfalt auch vor Fragen des Tierschutzes und der Verantwortung für die natürlichen Lebensgrundlagen im Rahmen von Angeboten zur Werteerziehung und Wertevermittlung erfahren können.

Thomas Schwarz hatte 2010 das Projekt “Bündnis Zukunft – Perspektiven für Kinder” (http://www.buendnis-zukunft.org/) gegründet, bis 2013 angesiedelt als freiwilliges Angebot und soziales Engagement im Rahmen von “Service learning” in den Lehramtstudiengängen, seit 2013 als freies Projekt mit nunmehr Sitz im Rhein-Kreis Neuss und neuer, offener Ausrichtung.

Erste Ideen, wie eine Kooperation zwischen der Initiative “Interkulturelle Projekthelden” und Angeboten zu Themen um Umwelt, Tierschutz und Kulturelle Vielfalt seitens Thomas Schwarz gestaltet werden können, anhand derer junge Menschen auch etwas über Politik und politische Zusammenhänge sowie über demokratische Teilhabe in der postmodernen Gesellschaft erfahren können, wurden bereits perspektivisch ausgelotet. Demnächst dazu an dieser Stelle mehr.

Spontan hat sich zwischen Umut Ali Öksüz und Thomas Schwarz eine Co-Autorenschaft für das Abfassen eines Artikels zu dem Stichwort “Kulturelle Vielfalt” für das “Lexikon der Schulsozialarbeit” ergeben.

Infostand zum Tag der Milch in Würzburg (RG Mainfranken)

Der 01.06. wurde von der Milchindustrie zum „Tag der Milch“ ausgerufen. Um der damit verbundenen einseitigen Information der Verbraucher entgegen zu treten haben wir, die Regionalgruppe Mainfranken, zusammen mit dem PETA2Street-Team in Würzburg am 28.05. über das Schicksal der versklavten Nutztiere informiert.

Bei schwül-heißem Wetter verbrachten wir unseren Nachmittag mit Diskussionen über Calciumquellen, Hormoncocktails und Listerien in Rohmilchprodukten, Aufklärung über die vorherrschenden Verhältnisse sowie der Vorstellung von passenden Alternativen. Viele Passanten zeigten sich betroffen, dass die Kühe zur Milchproduktion nicht nur ausgebeutet werden, sondern, dass durch die Praxis der Kälberschlachtung auch noch Kinderblut an diesem Nahrungsmittel klebt.

Aktuell kommen noch die derzeitigen Absatzprobleme der Milchbauern hinzu, die die derzeit sinnlos produzierten Mengen gar nicht verkaufen können. Was die Bauern aber nicht davon abhält die Ausbeutung trotzdem stoisch fortführen, anstatt sich durch den Anbau von Nutzpflanzen dem Nahrungsmittel der Zukunft zuzuwenden. Auch müssen Politik und Gesetzgeber endlich falsche Anreize wie Subventionen für Massentierhaltungsbetriebe eliminieren und dafür die Mehrwertsteuer für Pflanzenmilch auf das Niveau von Grundnahrungsmitteln von 7% absenken.

Abschreckung und Aufklärung sollte aber nicht der einzige Zweck sein, wir wollten veränderungsbereiten Mitmenschen gute Alternativen aufzeigen und diese auch direkt vor Ort probieren lassen – das Echo war phänomenal! Über Joghurt, Pudding, Pflanzenmilch und pflanzlichen Käseschnittchen hatten wir die ganze Palette veganer Köstlichkeiten in Form von Kostproben am Stand – das absolute Highlight waren aber die veganen Backwerke unserer Svenja, die die Standbelegschaft nur mit Mühe vom Naschen abhalten konnte.

 

Bei unseren Besuchern kamen diese Leckereien sehr gut an, und bei manchen Produkten ist auch von geübten Milchkonsumenten absolut kein Unterschied mehr auszumachen gewesen. Wir hoffen während der dreistündigen Aktion positive Denkanstöße geliefert und vielleicht sogar den Einkaufszettel manch eines Passanten zum Guten verändert zu haben.

Auch bei unseren Kollegen von PETA2 Würzburg wollen wir uns für die tollen Ideen, die Hilfe und Unterstützung bedanken – wir hoffen in Zukunft wieder mit Euch zusammenarbeiten zu dürfen!

Horst Wester +++ Eilmeldung +++

Unter dem Motto “Laufen gegen Tierleid – Schweinehochhaus schließen!” hat sich unser Bundesvorsitzender Horst Wester von Ehingen (Bayern) auf “Schusters Rappen” auf den Weg nach Maasdorf (Sachsen-Anhalt) gemacht. Derzeit befindet er sich auf dem Weg von Schnaittach nach Pegnitz. Leider hat er noch nicht für alle Stationen ein Dach über dem Kopf. Bitte helft mit, das Horst an allen Orten (oder in unmittelbarer Nähe), die nicht mit “xxxx” gekennzeichnet sind, eine Bleibe findet, um sich von den Strapazen der Tagesetappe ein wenig zu erholen und neue Kraft für den weiteren Weg zu tanken. Ganz dringend wird für morgen Abend in Bayreuth etwas gesucht.

Gebraucht wird eigentlich nur ein trockenes, warmes Schlafplätzchen für eine Nacht … eine Dusche hätte was und eine vegane warme Mahlzeit (z.B. Bratkartoffeln, leckerer Salat u.a.m.) wäre natürlich der absolute Hit.

Horst ist wirklich sehr unkompliziert, nicht sehr anspruchsvoll, sehr umgänglich, ein ruhiger, sympathischer, aber auch sehr interessanter Mensch, mit dem man über “Gott und die Welt” und besonders über das Thema Tierschutz/Tierrechte diskutieren kann … es lohnt sich wirklich ihn kennenzulernen und sich so ein eigenes Bild von seiner … von unserer aller Mission zu machen.

Bitte weitersagen und teilen, teilen, teilen!

Geplant sind noch folgende Stationen:

30.05.2016 Ankunft in Pegnitz – xxxx
31.05.2016 Ankunft in Bayreuth – noch nichts
01.06.2016 Ankunft in Münchberg – noch nichts
02.06.2016 Ankunft in Hof – noch nichts
03.06.2016 Ankunft in Plauen – xxxx
04.06.2016 1 Tag Pause eingeplant – xxxx
05.06.2016 Ankunft in Greiz – noch nichts
06.06.2016 Ankunft in Gera – xxxx
07.06.2016 Ankunft in Groitzsch – noch nichts
08.06.2016 Ankunft in Leipzig – noch nichts
09.06.2016 Ankunft in Halle – xxxx
10.06.2016 Ankunft in Wettin-Löbejun – noch nichts
11.06.2016 Ankunft in 06388 Maasdorf / Sachsen-Anhalt

Wer für Horst einen Schlafplatz frei hat, kann sich gerne in der BGSt. melden. Sabine Jedzig wird deinen Anruf dann an Horst weiterleiten. Tel.: 037468 – 5267

Helmut Wolff / Landesvorsitzender von Bayern

 

Horst Wester auf dem Weg zum “Schweinehochhaus” in Maasdorf

Etappe 2: Windsbach-Nürnberg-Lorenzkirche am 28.05.2016

“WIR WARTEN AUF HORST”

Auch wenn nicht alles so gelaufen ist, wie wir uns das vorgestellt hatten, so können wir doch auf einen erfolgreichen Tag zurückblicken und konnten noch einmal, gemeinsam mit Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. die Werbetrommel für die Großdemo am 11.06. rühren: Die Resonanz war durchwachsen, beim Flyer verteilen, es gab Kommentare von “Ist mir Wurst” bis “Gott segne euch”, ähnlich verliefen auch die Diskussionen am Stand … nicht immer ganz einfach ruhig und geduldig zu bleiben, aber mit einem Lächeln lässt sich unsere Botschaft besser an den Mann/die Frau bringen und ist auch überzeugender. Wir müssen die Menschen (ohne die wird es nicht gehen) halt da abholen, wo sie stehen und dürfen sie nicht gleich vor den “Kopf schlagen” … in der Ruhe liegt die Kraft).

Unser Motto war “HORST KOMMT”, das allein warf schon Fragen auf, zumal es ja in Bayern mindestens noch einen bekannten Politiker mit dem Namen gibt … den hätten wir allerdings mit Tröten, Trillerpfeifen und “Buh-Rufen” empfangen … über “unseren” Horst haben wir uns natürlich riesig gefreut, als er dann gegen 13:30 Uhr bei uns, klammheimlich um die Ecke kommend, eintraf.

Da die VA bis 17:00 Uhr ging haben wir ihn dann – nach einer kleinen Pause – auch gleich mit in die Standarbeit einbezogen. Auch hat er, als wir etwas früher abbauen mussten, weil ein Unwetter aufzog, wertvolle “Arbeit” bei der Standsicherung geleistet. Wie ein Fels in der Brandung (so kennen wir ihn) hat er den Stand mit seinen „Bärenkräften“ gesichert, während wir unsere 7-Sachen zusammengepackt haben.

Auch Luca, der sich sicher auch davon überzeugen wollte, dass sein Papa wohlauf ist, hat sich um die Versorgung der Stand-Crew mit leckeren Smoothies verdient gemacht.

Unser Dank gilt allen, die mitgemacht haben, die uns unterstützt haben und sich für unsere Themen interessiert haben … ein guter Tag … ein guter Tag für MENSCH UMWELT und TIERE.