Einladung zum virtuellen NRW-Treff im Juni zum Thema Wölfe

Am Dienstag, dem 20. Juni 2023 findet ab 19:30 Uhr unser nächster NRW-Online-Stammtisch für alle Mitglieder & Interessierten statt.

Einwahllink: https://lecture.senfcall.de/sas-lgx-fzy-rkq

Wie immer starten wir mit einem Kurzvortrag und gehen danach in die gemeinsame Diskussion. Als Experte steht uns an diesem Abend NABU-Wolfsbotschafter Karl-Heinz Pompe zur Verfügung. Dieser wird zunächst auf die Wolfspopulation in Deutschland und NRW eingehen, und uns dann etwas zu den Themen Herdenschutz und der Beziehung von Menschen und Wölfen berichten.

 

Du hast ein Herzensthema, mit dem du dich beruflich oder privat beschäftigst? Wir würden uns riesig freuen, wenn du DEIN Thema im Rahmen einer der nächsten Online-Stammtische vorstellen könntest. Dabei wollen wir die Themenwahl bewusst sehr offen gestalten, so können Straßentiere im Ausland genauso Thema sein wie Herausforderungen bestimmter Berufsgruppen, der Umgang mit Krankheiten, Tipps für den Garten, Rezeptideen, künstlerische oder politische Themen. Unsere Mitglieder und deren Wissensbereiche sind so vielfältig, dieses möchten wir gerne widerspiegeln.

Bitte melde dich mit einem Themenvorschlag unter nrw@tierschutzpartei.de

Mähfreier Mai in Dortmund gefordert!

In Großbritannien gibt es bereits seit einigen Jahren den „No Mow May“, also zu Deutsch den mähfreien Mai, denn ein kurz geschnittener Rasen bietet Insekten kaum Futter und Nistmöglichkeiten. Wildkräuter wie Gänseblümchen, Gundermann, Klee und Löwenzahn gelten in Rasenflächen als Frühstarter und haben einen hohen ökologischen Wert für die Insekten. Aus diesem Grund ruft auch z. B. die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft (DGG) dazu auf, im Mai den Rasenmäher ruhen zu lassen.

Was im heimischen Garten Vorteile für die Biodiversität und gegen das Insektensterben bringt, kann auch auf städtischer Ebene Sinn ergeben, dachte sich Sebastian Everding, sachkundiger Bürger für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) als Teil der Fraktion Die Linke+ und stellte eine entsprechende Anfrage in der letzten Sitzung des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen (AKUSW). „Wir würden gerne vom Grünflächenamt eine Einschätzung erhalten, ob eine grundsätzliche Aussetzung des Rasenmähens auf städtischen Grünflächen im Zeitraum vom 01. bis zum 31. Mai möglich sei“ so Everding.

 

Tipps für daheim: Warum ist ein naturnaher Garten so wichtig?

Ein naturnaher Garten ist von großer Bedeutung für unsere Insekten, diese spielen eine entscheidende Rolle in unseren Ökosystemen, sei es als Bestäuber für Pflanzen oder als Nahrungsquelle für andere Tiere. Leider sind viele Insektenarten aufgrund von Lebensraumverlust, Pestizideinsatz und anderen menschlichen Aktivitäten stark bedroht. Jeder Gartenbesitzer oder jede Gartenbesitzerin kann aber dazu beitragen, diesen rückläufigen Trend umzukehren und die Insektenvielfalt zu erhalten.

Ein naturnaher Garten bietet Nahrungsquellen in Form von blühenden Pflanzen, die Pollen und Nektar liefern. Diese dienen als wichtige Energiequelle für Insekten wie Bienen, Schmetterlinge und Käfer. Im Gegensatz zum stets aufgeräumten Garten mit „englischem Rasen“ bieten Unterschlupf und Nistplätze, die für die Fortpflanzung und den Schutz der Insekten unerlässlich sind. Strukturen wie Laubhaufen, Totholz und Steinhaufen bieten Verstecke und bieten Schutz vor natürlichen Feinden.

Um einen naturnahen Garten zu schaffen, gibt es einige Tipps, die man befolgen kann:

  1. Pflanzenauswahl: Wählen Sie Pflanzen, die reich an Pollen und Nektar sind, wie einheimische Wildblumen, Stauden und Sträucher. Diese bieten den Insekten eine kontinuierliche Nahrungsquelle über die verschiedenen Jahreszeiten hinweg. Unterschiedliche Blütezeiten und Blütenfarben sind besonders attraktiv für verschiedene Bestäuber.
  2. Verzicht auf Pestizide: Vermeiden Sie vollständig den Einsatz von Pestiziden, da sie Insekten und andere nützliche Organismen schädigen können und tolerieren Sie eine gewisse Anzahl von Insekten, die das natürliche Gleichgewicht im Garten aufrechterhalten.
  3. Wasserstellen: Stellen Sie flache Wasserquellen wie Vogeltränken oder flache Schalen auf, damit Bienen und Co. Zugang zu Wasser haben. Achten Sie darauf, dass das Wasser regelmäßig gewechselt wird, um Mückenlarven o. ä. vorzubeugen.
  4. Unterschlupfmöglichkeiten: Schaffen Sie Unterschlupfmöglichkeiten für Insekten, indem Sie Totholz, Steinhaufen oder Insektenhotels in Ihrem Garten platzieren. Diese bieten Verstecke und Nistplätze für verschiedene Arten.
  5. Natürlicher Mulch: Verwenden Sie natürlichen Mulch wie Laub oder Holzspäne, um den Boden feucht zu halten und als Versteck für Insektenlarven und -puppen zu dienen

 

Autor: Sebastian Everding

Hundesteuerreform in Dortmund

Assistenzhunde bereits während der Ausbildung steuerbefreit!


Erste erfolgreiche Änderung der Hundesteuersatzung in Dortmund

 

Im Rahmen der Mai-Sitzung des Dortmunder Stadtrats wurde einstimmig eine Änderung der Hundesteuersatzung verabschiedet. Darin erhalten die bereits von der Steuer befreiten Assistenzhunde diese berei

 

ts ab dem Beginn der Ausbildungszeit. Bereits gezahlte Steuern werden nachträglich, also nach abgeschlossener erfolgreicher Ausbildung, erstattet. Angeregt wurde das Thema durch den Antrag der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) als Teil der Fraktion DieLinke+ im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2023 im letzten Jahr. Die Verwaltung ging daraufhin noch einen Schritt weiter und machte den Vorschlag auch Therapiehunde, die von therapeutischen Fachkräften im Rahmen einer tiergestützten Therapie einsetzen werden, sowie Rettungshunde von der Steuer zu befreien, was dank der politischen Vorarbeit direkt auf Zustimmung der beteiligten Gremien stieß.

Die Tierschutzpartei regte zudem auch sprachliche Änderungen innerhalb der Hundesteuersatzung, welche in der neuen Fassung auch umgesetzt wurden: so wurde beispielsweise die Begrifflichkeit

eines „eingegangenen Tieres“ im Todesfall durch alternative Formulierungen ersetzt.

„Wir freuen uns sehr, dass Hunde, die im Alltag von Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen, körperlichen oder geistigen Einschränkungen unterstützen, nun auch schon während ihrer Ausbildungszeit von der Hundesteuer befreit sind“ so Sebastian Everding, der die Tierschutzpartei im Ausschuss für Bürgerdienste und öffentliche Ordnung (ABöOAB) vertritt und ergänzt: „Dies kann jedoch nur eine erste Reform in der Hundesteuer sein, denn wir wünschen uns weiterhin eine Befreiung von Tieren, die aus dem Dortmunder Tierheim oder von anerkannten Tierschutzvereinen aus dem In- und Ausland von Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt adoptiert wurden“. Diese Forderung zur steuerlichen Begünstigung von Tierschutztieren wurde bereits 2021 erfolglos in den Stadtrat eingebracht, soll aber bald erneut thematisiert werden.

 

Silvester ohne Böllerei!

“Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird in diesem Jahr generell untersagt und vom Zünden von Silvesterfeuerwerk generell dringend abgeraten.”

So hieß es im Beschluss, der zwischen Bund und Ländern letztes Jahr gefasst wurde und dies wird auch dieses Jahr wieder der Fall sein! Continue reading “Silvester ohne Böllerei!”

Mein Pelz gehört mir!

Es ist Winterjackenzeit und wie jedes Jahr sieht man sie wieder überall: die Kapuzen mit dem pelzigen Absatz… „Pelz ist Mord.“ – Diesen Satz hört man oft, auch von uns. In einigen Restaurants müssen Gäste mit Pelzjacken draußen bleiben. Dadurch fühlen sich einige Menschen persönlich angegriffen, da es ja überall in den bunten Werbeprospekten und Schaufenstern noch immer nur so von Pelz-Accessoires wimmelt.

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Frankreich verbietet Wildtiere im Zirkus!

Und wieder geht ein Land in eine richtige Richtung (und zeigt Deutschland, was man in Sachen Tierschutz besser machen kann): Frankreich verabschiedet ein Gesetz, das mit einer zweijährigen Frist den Kauf, Verkauf und die Zucht von Wildtieren für Zirkusse verbietet.
Insgesamt ist das Auftreten wilder Tiere dort dann in 7 Jahren (leider also trotzdem eine seeehr lange Übergangsfrist) komplett verboten.

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STOP FINNING

Jede Minute werden hunderte Haie für Haifischflossensuppe getötet!

Die Flossen werden obendrein oft grausam durch sog. „Finning” gewonnen. Dabei werden den Haien gleich auf See die Flossen abgeschnitten, wobei sie noch am Leben sein können. Continue reading “STOP FINNING”

Gegen die Aufnahme des Wolfes in das Jagdgesetz!

Das Bundesland Niedersachsen plant, den Wolf mit ins Jagdgesetz aufzunehmen. Wörtlich heißt es: „Wir erkennen dies als einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einem zukünftigen aktiven Wolfsmanagement an.“ Für uns eine fatale Fehlentscheidung!
Der Wolf ist in Deutschland derzeit geschützt, beim Abschuss drohen bis zu fünf Jahre Haft – und das ist auch gut so und muss so bleiben. Wir sprechen uns gegen die Novellierung des Jagdrechtes aus – weder in Niedersachsen noch irgendwo sonst in Deutschland.

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Moderner Fünfkampf wohl ab 2024 ohne Springreiten!

Tolle Neuigkeiten: Der Weltverband des Modernen Fünfkampfes hat einem Bericht zufolge endlich beschlossen, auf die Teildisziplin des Springreitens künftig zu verzichten! Stattdessen soll es durch Radsport ersetzt werden.
Auch wenn die Regelung demnach erst 2024 (nach den nächsten olympischen Spielen) in Kraft tritt – vermutlich damit die Fünfkämpfer:innen möglichst viel Zeit haben, sich umzugewöhnen, womit wie so oft dem Ehrgeiz der Sportler:innen Vorrang vor den armen Tieren eingeräumt wird – ist es doch ein großer Erfolg der Tierrechtsbewegung. Continue reading “Moderner Fünfkampf wohl ab 2024 ohne Springreiten!”