Immer mehr Menschen scheinen Corona inzwischen für harmlos zu halten. Doch viele Infizierte leiden auch Monate nach einer Erkrankung noch an den Folgen. Eine Studie der Berliner Charité und der Uniklinik Schleswig-Holstein liefert nun erschreckende neue Erkenntnisse über das chronische Erschöpfungssyndrom nach Covid-Erkrankung: Rund 19 % der Infizierten haben nach über 6 Monaten noch Beschwerden! In der Vergleichsgruppe ohne Kontakt mit dem Virus waren es nur 8 %. Besonders betroffen sind junge Frauen zwischen 18 und 24 Jahren.
Kategorie: Bundesvorstand
Proteste im Iran – zögernde Reaktion aus Berlin
Am 16. September 2022 verstarb in Teheran Jhina Amini. Die 22-jährige Kurdin war mit ihrer Familie auf Verwandtenbesuch in der iranischen Hauptstadt und mit ihren Brüdern abends zu einem Spaziergang unterwegs. Plötzlich griff die Sittenpolizei ein und nahm Jhina (ihr iranischer Vorname lautet Mahsa) mit auf die Wache. Den Brüdern wurde gesagt, dass sie jetzt einem einstündigen „Erziehungs-Briefing“ unterzogen und danach wieder freigelassen würde. Das war nicht die Wahrheit. Continue reading „Proteste im Iran – zögernde Reaktion aus Berlin“
Natur geht vor Profit!
Am Dienstag, den 4. Oktober, fand in der niedersächsischen Landeshauptstadt ein breiter Protest und Demonstrationszug gegen die derzeit bestehenden Ausbaupläne des Südschnellwegs statt. Der NDR berichtete ausführlich über die Hintergründe und den Protest / Hannover:
Tierheime in NRW brauchen unsere Hilfe, weil Tiere unsere Hilfe brauchen!
Keine Kükentötung, kein Leid? – Leider doch!
Das Töten der Küken der Hühnerart Gallus Gallus ist letztes Jahr im Tierschutzgesetz verboten worden. Doch dies ändert nicht viel an einem System, das auf Tierausbeutung ausgelegt ist!
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Petition an den Niedersächsischen Landtag: Keine Autobahn durch die Leinemasch!
Der beschlossene Ausbau des Südschnellwegs in Hannover torpediert die Verkehrswende, killt Klimaziele und verstößt gegen das Recht junger Menschen auf Erhalt und Schutz ihrer Lebensgrundlagen. Trotz mehrfacher Klagen und erheblicher Widerstände von Bürgerinitiativen und Umweltschutzverbänden hält die Landesregierung an den voraussichtlich 570 Millionen teuren Plänen fest. Am Freitag erst hat sich Ministerpräsident Weil gegen einen Planungsstopp ausgesprochen. Es interessiert die Landesregierung offenbar nicht, dass das Großprojekt völlig aus der Zeit gefallen ist und weder einen konsequenten Klima- und Umweltschutz noch einen vernünftigen Umgang mit Ressourcen und Steuergeldern im Sinne künftiger Generationen berücksichtigt.
Stattdessen sollen ca. 13 Hektar Bäume und Sträucher in dem seit Jahrzehnten unberührten Landschaftsschutzgebiet beseitigt und dem Südschnellweg ein Autobahncharakter verpasst werden. Bereits im August haben wir dazu eine Pressemitteilung herausgegeben, die hier nachgelesen werden kann: https://www.tierschutzpartei.de/pressemitteilung-zum-bericht-vom-18-08-22-haz-ausbau-des-suedschnellwegs/
Der Start der Rodungsarbeiten steht kurz bevor. Es wird mit weiteren erheblichen Widerständen aus Gesellschaft und Verbänden gerechnet, denen wir uns anschließen. Aktuell läuft eine an den Niedersächsischen Landtag gerichtete öffentliche Petition gegen die derzeitigen Pläne. Unter diesem Link könnt Ihr mitzeichnen:
https://www.navo.niedersachsen.de/navo2/portal/nipetition/0/publicviewpetition?id=85&fbclid=IwAR1qtlaMw87Lwk37SysX_bwaRUKvX7NSzGssmAoFwttcT0r0efU2N28sx
Asylgrund Sexuelle Orientierung: Bundesregierung lenkt ein
Laut Grundgesetz Artikel 16a ist politisch verfolgten Menschen in Deutschland Asyl zu gewähren. Der Rechtsprechung nach gilt dies auch für Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung/Geschlechtsidentität in ihrem Heimatland verfolgt Continue reading „Asylgrund Sexuelle Orientierung: Bundesregierung lenkt ein“
Unterschreib gegen Pelz!
Immer wenn es kühler wird, sieht man wieder viele Pelzkrägen und -bommel, Echtfellbesatz an Stiefeln und vieles mehr – sinnlose, überflüssige Tierqual. Pelz sieht nur so lange hübsch aus, bis man sich das Tier, dem er mal gehörte, vor Augen führt! Häufig sind es Füchse, Nerze oder Marderhunde, aber z. B. auch andere Hunde oder Katzen.
Aus der Region Hannover: Regionsabgeordnete besuchen den Moor-Erlebnispfad Resse / Otternhagen
Anlässlich einer Exkursion konnte sich eine Gruppe von Regionsabgeordneten und Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt und Klima am 14.09.2022 vom Fortschritt der Renaturierungs- und Wiederverwässerungsmaßnahmen an der Baustelle Otternhagener Moor überzeugen.
Nach einer Begrüßung durch den Wedemärker Bürgermeister Helge Zychlinski besuchte die Gruppe zunächst den Moorerlebnispfad in Resse. Der Rundweg durch das Otternhagener Moor wurde von der Region Hannover im Rahmen des Konzepts „Moor-Erleben um Resse“ errichtet, um Besucherinnen und Besuchern den Lebensraum Moor mit seinen vielfältigen Tieren und Pflanzen näher zu bringen. Auf einem ca. 350 m lange Holzsteg finden sich verschiedene Schautafeln sowie Erlebnisstationen. Er ist Teil der über 100 km langen Fahrradroute „Von Moor zu Moor“, die die sieben Moore im Norden der Stadt Hannover verbindet und vom Altwarmbüchener Moor im Osten bis zu den Mooren rund um das Steinhuder Meer führt. Der Moorerlebnispfad wurde durch zahlreiche Förderungen sowie ein großes ehrenamtliches Engagement der Bürgerinnen und Bürger ermöglicht. Diese haben sich mit zahlreichen Arbeitsstunden an den Vorarbeiten und dem Bau der Elemente des barrierefreien Holzstegs beteiligt. Fachkundige Führungen durch das Moor werden von der ortsansässigen NABU angeboten.
Im Anschluss überzeugten sich die Regionsabgeordneten vom Fortschritt der Renaturierungs- und Wiedervernässungsarbeiten an der Baustelle im Otternhagener Moor und konnten im Moorinformationszentrum „MOORiZ“ weitere Gespräche führen.
Der stellverstretende Vorsitzende der Fraktion „Tierschutzpartei & Freie Wähler“, Jens Klingebiel, wohnt selbst in Resse und beobachtet das Projekt seit längerer Zeit. Festzustellen ist seiner Auffassung nach, dass es zwar erfreulich sei, dass die dringend gebotenen Maßnahmen zur Renaturierung und Wiedervernässung der Moore vorangegangen seien, aber dass es zu viele bürokratische Hürden gäbe. Vor dem Hintergrund, dass die Moore wichtige CO-2-Speicher sind, müsse dieser Prozess auf Grund des Klimawandels dringend beschleunigt werden.
Pressemitteilung: Tierschutzpartei kritisiert Terminierung der Sicherheitskonferenz
Die Heppenheimer Stadtverordnetenfraktion „Mensch Umwelt Tierschutz“ um Yannick Mildner und Alexander Fritz kritisiert die Terminierung der an diesem Freitag (16.09.) stattfindenden Sicherheitskonferenz.
„Dass man eine solch wichtige Konferenz, bei der es um die Sicherheit der Heppenheimerinnen und Heppenheimer und Angsträume in der Kreisstadt geht, an einem Werktag durchführt, ist mindestens unglücklich. Es wird der Eindruck erweckt, als wolle man nicht, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger daran teilnehmen“, so Fraktionsvorsitzender Mildner. „Warum man diese Konferenz nicht an einem Samstag oder Sonntag oder wenigstens als Abendveranstaltung unter der Woche durchführt, ist uns nicht klar“, so Fraktionskollege Fritz weiter. Viele werktätige Menschen würden freitags um 16 Uhr noch arbeiten und könnten deshalb nicht an der Konferenz teilnehmen. „Wir finden es gut, dass zu solch einer wichtigen Konferenz eingeladen wird – dann sollte man die Veranstaltung allerdings auch um eine Zeit beginnen lassen, die möglichst vielen Menschen die Teilnahme daran ermöglicht“, so die beiden Stadtverordneten.