Stadttauben in Dortmund Online-Konferenz für Tierschutz-Aktive am 13.02.2026

Einladung für alle Menschen, Gruppen, Vereine und Initiativen, die sich in Dortmund und Umgebung aktiv für Tauben einsetzen:

Am Freitag den 13.02.2026 um 18:30 Uhr möchten wir euch zu einem Online-Meeting einladen.

Teilnahme-Link: https://w-hs.zoom-x.de/j/65155814725?pwd=o1PIwhAkUVUparPkRbgdknTS8PaXfy.1

Aktuell laufen glücklicherweise bereits erste Bestrebungen, den Taubenschutz in unserer Stadt zu verbessern. Uns als Tierschutzpartei liegt dieses Thema genauso am Herzen, deswegen brauchen wir eure Expertise und Erfahrung, um das bestmögliche für die Tauben zu erreichen. Gerne bringen wir eure Ideen und Wünsche direkt im Stadtrat politisch ein. Lasst uns gemeinsam in den Austausch gehen und für diejenigen in unserer Stadt sprechen, die selber keine Stimme haben.

Bitte gebt uns eine kurze Rückmeldung, ob ihr teilnehmen könnt.

Eurer Dortmunder Kreisverband der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei

Kreisverband Dortmund der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Tierschutzpartei weist Extremismusvorwurf von Oberbürgermeister Kalouti entschieden zurück

Dortmund, 27.01.2026 – Der Kreisverband Dortmund der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Tierschutzpartei, unterstützt vom Landesverband NRW, reagiert mit deutlicher Kritik auf Aussagen, die Oberbürgermeister Kalouti in einem Interview gemacht hat, wonach die AfD sowie Die Linke und die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei – pauschal als „extremistisch“ bezeichnet werden. Kalouti spricht dabei in seinen Aussagen ausdrücklich von „Die Linke“, gemeint ist jedoch die gemeinsame Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei im Rat der Stadt Dortmund.

Extremismus ist eine anti-demokratische, intolerante Haltung oder Bewegung, die Demokratie und Grundrechte ablehnt und Gewalt oder Zwang zumindest billigt, um Ziele durchzusetzen. Ein Extremist ist eine Person, die solche Ansichten vertritt und die demokratische Grundordnung, Menschenrechte oder den Rechtsstaat ablehnt oder bekämpft.

Der Kreisverband betont ausdrücklich, dass er sich durch die Aussage persönlich angesprochen fühlt: „Im Rat der Stadt Dortmund bilden wir gemeinsam mit Die Linke eine Fraktion. Diese Zusammenarbeit basiert auf gemeinsamen demokratischen Werten und dem Ziel, Dortmund sozialer, ökologischer und tierfreundlicher zu gestalten. Die Unterstellung, wir seien Extremisten, ist eine gefährliche Verharmlosung von Rechtsextremismus und ein Angriff auf die demokratische Ratsarbeit.“

Helmut Pruß, Ratsmitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Tierschutzpartei, erklärt dazu: „Diese Gleichsetzung ist nicht nur sachlich falsch, sondern eine bodenlose Unverschämtheit. Als Fraktion im Dortmunder Rat arbeiten wir demokratisch, sachorientiert und im Interesse der Menschen, Umwelt und Tiere. Diese pauschale Extremismusbehauptung ist nicht nur falsch, sie ist ein Angriff auf unsere politische Arbeit und auf die demokratische Kultur in dieser Stadt.“

Zudem weist der Kreisverband darauf hin, dass Oberbürgermeister Kalouti als Oberbürgermeister zur politischen Neutralität verpflichtet ist. „Ein Oberbürgermeister darf nicht parteipolitisch diffamieren oder demokratische Parteien pauschal als extremistisch brandmarken. Seine Aufgabe ist es, die Stadt unabhängig und unparteiisch zu führen und den demokratischen Diskurs zu schützen.“

Der Kreisverband Dortmund der Partei Mensch Umwelt Tierschutz Tierschutzpartei fordert Oberbürgermeister Kalouti auf, diese Aussage zurückzunehmen und sich an seine Pflicht zur politischen Neutralität zu halten.

Messe Jagd & Hund in Dortmund bietet Bühne für Tierleid

Die Jagdmesse JAGD & HUND, die ab dem 27. Januar wieder in Dortmund durchgeführt wird, präsentiert sich erneut als internationales Forum für Jagd und angeblichen „Naturschutz“.

„Die Einladung hochrangiger Delegationen aus Botswana, Simbabwe und Namibia – darunter Minister*innen und Botschafter*innen – wird von Veranstaltern und Jagdverbänden als großer Erfolg inszeniert“, kritisiert Angelika Remiszewski, Ratsmitglied der Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei in Dortmund – und zugleich Landesvorsitzende der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) in NRW.

Und sie ergänzt: „Aus Sicht der Tierrechtsbewegung zeigt diese Darstellung jedoch vor allem eines: die politische und wirtschaftliche Legitimation einer Praxis, die auf Tierleid, Tiertötung und kolonial geprägtem Jagdtourismus basiert.“

Jagd als „Entwicklungshilfe“ – ein Mythos

Angelika Remiszewski: „Die Messe vermittelt das Bild, Trophäenjagd sei ethisch vertretbar und ökonomisch notwendig. Doch diese Erzählung blendet zentrale Fakten aus. Die extrem ungleichen Macht- und Wohlstandsverhältnisse zwischen zahlungskräftigen Jägern aus Europa oder Nordamerika und den betroffenen Regionen des globalen Südens werden in Dortmund bewusst verschleiert.“

Die Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei beruft sich auf unabhängige Analysen, die zeigen:

  • Nur ein minimaler Anteil der Einnahmen aus der Trophäenjagd erreicht tatsächlich die lokalen Gemeinschaften. In manchen Fällen bleiben durchschnittlich nur rund 3 % der Gesamteinnahmen bei der Bevölkerung vor Ort.
  • In Ländern wie Kamerun, Tansania oder Sambia versickern große Teile der Gelder in staatlichen Strukturen oder werden von Jagdfirmen vereinnahmt.
  • Selbst wenn einzelne positive Beispiele hervorgehoben werden, bleibt der gesamtwirtschaftliche Nutzen marginal: Die Trophäenjagd trägt nur einen verschwindend geringen Anteil zur nationalen Wirtschaftsleistung bei und verbessert die Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung nicht nachhaltig.

Während Großwildjäger hohe Summen für Trophäen und exklusive Aufenthalte zahlen, würden vor allem Jagdindustrie, staatliche Stellen und internationale Jagdverbände wie der Internationale Jagdrat (CIC) profitieren. Die Menschen, die täglich mit den ökologischen und sozialen Folgen dieser Politik leben müssen, gingen weitgehend leer aus.

Ethische Verantwortung statt politischer Inszenierung

Angelika Remiszewski: „Aus tierrechtlicher Perspektive ist es ethisch nicht vertretbar, fühlende Individuen für Jagdtrophäen zu töten. Besonders problematisch wird es, wenn diese Praxis als Beitrag zu sozialer Entwicklung verkauft wird – obwohl die tatsächlichen Vorteile für die lokale Bevölkerung minimal sind. Statt ernsthafte Alternativen wie ökotouristische Modelle, lokale Mitsprache oder nachhaltige, nicht-tödliche Nutzung von Naturressourcen zu fördern, wird eine industriegestützte Tötungspraxis weiter politisch legitimiert und international vermarktet.“

Dortmund als Bühne für ein irreführendes Narrativ

Die offizielle Inszenierung auf der JAGD & HUND trage dazu bei, die Realität hinter einem wohlklingenden Narrativ von „Partnerschaft“ und „wirtschaftlicher Chance“ zu verbergen, kritisiert die Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei. Damit würden die Interessen von Jagdlobby, Behörden und ausländischen Jägern über ethische Verantwortung, soziale Gerechtigkeit und den Schutz von Wildtieren gestellt.

Laut für die Galgos – Übersicht der Märsche 2026

Die Galgo-Märsche machen auf das Leid spanischer Windhunde aufmerksam. Jedes Jahr werden zehntausende Galgos ausgesetzt, misshandelt oder getötet, sobald sie für die Jagd „nicht mehr nützlich“ sind. Eine Übersicht der kommenden Märsche & Orte findest du hier: https://www.veto-tierschutz.de/galgo-marsch/ Continue reading “Laut für die Galgos – Übersicht der Märsche 2026”

Stellenangebot: Social-Media-Manager:in

Wir suchen Verstärkung in unserem brüsseler Abgeordnetenbüro! MedEP Sebastian Everding ist für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei – im Europaparlament und arbeitet dort in den Ausschüssen AGRI, PECH, ENVI und SANT. Wir suchen zum frühestmöglichen Startdatum eine:n erfahrene:n und engagierte:n Social-Media-Manager:in in Teilzeit (Vollzeit nach Absprache möglich).
Continue reading “Stellenangebot: Social-Media-Manager:in”

Gemeinsame Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Mit der Unterzeichnung unserer Fraktionssatzung und des aktuellen Programms setzten wir am 15. Januar einen wichtigen formalen und inhaltlichen Startpunkt für die gemeinsame Arbeit im LWL.

Besonders freut sich dabei unser Dortmunder Ratsmitglied Helmut Pruß über das Vertrauen, das ihm dabei entgegengebracht wurde: Als Direktkandidat der Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei im Dortmunder Rat vertritt er ab sofort unsere Positionen bei der Landesversammlung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Für soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte, Tier- und Umweltschutz – gemeinsam und solidarisch.

Lockrufe in den Tod – die „Lockjagd“

Lockjagd ist kein „Handwerk“, sondern gezielte Täuschung. Mit imitierten Lauten von Beute- oder Artgenossen werden Füchse und andere Tiere in tödliche Situationen gelockt – ihre natürlichen Bedürfnisse nach Nahrung, Fortpflanzung und Sicherheit werden instrumentalisiert. 🦊🩸

Was als „Faszination Jagd“ verkauft wird, ist ein perfides Spiel mit Instinkten. Continue reading “Lockrufe in den Tod – die „Lockjagd“”

Videoüberwachung in Schlachthöfen – JETZT 🎥

Schlachthöfe sind Orte massiver Gewalt. Ohne Kontrolle gibt es keine Transparenz, keine Standards und keinen Schutz für Tiere. Solange Tiere dort getötet werden, muss ihr Leid zumindest begrenzt werden.

🗣️Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hat angekündigt, Continue reading “Videoüberwachung in Schlachthöfen – JETZT 🎥”