Parteitag 2026 des Landesverbandes Rheinland-Pfalz

Einen kurzweiligen, inspirierenden und auch arbeitsamen 26. September 2026 haben wir bei strahlendem Sonnenschein und in bester Gesellschaft in Mainz verbracht und planmäßig abgewickelt!

Ab 10.30 Uhr waren wir mit einem Infostand auf dem Mainzer Gutenbergplatz vertreten, wo wir mit zahlreichen Tierschutzorganisationen und Tierheimen von nah und fern inklusive Wolfsschutz Deutschland und VETO den in Spanien nach wie vor brutalst durch Jäger und Züchter missbrauchten Galgos und Podencos und anderen Hunden auf dem 3. Mainzer Galgomarsch eine Stimme verliehen.

Die Polizei zählte 1.200 tierliebe Menschen, begleitet von 2.500 wundervollen Hunden! Vor dem Protestmarsch und auch noch danach blieb ausgiebig Zeit, mit Tierschutz-Aktivist:innen und den vielen Passanten in der Mainzer Innenstadt ins Gespräch zu kommen.

Als angekündigte Rednerin ging unser Vorstandsmitglied Barbara darauf ein, wie wichtig der Einsatz jedes einzelnen Tierfreundes tagtäglich ist, um die unwissende Öffentlichkeit und im täglichen Leben Lokalpolitiker auf die vielen vielen tierschutzrechtlichen Probleme, die nicht länger tolerierbar sind, hinzuweisen: Ganz aktuell geht es dabei um das tierschutzwidrige und gegen Europarecht verstoßende neue rheinland-pfälzische Jagdgesetz, das ebenfalls unglaubliche Barbareien zulässt und die Tötungen von Wölfen nicht nur legalisieren sondern nach dem Willen der Umweltministerin, selbst Jagdscheininhaberin, auch noch geheim halten will. Der Einsatz für Tierschutz und Tierrechte darf sich nicht nur auf Wahlen beschränken: Die Tierschutzpartei und allen voran unser Europa-Abgeordneter Robert Gabel, der die Position von Sebastian Everding übernehmen musste / durfte, braucht die Unterstützung der gesamten tierlieben Bevölkerung – wir sind schließlich 80 Prozent laut Umfragen!

Reden, Videos, Fotos von dieser wundervollen Veranstaltung, großartig vorbereitet durch das Mainzer Organisations-Team – noch einmal vielen lieben Dank dafür – finden sich hier:  Mainzer Galgomarsch | Facebook

Unser ganzes neues Landes-Präsidium war vor Ort und wird es auch gerne im nächsten Jahr wieder sein, sofern immer noch notwendig!

Nach dem Ende der Veranstaltung um 16:00 Uhr ging es nach Mainz-Lerchenberg, wo wir den diesjährigen Landesparteitag abhielten. Verabschiedet wurde, wie geplant, die neue Landessatzung, die hier abgerufen werden kann: Landessatzung Rheinland-Pfalz PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ ab 26.09.2026

Es folgte die Wahl des neuen Landesvorstandes, der sich nunmehr folgendermaßen zusammensetzt:
1. Vorsitzender: Cyrus Mobasheri
2. Vorsitzende: Barbara Schwarz
Landesschatzmeister: Martin Schöne
Landesgeneralsekretärin: Sabine Ehret
Landesgeschäftsführer: Bernd Kriebel
Beisitzerin: Susanne Bischoff.
Weiterhin im Amt sind die Beisitzer:innen Nicolai Fasel, Giovanni Ferraro und Michaela Rutte.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit im neuen Landesvorstand und danken allen, die dazu bereit sind!

Und wir danken an dieser Stelle auch Bernd Kriebel ganz herzlich dafür, dass er unseren Landesverband über Jahre und mit großem Einsatz und durch viele Wahlen als 1. Vorsitzender geführt hat. Und wir danken Manuela Baker-Kriebel, die zwar nicht mehr unsere Geschäftsführerin ist, aber weiterhin ihr Mandat im Bezirkstag Pfalz ausübt und – allein auf weiter Flur – dort ihre Stimme für Tiere und die Ziele der Tierschutzpartei erhebt!

MITGLIEDERVERSAMMLUNG / LANDESPARTEITAG LV RHEINLAND-PFALZ 2026

Am 26. September 2026 hält der Landesverband Rheinland-Pfalz der PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ im Bürgerhaus Lerchenberg, Hebbelstraße 2 in 55127 Mainz von 17 Uhr bis ca. 20 Uhr den diesjährigen Landesparteitag ab, zu dem bereits per Post und per E-Mail eingeladen wurde.
Zu beschließen ist dabei die aktualisierte Satzung des Landesverbandes, die sich an der gültigen Bundessatzung orientiert. Der Entwurf kann als PDF hier aufgerufen werden:
Entwurf Landessatzung Rheinland-Pfalz PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ ab 26.09.2026
Ebenso ein Änderungs-/Ergänzungsantrag: Antrag_Satzungsänderung LV RLP Landesparteitag 26.09.2026

Weiterhin stehen Nachwahlen des Landesvorstandes an.

Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten!

Trier: Wir fordern Lebensrecht für Nilgänse

Mit einem offenen Brief wandten wir uns am 21.07.2026 an den Trierer Oberbürgermeister zum Thema „Alles ist bekackt von diesen Viechern …“


Guten Tag, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

mit Abscheu haben wir die öffentlichen Äußerungen Ihres Pressesprechers, Herrn Michael Schmitz, zu Nilgänsen zur Kenntnis genommen. Tiere als „eine Art permanenter Stuhlgang“ zu bezeichnen, ist weder sachliche Kommunikation, die man von einer öffentlichen Verwaltung erwarten darf, noch ein angemessener Umgang mit Tieren, deren Schutz in der Bundesrepublik Verfassungsrang genießt.

Die von Herrn Schmitz verwendete Ausdrucksweise trägt vielmehr zu der um sich greifenden Missachtung des Lebensrechtes anderer Spezies bei. Er erscheint wenig geeignet, zu Tierschutz-Themen Stellung zu beziehen. Seine Geringschätzung anderer Lebewesen ist inakzeptabel – ein solches Sprachrohr für die Stadt Trier unseres Erachtens ebenfalls.

Bei Nilgänsen handelt es sich um hoch entwickelte, fühlende und leidensfähige Tiere. Ob der Trierer Stadtverwaltung und einzelnen Bürgern ihre Anwesenheit nun genehm ist, oder nicht: Den von Ihrer Stadt geplanten Eingriff in ihre Bestände durch Abschüsse lehnen wir grundsätzlich ab.

So lange es schonendere und tierschutzgerechte Möglichkeiten einer Vergrämung von Tieren oder Populationskontrolle durch Menschen gibt – die Details erhalten Sie von Wildtierauffang-Stationen oder Wildbiologen -, müssen diese zwingend angewendet werden. Hobbyjäger, die für die Ausübung ihres Tod bringenden Zeitvertreibes viel Geld zu zahlen bereit sind, sind keine geeigneten Berater für adäquaten Umgang mit Tieren.

Angesichts des Beauftragung der Jägerschaft zum Töten der Nilgänse fragen wir uns, ob in Trier eventuell im Stadtgebiet und damit einer befriedeten Zone lebende Füchse ebenfalls mit dem Tode bedroht werden?

Wo Füchsen und anderen „Prädatoren“ NICHT nachgestellt wird, pendeln sich die Bestandszahlen aller Tierarten üblicherweise von alleine ein – solange der Mensch die Tierwelt in Ruhe lässt.

Sie als Leiter der Stadtverwaltung tragen die Verantwortung für den verantwortungsvollen Umgang auch mit Wildtieren im urbanen Raum. Wir fordern Sie auf, von jeder Tötung von Nilgänsen und anderen Wildtieren im Trierer Stadtgebiet unverzüglich Abstand zu nehmen und gegen respektlosen Umgang und despektierliche Äußerungen über Tiere durch Funktionsträger vorzugehen.

Mit freundlichem Gruß

PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ, Tierschutzpartei
Landesverband Rheinland-Pfalz