Besuch im Dortmunder Drogenkonsumraum

Am 20. Februar war eine Delegation unserer Partei zu Besuch im Drogenkonsumraum Dortmund, der Drogenhilfeeinrichtung “kick!”.

Dieser Ort ist weit mehr als ein Raum für Konsum: Er ist ein Ort des Schutzes, der Würde und der Menschlichkeit. Hier werden Leben gerettet, medizinische Hilfe geleistet, Vertrauen aufgebaut und Perspektiven eröffnet – jeden einzelnen Tag.

Unsere Gespräche mit den Mitarbeitenden wie dem Geschäftsführer Herrn Rensman von der Aidshilfe Dortmund haben uns tief beeindruckt. Sie leisten unter oft schwierigen Bedingungen unverzichtbare Arbeit für Menschen, die sonst allzu häufig ausgegrenzt, verurteilt oder übersehen werden.

Für uns ist klar: Ein Drogenkonsumraum gehört in die Innenstadt, dorthin, wo die Menschen sind, die ihn brauchen. Verdrängung löst keine Probleme – Hinschauen, Helfen und Menschlichkeit schon.

Als PARTEI MENSCH KLIMA TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) stehen wir für den Schutz allen Lebens. Dazu gehört auch eine solidarische, soziale Drogenpolitik, die Menschen nicht aufgibt, sondern ihnen Sicherheit, Hilfe und Hoffnung bietet.

Danke an das gesamte Team des Drogenkonsumraums für eure wichtige Arbeit. Ihr macht einen Unterschied!

Aufruf der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei zur Demonstration gegen den AfD-Neujahrsempfang im Dortmunder Rathaus – 22. Februar 2026

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Die Linke & Tierschutzpartei kritisiert Ethikkommission – Trophäenjagd auf der Messe „Jagd & Hund“ weiterhin ungeprüft

„Blamabel. Peinlich. Einfach eine Nullnummer.“ Helmut Pruß, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei, blickt fassungslos auf die Arbeit der städtischen Ethikkommission. Denn diese hat bislang eigentlich nichts zustande gebracht. So muss das traurige Urteil lauten, das aus einer offiziellen Antwort der Verwaltung hervorgeht– mehr als zwei Jahre, nachdem diese Kommission die Arbeit aufgenommen hat.

Helmut Pruß erinnert sich: „Schon im Kommunalwahlkampf 2020 hatte der damalige Oberbürgermeister Thomas Westphal zugesagt, eine unabhängige Ethikkommission einzurichten. Als die Debatte rund um die Messe Jagd und Hund im Stadtrat aufkam, wurde diese mit Verweis auf eine Prüfung durch eine Ethikkommission vertagt.“

Zur Erinnerung: Auf dieser Dortmunder Messe wird offensiv um Jäger*innen geworben, die gegen das nötige „Kleingeld“ in Afrika seltene Tierarten erschießen, um sich dann zu Hause einen Löwenkopf oder ähnliches übers Bett zu hängen.

Wegen der allgemeinen Empörung wurde das Versprechen auf eine Ethikkommission im Mai 2021 gegenüber Mitgliedern einer Tierrechtsgruppe erneut bekräftigt – in einem persönlichen Gespräch mit Ex-Oberbürgermeister Thomas Westphal. Das Gespräch ist fotografisch dokumentiert.

Trotz dieser Zusagen tagt die Kommission erst seit 2023. Protokolle oder Stellungnahmen haben den Rat bislang nie erreicht. Was bei diesen Tagungen besprochen wurde, bleibt also ein Geheimnis. Das einzige offizielle Ergebnis ist eine „lückenhafte Aktenlage“.

„Wir wissen, dass die Ethikkommission nicht nur ein einzelnes Thema behandeln sollte, sondern grundsätzlich für verschiedene ethische Fragestellungen im städtischen Kontext zuständig ist. Aber umso schlimmer ist es doch, dass es kein Ergebnis gibt. Zu nichts“, ärgert sich Angelika Remiszewski, Mitglied der Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei.

„Doch ich bin bestimmt nicht die Einzige, der aufgrund der Berichterstattung zahlreicher Medien und Tierrechtsorganisationen erwartet hat, dass sich die Ethikkommission vor allem die ethischen Fragen rund um die Messe „Jagd & Hund“ und die dort beworbene Trophäenjagd kümmert.“

Vor diesem Hintergrund sieht die Fraktion Die Linke & Tierschutzpartei in der bisherigen Arbeit der Ethikkommission ein politisches Versagen. Denn sechs Jahre nach einem klaren Wahlversprechen zur ethischen Bewertung der Messe „Jagd & Hund“ liegen weiterhin keine Ergebnisse vor, während die Messe auch 2026 wieder Jagdreisen und Angebote zur Trophäenjagd präsentierte.

„Es geht nicht um Meinung oder Moral, sondern um Verantwortung für gefährdete Tierarten“, erklärt Helmut Pruß. „Während nach repräsentativen Umfragen von Kantar TNS in Deutschland 86 Prozent der Menschen die Hobbyjagd auf bedrohte Arten für nicht vertretbar halten, lehnen große Mehrheiten auch international Trophäenjagd ab: laut einer globalen Umfrage sprechen sich etwa 84–96 % in der EU und den USA sowie 64 % in Südafrika gegen Trophäenjagd aus.“

Pruß: „Wer untätig bleibt, versteckt sich nicht vor Recht, sondern vor politischer Verantwortung. Andere europäische Länder zeigen, dass Handeln möglich ist. In Italien wurde eine Jagdmesse geschlossen, weil Artenschutz höher gewichtet wurde als wirtschaftliche Interessen. Dortmund dagegen diskutiert seit Jahren und tut nichts. Die Stadt ist Eigentümerin der Westfalenhallen und trägt somit die Verantwortung für die Inhalte dieser Eigenmesse. Die Ethikkommission darf nicht zum Feigenblatt werden – ethische Bewertung ist eine Selbstverständlichkeit, wie sie auch in anderen Städten, Universitäten oder Unternehmen üblich ist. Man könnte fast glauben, dass ethische Bewertung nur eine Option für andere ist – Dortmund sammelt nur Erfahrungen.“

Quellen:
Deutschland: repräsentative Umfrage 2025
Südafrika: Ipsos-Umfrage 2023
USA: Humane Society 2023

 

Hier ist die Auskunft der Dortmunder Stadtverwaltung, unterzeichnet vom Oberbürgermeister, die am 12. Februar dem Rat vorgelegt wird. Es handelt sich um Antworten auf Fragen zur Ethikkommission, die die Fraktionen Die Linke & Tierschutzpartei sowie GRÜNE & Volt im Dezember gestellt hatten.

Zu 1: Die Ethikkommission der Stadt Dortmund wurde im Sommer 2023 durch die damalige Stadtspitze eingerichtet. Ziel war es, die Stadtverwaltung und die politischen Gremien bei ethisch sensiblen Fragestellungen zu beraten und gegebenenfalls Empfehlungen zu erarbeiten. Nach Prüfung der nach meinem Amtsantritt übernommenen Akten kann festgestellt werden, dass kein in Aussicht gestellter Bericht der Kommission vorliegt. Eine entsprechende Vorlage oder ein konsolidierter Bericht kann aufgrund der lückenhaften Aktenlage aktuell nicht zur Verfügung gestellt werden.
Zu 2: Eine vertiefte Beratung zur zukünftigen Ausrichtung, Arbeitsweise und organisatorischen Einbindung der Ethikkommission ist für das 2. Halbjahr 2026 vorgesehen. Ziel ist es, nach den Sommerferien 2026 einen Planungsstand vorzustellen, der klärt, wie die Arbeit der Kommission weitergeführt, strukturiert und zu berichtspflichtigen Ergebnissen geführt werden kann. Anschließend sollen die weiteren konzeptionellen Schritte und ein Zeitplan zur Vorlage der erarbeiteten Empfehlungen vorgelegt werden.

Zu wenig Förderung für bezahlbares Wohnen!

Baukosten und Mieten steigen, ein Pfeiler für bezahlbares Wohnen sind dabei geförderte, preisgebundene Sozialwohnungen. Doch wie seit Jahren, sank auch 2024 die Zahl der Sozialwohnungen in NRW: um ganze 11.000 auf ca. 464.000. Die Preisbindung fällt weg, oft nach 25 Jahren, zugleich werden zu wenige neue gebaut.

Was tut die Landesregierung? Diese plant laut Mieterbund für die sog. Wohnraumförderung 2026 nur 172 Mio. € ein, und das bei einem Landeshaushalt von ca. 112 Milliarden Euro.

Wir fordern:

  • mehr Landesmittel für den Bau von Sozialwohnungen
  • besser noch: Gründung einer Landeswohnungsgesellschaft wie in Bayern und Niedersachsen, um selbst Bauherr zu werden

Das Geld, das heute an Investoren geht, bliebe dem Land als reales Bauvermögen erhalten. Und die Sozialwohnungen würden nach 25 Jahren nicht aus der Preisbindung fallen!

Bauministerin Scharrenbach spricht gerne von höheren Zahlen bei den “Förderprogrammen”, diese beinhalteten aber u. a. die Eigentumsförderung und Modernisierungszuschüsse.

Quellen: mieterbund-nrw.de, wdr aktuell

DEMO: Tierliebe statt Lobby-Liebe: Gegen den Rückschritt im Tierschutz durch Alois Rainer

Ihr wisst es alle, unser Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer kommt seinem Auftrag, den Tierschutz zu stärken, nicht nach. Im Gegenteil: seine Politik wirkt aktiv gegen Verbesserungen und verschärft die Lage für Tiere weiter. Das wollen wir nicht einfach so stehen lassen. Continue reading “DEMO: Tierliebe statt Lobby-Liebe: Gegen den Rückschritt im Tierschutz durch Alois Rainer”

TransFARMAtion: Wie zwei Brüder den Familienbetrieb zu einem bio-veganen Hof machen

Bauern mit Herz, Mut und Verstand: Maik und Marco Möller zeigen, dass die Agrarwende keine Utopie ist, sondern auf unseren Feldern bereits Wurzeln schlägt. Beide sind jung, engagiert und trafen eine Entscheidung, die Mut erfordert. 💚  Continue reading “TransFARMAtion: Wie zwei Brüder den Familienbetrieb zu einem bio-veganen Hof machen”

Tierschützer dokumentieren wie jedes Jahr das Leid der Pferde im Kölner Rosenmontagzug.

Pressemitteilung des Netzwerks für Tiere Köln

Wie jedes Jahr wird auch in 2026 das Netzwerk für Tiere Köln das Leid der Pferde im Rosenmontagszug dokumentieren. An verschiedenen Stellen am Zugweg werden schon seit Jahren Foto,- und Filmaufnahmen der Reiter und der Pferde gemacht. Verstöße gegen das Tierschutzgesetz werden zur Anzeige gebracht und bildhaft belegt, dass man sich nicht – wie vom Festkomitee und den Reitercorps immer behauptet wird – an die Leitlinien hält.

Dieses Jahr freut sich das Netzwerk für Tiere Köln über einen neuen Rekordwert an Unterstützern, die mithelfen wollen. Es werden Spenden gesammelt, damit Flyer, Banner etc. gedruckt werden können und das „Filmteam“ des Netzwerks ist auf eine beachtliche Zahl angewachsen.

„Schon 2025 waren wir begeistert, wie viel Zuspruch wir inzwischen bekommen und auch wie viel Bildmaterial uns über Social Media zugespielt wurde“, verrät Natalie Steffen, die seit 2017schon gegen den Einsatz der Pferde im Rosenmontagszug kämpft. „Wir bekamen auch Lob von Mitgliedern einer KG, die sogar selber mit einem großen Reitercorps unterwegs ist“, ergänzt Steffen noch.

Sie ist der festen Überzeugung, dass das Thema immer weiter an Brisanz gewinnt und die Mehrheit der Jecken den Einsatz der Pferde immer kritischer sieht.

Besonders erfreut ist man in den Tierschutzreihen über das Statement gegen Pferde im Karnevalsumzug von Jacques Tilly, dem bekanntesten Bildhauer und Karnevalswagenbauer, der mit seiner Aussage dem Großteil der Befragten einer Umfrage aus der Seele spricht.

Auswertung gestartet – Über 300 Videos zu auffälligem Verhalten von Pferden im Kölner

Köln, 19. Februar 2026

Das Netzwerk für Tiere Köln hat den Einsatz von Pferden im Kölner Rosenmontagszug am 16. Februar 2026 erneut dokumentiert. Neben eigenen Teams entlang des Zugwegs wurden dem Netzwerk weit über 300 Videos aus der Öffentlichkeit übermittelt. Insgesamt liegen den Tierschützer:innen mehrere hundert Stunden Videomaterial vor.

Auswertung läuft – Anzeige nach Abschluss vorgesehen

Die Sichtung und Auswertung der Aufnahmen hat bereits begonnen. Nach Angaben des Netzwerks zeigen erste Sichtungen zahlreiche Auffälligkeiten im Verhalten einzelner Pferde. Nach Abschluss der systematischen Auswertung wird das Netzwerk die dokumentierten Fälle zur Anzeige bringen.

„Es ist beeindruckend, wie viel Unterstützung aus der Öffentlichkeit kommt. Die vielen Rückmeldungen aus Köln zeigen uns, dass wir mit unserem Protest einen Nerv treffen – und dass viele Menschen sich einen Rosenmontagszug ohne Pferde wünschen“, sagt Natalie Steffen vom Netzwerk für Tiere Köln.

Als Grundlage gilt das Tierschutzgesetz (§ 3 Satz 1 Nummer 1 und 6 TierSchG). Dort ist unter anderem untersagt, Tiere für Filmaufnahmen, Schaustellungen, Werbung oder ähnliche Veranstaltungen heranzuziehen, sofern dies mit Schmerzen, Leiden oder Schäden für das Tier verbunden ist.

Deutlich wachsender Rückhalt – Petition überschreitet 10.000 Unterschriften

Parallel zur Dokumentation verzeichnet das Netzwerk einen spürbaren Zuwachs an Unterstützung aus der Kölner Bevölkerung. Die Petition gegen den Einsatz von Pferden im Kölner Rosenmontagszug hat inzwischen mehr als 10.000 Unterschriften erreicht.

Pressekontakt: Natalie Steffen, presse@netzwerk-fuer-tiere-koeln.de

Tierschutzwidriges Mittel am Rathaus Treptow-Köpenick

Berlin, 10.02.2026 – Die Tierschutzpartei Berlin fordert den Bezirk Treptow-Köpenick auf, das Taubenabwehrgel Bird Free umgehend aus dem Rathausinnenhof zu entfernen. Das Mittel wurde dort im Dezember 2025 als Pilotprojekt installiert, nachdem die tierfeindlichen Spikes in die Jahre gekommen waren. Nach einer Anfrage der Bezirksverordneten Jennifer Schrodt (Tierschutzpartei) bestätigte Bezirksbürgermeister Oliver Igel den Einsatz im zweiten Innenhof des Rathauses Köpenick. Die Tierschutzpartei kritisiert das Gel als tierschutzwidrig und verweist auf Verbote in fünf Bundesländern.

Gel führt zu Verklebungen und qualvollem Tod

Bird Free soll Tauben durch Optik und Geruch von behandelten Flächen fernhalten. In der Praxis kommt es jedoch zu Verklebungen an Füßen, Schnabel und Gefieder der Tiere. Dies führt zu Flugunfähigkeit, Unfällen im Straßenverkehr, Unterkühlung und qualvollem Verhungern. Aus diesem Grund ist der Einsatz von Bird Free in Bayern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Bremen bereits untersagt. Die Anwendung verstößt gegen mehrere Gesetze, u.a. auch das Tierschutzgesetz.

„Es ist nicht nachvollziehbar, warum der Bezirk ein Mittel einsetzt, das in fünf Bundesländern verboten ist”, erklärt Jennifer Schrodt, Bezirksverordnete der Tierschutzpartei. „Das Leid der Tauben wird bewusst in Kauf genommen, obwohl es längst tierschutzgerechte Alternativen gibt.”

Taubenhäuser statt Vergrämung

Die Tierschutzpartei betont, dass weder Spikes noch Abwehrgele die Stadttaubenpopulation nachhaltig oder tierschutzgerecht regulieren können. Die einzige bewährte, tierfreundliche Methode sind betreute Taubenhäuser. Dort werden Eier gegen Attrappen ausgetauscht, die Population damit kontrolliert reduziert und die Tiere artgerecht versorgt.

„Stadttauben sind verwilderte, ehemalige Haustiere, die vom Menschen abhängig gemacht wurden”, so Schrodt weiter. „Für ihr Wohlergehen zu sorgen, ist unsere Verantwortung. Der Bezirk muss endlich eine wirksame, zeitgemäße Lösung umsetzen – und das sind betreute Taubenhäuser.”

Die Tierschutzpartei fordert den Bezirk auf, das Bird-Free-Gel sofort zu entfernen und stattdessen in ein betreutes Taubenhaus zu investieren.

🥘 Offenes Mitgliedertreffen im Februar

Wir sind immer noch begeistert, wie viele zu unserem letzten Mitgliedertreffen gekommen sind! Auch im Februar laden wir wieder herzlich zu unserem monatlichen Treffen ein und würden uns sehr freuen, dich dort begrüßen zu dürfen.

📅 Samstag, 21. Februar 2026
🕐 18:00-21:00 Uhr
📍 Restaurant: Vegang, Kantstraße 33, 10624 Berlin-Charlottenburg

❗️ Bitte melde dich vorher an, damit wir genug Plätze reservieren können: Hier anmelden oder bei Facebook

Wenn du noch nie dabei warst: kein Problem. Komm unbedingt vorbei. Du musst nichts „vorweisen“ oder vorbereiten – es geht ums Kennenlernen und Vernetzen.