Siemens-Chef plädiert für ein Grundeinkommen

Was manch eine/r noch für eine recht utopische Idee halten mag, kommt langsam auch in der Wirtschaft an: Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens, die auch wir vor kurzem neu in unser Grundsatzprogramm aufgenommen haben:

„Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ befürwortet die Erprobung und darauf folgende Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens, das sozial ausgerichtet, ökonomisch machbar und nachhaltig ist und eine dringende und sinnvolle Antwort auf kommende ökonomische Herausforderungen (Industrie 4.0, ethische Orientierung der Arbeit) darstellt.“

 

Brief an über 100 deutsche Feuerwehren – Atemschutzmasken für Tiere

Mitglieder in Aktion

Unser Mitglied Karina Thiel nahm die Verleihung der MUT-Medaille an den Feuerwehrmann Patrick Dau auf dem 36. BPT, am 08.10.2016, zum Anlass, ein Schreiben aufzusetzen, das sie am vergangenen Wochenende an weit über 100 Feuerwehren im gesamten Bundesgebiet per E-Mail versendet hat.

Wir danken Karina für ihr umgehendes Engagement und hoffen sehr, dass Patrick Dau’s beispielhafte tierliche Rettungsaktion bei seinen Kollegen*innen bundesweit für Aufsehen sorgt und die Beatmungsmasken für Tiere zum Einsatz kommen.


Hallo liebes Feuerwehr-Team,

heute wende ich mich mit einer Herzensangelegenheit an Sie und hoffe, dass Sie ein paar Minuten Zeit für meine Zeilen haben.

Am Samstag, den 08.10. war ich beim Bundesparteitag von der Tierschutzpartei MUT in Frankfurt.

An diesem Tag wurde u.a. von der Tierschutzpartei, die sich für Menschenrechte, die Umwelt und die Tiere stark macht, auch die jährliche MUT-Medaille für herausragende Arbeit zum Schutz allen Lebens verliehen.

Dieses Jahr „traf“ es einen Feuerwehrmann, den Herrn Patrick Dau, aus Erkrath… somit einen Kollegen von Ihnen, der die Medaille für sein ganzes Team mit viel Freude entgegennahm. (siehe Bericht/Anlage).

Als er von seiner Rettungsaktion erzählte, wie er einen Hund, der aus einem brennenden Haus geborgen wurde, ohne lange zu überlegen „Mund zur Schnauze“ wiederbelebt hat… kamen mir… und sicher auch noch einigen anderen in der Runde… vor Freude und Rührung die Tränen.

Die ganze Feuerwehr-Mannschaft hat großartiges geleistet. Sie haben nicht nur Menschen, sondern auch des Menschen besten Freund, einen Hund gerettet.

Aber das ist noch nicht alles. Patrick hat nach dem Ereignis recherchiert, ob es nicht auch Rettungs-Atmungsmasken für Tiere gibt, das würde eine Rettungsaktion sicherer, einfacher und viel effektiver machen und so nahm er Kontakt zu einem Freund in Amerika auf.

Nun will ich mich etwas kurz fassen, denn ich habe ja von einigen Minuten geschrieben… Möchte natürlich mein Wort halten.

Er hatte Erfolg und seine Mannschaft kaufte über die USA ein Rettungssortiment für Katzen und Hunde, das umgerechnet für ca. 80 Euro  zu erwerben ist.

atemmasken-fuer-tiere

www.PetOxygenMasks.org

Und prompt kam die Atmungsmaske schon eine Woche später erfolgreich zum Einsatz. Es wurden zwei Katzen gerettet. Zur wahnsinnigen Freude des Besitzers… und natürlich der beiden Fellnäschen.

Es ist schon schwer genug sein Hab und Gut zu verlieren. Aber es ist NICHT zu vergleichen einen geliebten Menschen oder ein geliebtes Tier zu verlieren.

Jedes Leben ist es Wert gerettet zu werden… auch das der Tiere!

Ich möchte gerne alle Berufs-Feuerwehren in Deutschland über diese Rettungsgeschichten und vor allem auch auf den Rettungssack, der für wenig Geld so viele Leben retten kann, informieren und in Kenntnis setzen. In der Hoffnung, dass ich (im Namen der Fellnasen) Ihr Interesse wecken kann, indem auch Sie einen erwerben. Worüber ich mich wahnsinnig freuen würde.

Ich danke Ihnen von Herzen, dass Sie sich Zeit für meine Zeilen genommen haben und wünsche Ihnen alles erdenkliche Gute für die Zukunft.

DANKE vor allem auch für Ihre Arbeit und Ihren Einsatz! Es ist schön zu wissen, dass es Euch gibt!

Herzliche Grüße aus Runkel

Karina Thiel

PS.: Es wäre sehr nett, wenn Sie die freiwillige Feuerwehr in Ihrer Nähe informieren könnten, da mir leider die E-Mail-Adresse nicht vorliegt. Vielen Dank!

Tierschutzpartei unterstützt erneutes Klageverfahren gegen Affenfolter am MPI Tübingen

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei unterstützt im Kampf gegen Tierversuche ein erneutes Klageverfahren von Jocelyne Lopez und unserer Bundesvorsitzenden Sandra Lück.

Beide haben in NRW bereits seit Jahren diverse Klageverfahren gegen die tierversuchsgenehmigenden Behörden unternommen. Im aktuellen Fall handelt es sich um eine Klage im Bundesland Baden-Württemberg.

Im Vorfeld wurde eine Strafanzeige gegen die Verantwortlichen des Regierungspräsidiums Tübingen wegen Täterschaft oder Teilnahme in Unterlassen an Verstößen gegen § 17 TierSchG (Tierquälerei), begangen durch die verantwortlichen Wissenschaftler des dortigen Max-Planck-Instituts (MPI) aufgrund von Genehmigungsbescheiden für die Primatenversuche am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik abgelehnt.

Daher übernimmt die Partei Mensch Umwelt Tierschutz die Finanzierung des nunmehr notwendigen Klageerzwingungsverfahrens.

Am 4. November 2016 reichte David Sanker, Anwalt für Tierrechte einen entsprechenden 19-seitigen Antrag beim zuständigen Oberlandesgericht Stuttgart ein.

Im Falle einer erneuter Ablehnung wird, wie bereits im Fall COVANCE/Münster geschehen, Verfassungsbeschwerde eingelegt werden.

Mit der Übernahme des Mandats für Tübingen weitet die Tierschutzpartei den juristischen Kampf gegen die Behörden auf verschiedene Bundesländer aus.

Wenn auch Sie uns helfen wollen, gegen die Affenfolter am MPI vorzugehen, können Sie uns mit einer kleinen Spende unterstützen, um den juristischen Weg für ein Ende der Qualen zu sichern.

Paypal: paypal@tierschutzpartei.de

Konto-Inhaber: Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bank: Ethikbank
BLZ: 830 944 95
Konto: 3 000 281
IBAN: DE34 8309 4495 0003 0002 81
BIC: GENODEF1ETK

Bitte vergessen Sie nicht, Ihre vollständige Adresse im Verwendungszweck Ihrer Überweisung anzugeben! Ohne diese Angabe können wir Ihnen keine Spendenquittung zuschicken.

Schandfleck Baden-Württemberg

Kundgebung gegen Affenversuche am MPI vor Rathaus Tübingen geplant

Am 02.12. veranstaltet die Partei Mensch Umwelt Tierschutz gemeinsam mit dem Verein Human Animal Rights e.V. eine Kundgebung vor dem Tübinger Rathaus.

In der Zeit von 10 bis 12 Uhr wird die Übergabe eines Offenen Briefes, sowie der Unterschriften der anhängenden Petition, das Verlesen von Grußworten und eine offene Diskussionsrunde, zu der alle Ratsmitglieder eingeladen sind, organisiert.

Im Anschluss folgt ein Protestmarsch zum Regierungspräsidium, der von weiteren Tierversuchsgegnern angemeldet wird.

Um zahlreiche Unterstützung vor Ort wird gebeten.

Hier geht es zum Offenen Brief

Sandra Lück / Bundesvorsitzende

Veggie & frei von 2016 in Stuttgart

Von Freitag, 18.11., bis Sonntag, 20.11., war der LV Ba-Wü mit einem Stand auf der “Veggie & frei von“-Messe in Stuttgart vertreten, bei der ca. zwei Drittel der Messehalle Stände umfasste, die vegetarische und vegane Produkte, Dienstleistungen oder Organisationen vorstellten. Das restliche Drittel der Stände thematisierte alles rund um Lebensmittelunverträglichkeiten.

veggiefreistuttgart
Mitte: Matthias Ebner

Zudem nahm der Landes- und Bundesvorsitzende Matthias Ebner an einer Podiumsdiskussion teil, bei der über Tierschutz in der Politik und die Frage debattiert wurde, wie man am schnellsten Tierrechte ins Grundgesetz bekommt.

Die Messe war aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Es wurden ca. 450 Unterstützungsunterschriften für die Teilnahme an der anstehenden Bundestagswahl gesammelt, womit bereits fast ein Viertel der benötigen Anzahl erreicht wurde. Zudem wurden unzählige erfreuliche Gespräche geführt und mehrere neue Mitglieder geworben.

Vogelgrippe & Co.: Epidemie-Risiken steigen zunehmend

Erkenntnisse zur Massentierhaltungsindustrie als Verursacher werden aber nicht veröffentlicht

Fast schon regelmäßig wird die sogenannte Aufstallpflicht für Geflügelhalter wegen der Gefahr der Ausbreitung der Vogelgrippe verhängt. Verhindert werden soll damit, dass die Grippeviren von Wildvögeln auf Nutztiere übertragen werden, obwohl gar nicht geklärt ist, ob die Infektion sich nicht über den umgekehrten Weg ausbreitet: nämlich aus den Großställen heraus auf die Wildvögel!

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Tierschutzpartei fordert den Erhalt des hohen Schutzstatus des Wolfes

Eine klare Absage zur Aufnahme ins Jagdrecht

Pressemitteilung / 21.11.2016

Nach dem erschienenen Artikel vom 15. November in der taz, ist wieder einmal klar, dass der Wolf die Gemüter spaltet und erhitzt. Dass Bauernverbände Alarm schlagen und ihre Interessen durchsetzen möchten ist verständlich, jedoch sollten für Zahlen, die genannt werden, ebenso auch die Ursachen beleuchtet werden.

Mit ausreichendem Schutz, sprich, genügend elektrischer Ladung auf Zäunen, Untergrabenschutz und einer ausreichenden Höhe der Weidezäune mit Absicherungen durch sogenannte Lappen, kann in den meisten Fällen auch bei artgerechter Weidehaltung die Herde geschützt werden.

Dazu müssen aber natürlich Maßnahmen ergriffen und letztendlich umgesetzt werden.

Im ersten Moment scheint dies unbequem zu sein. Die einfachere, als auch schnellere Lösung für viele ist daher die Herabsetzung des hohen Schutzstatus des Wolfes nach den FFH-Richtlinien und die Aufnahme ins Jagdrecht, welches nun durch immer lauter werdende Stimmen gefordert wird.

Bundesweit leben ca. 450 Wölfe und die Anzahl an bundesweit gerissenen Tieren beträgt 618. Dies bedeutet, dass jeder Wolf gerade einmal 1,4 Tiere gerissen hat. Bei diesen Zahlen kann davon ausgegangen werden, dass mindestens die Hälfte durch besagten und ausreichenden Schutz verhindert hätte werden können.

Die Leiterin des Bundesarbeitskreises gegen “Jagd und Angeln“, Patricia Kopietz, sagt dazu: „Nicht der Wolf ist ein Bösewicht, sondern Fahrlässigkeit, unzureichende Aufklärung, zu schleppende Auszahlungen nach Schäden oder Subventionierungen zum Schutz der Herden und damit der Prävention vor Angriffen durch den Wolf sind die Gründe für eine bisher auf der Kippe stehende und dennoch durchaus mögliche Koexistenz zwischen Mensch und Wolf.“

Die Tierschutzpartei fordert daher eine Ausweitung der Wolfbüros, Schaffung neuer Arbeitsplätze in besagten und intensivere bundesweite Aufklärung in der Bevölkerung.

Vor allem fordert die Partei aber den Erhalt des hohen Schutzstatus nach den FFH-Richtlinien und sie setzt sich vehement gegen die Aufnahme des Wolfes als jagdbare Art in das Jagdgesetz ein.

 

Thomas Schwarz
Pressesprecher
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Telefon: 02131 / 7398300 oder 02131 / 7398430
E-Mail: thomas-schwarz (at) tierschutzpartei.de

Dokumentarfilm “Im Namen der Tiere“ im Karlsruher Kino

Bundesvorsitzender Matthias Ebner nimmt an Podiumsdiskussion im Kino Karlsruhe teil

Am Samstag, 19.11.2016, hat der LV Ba-Wü an einer von Karlsruhe Vegan organisierten Sondervorführung des Dokumentarfilms “Im Namen der Tiere“ im Karlsruher Kino Schauburg mit einem Infostand teilgenommen. Zudem beteiligte sich der Landes- und Bundesvorsitzende Matthias Ebner neben Silke Bott vom Vebu und Steve Carbone von Ärzte gegen Tierversuche an einer an den Film anschließenden Podiumsdiskussion, bei der die ca. 50 Kinobesucher Fragen stellen konnten.

So interessierte es die Besucher etwa, inwieweit eine Partei sich den Fokus Tierschutz geben und gleichzeitig auch alle anderen wichtigen Themen abdecken könne, was bei der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ, deren Namen ja bereits signalisiert, dass dies der Fall ist, im umfassenden Grundsatzprogramm ersichtlich ist.

Weiterhin wurden Fragen nach den Möglichkeiten ethischen Einkaufs oder eigenem Engagement beantwortet.

Schließlich konnten im Anschluss noch 22 Unterstützungsunterschriften für die Teilnahme an der anstehenden Bundestagswahl gesammelt werden.

Alles in allem war es eine rundum gelungene Veranstaltung. Wir danken allen, die zu deren Erfolg beigetragen haben, insb. Silke Bott für die Organisation.

LV Sachsen bereitet sich auf BTW 2017 vor

Der Landesverband Sachsen der Tierschutzpartei hat bei seiner gestrigen Mitgliederversammlung am 19.11.2016 in Dresden vollzählig für die Teilnahme an der Bundestagswahl gestimmt.

Die Landesliste steht: 1. Michael Roth, 2. Lisa Müller, 3. Laura Wegener.

Sobald alle Formalitäten geregelt sind, werden wir mit dem Sammeln der benötigten Unterstützungsunterschriften beginnen können und euch über den Zeitrahmen uvm. informieren.

Da es kein Zuckerschlecken sein wird, die erforderlichen 2000 Unterstützungsunterschriften zu sammeln, wären wir sehr dankbar, wenn sich freiwillige Mitsammler_innen des Landesverbandes und Sympathisanten der Tierschutzpartei Sachsen bei Michael Roth, Landesvorsitzender, oder bei Sabine Jedzig, BGSt., melden würden.

Kontakt: michael-roth (at) tierschutzpartei.de / sekretariat (at) tierschutzpartei.de

Bitte helft uns, damit „Tierrechte in die Parlamente“ kommen!

Und bitte denkt dran: „Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

Sabine Jedzig / Mitglied im LV Sachsen

Appell gegen Fleischwerbung

Wir unterstützen die Verbreitung des Protestes der Albert Schweitzer Stiftung „Keine EU-Gelder für Fleischwerbung“! Bitte unterzeichnen auch Sie und leiten Sie die Petition an Freunde und Bekannte weiter.

Um was geht es:

„Mit 15 Millionen Euro will EU-Agrarkommissar Phil Hogan den Fleischkonsum in der Europäischen Union ankurbeln. Gerade jetzt, da in einigen Ländern dringend benötigte Umdenkprozesse zum Fleischverzehr und unserem Umgang mit Tieren stattfinden, ist das ein Skandal. Wir fordern daher von EU-Kommissar Phil Hogan: Unterstützen Sie nicht den Konsum von Fleisch, sondern fördern Sie tierfreundliche und nachhaltige Lebensmittel.“

Hier unterzeichnen. Danke!