4000 Unterstützungsunterschriften geschafft – Wahlkampf startet!

Gestern war es soweit: Helmut Wolff, Landesvorsitzender von Bayern, Listenkandidat für die Europawahl und Bundesvorstandsmitglied, übergab den zweiten Stapel Unterstützungsunterschriften direkt beim Bundeswahlleiter in Wiesbaden. Sortiert und bearbeitet wurden sie dankenswerter Weise von Sabine Jedzig, der Seele unserer Partei. Dutzende Parteimitglieder und -sympathisanten halfen in den letzten Monaten, das Ziel zu erreichen. Vier tausend mal DANKE!

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Lohngerechtigkeit?

Als vor einigen Tagen bekannt wurde, dass der scheidende Daimler-Chef Dieter Zetsche ein Ruhegehalt von mindestens 1,05 Mio. Euro erhalten wird (4000 Euro am Tag), war die Empörung wieder einmal groß. Dabei hat schon im vergangenen Jahr eine Studie nachgewiesen, dass die Spitzengehälter rasant steigen, während Durchschnittseinkommen stagnieren. Von den Renten spricht man besser gar nicht (875,68 EUR im Jahr 2017). Deutschland driftet immer schneller auseinander. Diese Spaltung verändert das soziale Klima und gefährdet unsere Gesellschaft. Und daran ist nicht eventuell unterstellter Sozialneid der Normalbürger schuld.

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Make the world Greta again!

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz unterstützt die Anliegen der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg und aller Demonstrierenden weltweit, die ihrem Beispiel folgen. Die jungen Menschen haben ihre Zukunft noch vor sich und wollen nicht, dass unser Planet zerstört wird für den Profit einiger Weniger, die sogar gegen die Interessen ihrer eigenen Kinder und Enkel agieren.

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Neuer Fleischskandal: kranke Rinder brutal geschlachtet

In der Fleischindustrie reiht sich ein Skandal an den nächsten. Dank der heimlich gemachten Aufnahmen in einem polnischen Schlachthof erfuhr die Öffentlichkeit vor wenigen Tagen von ungeheurlichen Vorgängen. Ein in Polen in Ausschnitten ausgestrahltes Video zeigt, wie offensichtlich kranke, auf dem Boden liegende Rinder nachts in eine Schlachterei geschleift werden. In dem Betrieb werden die Tiere dann getötet und zerteilt. Ihr Fleisch muss von Tumoren, Abszessen und Druckstellen befreit werden. Am nächsten Morgen zeichnet ein Veterinär einfach alle Papiere ab und die frisch verpackte Ware geht als unbedenklich klassifiziert in den regulären Versand an Supermärkte.

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Wieder ein Tierversuch-Skandal

Am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) sind Labormäusen Tumorzellen implantiert worden, um die Wirksamkeit einer Virentherapie festzustellen. Die Tiere verendeten nach wochenlangem Leiden qualvoll. Damit soll die Forschung im Bereich der Bekämpfung bösartiger Knochenkrebserkrankungen vorangebracht werden. Abgesehen von der Frage, ob solche Tierversuche überhaupt ethisch vertretbar oder wissenschaftlich notwendig sind, fallen im Zusammenhang mit diesem Experiment erneut einige Unregelmäßigkeiten ins Auge.

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Erneut europäischer Erfolg der niederländischen Tierschutzpartei: kürzere Tiertransporte, bessere Kontrollen und härtere Strafen

Der Transport lebender Tiere muss verkürzt werden, Tiere sollten nicht länger in Länder transportiert werden, welche die europäischen Tierschutzstandards nicht einhalten und Verstöße gegen die Tiertransportvorschriften der Europäischen Union (EU) müssen härter bestraft werden. Dies empfiehlt der Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments diese Woche in einem Bericht, ebenfalls auf Initiative der niederländischen Tierschutzpartei.

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Tag des Blindenhundes

Am 29. Januar machen wir aufmerksam auf die beachtliche Leistung von Blindenhunden! Sie geben den sehbehinderten Menschen ein Stückchen Augenlicht zurück und sorgen für ihre Sicherheit.

Dass Hunde treue Wegbegleiter an der Seite eines Menschen sind, wissen wir alle. Sie schenken emotionale Wärme, Verbundenheit und Freude und kommen damit einem vollwertigen Familienmitglied gleich. Manchen Menschen geben die speziell ausgebildeten Blindenhunde sogar Mobilität und somit Lebensqualität zurück! Eine nicht zu unterschätzende Hilfe im Alltagsleben! Continue reading „Tag des Blindenhundes“

Europäischer Erfolg für die Tiere

Unsere niederländische Schwesterpartei hat im Sonderausschuss für Pestizide dafür gesorgt, dass die Kommission klare Empfehlungen aussprach: u.a. weniger Gift und ein Ende der Tierversuche bei der Beurteilung der Sicherheit von Pestiziden. Dem hat das Europäische Parlament jetzt zurecht zugestimmt.
Dieser Erfolg zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass wir und unsere europäischen Schwesterparteien mit möglichst vielen Abgeordneten in das EU-Parlament einziehen können, um Verbesserungen für Tiere, Menschen und die Umwelt erzielen zu können.
https://www.partyfortheanimals.nl/de/europaeischer-erfolg-partei-fuer-die-tiere-unabhaengige-untersuchungen-und-keine-tierversuche-bei-pestizidtests

„Wir haben es satt“ am 19.01.2019

Auch wir nahmen mit einem Trecker an der Demo „Wir haben es satt“ in Berlin teil! Natürlich sind wir nicht mit dem Trecker von Hannover nach Berlin gefahren. Der Trecker ist offen und für eine solche Reise wäre es dann doch wohl etwas frisch gewesen.

Wir haben einen Trailer gemietet und das sechs Meter lange Ungetüm nach Berlin und zurück gezogen. Wir haben den Trecker am Stadtgut Blankenfelde abgestellt und von da aus ging es dann (Samstagmorgen) zur Demo. Das waren ca. 15 km. Das reichte wirklich.
Als wir Freitagabend beim Gut ankamen, waren dort schon zig Trecker, Lagerfeuer, tolle Leute. Wir haben den Trecker abgeladen, die Plakate befestigt und dann die Person gesucht, die die Schlafplätze zuteilt. Eine junge Frau kam auf uns zu und fragte, ob wir einen Schlafplatz bräuchten. Sie könnte ihr Wohnzimmer bereitstellen, mit Schlafcouch. Naja, etwas überrascht waren wir schon; es war auch kein Problem, dass wir zwei Hunde dabei hatten. Sie wohnte in einem der Gutsgebäude, die nicht mehr für landwirtschaftliche Mitarbeiter genutzt, sondern zu Wohnungen umgebaut wurden. Auf dem Gelände gibt es zwei große Gebäude mit mehreren Wohnungen und jede Bewohnerin/ jeder Bewohner, lädt die Treckerfahrer/innen zum Übernachten ein (eine Kommune halt). Wie selbstverständlich. Sie sagte, sie seien so froh und dankbar, dass die Trecker kämen und das sei halt ihr Beitrag zur Demo. Ist das nicht mega ?! Irgendwie kam auch echte Revolutions-Stimmung auf.

Samstagmorgen wurde dann in dem zentralen Gebäude des Gutes Frühstück angeboten und es gab abgepacktes Proviant für die Fahrt (Brot mit Wurst oder Käse oder veganem Aufstrich und Obst). Der Raum war mit seinen nicht verputzten Wänden, langen und runden Tischen und Sofas total gemütlich. Letzte Anweisungen wurden gegeben und dann ging’s ab auf die Trecker. Begleitet von der Polizei fuhren wir durch Berlin (wie cool: mit dem Trecker um die Siegessäule !). Ich wurde mehr oder weniger persönlich von der Polizei begleitet, weil mein Trecker höchstens 20 km/h schafft. Die großen Trecker fuhren zeitweise etwas schneller und der Abstand zwischen mir und dem Trecker vor mir wurde so groß, dass sich PKW’s in die Trecker-Kolonne quetschten. Sofort war die Polizei da und bat den PKW wieder aus der Schlange.

Die Trecker hielten dann vor dem Gebäude, in dem die Agrarministerkonferenz stattfand. Es gab eine Kundgebung. Es sprach u.a. ein Vertreter der AbL. Er erwähnte, dass die Demo auch von Tier- und Umweltschützern unterstützt wird und das eine Anerkennung der Leistung der bäuerlichen Betriebe sei. Ja, irgendwie stimmt das ja auch. Die teilnehmenden Bauern haben jedenfalls gecheckt, dass es so nicht weitergeht. Anschließend faselte (Entschuldigung, aber so war es) der parlamentarische Staatssekretär irgendwas von Digitalisierung. Nun, das ist wohl wahrlich nicht das Problem. Ihm wurde entgegnet „Daten machen nicht satt“ und letztlich wurde er ausgebuht.
Anschließend weiter zur eigentlichen Demo und dann die Fahrt durch die jubelnden Menschenmassen. Ich konzentrierte mich auf die Fahrt und meine Mitfahrerin drückte ab und an auf die (quäkige) Hupe des Treckers. War aber super. Dreimal Daumen hoch für die Tiere, die Freiluftfahrerinnen und John Deere ! Was gerade gemeint war, konnten wir nicht wissen, aber auf jeden Fall gab es genügend Zuspruch. Abends traten wir dann die Heimreise an.

Es waren erlebnisreiche, aber auch anstrengende Tage. Für die Tiere !

Die Landwirtschaftspolitik ist katastrophal. In Deutschland werden jedes Jahr 6,3 Milliarden Euro an EU-Agrargeldern ausgeschüttet, mehr als drei Viertel davon als pauschale Subventionen je Hektar Fläche. In der Praxis heißt das: Die 3.300 flächengrößten Betriebe erhalten eine Milliarde Euro im Jahr, während die kleinsten 200.000 Bauernhöfe sich knapp 700 Millionen teilen müssen.

„Mit den über sechs Milliarden Euro, die Deutschland jedes Jahr an EU-Agrargeldern verteilt, muss der umwelt- und tiergerechte Umbau der Landwirtschaft gefördert werden”, so eine Sprecherin des Bündnisses. “Doch Agrarministerin Klöckner klammert sich an die pauschalen Flächensubventionen wie ihre Vorgänger ans Ackergift Glyphosat. Der Agrarindustrie immer weiter Milliarden in den Rachen zu stopfen ist agrar- und klimapolitischer Irrsinn. Wir fordern: Umverteilen jetzt!”

Simone Oppermann