Aktuell erhitzen Nachrichten rund um den Eurovision Song Contest (ESC) die Gemüter der Tierschützer.
Viele verschiedene Petitionen wurden ins Leben gerufen, in denen ein Verbot der Tötung von Straßenhunden in Kiew für die Medienveranstaltung gefordert wird, schlimme Bilder von vergifteten und erschlagenen Hunden machen die Runde und weisen auf angebliche Massentötungen hin.
Auf Initiative der Arbeitsgruppe Hannover des Vereins „Ärzte gegen Tierversuche“ schlossen sich Vertreterinnen und Vertreter der im Tierschutz führenden Verbände, Organisationen und Parteien zusammen, um gemeinsam im Rahmen der Thementage „Mensch und Tier“ über Massentierhaltung und Ernährung (25.03.2017), Natur ohne Jagd (29.04.2017), unsere Meere (20.05.2017) und Tierversuche (10.06.2017) im Kommunalen Kino im Künstlerhaus zu informieren.
An den Abenden wird jeweils ein themenbezogener Film gezeigt. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, sich bei den beteiligten Verbänden, Organisationen und Parteien weitere Informationen einzuholen. Auf viele Besucherinnen und Besucher und einen regen Austausch freuen sich die Organisatoren, zu welchen natürlich auch die Tierschutzpartei gehört.
Seht euch das Video an, teilt es, geht hin und/oder ladet Freunde dazu ein!
Am Samstag, den 11.02.2017, wurden die Zuschauer*innen in der beliebten Tiersendung „Hund, Katze, Maus“ mit einer Undercover-Recherche von Peta konfrontiert; die Aufnahmen wurden in einen zertifizierten Bio-Ziegenhof gemacht.
Dazu Peta: „Aufgrund von Zeugenmeldungen wurde PETA 2016 auf einen Bio-Ziegenhof in Brilon (NRW) aufmerksam. Bei Undercover-Recherchen fanden Ermittler jedoch nicht nur vernachlässigte und kranke Tiere vor. Eine versteckte Kamera zeigt, wie brutal zwei Arbeiter mit den wehrlosen Ziegen im Melkstand umgehen.“
Anfang Februar fand ein Interview statt, bei dem drei junge Menschen für ein Berufsschulprojekt im Fach “Berufskompetenz” an der Johannes-Gutenberg-Schule in Stuttgart von unserem Bundesvorsitzenden Matthias Ebner wissen wollten, was man gegen die Massentierhaltung tun kann und welche Rechte Tiere haben sollten:
Am kommenden Sonntag, den 12. Februar, entscheiden 1.260 Wahlleute, wer der nächste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland wird. Eine Person wird an diesem Tag allerdings fehlen. Dabei lässt seine Entschuldigung die Tierschutzpartei hoffen, dass es auch in den etablierten Parteien noch Menschen mit Empathie und ein Herz für Tiere gibt:
Intensivlandwirtschaft im Fokus des Umweltministeriums
Anfang dieser Woche sorgte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) mit ihrer neuen Plakatkampagne für großes Aufsehen. Bei der Kampagne geht es Hendricks um die Folgen der intensiven Landwirtschaft mit dem Ziel, die Bürger*innen zum Nachdenken anzuregen, denn diese sollen sich an der Debatte über die Zukunft der Agrarpolitik beteiligen. Bauernlobby und Landwirtschaftsminister Christian Schmidt waren außer sich und forderten einen Abbruch der Kampagne.
Peta: “Appellieren Sie an Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt, die Subventionen für tierquälerische Schweinezucht einzustellen. Die Zucht von Tieren, deren Haltung nur unter Schmerzen möglich ist, ist laut dem deutschen Tierschutzgesetz als Qualzucht verboten. Trotzdem werden diese Zustände nicht nur vom Gesetzgeber geduldet, sondern vom Staat überdies mit hohen Beträgen subventioniert.”
Der Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz teilt mit, dass auf Beschluss vom 05.02.2017 Reinhold Kassen, Landesgeschäftsführer NRW, mit sofortiger Wirkung aller Ämter enthoben wurde und seine Rechte, die sich aus einer ordentlichen Mitgliedschaft ergeben, vorerst ruhen. Das Bundesschiedsgericht hat zeitnah über die Sofortmaßnahme sowie ein Parteiausschlussverfahren zu urteilen.
Seit Monaten regt sich der Widerstand einiger Bürger aus Hamburg und Tangstedt (Kreis Stormarn) gegen die geplante Einführung der Pferdesteuer in der Gemeinde nördlich von Hamburg. Die Mehrheit in der Gemeindevertretung bestehend aus SPD und Bürgergemeinschaft Tangstedt hält an ihren Plänen fest eine Pferdesteuer einzuführen.