OB-Wahlkampf beim CSD in Essen am 01.08.2015

Bei schönem Wetter wurde auf dem gut besuchten CSD in Essen bei live-Musik ausgelassen gefeiert. Eine gute Gelegenheit die Partei weiter publik zu machen.

Unsere OB-Kandidatin Sandra Lück wird heute hierbei von Laura (s. Foto) unterstützt. Neben allerlei Infoständen (z.B. Jugendtreff, Aidshilfe, Geschlechtsumwandlung unter medizinischem Aspekt…) gab es Diskussionen über Gleichstellung, Homo-SeniorInnen, Sensibilisierung von Pflegepersonal etc. pp.

Nur wurde leider “Leichenschmaus” zur Verköstigung angeboten. Das zeigt, welch wichtigen Impulse die Partei mit dem Ziel Veganismus im Sinne von Mensch-Umwelt-Tierschutz zu solchen Veranstaltungen beiträgt.

OB-Kandidatin für Essen 2015: Sandra Lück

Sandra Lück, Mitglied im Landesverband NRW und im Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz stellt sich der Kandidatur für den Posten der Oberbürgermeisterin der Stadt Essen.

Die 40-jährige Mutter zweier Töchter und leitende Büroangestellte, arbeitet seit vielen Jahren zentral in Essen und kennt die Bedürfnisse und Wünsche der Bürger.

Als vegane Tier- und Menschenrechtlerin liegt das Hauptaugenmerk ihres Wahlprogramms auf folgenden Themen:

  • Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Katzen
  • die Abschaffung der Hundesteuer
  • Ausbau des Flüchtlingsnetzwerkes
  • Aufstockung der finanziellen Stützung des ansässigen Tierschutzvereins/Tierheim
  • Soziokultureller Freiraum, Leerstände nutzen
  • Erhalt von Grünflächen und Sportstätten
  • Stärkung von Bürgerinitiativen
Ein Muster des Stimmzettels zur OB-Wahl in Essen 2015 (verkürzt, für Komplettversion klicken)
Ein Muster des Stimmzettels zur OB-Wahl in Essen 2015 (verkürzt, für Komplettversion hier klicken)

“Die ehemalige Kulturhauptstadt verdient es, wieder attraktiver zu werden. Ein Ort der gemeinsame Kulturen verbindet und jeder Mensch soll mit offenen Armen empfangen werden. Ein Platz für Jung und Alt, Freiraum für kreative Menschen.
Wir wollen mit gutem Beispiel voran gehen und Menschen- und Tierrechte zusammenfügen.
Es gibt wunderbare Initiativen in Essen und ich bin überzeugt,dass eine Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene Großes bewirken kann.

Essen schrumpft, die Grätsche zwischen Arm und Reich wird immer größer.
Neben der Verpflichtung zur Stärkung der Wirtschaft und somit der Schaffung von Arbeitsplätzen, müssen wir auch dafür sorgen, es den Menschen leichter und schöner zu gestalten, die nicht der industriellen Sparte angehören und jeden Tag aufs Neue einen Kampf ausfechten. Nur so verhindern wir,dass Essens Einwohnerzahl weiter sinkt und sorgen mittelfristig wieder für Zuwachs.

Auch der Tierschutz in Essen darf nicht weiter vernachlässigt werden. 20.000 freilaufende und verwahrloste,hungernde Katzen beispielsweise bedeuten nicht nur eine Belastung für das Budget des Tierheims, welches dringend mehr kommunale Zuschüsse benötigt!
Hier muss dringend die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht eingeführt werden, wie sie in anderen Städten NRWs schon umgesetzt wird, um weiteres und unnötiges Leid zu vermeiden.

Es gibt noch viele Themen in Essen,die dringend neu angegangen werden müssen. Die SPD-Ära hat uns gezeigt, dass die Entwicklung Essens für Mensch und Tier stagniert, nur der Wirtschaft dienlich ist.
Doch wie lang werden die großen Konzerne wohl in Essen noch ansässig sein,wenn bald kaum mehr als der wohlbetuchte Süden noch in dieser schönen Stadt verweilt?”

Update 14.09.2015

Das Wahlergebnis steht fest:
Sandra Lück holte 1,2 %.

Sven Fucker – der vegane Oberbürgermeisterkandidat in Deutschland

Pressemitteilung zur Oberbürgermeisterkandidatur in Krefeld

Veganismus in aller Munde – Tierschutzpartei schickt Besseresser ins Rennen

Für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei tritt Herr Sven Fucker als Oberbürgermeisterkandidat an. Sven Fucker ist 29 Jahre alt und gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann mit IHK Weiterbildung zum Handelsfachwirt. Darüber hinaus ist er Geschäftsführer des Landesverbandes NRW sowie Mitglied im Bundesvorstand der Tierschutzpartei.

Als überzeugter Tierrechtler arbeitet er aktiv an einer Verbesserung unseres Mensch-Tierverhältnises. Selbstverständlich sind ihm auch andere Themen sehr wichtig. So baut sein Wahlprogramm nicht einseitig auf Tierrechte auf, sondern umfasst auch Aspekte unserer Umwelt sowie einen menschlicheren Umgang mit den Schwächsten unserer Gesellschaft.

Auszug aus dem Wahlprogramm für Krefeld:

Förderung von Tierrechten auf lokaler Ebene

  • Alle Tiere haben das Recht auf ein Leben in Freiheit und auf eine möglichst vom Menschenhand nicht manipulierte Existenz. Alle Tiere wollen und sollen ohne seelische und körperliche Grausamkeiten leben dürfen.

Befriedung der städtischen Waldflächen

  • Krefelder Wälder und Naturschutzgebiete sollen von den Jägern und ihrer Naturmanipulation befreit werden.

Menschenrechte für Menschenaffen im Zoo Krefeld

  • Weltweit wurden verschiedenen Menschenaffen Persönlichkeitsrechte zugesprochen, z.B. das Recht auf Freiheit. Diese Persönlichkeitsrechte sollen auch die Menschenaffen im Krefelder Zoo erhalten.

“Essbare Stadt Krefeld”

  • Anlage von Gärten auf städtischen Beeten, ähnlich dem “urban gardening”. Diese von der Stadtverwaltung bepflanzten und gepflegten Beete sollen für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich sein. Der Vorteil dieser Stadtbepflanzung ist, dass die Kosten nur ca. 1/10 von einem Blumenbeet betragen und jeder Bioprodukte kostenlos ernten kann, sodass die bio-vegane und gesunde Ernährung erleichtert wird.

“Fair Trade Town Krefeld”

  • Viele Städte (u.a. unsere Nachbarstädte Neuss, Mönchengladbach, Moers, Viersen, Düsseldorf) sind bereits Fair Trade Towns. Es ist eine gute Möglichkeit für Krefeld, dass Thema Fair Trade öffentlich anzusprechen und bei allen Menschen die positive Wirkung solcher Produkte für die Fair-Trade-Bauern bekannt zu machen. Es ist auch wichtig für die gesellschaftliche und mediale Außenwirkung unserer Stadt.

Die Zeit für die Weiterentwicklung unserer Stadt Krefeld ist angebrochen. Dafür setzt sich Sven Fucker ein, mit innovativen Ideen und einem Weitblick, der den meisten Politikern zu fehlen scheint.

Am 13. September 2015 heißt es mit MUT Partei ergreifen! KrefelderInnen wählt Sven Fucker als OB.

Update 14.09.2015

Das Wahlergebnis steht fest:
Sven Fucker holte 1,52 %.

Jagd und Natur TV-Talk mit Vertreter der Tierschutzpartei

Bundesvorstandsmitglied Sven Fucker im Disput mit Jägern

Am 12.05.2015 reiste Herr Sven Fucker (Landesgeschäftsführer des Landesverbands NRW, Mitglied im Bundesarbeitskreis Jagd und Beisitzer im Bundesvorstand) in die Höhle des “Löwen”, um dort die Tiere zu vertreten. In dem Talk mit den Jägern gab es ein klares Ungleichgewicht zu Ungunsten der Tierechtler, aber Sven konnte bald den einzigen Menschen ohne Jagdschein für sich gewinnen.

Folgende Videoüberschrift steht auf der Homepage von Jagd und Natur TV.

“Kampfplatz Natur: Ein Aufreger Thema, eine internationale Expertenrunde im rhetorischen Infight, eine knallharte Talkshow über ideologische Feindbilder, politische Entscheidungsgewalten und den zunehmenden Stadt-Land Konflikt.”

Der Große JagdTalk von JagdundNatur.TV aus dem historischen Waffensaal von Steyr Mannlicher sollte eigentlich den politischen Hintergrund zu neuen Jagdgesetzen in Deutschland und Österreich erörtern. Herausgekommen ist eine bewegende grundsätzliche Auseinandersetzung über „den Kampf zwischen den gesellschaftlichen Klassen um die Entscheidungsgewalt“

Link zum Video / zum Talk

Kommentar von Sven Fucker:

Es war mit Sicherheit meine bisher schwierigste mediale Herausforderung, aber ich denke es war ganz gut unter den lebensfeindlichen Bedingungen dort vor Ort.

Was man nicht sieht in dem Video ist, dass direkt hinter mir ein ausgestopfter Braunbär liegt, zudem mich sicherlich der ein oder andere aktive Tier-Mörder dazu legen wollte. Außerdem fand das Interview in einer Produktionsstätte von Schusswaffen statt.

Ich konnte in dem Talk viel dazu lernen und werde auch weiterhin die Rechte der Tiere jederzeit nach außen vertreten.

Mit MUT voran!