Maik Kindler als Kandidat für Tierschutzpartei in Meck-Pomm

Presse über uns

Der Wahlkampf ist vorbei, nun tauchen wir auch wieder in der Presse auf. Ein sehr guter Artikel über Maik Kindler, der zur Landtagswahl in MV auf unserer Liste stand und fleißig mithalf im gesamten Wahlkampf.

Er ist ein grundsympathischer Mensch und konnte in seiner Heimat bis zu 6,7 % der Stimmen für uns holen. Er organisierte auch zwei Podiumsdiskussionen in Parchim und Schwerin, an denen ich als Vertreter der Tierschutzpartei teilnahm und sehr viel Zustimmung im Publikum erhielt.

O-Ton Maik Kindler: “An der Art und Weise wie wir mit anderen Geschöpfen umgehen, lässt sich der Grad an Menschlichkeit erkennen. Gerade am Umgang mit den Tieren muss sich der Humanismus unserer Gesellschaft messen lassen. Ich will nur Achtung, Respekt und Mitgefühl der Schöpfung gegenüber. Es ist ein saustarkes Gefühl, wenn Tiere dir bedingungslos vertrauen.“

Robert Gabel / Vorsitzender des LV Mecklenburg-Vorpommern

Tierschutzpartei erfolgreich an der Ostseeküste!

Der jüngste Landesverband der Tierschutzpartei (wiedergegründet 2014) trat das erste Mal zur Landtagswahl im nordöstlichen Bundesland an der Ostsee an und konnte aus dem Stand heraus 1,2 % holen. Keine andere Partei, abgesehen von der rechtspopulistischen AfD, konnte solch einen Zuwachs verzeichnen. Bei den U-18-Wahlen erreichte sie sogar 6,7 % und wäre, wenn es nach dem Willen der kommenden Generation ginge, im Schweriner Parlament vertreten.
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Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern

Wir Plakatieren momentan…

Seit einer Woche läuft in Mecklenburg-Vorpommern der Wahlkampf der Tierschutzpartei auf Hochtouren. Die Mitglieder des Landesverbandes und Kandidaten_innen plakatieren fleißig im ganzen Land.

Wer schon mal plakatiert hat, weiß, wie Zeit- und teilweise Kräfteintensiv diese öffentlichkeitswirksame Arbeit vor und nach den Wahlen sein kann. Wer dem Landesverband beim Plakatieren an der frischen und rauhen Ostseeluft mithelfen möchte, ist sehr gerne willkommen und kann sich bei Robert Gabel in der Landesgeschäftsstelle in Greifswald melden. Jede Hilfe wird dankbar angenommen.

Der Bundesvorstand und die Bundesgeschäftsstelle der Tierschutzpartei drücken dem Landesverband Mecklenburg-Vorpommern für einen gelungenen und unübersehbaren Wahlkampf fest die Daumen und wünschen für den 4. September zur Landtagswahl ein gutes und zufriedenstellendes Wahlergebnis!

Eure Bundesgeschäftsstelle

Nachtrag: Hier der ausführliche Erfahrungsbericht zum Wahlkampf in MV 2016:

 

 

 

 

 

 

Fischernetze aus Plastik auf dem Ostseemeeresboden

Gestern in Exakt auf MDR: „Wie fängt man Fangnetze?“

Fischern kommen jeder Jahr 5000 – 10 000 Fischernetze abhanden. Die Netze, die aus Kunststoff sind, treiben auf dem Meeresboden der Ostsee. Sie sind eine Todesfalle für Fische und andere Meeresbewohner. Feinste Mikroplastikteilchen, die sich von den Kunststoffnetzen im Wasser über viele Jahre ablösen, landen mit als Nahrung in den Mägen der Fische und Menschen.

Meeresbiologen wollen die Geisternetze, die seit vielen Jahrzehnten auf dem Meeresboden treiben, nun bergen, wie im Beitrag gezeigt wurde.

Doch wer soll die Bergung der Netze zahlen? Mecklenburg-Vorpommern hat jetzt ein Förderprogramm aufgestellt: Fischer sollen 7 Jahre lang hohe finanzielle Zuschüsse für die Bergung von Geisternetzen erhalten.

Hier zur Mediathek zum MDR-Beitrag.

Eure Bundesgeschäftsstelle

 

Landtagswahl am 04.09.2016 in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern ist eines der schönsten Bundesländer, Millionen Touristen kommen gern hier her. Das soll so bleiben und unser Land soll Jahr um Jahr attraktiver noch werden!

Aber zugleich hat MV auch Schattenseiten: Massive Überfischung der Ostsee und Binnengewässer, Megastallanlagen mit grausamster Tierquälerei, kritikwürdige Tierversuchsstandorte, vergessene Regionen mit Kinderarmut, Glyphosat und Überdüngung der Felder, Aussterben und Bejagung von Wildtieren, Dörfer mit rechtsradikaler Übermacht, übervolle Tierheime ohne Finanzierung, Müllhalden in Gewässern, Obdachlosigkeit und Altersarmut, unterfinanzierte Schulen und Hochschulen, abwandernde Jugend und soziale Ungerechtigkeit… und vieles mehr dürfen wir nicht ignorieren, auch wenn wir dieses Land hier lieben und uns wohlfühlen!

Daher will die Partei Mensch Umwelt Tierschutz im September zur Landtagswahl antreten. Unsere Landesliste ist offen für alle Menschen, denen unsere Themen wichtig sind. Auch parteilose Tierschützer, Tierrechtler, Umweltschützer und Menschenrechtler können bei uns mitmachen und ein Zeichen setzen! Wir geben denen eine Stimme, die selbst keine haben; wir wollen, dass Umwelt, Wirtschaft und Tierschutz eine Einheit bilden; für ein lebenswertes Mecklenburg-Vorpommern!

Unsere Kandidaten auf der Landesliste werden hier vorgestellt.
Wahlhelfer können sich jederzeit bei uns melden (anrufen: 03834 769949)!

Robert Gabel / Landesvorsitzender vom Landesverband Mecklenburg-Vorpommern

„Jenseits des Kapitalismus“

Der Landesvorsitzende von Mecklenburg-Vorpommern Robert Gabel nahm an einer internationalen Konferenz zur Kapitalismuskritik teil und plädiert für eine solidarische Wirtschaft im praktischen Alltag.

Gibt es Alternativen zum Wirtschaftssystem der Ausbeutung und Krisen? Im Februar fand zu dieser hochaktuellen Frage eine viertägige wissenschaftliche Konferenz in Wuppertal, dem Geburtsort Friedrich Engels und des deutschen Industriekapitalismus, statt. In das Gästehaus der Universität lud das “Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit” zum Austausch über aktuelle Befunde zum globalen Kapitalismus und zur Erörtungen der Chancen und Wirkungen von Alternativen.

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Austeritätskritisches Bündnis DiEM25 in Berlin gegründet

Das internationale Bündnis DiEM25 will die Umsetzung von Maßnahmen für eine solidarische und progressive Gesellschaft sowie transparente und bürgernahe Politik erreichen

Yanis Varoufkis und zahlreiche Unterstützer von Diem25 diskutieren die Ziele und Strategien

Robert Gabel, Landesvorsitzender von Mecklenburg-Vorpommern, vom BAK “Arbeit und ökologische Wirtschaft” nahm als einer der geladenen Gäste an der Gründung des austeritätskritischen Bündnisses DiEM25 am 9. Februar 2016 teil. Yanis Varoufakis als Initiator hatte während seiner Amtszeit als Finanzminister selbst erleben müssen, wie eine internationale Finanzkrise sein Land in den Abgrund stürzte. Anstatt daraufhin internationale Hilfe zu erhalten, wurden dem griechischen Volk nur weitere unsoziale und zerstörerische Auflagen gemacht, um die Schulden zu begleichen, die sich aufgrund des Wirtschaftszusammenbruchs im Verhältnis zum BIP vervielfacht hatten.

Anders als andere betroffene Länder versuchte er sich gegen das Diktat zu wehren. Sein Kampf setzt sich nun in der Gründung von DiEM25 fort. Das Manifest enthält langfristige Forderungen; aber auch dringende Sofortmaßnahmen:

  • Sitzungen des EU-Rats, von Ecofin, Beratungen über Steuerfragen und Sitzungen der Eurogruppe müssen per Livestream öffentlich gemacht werden.
  • Die Protokolle der Sitzungen des Gouverneursrats der Europäischen Zentralbank müssen innerhalb weniger Wochen veröffentlicht werden.
  • Alle Dokumente im Zusammenhang mit wichtigen Verhandlungen (zum Beispiel TTIP, „Rettungs“-Kredite, über den Status Großbritanniens), die alle Facetten der Zukunft der Europäer betreffen, müssen ins Netz gestellt werden.
  • Alle Lobbyisten müssen sich registrieren lassen und dabei die Namen ihrer Kunden angeben, wie viel Geld sie erhalten und wann sie sich mit (gewählten und nicht gewählten) Vertretern Europas getroffen haben.

An der Gründungsveranstaltung in Berlin nahmen zahlreiche linke und ökologische Politiker teil, aber auch zivilgesellschaftliche Aktivisten und Vertreter von wichtigen strategischen Institutionen. In den Redebeiträgen waren Menschenrechte, Solidarität, Transparenz, Antirassismus sowie Umweltschutz wichtige inhaltliche Eckpfeiler. Auch der Tierschutz erfand einige Male Erwähnung. “Es ist wichtig, sich für eine soziale und progressive Welt einzusetzen; denn nur in einem breiten Bündnis mit Akteuren, die sich für umfassende Empathie und Gerechtigkeit einsetzen, können auch die Belange der Partei Mensch Umwelt Tierschutz umgesetzt werden”, so erläutert Robert Gabel die Motivation für sein Engagement.

Praktische Tierschutzarbeit unserer Landesvorstände

Bericht von einer Rettungsfahrt nach Rumänien

Andrea Wolff ist nicht nur Mitglied im Landesvorstand Mecklenburg-Vorpommern, sondern auch Vorsitzende des Fördervereins Notfell-Hilfe Nord e.V., Graal Müritz.

Neben der täglichen Tierschutzarbeit wurden, in Kooperation mit dem Tierheim in Herzsprung, 3 Rettungsfahrten nach Rumänien organisiert. Die Fahrten führten u.a. durch viele kleine Dörfer, Wälder, durch Oradea, Huedin, Suceava, Botosani bis nach Bukarest und Transsilvanien.

Wir haben Hunderte Straßenhunde gesehen, selbst in den Bergen, als wir rasteten, kamen aus dem Gebüsch Hundemütter mit ihren Babys, verletze Hunde, alte Hunde, die hofften etwas Futter zu ergattern. Auf Grund dessen entschlossen wir uns vor Ort Hundetrockenfutter zu kaufen, um einige der hungrigen Bäuchlein zu füllen und sei es nur für einen Tag.

Die Armut der Menschen dort machte uns zu schaffen. Deshalb nahmen wir uns die Zeit auch an die Kinder in Rumänien zu denken. 2 Tage lang verschenkten wir Spielzeug und Süßigkeiten und das freudige Lächeln der Kinder gab uns neue Zuversicht.

Über 20 Jahre Tierschutz, aber so etwas wie in Rumänien hatten wir bis dahin nicht erlebt. Die Massen an toten Hunden und der Hass auf diese Tiere in diesem Land lässt uns Nachts nicht mehr schlafen.

6 Hundchen haben wir bei der ersten Fahrt von einer privaten Pflegestelle mitnehmen können. Eines der Hunde brachte kurz nach unserer Rückkehr nach Deutschland im Tierheim Herzsprung Junge zur Welt.

An dem Tag, an dem damals in Rumänien das Todesurteil für unzählige Hunde ausgesprochen wurde, erblickten 3 kleine Hundebabys in Sicherheit das Licht der Welt.

Andrea Wolff, Graal Müritz

16.01.2016: Großdemo in Berlin

„Wir haben es satt“

Am 16. Januar 2016 nahmen viele Parteimitglieder im Rahmen zur „Internationen Grünen Woche“ an der Großdemonstration „Wir haben es satt“ in Berlin teil.

Wie in den letzten Jahren auch war die Veranstaltung laut und bunt und sie wurde von den Medien wieder wahrgenommen; berichtet wurde u.a. darüber in der Tagesschau im Abendprogramm.

Tausende Tier-, Natur- und Verbraucherschützer/innen aus dem gesamten Bundesgebiet kamen nach Berlin und forderten die Agrarwende jetzt! Vom Biobauern bis hin zum Veganer waren Menschen mit den unterschiedlichsten Auffassungen über das Nutzen von Tieren vertreten. Die einen befürworten das Nutzen von “artgerecht” gehaltenen Tieren, sprich, weil Tiere zum Essen da sind, und die anderen setzen sich für die Unversehrtheit von Tieren ein, sprich, weil Tiere nicht zum Essen da sind. Jedoch in einem Punkt waren sich aber alle einig: Die Massentierhaltung muss ohne wenn und aber abgeschafft werden!

Wir danken allen Mitgliedern aus unserer Partei, die in Berlin anwesend waren und für unser gemeinsames Ziel antraten:

„Massentierhaltung abschaffen und bio-vegane Landwirtschaft fördern“!

 

Unser Mitglied Simone (3. von rechts mit roter Pudelmütze) aus Niedersachsen, freute sich, dass sie im Bus vom BUND ganz kostengünstig nach Berlin mitfahren konnte. Eine schöne Geste der Zusammenarbeit, denn nur gemeinsam sind wir stark!

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MUT im Kälberhort Grebbin

Vier Mitglieder des Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern besuchten am Samstag, 18.07.2015, den Kälberhort Grebbin von Maik Kindler. Hier werden Kälber aufgenommen, die krank oder behindert zur Welt kamen und deshalb ausgesondert wurden, da niemand ihnen Wert beimessen wollte. Maik Kindler nimmt sie auf und versorgt diese Kälber uneigennützig mit dem Ziel, dass sie ein glückliches Leben auf der Weide verbringen können.

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Auf den Bildern zu sehen: 1. Marvin, Becki, Patrick und Robert 2. Unterhaltung zwischen Stier und Mann 3. X – das Zeichen der Initiativen gegen Massentierhaltung 4. Kälbchen, das sich an den Besuch fix gewöhnte; Album auf Facebook hier klicken

Anschließend fand die Landesmitgliederversammlung in Rostock statt. Hier wurde Patrick (zugleich Vorsitzender der Hochschulgruppe) einstimmig zum neuen Landesvorsitzenden neben Robert Gabel (35, bereits im letzten Jahr gewählt worden) gewählt. Marvin M. Medau wird für ein Auslandsjahr nach Spanien gehen und in dieser Zeit uns nur selten zur Verfügung stehen, weshalb er nun “nur” noch Beisitzer ist. Andrea Wolff (57, aus Graal-Müritz) bleibt Schriftführerin.