Kundgebung gegen Circus Krone in Rastatt

Anlässlich des Gastspiels von Circus Krone in Rastatt veranstalteten wir am 14. Mai 2016 eine Kundgebung gegen die Tierhaltung im Zirkus.

Zu der Demonstration versammelten sich ca. 40 Personen an der Zufahrt zum Zirkusgelände, um gegen den Missbrauch von Tieren im Zirkus zu demonstrieren. Die Reaktionen waren gemischt: Während die einen ihre Zustimmung äußerten, kam es auch zu Diskussionen mit Befürwortern der Tierhaltung im Zirkus.

Auch die Presse war vor Ort: So soll ein Hörfunkbeitrag über die Kundgebung am Freitag, 27. Mai, auf SWR1 zwischen 20:00 und 22:00 Uhr in der Sendung „Der Abend“ laufen.

Tierquälerei: Tierschutzpartei stellt Strafanzeige gegen Circus Krone

Pressemitteilung vom 21.05.2016

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) hat am 17. Mai bei der Stadt Landau Strafanzeige gegen Frau Christel Sembach-Krone, vertretungsberechtigte Geschäftsführerin von Circus Krone, erstattet. Die Leiterin des Bundesarbeitskreises “Tiere in der Unterhaltungsbranche” der Tierschutzpartei, Patricia Kopietz, hat sich von dem Zustand der Tiere im Circus Krone selbst überzeugt. Ihr bot sich ein erschreckendes Bild. So liegen Videoaufnahmen von einem Elefanten auf einer Holzplatte vor, an die er links und rechts mit starken Zugbändern an zwei Beinen fixiert ist.

Es dürfte kein Zweifel daran bestehen, dass diese Art der Behandlung des Elefanten einer jahrelangen Praxis entspricht, wie schon die Schaffung der Vorrichtung an sich und der Abnutzungsgrad der verwendeten Zugbändern ersehen lässt.“, so Kopietz zu den Befunden ihrer Ermittlungen.
Die sofortige Vollziehung nach § 80 Abs. 2 Nr. 4 VwGO ist ausdrücklich anzuordnen, die Bestandskraft eines Verwaltungsaktes ist nicht abzuwarten, da hier Gefahr im Verzug ist, der Betroffene ist somit im Vorfeld nicht über die Vollziehung zu unterrichten.
Das sofortige Vollzugsinteresse ist bei Maßnahmen nach §16a TierSchG insbesondere damit zu begründen, dass die Gefahr besteht, dass ohne ein sofortiges Handeln anhaltende Schmerzen, Leiden und Schäden fortdauern.

Eine Reaktion der Abteilung Veterinärwesen und Landwirtschaft der Stadt Landau liegt bereits vor, die Behörde wolle “sich selbst ein Bild von der dortigen Tierhaltung machen und dann eine Entscheidung treffen.” Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz spricht sich grundsätzlich gegen die Zurschaustellung und Dressur von Tieren in der Unterhaltungsbranche aus. “Die Tierhaltung für derartige Großtiere der Steppe, zu denen auch die auf den Fotos abgebildeten Löwen gehören, ist alles andere als artgerecht und dient ausschließlich den finanziellen Interessen von Frau Sembach-Krone.” Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz sieht sich als politische Kraft für die Forderung und Durchsetzung von Rechten für Tiere und Menschen gleichermaßen.

Kontakt
BAK Tiere in der Unterhaltungsbranche
Patricia Kopietz
patricia-kopietz@tierschutzpartei.de
0172 6156400

Pressesprecher
Thomas Schwarz
0176 24790201
02131 7398300 / 7398430
thomas-schwarz@tierschutzpartei.de

Tierschutzpartei verurteilt Schwanennest-Zerstörung am Tübinger Nadelöhr

Pressemitteilung / 17.05.2016

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) verurteilt die Zerstörung des Schwanen-Nistplatzes am Nadelöhr unter der Neckarbrücke in Tübingen im Vorfeld des Stocherkahnrennens auf das Schärfste. „Mit der Umsiedlung der Eier in ein anderes Schwanengelege ist einem wertebezogenen Tierschutzgedanken nicht Genüge getan“, kritisiert der Bundesvorsitzende Matthias Ebner, der auch dem Landesverband Baden-Württemberg vorsteht.

Als traurig und beschämend bezeichnet Ebner den Vorgang auf Kosten der brütenden Schwäne. „Hier zeigt sich, was das Staatsziel Tierschutz in der Praxis tatsächlich wert ist, wenn in überheblicher Manier und mit Gewalt in das natürliche Brutverhalten der Tiere eingegriffen wird, bloß um eine Spaßveranstaltung durchzusetzen.“, so Ebner weiter. Aggressiv gezeigt haben sich in diesem Fall nicht die Schwäne, sondern der Mensch, der diesem Ereignis mit Lebertrantrinken und Spanferkel den Tier- und Naturschutz offenbar sorglos unterordne.

Geschäftsstelle:
Landesverband Baden-Württemberg
Postfach 20
75231 Tiefenbronn
baden-wuerttemberg (at) tierschutzpartei.de

Mahnwache gegen Circus Krone in Karlsruhe

Am vergangenen Samstag, 30. April 2016, organisierten die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) in Karlsruhe, zur erneut zugelassenen Gastierungserlaubnis von Zirkus Krone, eine in zwei Teile gegliederte Mahnwache.

Start der Mahnwache war um 14 Uhr, da um 15 Uhr die erste Vorstellung des Zirkus, an diesem Tag stattfand. Überwältigt hat uns die Masse an Demonstranten, welche um 14 Uhr, gemeinsam mit uns, den Tieren eine Stimme verliehen! Anstelle der 36 Zusagen, welche in der Veranstaltung bei FB eingegangen waren, waren rund 50 Demonstranten gekommen! Es gab ausreichend Plakate, Banner und Transparente.

Nach und nach trudelten die Besucher zur Zirkusvorstellung ein und wir deckten die teilweise vorbeieilenden Passanten mit Flyern ein und es enstanden kurze Gespräche. Ein Vater mit seinem Sohn, welcher auf dem Weg zur Vorstellung war, unterhielt sich mit uns, registrierte das Leid, welches IMMER hinter einem Zirkus mit Tieren steckt und entschloss sich kurzerhand, NICHT in die Vorstellung zu geben und für Tierquälerei Geld auszugeben.

Gegen 16 Uhr unterbrachen wir die Mahnwache, um gemeinsam in ein nahegelegenes veganes Restaurant, das “My heart beats vegan” zu gehen. Dort entstanden viele tolle Gespräche und es wurde zu einem schönen und entspannten Nachmittag.

Gegen 18:45 Uhr, bagaben wir uns zum zweiten Teil der Mahnwache, da die zweite Vorstellung des Zirkus um 20 Uhr begann. Mittlerweile wurde das Wetter zunehmend schlechter und ein Unwetter zog auf. Nichtsdestotrotz waren noch immer rund 30 Demonstranten mit uns an Ort und Stelle.

Um 20:30 Uhr beendeten wir, pünktlich mit Sturmaufkommen und Regen, die Mahnwache und somit einen erfolgreichen und tollen Tag!

Es wurden zudem Aufnahmen gemacht, welche momentan noch geprüft werden, ob sie sich zu einer Strafanzeige eignen. Hierzu werde ich euch auf dem Laufenden halten.

Hier noch, ein momentaner und brisanter Fall, welcher sich ebenso um den Tierquäler-Zirkus Krone handelt. Auszug aus der Veranstaltung auf Facebook:

“Circus Krone quält Tiere!” – für diese Aussage bekamen wir einen Strafbefehl. Am 12. Mai findet um 12.30 Uhr im Amtsgericht Tiergarten in Berlin die öffentliche Verhandlung statt. Wir hoffen dabei auf eure Unterstützung: Kommt an diesem Tag als Zirkustier verkleidet vor das Amtsgericht Tiergarten. Setzt mit uns gemeinsam in der Öffentlichkeit ein Zeichen gegen Tierhaltung im Zirkus. Auch unser Plakatwagen wird nach einer Berlin-Tour vor Ort sein.

Weitere Informationen gibt es hierzu unter: tierschutzbuero.de/krone-quaelt

Möchte auch an dieser Stelle nochmals VIELEN DANK an ALLE TEILNEHMER der Mahnwache sagen! Ich hoffe wir stehen bald wieder gemeinsam auf einer Veranstaltung und ich freue mich über diese vielen netten und tollen Kontakte.

Wir rocken Circus Krone

Grün-Schwarze Landesregierung – Zugeständnisse zu Lasten der Menschen und der Tiere

Pressemitteilung LV Baden-Württemberg / 03.05.2016

Der Landesvorstand der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) hat mit Bestürzen zur Kenntnis genommen, dass das Wissenschaftsministerium laut FAZ1 sowie Grünen-internen Kreisen in den Händen der Grünen Theresia Bauer bleiben wird. Die Ministerin war in der letzten Legislaturperiode vor allem durch ihren tierversuchsfreundlichen Kurs aufgefallen, indem sie die Primatenversuche am MPI Tübingen wiederholt verteidigte und sich für deren Weiterführung aussprach.

Zudem hatte sie die von der grün-roten Landesregierung eingeführte Tierschutzverbandsklage in Frage gestellt. Dr. Jessica Frank, stellvertretende Landesschriftführerin und Mitglied im BAK Tierversuche, dazu: „In der vergangenen Legislaturperiode haben die Grünen ihr Wahlversprechen gebrochen, die Affenversuche zu beenden. Dass Theresia Bauer ihren Kurs nun im Sinne der Tierversuchslobby fortführen darf, ist eine herbe Niederlage für die Tiere.“ Der Koalitionsvertrag, der darauf hindeutet, dass Tierversuche v. a. in der Öffentlichkeit besser dargestellt, nicht jedoch endlich drastisch reduziert werden sollen (vgl. S. 101), bestätigt dies.

Ähnlich sieht es bei Nutztieren aus, deren Verstümmelung man auch künftig nicht verbieten, sondern nur „gemeinsam mit den Tierhaltern“ an der Beendigung dieser Grausamkeiten arbeiten will (vgl. S. 101). Die Absicht, den Kükenmord zu verbieten, wie es NRW vorgemacht hat, sucht man im Koalitionsvertrag vergebens.

Auch beim Jagdgesetz, das ohnehin noch viele umstrittene Zugeständnisse an die Jägerschaft enthält, sind die Grünen nun eingeknickt“, bedauert Patricia Kopietz, stellvertretende Landesschatzmeisterin und Leiterin des BAK „Jagd und Angeln“.

Schwarzwild soll im März bei Schnee auch im Wald gejagt werden dürfen. Weiterhin soll die Fütterung von Rehen, mit denen die Jägerschaft für eine möglichst hohe Bestandsdichte sorgt, welche ihnen die erneute Legitimation zum Abschuss gewährleistet, erleichtert werden. Schließlich soll auf Basis des Wildtierberichts 2018 entschieden werden, ob weitere Tierarten wie z. B. der Biber ebenfalls gejagt werden dürfen. Dazu passt auch, dass die Grünen im bayrischen Landtag kürzlich gefordert hatten, dass mehr Rehe abgeschossen werden sollen.2

Weiterhin kritisiert der Landesvorstand der Tierschutzpartei, dass sich Grüne und CDU darauf geeinigt hatten, dass die grün-schwarze Koalition im Bundesrat für die Einstufung von Marokko, Algerien und Tunesien als sichere Herkunftsländer stimmen wird. „Nach Kretschmanns Stimme für die Einstufung der Westbalkanstaaten, wo Sinti und Roma diskriminiert und teils verfolgt werden, als sichere Herkunftsländer sollen nun weitere Länder fälschlicherweise als sicher deklariert werden, obwohl etwa Homosexuelle dort verfolgt werden“, kritisiert Matthias Gottfried, Landesschriftführer und Leiter des BAK LSBTTIQ.

Schüler_innen will man neben Obst und Gemüse auch mit Milch versorgen, obwohl mittlerweile hinreichend bekannt ist, dass Milch maßgeblich für Krebswachstum sowie Herz-Kreislauf- und andere Krankheiten mitverantwortlich ist“, ist Matthias Ebner, Landes- und Bundesvorsitzender der Tierschutzpartei, entsetzt.

Im Gegensatz zur CDU und den Grünen setzt sich die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) konsequent sowohl für die Aufnahme aller vor Krieg, Verfolgung oder Hunger Geflüchteten ein als auch für ein Verbot der Jagd, die sofortige Abschaffung von Tierversuchen, die durch moderne Alternativmethoden ersetzt werden müssen, sowie für ein Ende der Massentierhaltung und ihrer Begleiterscheinungen.

Pressekontakt:

Matthias Ebner
matthias-ebner@tierschutzpartei.de
Mobil: 016090153320

Quellen:
1) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/baden-wuerttemberg-so-verteilt-gruen-schwarz-die-ressorts-14210686.html
2) http://www.schwaebische.de/region/baden-wuerttemberg_artikel,-Gruene-und-CDU-beseitigen-Konfliktpunkte-_arid,10443011.html

Nachgestellter Tierversuch in Fußgängerzone in Pforzheim

Anlässlich des Internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche (24.04.), der 1979 von der englischen National Anti-Vivisection Society (NAVS) ins Leben gerufen wurde, gab es am 23.04.2016 bundesweit ca. 30 Informationsstände und andere Aktionen von vielen engagierten Aktivisten.
Die Tierschutzpartei stellte in Pforzheim ein beeindruckendes Schauspiel dar, welches in kurzer Inszenierung und mit Schock-Effekt den Passanten gezeigt hat, wie ein Affenversuch in vielen Laboren abläuft.

Unter Regie des Bundesvorsitzenden Matthias Ebner wurde das Opfer (gespielt von Sabrina Bormann) von Labor-Arzt (gespielt von Yildirim Akin) und Assistenzarzt (gespielt von Angelo Lázaro Colucci) in den Primatenstuhl gezwängt und “starb” in diesem unter der Folter unnötiger Experimente:

Die sich sammelnden Passant_innen wurden eloquent von Dr. Jessica Frank und Matthias Ebner über Tierversuche und deren Notwendigkeit oder besser gesagt Sinnlosigkeit in unserer heutigen Gesellschaft aufgeklärt.

Tatkräftig verteilten Emma Volkert und die anderen Aktivist_innen Info-Material an die Passant_innen.
Zudem wurden Unterschriften gesammelt, unter anderem für die beiden aktuellen Petitionen der Tierschutzpartei zu Tierversuchen. Bitte unterstützen auch Sie unsere Petitionen gegen die Wettbewerbsverzerrung bei der Validierung tierversuchsfreier Methoden und für eine paritätische Besetzung der Tierschutzkommissionen!

Wir danken allen, die zu dieser Aktion beigetragen haben:

Das Team um den Tierversuch in Fußgängerzone Pforzheim
V.li.: Emma Volkert, Yildirim Akin, Dr. Jessica Frank, Matthias Ebner, Angelo Lázaro Colucci, Sabrina Bormann, Martina Kolb

Offener Brief zum Thema “Keine Wildtiere im Zirkus!”

An den Bürgermeister von Freiburg                                                                    Freiburg, im April 2016
Herrn Otto Neideck
Fahnenbergplatz 4
79098 Freiburg

Sehr geehrter Herr Neideck,

im August 2015 überreichten wir Ihnen unsere Petition mit mehr als 1500 Unterschriften und der Forderung, Zirkussen mit Wildtieren zukünftig keine Gastspielerlaubnis in Freiburg mehr zu erteilen. In unserem Gespräch bestätigten Sie, ganz unserer Meinung zu sein und in der Angelegenheit tätig zu werden.

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Stuttgarter Nachrichten über kleine Parteien

Am 12. März 2016, also einen Tag vor der Landtagswahl, erschien ein Artikel über den Wahlkampf der kleinen Parteien in den Stuttgarter Nachrichten (leider nur in der Print-Version). Im Vorfeld dazu hatte der Redakteur u. a. mit unserem Landesvorsitzenden Matthias Ebner gesprochen. Nachfolgend ein Bild von dem Artikel, der hier auch als PDF angesehen werden kann.
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Tierquälerei? Die Polizei ermittelt…

Welch abscheuliche Nachricht! Unbekannte haben bei Calw in Baden-Württemberg drei tote Füchse in einem Bachlauf entsorgt. Jedes Tier war an einem Strick festgebunden.

Die Polizei Calw ermittelt und nimmt Hinweise unter 07051/161-0 entgegen, um den oder die Täter zu fassen.

Hier zu den Details.

Bitte verbreiten Sie diese Nachricht. Danke!

 

Traueranzeige in der Pforzheimer Zeitung

Anlässlich des Oster-Festes, zu dem leider viele Menschen Lämmer töten lassen und essen, hat der Landesvorstand Baden-Württemberg diese Anzeige in der Pforzheimer Zeitung geschalten. Wir hoffen, dass sie möglichst viele Menschen erreicht hat.

Tipp: Traueranzeigen werden von vielen Menschen gelesen; greifen Sie deshalb unsere Aktion auf und schalten Sie beim nächsten traditionellen Fest oder an einem Welttag auch eine ähnliche Anzeige in Ihrer Tageszeitung. Vergessen Sie nicht: “Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, können das Gesicht der Welt verändern.”

 

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