Update zum Tierschutzgesetz: Fortschritte, aber weiterhin dringender Handlungsbedarf!

Vor Kurzem haben wir über die Kritik am neuen Entwurf des Tierschutzgesetzes berichtet und es ist wichtig, dass wir weiterhin über dieses Thema sprechen.

Neben den vielen Punkten, die wir als – bei weitem – nicht ausreichend empfinden, sieht der Gesetzesentwurf aber auch einige wichtige Verbesserungen vor, auf die wir im Folgenden eingehen möchten: Continue reading “Update zum Tierschutzgesetz: Fortschritte, aber weiterhin dringender Handlungsbedarf!”

19.000 Rinder leiden in Kapstadt

Im südafrikanischen Kapstadt hat ein riesiger Frachter mit 19.000 Rindern an Bord angelegt.

Die Tiere auf dem Schiff müssen sich in einem katastrophalen Zustand befinden und der Gestank über der gesamten Stadt schweben: Ein weiterer trauriger Vorfall, der uns schockiert, aber leider nicht überrascht. Continue reading “19.000 Rinder leiden in Kapstadt”

Neuer Tierschutzgesetz-Entwurf: Eine gute Entwicklung?

Nein, der neue Referentenentwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes ist leider ein Schlag ins Gesicht aller, die sich für das Wohl aller empfindungsfähigen Lebewesen einsetzen. Continue reading “Neuer Tierschutzgesetz-Entwurf: Eine gute Entwicklung?”

Veganuary 2024: Neue Rekorde im Sinne der Tiere

Der Albert Schweitzer Stiftung zufolge hat der Veganuary 2024 so viele Menschen wie nie zuvor von sich begeistern können. So griffen über 1,8 Millionen Menschen auf die Unterstützung der Veganuary-Organisation zurück. Continue reading “Veganuary 2024: Neue Rekorde im Sinne der Tiere”

„Veggie & frei von“ in Stuttgart

Auch dieses Jahr waren wir an der „Veggie & frei von“ in Stuttgart mit einem Stand vertreten. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um auf die Kommunal- und Europawahl im Juni 2024 aufmerksam zu machen. Für die Wahl zum Europäischen Parlament haben wir über 150 Unterstützungsunterschriften gesammelt. Continue reading “„Veggie & frei von“ in Stuttgart”

Nachgefragt: Ferkelbetäubungs-Sachkunde- Verordnung in NRW

Pressemitteilung:

„Farm to fork“ und „Tierwohl“ sind die Schlagwörter, die Landwirtschafts-Ministerien gerne verwenden, um von den alltäglichen Gräueln in der Massentierhaltung abzulenken. „Den Stimmlosen eine Stimme verleihen“, heißt es dagegen bei der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ, kurz Tierschutzpartei. Deren Landesverband Nordrhein-Westfalen und die Landesvorsitzende Angelika Remiszewski fordert Antwort auf eine dringende Frage:

Überwachen Ministerien und Behörden die Einhaltung der Ferkelbetäubungs-Sachkunde-Verordnung vom 08.01.2020?

Deshalb wandte sich die Partei zunächst an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), um Auskunft über das Ausmaß und die Sicherheit der von Laien mit abgelegtem Sachkundenachweis durchzuführenden betäubten Ferkelkastration zu erhalten.

Was viele Schnitzel-Konsument:innen nicht wissen: Neugeborene männliche Ferkel durften jahrzehntelang völlig legal und ohne jede Betäubung vom Ferkelzüchter höchstpersönlich kastriert werden. Erst seit 2020 ist die Schmerzausschaltung bei diesem chirurgischen Eingriff vorgeschrieben, mit einem Sachkundenachweis muss dazu kein Tierarzt hinzugezogen werden.

Rasche Rückmeldungen bekamen die Fragesteller von jenen Veterinärämtern, bei denen es keine Schweinehaltende gibt oder nur Kleinstbetriebe, die mit Veterinären zusammenarbeiten würden, so Remiszewski. So wandten sich verschiedene Kreisordnungsbehörden aufgrund unserer Anfrage an das LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz), welches als mittlere Landesbehörde seine Zuständigkeit erklärte und um Geduld bat, dass es einige Tage in Anspruch nehmen würde, bis man gemeinsam mit den Vertretern der Kreise Überlegungen angestellt hätte, in welcher Form man unsere Fragen beantworten könne. Ihnen würden die Daten nicht gebündelt vorliegen und sie würden teilweise auch von den bestandsbetreuenden Tierärzt:innen vorgehalten. Ob aus diesem Grund zahlreiche Anfragen bisher unbeantwortet geblieben sind, bleibt abzuwarten.

Während dieser Wartezeit würde eine Befürchtung immer größer: dass die Veterinärämter, deren zeitliche Abstände zwischen Kontrollen bei „Nutz-“Tierhaltern von wenigen Jahren bis zu Jahrzehnten reichten*, ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen sind und möglicherweise nur gelegentlich bei den Schweinezüchtern seit der neuen Gesetzeslage Beweise dafür einforderten, dass tatsächlich keine Ferkel mehr ohne Betäubung unter entsetzlichen Qualen kastriert werden.

Die faktische Straflosigkeit für Verbrechen, die an Tieren begangen werden, sei ein Armutszeugnis für einen angeblichen Rechtsstaat, so Remiszewski, und nicht länger hinzunehmen. Ebenso wenig etwaige Versäumnisse von Behörden, eindeutigen Tierschutzgesetzen Geltung zu verschaffen.

(ar)

1. Tierrechtsmarsch Karlsruhe am 02.12.2023

Trotz der bitterkalten Temperaturen haben sich an diesem Tag knapp 100 Menschen vor dem Verfassungsgericht in Karlsruhe zusammengefunden, um für Tierrechte zu demonstrieren und öffentlich ein Zeichen zu setzen. Schon die Eingangsrede hatte es in sich: Continue reading “1. Tierrechtsmarsch Karlsruhe am 02.12.2023”

EU muss Versprechen halten!

Die EU ist dabei, ihr Versprechen zu brechen! Noch nie waren wir so kurz davor, dass sich die Situation der Tiere in Europa in vielen Bereichen deutlich verbessert: Im Mai 2020 kündigte die EU-Kommission an, dass sie die Tierschutzvorschriften bis Ende 2023 überarbeiten wird. Continue reading “EU muss Versprechen halten!”

Studie testet Schockfotos auf Fleischgerichten – mit erstaunlichen Ergebnissen!

Forschende der psychologischen Fakultät der britischen Universität Durham haben untersucht, wie sich Warnhinweise (ähnlich wie auf Zigarettenpackungen) auf den Konsum von Fleischgerichten auswirken können.

Viele Tierschützer:innen hätten sich dies schon oft gewünscht: Continue reading “Studie testet Schockfotos auf Fleischgerichten – mit erstaunlichen Ergebnissen!”