Frohe Weihnachten in Schleswig-Holsteiner Tierheimen

Am 5. Dezember 2015 besuchte der LV Schleswig-Holstein (vertreten durch Sabine Firstrose und Sabine Richter) die Veranstaltung “Weihnachten für Tiere” im TH Mölln, auch der Bundesgeschäftsführer der MUT-Partei, Jan Zobel mit Ehefrau Nicole, waren anwesend.

Es wurden Pelz-Flyer und MUT-Magazine verteilt, außerdem wurden viele interessante Gespräche geführt Der Tierschutzverein Mölln Lbg und Umgebung e.V mit seinen ehrenamtlichen Helfern rund um Gaston Prüsmann (ebenfalls Mitglied der MUT-Partei) haben hierfür ein schönes Ambiente zum Verweilen geschaffen.Für das leibliche Wohl war auch gesorgt, es gab Erbsensuppe, veganes Chili con Carne und ein reichhaltiges Kuchenbuffet nebst Punsch und Kaffee.

Die zweite Station des LV Schleswig-Holstein war das TH Bad Oldesloe, das am gleichem Tag eine Weihnachtsveranstaltung für Tiere ausrichtete. Auch hier wurden Pelz-Flyer und MUT-Magazine verteilt und ausgelegt. Natürlich wurden bei dieser VA auch interessante Gespräche geführt, die neben dem Haustierschutz auch die politischen Tierrechte allgemein betrafen.

Katzenplage oder Katzenelend?

Die einen sehen die verwilderten Katzen als Plage an. Tierschützer hingegen sprechen von „Katzenelend“. Wer mit ansehen muss, wie diese schönen und stolzen Tiere da draußen rumstromern und sich tlw. von Müll ernähren müssen, kann es nicht als Plage, sondern nur als Elend ansehen.

Derzeit gibt es in Schleswig-Holstein ca. 75.000 freilaufende, verwilderte Katzen. Bundesweit geht man von über 2 Millionen aus. Schätzungen zufolge werden es in 10 Jahren über 240 Millionen sein, wenn nichts unternommen wird. Woher kommen nun diese Katzen? Sie wurden mal ausgesetzt oder beim Umzug einfach zurück und sich selbst überlassen. Es gibt einige Gründe. Doch die Schuld dafür trägt einzig und allein der Mensch.

Angeschafft als Welpe. Spielzeug für die Kinder oder ähnliches. Doch Katzen werden natürlich, wie jedes andere Lebewesen, größer, älter und auch krank. Für viele Menschen ein Grund, Katzen oder andere Tiere, loswerden zu wollen. Mit Glück landen diese Tiere dann im Tierheim. Doch bei Katzen ist es häufig der Fall, dass sie einfach „entsorgt“ werden. Und in der freien Natur vermehren sie sich dann unkontrolliert.

Es gibt nur eine Möglichkeit, wie man dieses Elend evtl. noch unter Kontrolle bringen kann und das ist die Kastration aller freilebenden Katzen und Kater. Wer wirklich Katzen liebt und Verantwortungsbewusst ist, der lässt seine Hauskatze, wenn sie denn „Freigänger“ ist, ebenfalls kastrieren UND chippen. Ein positiver Nebeneffekt ist im Übrigen bei Katern meist auch noch, dass diese nicht mehr markieren und häuslicher werden. Kastrieren, damit sie sich noch weiter vermehren und das Elend noch größer wird und chippen, damit die Katze, wenn sie denn mal weggelaufen ist und evtl. im Tierheim landet, sofort über den Chipp seinem Besitzer zugeordnet werden kann. Dies erspart den Tieren einen längeren Aufenthalt im Tierheim und deren Besitzer viel Geld. Leider lassen die meisten Menschen ihre Katzen nicht kastrieren und deshalb ist es unbedingt erforderlich eine Katzenschutzverordnung mit einer „Pflichtkastration“ einzuführen.

In vielen Gemeinden/ Kommunen ist dies in den letzten Jahren bereits geschehen. Doch die meisten meinen leider immer noch, dass das nicht nötig ist. Die Argumente „wer soll das kontrollieren, wer soll das bezahlen“ hört man leider häufig. Doch es kann weder kontrolliert werden, noch sollen die Kommunen es bezahlen. Es soll einfach die Verordnung, die ja bereits vom Bund an die Länder gegeben und von diesen z. Tl. an die Kommunen weitergeleitet wurde, umgesetzt werden. Warum die Kommunen diese nicht umgehend umsetzen liegt zum Teil einfach daran, dass viele sich z. B. gar nicht bewusst sind, was da in einigen Jahren auf sie zukommen wird bzw. an Interessenkonflikten mit einigen Verbänden. Dies muss man einfach mal ganz nüchtern sehen.

In Schleswig-Holstein gibt es seit Herbst 2014 ein Landesweites Projekt, wo die Kosten für Kastrationen von verwilderte Katzen und Katzen von wirtschaftlich schwächer gestellten Menschen über einen Fonds bezahlt werden. Sicher eine Möglichkeit und auch ein Schritt in die richtige Richtung. Doch werden hier die anderen Katzenbesitzer leider nicht mit integriert.

Zusätzlich zu einer Pflichtkastration wäre es sinnvoll, wenn man gleichzeitig die Gebührenverordnung für die Tierärzte ändern würde. Es kann nicht angehen, dass angesichts der zu erwartenden Probleme, die unweigerlich auf uns zukommen, die Gebühren für Kastrationen für eine Katze ca. EUR 120 und für einen Kater ca. EUR 60 plus evtl. Nachsorgekosten betragen. Dies können sich viele Menschen einfach nicht leisten.

Hier ist die Politik gefordert. Sonst heißt es am Ende „Jäger übernehmt und sorgt für Abhilfe“. Das kann ja wohl nicht im Sinne aller Tierfreunde sein. Auch nicht von denen, die da immer noch meinen „mein Kater ist geimpft, gechippt und das langt“. Klar, dieser Kater bringt ja auch keine kleinen Katzenbabys mit nach Hause und es ist ihm auch völlig egal, ob er irgendwo eine verwilderte oder eine Hauskatze „zu fassen bekommt“!

Katzenschutzverordnung mit Pflichtkastration jetzt!

Tierschutztag am 12.11.2015 in der Grundschule Schlieben, Landkreis Elbe-Elster

Der Landesverband Brandenburg informiert:

Am 03.10.2015 besuchten die Vorsitzende des LV Brandenburg, Silvia Dreyer, und Karin Rother das Tierheim in Herzberg und den Tierschutzverein „Tierhilfe Südbrandenburg e.V.“ Der Verein wurde am 21.11.2014 gegründet und zählt bereits 98 Mitglieder.

Die Ziele des Vereins sind die Errichtung eines Tierzentrums, einer Tiertafel, Förderung der Jugendtierschutzarbeit durch Projektwochen an Schulen und vor allem Aufklärung der Gesellschaft durch effektive Öffentlichkeitsarbeit.

Bis Ende November 2015 konnten 114 Katzen und 3 Hunde vermittelt werden. Das Einfangen freigeborener scheuer Katzen mit allen ihren Krankheiten, ihre Pflege und die Gewöhnung an den Menschen erfordern sehr viel Mühe und Geduld. Dafür wird man aber durch dankbare Tieraugen und lautes Schnurren belohnt.

Die 1. Vorsitzende, Susanne Seidler, ist seit 3.11.2015 Mitglied unserer Partei. Sie leistet aktive Tierschutzarbeit als Katzenpflegestelle sowie durch die Verbreitung des Tierschutzgedankens in der Öffentlichkeit. So informierte sie am Tierschutztag in der Grundschule Schlieben die Schüler der 5.+6. Klassen über die Tierschutzarbeit ihres Vereins.

Hier der Bericht der Lehrerin Sabine Tischer………..

Eine tierische Unterrichtsstunde mit Peggy und Ellen

Von den Kids bereits sehnsüchtig erwartet, erschien die erste Vorsitzende Susanne Seidler, die Katzenbeauftragte Bärbel Porsche und Tierschützer Markus Seidler. Die VIP Gäste dieser Stunde waren selbstverständlich Jack Russel Hündin Peggy und Katzenkind Ellen.

Mucksmäuschenstill war es im Klassenraum, als die tierischen Gäste vorgestellt wurden. Glückskatze Ellen spielte sich sofort in die Herzen der Kinder. Kaum aus dem Katzenkorb, wurde sie von allen Kids ausgiebig gestreichelt und umsorgt. Während Ellen auf den Schulbänken alle Aufmerksamkeiten erhielt, wurde Jack Russel Hündin Peggy unter den Tischen mit notwendigen Streicheleinheiten versorgt. Doch dies war keine Unterrichtsschmusestunde. Zentrales Thema war der Tierschutz und die Tierhilfe ganz speziell. Bereits nach wenigen Minuten entwickelte sich ein interessantes Unterrichtsgespräch zwischen den menschlichen Gästen und unseren Grundschulkindern. Eine Vielzahl von Fragen hatten die Kids für die Experten gesammelt.

Wie viele Katzen werden jährlich aufgenommen.
Welches Futter ist gesund?
Was sollte ich tun, wenn ich eine ausgesetzte Katze finde?
Welche Krankheiten kommen bei Katzen vor?

So erfuhren die Grundschulkinder, dass sich der Verein insbesondere um Katzen und Hunde kümmert. Gerade kleine Katzen müssen zu dieser Jahreszeit großes Leid erfahren. Frau Porsche berichtete, dass zurzeit 20 Katzenkinder umsorgt werden. Schon 105 Katzen konnten bereits in liebvolle Hände vermittelt werden. Ihr direkter Wunsch an die Kinder lautete: „Seid lieb zu allen Tieren!“

Katzenkind Ellen ist im doppelten Sinne eine Glückskatze, denn sie durfte nach ihrem großen Auftritt im Schliebener Schulunterricht in ihr neues Zuhause umziehen. Die Kinder wünschen Ellen, stellvertretend für alle zu vermittelnden Tiere des Vereines, ein schönes Heim und nette Tiereltern mit viel Liebe zum neuen Familienmitglied.

Empfang zum 88.Geburtstag des Königs von Thailand – Die Partei MUT stand auf der Gästeliste

Der König von Thailand begeht am 08. Dezember 2015 seinen 88. Geburtstag. Dieses war der Anlaß der Thailändischen Botschaft in Berlin, am 01. Dezember 2015 im Palaissaal des Hotel Adlon die Geburtstagsfeier auszurichten und ca. 120 Gäste einzuladen. Die Botschafterin des Königreiches Thailand hielt eine sehr emotionale Rede über die sehr lange Freundschaft zwischen den beiden Völkern. Auf der Gästeliste standen Personen aus Politik, Kultur, der Wirtschaft sowie weitere Diplomatische Vertretungen in Berlin.

Ebenfalls auf der Gästeliste stand der stellv. Generalsekretär unserer Partei, Martin Buschmann: „Ich war sehr erstaunt und auch erfreut, als die Einladung vor einem Monat erhalten habe!“ Seine Frau (gebürtige Thai und ebenfalls Mitglied der Partei) hat ihn begleitet. „Das hat mit meiner Frau allerdings nichts zu tun. Ich wurde als Repräsentant der Partei eingeladen und durfte lediglich eine Begleitung mitnehmen. Dass ich auf der Gästeliste gestanden habe, ist ein Zeichen, dass wir international wahrgenommen werden und gefragt sind, auch wenn wir nicht im Bundestag sitzen!“, so Martin Buschmann.

Bergbau-Katastrophe am Rio Doce in Brasilien

Pressemitteilung / 07.12.2015

Anfang November brachen in Südostbrasilien die Staudämme zweier Becken voller Abraum und Abwässer der Eisenerzmine Samarco, welche zu gleichen Teilen den weltgrößten Bergwerkskonzernen Vale (Brasilien) und BHP Billiton (Australien/Großbritannien) gehört.

Dieser Dammbruch führte dazu, dass zehn Menschen starben, mehr als 500 ihre Wohnung verloren sowie dass der Rio Doce (»Süßer Fluß«) auf 666 Flusskilometern ökologisch zerstört wurde. Damit war dies die bislang größte Bergbaukatastrophe in der Geschichte Brasiliens.

Der Rio Doce war bis Anfang November der größte Strom Südostbrasiliens, der aus ökologischer Sicht noch recht intakt war. Hunderttausende Menschen lebten direkt von und mit ihm. Nach der Katastrophe haben ca. eine Million Menschen der Region keinen Zugang mehr zu Trinkwasser.

Laut dem Biologen André Ruschi von der Meeresbiologischen Station Estação Biologia Marinha Ruschi in Espírito Santo tötete die Schlammflut nahezu alle Tiere im und am Wasser. Die endemischen Tierarten des Flusses müssten laut Ruschi von jetzt an “als ausgestorben” betrachtet werden. Des Weiteren fürchtet der Biologe auch fatale Folgen für die artenreichen Ökosysteme im Mündungsgebiet des Rio Doce, welches nun mit dem schwermetallhaltigen Minenschlamm verseucht würde und in dem Wale, Rochen und Meeresschildkröten ihre Jungtiere aufziehen. Im bedrohten Küstengebiet gibt es drei Meeresschutzgebiete.

Besonders ärgerlich stimmt zudem, dass in Brasilien derlei Katastrophen seit vielen Jahren immer und immer wieder stattfinden. Das größte Land Südamerikas hat im Sinne eines sehr hohen Wirtschaftswachstums in den letzten 15 Jahren seine natürlichen Ressourcen rücksichtslos ausgebeutet. Dementsprechend wurden auch die Maßnahmen zur Sicherung solcher Bergbaudämme zunehmend vernachlässigt.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz verurteilt derartiges Verhalten zutiefst. Der Schutz der Menschen, der Tiere und der Umwelt muss immer Vorrang vor Wirtschaftswachstum und den Interessen von Unternehmen haben. Es kann nicht sein, dass wegen reiner Profitgier Katastrophen wie die vom 5. November 2015 am Rio Doce passieren. Die Unternehmen sowie die gesamte Menschheit müssen hier dringend einen Kurswechsel einleiten.

Wir fordern die Justiz Brasiliens mit Nachdruck dazu auf, dafür zu sorgen, dass alle Verantwortlichen für diese Tragödie dafür vor Gericht gestellt und hart bestraft werden. Zudem muss die brasilianische Regierung dringend alle notwendigen Entscheidungen treffen, die sicherstellen, dass so etwas nicht noch einmal vorkommen kann.

Alle deutschen Unternehmen, die direkte oder indirekte Kunden der Bergwerkskonzerne Vale oder BHP Billiton sind, rufen wir dazu auf, dass sie den Druck auf diese Zulieferer so erhöhen, dass diese künftig ihre Sicherheitsstandard nicht mehr vernachlässigen.

Klimakonferenz in Paris

Was kann ich selbst fürs Klima tun?

Hochrangige Politiker aus 195 Mitgliedsstaaten verhandeln in Paris vom 30.11. bis 11.12.2015 über das Klima, das immer mehr aus den Fugen gerät. Auf der UN-Klimakonferenz wird diskutiert, gestritten und um Ergebnisse gerungen. Was dabei in Paris für den Schutz des Klimas herauskommt, werden wir bald erfahren. Alle Hoffnungen liegen auf Paris; dennoch sollten wir uns nichts vormachen, die Ergebnisse dürften ernüchternd sein.

Die Frage, die wir uns selbst stellen müssen: Sollen wir erst abwarten, bis die Politiker das Klima retten? Die klare Antwort: Nein! Denn jeder einzelne von uns kann im alltäglichen Leben dazu beitragen, dass Klima zu schützen. Jede/r von uns entscheidet tagtäglich beim Einkaufen, Heizen, Waschen, Kochen, Mobilsein usw., wie sein Energieverbrauch der Klimabilanz zu Buche schlägt.

Die „Freie Presse” hat gestern in ihrer Ratgeberseite für die Verbraucher Spartipps zu saisonalen Produkten, Fleisch, Warmwasser, Heizung, Kochen, Waschen, Flugreisen und Verkehr herausgegeben, die wir alle beherzigen sollten, wenn uns das Überleben und Fortbestehen der Menschen, Tiere und Pflanzen auf der Erde wichtig ist. Denn: Das Klima geht uns alle an!

Ein Tipp, was auch schon die Freie Presse sanft angeschnitten hat, aber nicht so deutlich zur Sprache bringt, wie wir es tun: Kein Fleisch essen hilft dem Klima: “Wer auf Fleisch und Wurst verzichtet, erspart dem Klima rund 400 Kilogramm Treibhausgase pro Jahr. Bei einer rein pflanzlichen, also veganen Ernährungsweise, sieht die “Klimabilanz” noch bessser aus!

Petitionsübergabe gegen Tierversuche in Brüssel

Unsere Mission „Petitionsübergabe gegen Tierversuche zum Schutz von Mensch und Tier vor giftigen Substanzen und Pestiziden“, am 03.12.2015 in Brüssel, war erfolgreich!

Dr. Peter Jahr hat sich über eine halbe Stunde Zeit genommen, um sich von uns (Dr. André Menache, unser wissenschaftlicher Fachmann und Berater für Alternativforschung und Freund, der extra aus Paris anreiste, Gisela Urban -Tierfreunde ohne Grenzen e.V. und Mitglied der Tierschutzpartei, Gabriele Menzel – Tierfreunde ohne Grenzen e.V., Bettina Jung – Bundesvorsitzende der Tierschutzpartei und Mitglied des BAK Tierversuche und Jan Zobel – Geschäftsführer Tierschutzpartei) über den Inhalt und die Zusammenhänge unserer Petition mit Euren bisher 4 650 weltweiten Unterschriften informieren zu lassen.

Er und seine engagierte und hilfsbereite Mitarbeiterin Frau Bürgelt versprachen, unsere Unterlagen noch heute dem Petitionsausschuss, der im Anschluss tagte, zu übergeben. Beide zeigten sich hoch interessiert an unseren Anliegen und lobten unsere vielschichtige Argumentation.

Bis der Ausschuss sich mit der Angelegenheit beschäftigt, kann es dauern. Ob der aktuellen Brisanz (Glyphosat, etc) haben wir vielleicht das Glück, etwas vorgezogen zu werden.

Dr. Peter Jahr nahm sich noch die Zeit für ein Foto vor der Vierbeinigen Skulptur, die für uns die von uns zu beschützenden Tiere verkörperte.

Wir verlassen Brüssel hoffnungsvoll und haben Dr. André Menache in den anschließenden guten zwei Stunden privater Zeit und intensiven Gesprächen versprochen, in unserem gemeinsamen Kampf für die Tiere und den Schutz jeden Lebens, niemals nachzulassen!

Bettina Jung / Bundesvorsitzende

Weihnachtsmenü „Foie Gras“

Partei Mensch Umwelt Tierschutz appelliert an Ihr Herz

Unser Appell an ein Wellness-Hotel, dass zu Weihnachten für die Gäste des Hauses „Foie Gras“ als besonderes Spezialmenü auf den Tisch bringen möchte. Wir haben an das Management geschrieben…

Sehr geehrtes Management!

Uns wurde zugetragen, dass in Ihrem Hause, das durch Naturverbundenheit und ein ganz besonderes Wohlfühl- Flair besticht, wie ich auf Ihrer Homepage wahrnehmen konnte, das Tierqualprodukt Gänsestopfleber angeboten werden soll. Dieses in Form einer “Foie Gras-Terrine” als Weihnachts- Special.

Wir gehen davon aus, dass Sie nicht wissen, welch unerträgliches lebenslanges Leid die Gänse, die eine derartige Mästung häufig gar nicht erst überleben, durchstehen müssen. Mit einem Stahlrohr werden die Tiere einzeln und unter furchtbaren Schmerzen mehrmals täglich mit einem Mastbrei zwangsgefüttert, der derart ungesund ist, dass die Gänse eine krankhaft vergrößerte Fettleber entwickeln- das Konsumprodukt Gänsestopfleber- oder eben “feiner” ausgedrückt: “Foie Gras”.

Mit schockierenden Videos aus Mastbetrieben, die Sie bei Interesse jedoch im Netz finden, möchte ich Sie nicht belasten.

Die Herstellung einer der vermutlich grausamsten aller Delikatessen ist Gott sei Dank nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, Finnland, Dänemark, England, Holland, Italien und Tschechien inzwischen verboten- und das aus wirklich gutem Grund!

Wir appellieren eindrücklich an Ihr Haus (und Ihre Herzen!): Nehmen Sie diese “Delikatesse” von Ihrer Karte und machen Sie sich nicht mitschuldig am Leid der Tiere.

Wahren Sie den besonderen Charakter Ihres Wellness-Hotels und entscheiden Sie sich für ein friedvolles Weihnachtsmenü zum Verwöhnen Ihrer Gäste.

Ein Vorschlag, der ganz besonders zu dem Konzept Ihres Managements passen würde- ein veganes Menü!
Seien Sie sich der Begeisterung Ihrer Gäste sicher!

Mit herzlichen und hoffnungsvollen Grüßen

Bettina Jung / Bundesvorsitzende

 

Hier lesen und ansehen: Foie gras: Delikatesse der Verzweiflung

EU-Parlament plant Prozenthürde trotz Verfassungswidrigkeit

PRESSEMITTEILUNG / 02.12.2015

Der Grundsatz der Wahlgerechtigkeit verlangt, dass die Stimme jedes Wahlberechtigten den gleichen Zählwert und die gleiche rechtliche Erfolgschance haben muss. Erfolgswertgleichheit sagt: Jede Stimme muss den gleichen Einfluss auf die Zusammensetzung des Parlaments haben. Der Sitzanteil einer Partei muss daher grundsätzlich deren Stimmanteil entsprechen. Continue reading “EU-Parlament plant Prozenthürde trotz Verfassungswidrigkeit”