Tierschutzpartei bei der Landtagswahl 2016 in Sachsen-Anhalt zugelassen

Wir haben es geschafft!

Am vergangenen Freitag wurde die Tierschutzpartei (voller Name: PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ) zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 13.03.2016 zugelassen.

Dank der Unterstützung zahlreicher fleißiger Helfer konnten wir weit über 1.000 Unterschriften beim Landeswahlamt (siehe: Pressemeldung) einreichen. Ein besonderes Dankeschön gilt Reinhold und seinem Team. Durch Ihr beispielloses Engagement, Bereitschaft und Arbeit haben wir einen Großteil der Zulassungsvoraussetzungen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt geschafft. Ein weiterer Dank geht an Christiane vom Katzenschutzverein in Halle und an Mario vom Tierheim Quedlinburg. Sie haben tatkräftig mitgeholfen Unterstützungsunterschriften zu sammeln, genauso wie Anette, Conni und unser Mitglied Kathy aus Halle.

Ein ganz lieber Dank geht an unsere Helfer für Text, Format und Bild- Matthias, Thomas und Jan für die jederzeit verlässliche Zuarbeit. Auch in last-minute-Situationen und zu später Stunde konnten wir uns auf Ihre Unterstützung verlassen.

Auf dem Wahlzettel findet man die Tierschutzpartei ganz einfach: ganz unten (Platz 15).

Bei der letzten Teilnahme der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ an der Landtagswahl konnte sie 1,6 % erzielen und war damit die achtstärkste Kraft. Dieses Ergebnis will der sachsen-anhaltinische Landesverband der ersten Tierschutzpartei weltweit bei der kommenden Wahl nun weiter verbessern.

Nancy Streit, Andreas Döring, Lothar Tietge
Die Vorsitzenden des Landesverbandes Sachsen-Anhalt

Praktische Tierschutzarbeit unserer Landesvorstände

Bericht von einer Rettungsfahrt nach Rumänien

Andrea Wolff ist nicht nur Mitglied im Landesvorstand Mecklenburg-Vorpommern, sondern auch Vorsitzende des Fördervereins Notfell-Hilfe Nord e.V., Graal Müritz.

Neben der täglichen Tierschutzarbeit wurden, in Kooperation mit dem Tierheim in Herzsprung, 3 Rettungsfahrten nach Rumänien organisiert. Die Fahrten führten u.a. durch viele kleine Dörfer, Wälder, durch Oradea, Huedin, Suceava, Botosani bis nach Bukarest und Transsilvanien.

Wir haben Hunderte Straßenhunde gesehen, selbst in den Bergen, als wir rasteten, kamen aus dem Gebüsch Hundemütter mit ihren Babys, verletze Hunde, alte Hunde, die hofften etwas Futter zu ergattern. Auf Grund dessen entschlossen wir uns vor Ort Hundetrockenfutter zu kaufen, um einige der hungrigen Bäuchlein zu füllen und sei es nur für einen Tag.

Die Armut der Menschen dort machte uns zu schaffen. Deshalb nahmen wir uns die Zeit auch an die Kinder in Rumänien zu denken. 2 Tage lang verschenkten wir Spielzeug und Süßigkeiten und das freudige Lächeln der Kinder gab uns neue Zuversicht.

Über 20 Jahre Tierschutz, aber so etwas wie in Rumänien hatten wir bis dahin nicht erlebt. Die Massen an toten Hunden und der Hass auf diese Tiere in diesem Land lässt uns Nachts nicht mehr schlafen.

6 Hundchen haben wir bei der ersten Fahrt von einer privaten Pflegestelle mitnehmen können. Eines der Hunde brachte kurz nach unserer Rückkehr nach Deutschland im Tierheim Herzsprung Junge zur Welt.

An dem Tag, an dem damals in Rumänien das Todesurteil für unzählige Hunde ausgesprochen wurde, erblickten 3 kleine Hundebabys in Sicherheit das Licht der Welt.

Andrea Wolff, Graal Müritz

Geschäftiges Treiben im LV NRW

Am Sonntag, den 31. Januar 2016, traf sich das erweiterte Präsidium des LV NRW in der Krefelder Landesgeschäftsstelle.
U. a. wurde eine AG Wahlprogramm für die kommende Landtagswahl im Frühjahr 2017 gegründet.

 

 

 

Zirkus Probst in Krefeld: Kein Spaß für Tiere – Landesverband NRW aktiv für die Rechte der Tiere

Im Anschluss an die heutige Landesvorstandssitzung in Krefeld haben Mitglieder der Landesverbands-Spitze mit vielen anderen AktivistInnen vor dem Zirkus Probst demonstriert, um lautstark unsere Meinung zur (Wild-)Tierhaltung kundzutun.
Zwei Familien entschieden sich, aufgrund unserer Aufklärung über die Haltung und Lebensbedingungen der Tiere, spontan gegen den geplanten Zirkusbesuch.

 

Fuchsfreunde in England starten Petition

Fuchsfreunde aus England bitten um Unterstützung und Verbreitung nachfolgender Petition

„Immer noch wird trotz des offiziellen Verbots von August bis November jeden Jahres in England die perfide Art des „Cub-Hunting“ oder „Cubbing“ durchgeführt. Dabei trainieren die sogenannten „Terrier-Men“ junge Hunde an Fuchskindern (cubs). In abgetrennten Waldstücken werden zuvor die Fuchs- und Dachsbauten als mögliche Zufluchtsorte für die Füchse zugestopft. Dann hetzt man die Hunde auf die Jungfüchse, die sie bei lebendigem Leib zerreißen. Sollte ein Fuchsjunges doch noch ein Zufluchtsloch finden, wird es ausgegraben und wieder zur Bejagung durch die Hundemeute frei gelassen. Jedes Fuchsjunge, das die Flucht aus dem von Jägern und Jägerinnen umstellten Waldgebiet versucht, wird wieder zurück gescheucht, damit es von den Hunden zu Tode gebissen wird.“

 

 

Wer jagt auf meinem Land und darf der das?

TV-Tipp

So., 31.01.,18:30 –19:00 Uhr: ZDF Terra Xpress: Wer jagt auf meinem Land und darf der das?

Manche Grundstückseigentümer wollen nicht länger hinnehmen, dass gegen ihren Willen auf ihrem Land gejagt wird, und sie wehren sich.

„Kaum jemand weiß, dass auch ohne sein Einverständnis auf seinem Land gejagt werden darf, wenn das unter 75 Hektar groß ist. Einige Eigentümer wollen das nicht länger hinnehmen. Sie berufen sich auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, der entschieden hat, dass die Zwangsmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft von einem Grundeigentümer aus ethischen Gründen abgelehnt werden kann. „Terra Xpress“ zeigt, wie Grundeigentümer die Jagd auf ihrem Grundstück verhindern wollen.“ (Senderinfo)

 

Affen sind keine Astronauten

Petition

Bitte unterschreiben Sie die Petition von Peta und fordern Sie Russland auf, keine Tiere zum Mars zu schicken!

Traurige Bekanntheit erlangte die Hündin Laika in der russischen Weltraumforschung, die 1957 ins Weltall geschickt wurde und nur wenige Stunden nach dem Start an Überhitzung und den Folgen ihrer Panik verstarb. 2017 sollen 4 Makaken ins All geschickt werden.

Ein Rückblick: Die ersten zwei Affen im Weltall.

Wir gedenken der vielen Tiere, die der Weltraumforschung zum Opfer fielen! Mal Hand aufs Herz: Würden Sie mit einem dieser Tiere tauschen wollen? Nein? Dann bitte protestieren Sie mit uns gegen Russlands geplantes Vorhaben im Jahr 2017.

Neuigkeit zur Petition: Gänsereiten

Innenministerium wehrt Eingabe zum Schutz unserer Kinder ab

25. Jan. 2016 — Liebe Unterstützer,

das Innenministerium NRW hat die Eingabe der Tierschutzpartei abgelehnt.

Die Behörden sehen keinen Verstoß der Vereine gegen geltendes Recht, halten die Tötung einer Gans zum Verzehr nach einem brutal-blutigen Spektakel für einen vernünftigen Grund und sieht keine Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, das Jugendschutzgesetz, kein verfassungsfeindliches Verhalten und keine übermäßige Gewaltdarstellung!

100.000 Bürger, die einen solchen Brauch als zutiefst verabscheuungswürdig empfinden, werden ignoriert.

Natürlich geben wir nicht auf!

Zum kommmenden Rosenmontag werden wir wieder vor den Toren der Gänsereiter demonstrieren, während Eltern ihre Kinder zwischen volltrunkenen Karnevalisten dazu motivieren das Abreissen des Kopfes eines toten Tieres zu bejubeln.

Die Tierschutzpartei prüft zur Zeit das weitere juristische Vorgehen.

Bis dahin wenden wir uns zusätzlich an den Bundesinnenminister.

Bitte unterstützen Sie uns weiter und schreiben Sie eine Beschwerde zum Gänsereiten an

thomas.demaiziere (at) bundestag.de

Wir hören erst auf, wenn wir gewonnen haben!

Vielen Dank!

Sandra Lück / Bundesvorstandsmitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

 

Wildschwein-Problem-Lösungsansatz Jagd

PRESSEMITTEILUNG LV Ba-Wü / 25.01.2016

Unsinn Jagd
Unsinn Jagd

Im Stuttgarter Randgebiet kommt es in letzter Zeit laut einem Artikel der Stuttgarter Zeitung vermehrt zu Verwüstungen durch Wildschweine. Deshalb hatte die Stadtverwaltung zu einer „Informations“-Veranstaltung nach Botnang geladen. Dabei wurde jedoch viel Fehlinformation betrieben, indem beispielsweise betont wurde, man müsse versuchen das Problem mit Drückjagden in den Griff zu bekommen.

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16.01.2016: Großdemo in Berlin

„Wir haben es satt“

Am 16. Januar 2016 nahmen viele Parteimitglieder im Rahmen zur „Internationen Grünen Woche“ an der Großdemonstration „Wir haben es satt“ in Berlin teil.

Wie in den letzten Jahren auch war die Veranstaltung laut und bunt und sie wurde von den Medien wieder wahrgenommen; berichtet wurde u.a. darüber in der Tagesschau im Abendprogramm.

Tausende Tier-, Natur- und Verbraucherschützer/innen aus dem gesamten Bundesgebiet kamen nach Berlin und forderten die Agrarwende jetzt! Vom Biobauern bis hin zum Veganer waren Menschen mit den unterschiedlichsten Auffassungen über das Nutzen von Tieren vertreten. Die einen befürworten das Nutzen von „artgerecht“ gehaltenen Tieren, sprich, weil Tiere zum Essen da sind, und die anderen setzen sich für die Unversehrtheit von Tieren ein, sprich, weil Tiere nicht zum Essen da sind. Jedoch in einem Punkt waren sich aber alle einig: Die Massentierhaltung muss ohne wenn und aber abgeschafft werden!

Wir danken allen Mitgliedern aus unserer Partei, die in Berlin anwesend waren und für unser gemeinsames Ziel antraten:

„Massentierhaltung abschaffen und bio-vegane Landwirtschaft fördern“!

 

Unser Mitglied Simone (3. von rechts mit roter Pudelmütze) aus Niedersachsen, freute sich, dass sie im Bus vom BUND ganz kostengünstig nach Berlin mitfahren konnte. Eine schöne Geste der Zusammenarbeit, denn nur gemeinsam sind wir stark!

16.01.2016SimoneBUNDbus