Am 15. Dezember 2016 fand im Tübinger Kino Arsenal eine weitere Sondervorführung des von der Tierschutzpartei unterstützten Dokumentarfilms „Im Namen der Tiere“ statt, die von Act for Animals organisiert worden war. Zu dieser waren circa 40 Besucher_innen erschienen, die im Anschluss an den Film zahlreiche Fragen an unseren Landes- und Bundesvorsitzenden Matthias Ebner sowie Dr. Edmund Haferbeck, wissenschaftlicher Berater von PETA, aber natürlich auch Julia Schnurr von Act for Animals loswerden konnten.
Autor: Robert Gabel
Demo gegen Tierversuche in Tübingen am 17.12.2016
„Laut sein gegen Tierquälerei“
Am Samstag, 17.12.2016, veranstaltete die Tierrechtsorganisation Animal Paws eine Demonstration gegen die Tierversuche am MPI Tübingen.
Insgesamt beteiligten sich 50 Menschen an der Protestaktion. Neben der Albert-Schweitzer-Stiftung und der Organisation Aktivismus für Tierrechte unterstützte auch die Tierschutzpartei die Aktion. Die Landesgeneralsekretärin Patricia Kopietz sowie der Bundes- und Landesvorsitzende Matthias Ebner in Vertretung für die Landesgeschäftsführerin, stellvertretende Bundesschriftführerin und Leiterin des Bundesarbeitskreises gegen Tierversuche Dr. Jessica Frank beteiligten sich mit Redebeiträgen am Demozug.
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Vogelgrippe & Co.: Epidemie-Risiken steigen zunehmend
Erkenntnisse zur Massentierhaltungsindustrie als Verursacher werden aber nicht veröffentlicht

Fast schon regelmäßig wird die sogenannte Aufstallpflicht für Geflügelhalter wegen der Gefahr der Ausbreitung der Vogelgrippe verhängt. Verhindert werden soll damit, dass die Grippeviren von Wildvögeln auf Nutztiere übertragen werden, obwohl gar nicht geklärt ist, ob die Infektion sich nicht über den umgekehrten Weg ausbreitet: nämlich aus den Großställen heraus auf die Wildvögel!
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Messestand war ein voller Erfolg
Zahlreiche Tierfreunde besuchten uns vom 4. bis 6. November 2016 in Halle. Unser erster Messestand war ein voller Erfolg und das gesamte Tierschutz-Team sowie all unsere fleißigen Helfer haben sich über die vielen Besucher sehr gefreut.
Ein Besuchermagnet war die Aktionsfläche für Hunde, wo viele verschiedene Rassen vorgestellt wurden. Hier konnten wir gleich auf die vielen Straßentiere aufmerksam machen, die im In- und Ausland auf unseren Straßen leben müssen und ein warmes Zuhause suchen. Hier lag eine Liste aktueller Adoptionstiere aus unserer Region und Pitesti aus. Mit den Postkarten „ Straßentieren eine Stimme geben“ und mit der Aktion „Beendet die rassespezifische Hundegesetzgebung“ konnten wir viele interessante Gespräche führen. Auch lagen Unterschriftenlisten zum Thema Tierversuche und Massentierhaltung abschaffen aus, sowie ein Vordruck eines Einwendungsschreibens gegen die geplante Schweinezucht in Wanzleben welche bis zum 07.11.2016 ans Landesverwaltungsamt gesendet werden musste.
Einige Besucher kamen, um einfach nur einen netten Nachmittag zu verbringen und einige waren konkret auf der Suche nach einem tierischen Mitbewohner. Die Gespräche mit den Interessenten haben gezeigt, dass viele Besucher die schlimmen tierschutzwidrigen Zustände in unserem Land gar nicht bewusst war nehmen. Hier konnten wir unseren Gästen nahebringen, dass wir als Partei langfristig den Tieren helfen möchten. Wir können Druck auf die Politik ausüben, um Gesetze und Verordnungen tierschutzgerecht zu ändern. Wir stehen als Konkurrent gegenüber den etablierten Parteien und als einzige Alternative, um den Tieren eine Stimme zu geben.
Wir danken allen Besuchern für diese gelungene Veranstaltung und die vielen positiven Resonanzen.
Infostand zum Weltvegantag 2016 in Jena
Am 29.10. trafen sich anlässlich des Weltvegantags, der jedes Jahr am 1.11. gefeiert wird, vier unserer Mitglieder für einen Infostand in der Innenstadt im thüringischen Jena. Matthias Ebner, Robin Margic und Matthias Gottfried reisten dafür extra aus der ca. 4 Stunden entfernten Region Stuttgart an. Mit dabei war außerdem Katja Laaser, Gebietsbeauftragte für Thüringen.
Am Stand informierten sich zahlreiche Jenenser über uns, führten Gespräche und probierten von den mitgebrachten veganen Häppchen (verschiedene Vurst-, Väse- und Brotaufstrich-Sorten, Kräuterqvark, Brownies, Muffins und Kirschkuchen). Außerdem verteilten wir zahlreiche Flyer.
Veganismus und Tierrechte sind in der Universitätsstadt durchaus schon ein Thema, es gibt mehrere vegane Cafés, Stammtische etc. Auch Tierversuche sind aufgrund der vielfältigen Industrie und Wissenschaft ein großes Problem, auf das wir die Einwohner aufmerksam gemacht haben.
In Thüringen wird aktuell versucht, wieder einen Landesverband zu etablieren. Wer dabei helfen und/oder dazu beitragen möchte, dass die Tierschutzpartei auch in Thüringen zur Bundestagswahl auf dem Wahlzettel zu finden sein wird, ist herzlich eingeladen, sich unter 037468/5267 oder sekretariat@tierschutzpartei.de an das Vorstandssekretariat zu wenden.
Tierheimfest in Quedlinburg
Vielen Dank an alle Besucher, die an unserem Stand Halt gemacht haben und uns mit ihrer Unterschrift unterstützt haben. Wieder einmal konnte man feststellen, dass sich echte Tierfreunde nicht vom schlechten Wetter abhalten lassen und trotzdem sehr zahlreich das Tierheim-Fest, am 29.10.2016, besucht haben.
Bei uns am Stand gab es die Möglichkeit, etwas rein Pflanzliches zu probieren, mit unseren Mitgliedern ins Gespräch zu kommen und unsere Flyer zu lesen. Weiterhin sammelten wir für die Bundestagswahl Unterstützungsunterschriften, was anfänglich etwas zögerlich startete machte uns bei so vielen Tierfreunden schließlich richtig Spaß.

Die Fragen unserer Standbesucher waren sehr vielseitig. Hier ging es um den Hundemord in einigen Mitgliedsstaaten, die von EU-Mitteln finanziert wurden/werden. Es wurde aber auch über die Verbreitung des Wolfes in Deutschland gesprochen und über das Thema Massentierhaltung. Ein sehr großer Teil der Besucher war gegen Massentierhaltung eingestellt, was uns – aber besonders meine beiden Freunde, die mich tatkräftig unterstützt haben – sehr gefreut hat.

Wir brauchen Unterstützungsunterschriften !
Der Landesverband Sachsen-Anhalt hat sich am 16.10.2016 getroffen, um die Teilnahme an der Bundestagswahl 2017 zu beschließen. Zum Schutz von Mensch, Umwelt und Tieren wagen wir nun den Kampf David gegen Goliath.
Um die Rechte der Tiere zur Bundestagswahl vertreten zu können brauchen wir 1.931 Unterschriften. Hier hoffen wir auch wieder auf Unterstützung aus der Bevölkerung.
Jede kleine Partei, die nicht im Landtag oder im Bundestag vertreten ist, muss Unterschriften sammeln um ihr demokratisches Recht warnehmen zu können auf dem Stimmzettel zu erscheinen.
Jeder Wahlberechtigte darf ein Formblatt für eine Partei ausfüllen. Das ist Unabhängig von der Wahl der Kandidaten und der Partei auf dem Stimmzettel zur Bundestagswahl. 2016-10-17-formblatt-tierschutzpartei
Bitte das ausgefüllte Formular an unser Wahlkampfbüro in Halle senden.
Kathy Schneider
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Dessauerstraße 40
06118 Halle
Demonstration vor dem Schweinehochhaus
Weil es keinen vernünftigen Grund gibt Tiere zu konsumieren… weil kein Leben solche Qualen verdient… weil ich auch ohne Leid und Knochen richtig fair und lecker kochen kann… weil es eines der größten Verbrechen der Menschheit ist… weil es ein Anfang wäre, damit in unserer Gesellschaft Mitgefühl wieder zählt… .Solche oder ähnliche Gründe haben Teilnehmer der Demonstration in Maasdorf auf mitgebrachte Zettel geschrieben.
Wieder waren Teilnehmer unter dem Motto: „Wir wollen das Schweinehochhaus schließen!” angereist. Dazu hatte das Tierschutzbüro aufgerufen, deren Gründer bereits mehrfach die Tierquälereien an die Öffentlichkeit gebracht hat. Auch Medien waren vor Ort und berichten heute um 19 Uhr auf MDR.
Auch wir, die Tierschutzpartei, war dort. Wir haben hier Unterschriften gesammelt und Flyer verteilt. Politisch aktiv zu werden ist auch eine Möglichkeit Massentierhaltungsanlagen zu bekämpfen. Besonders nachdem bekannt wurde, dass Bundestagsabgeordnete gleichzeitig Massentierhaltungsanlagen betreiben und im Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sitzen. Diese, meist CDU-Abgeordneten, also über Leichen gehen und selbst über ihre Interessen/Argarsubventionen bestimmen dürfen. „Wenn Tierhalter in die Politik gehen, um Gesetze für sich selbst zu zimmern, braucht sich niemand über solche Bilder zu wundern“, so Dr. Edmund Haferbeck, Leiter der Wissenschafts- und Rechtsabteilung bei PETA. „Dieser offensichtliche Interessenkonflikt geschieht auf Kosten der Tiere.“ Wir brauchen endlich Menschen, die faire Gesetze machen und nicht für ihre eigene Tasche.
Ein hoch auf alle Teilnehmer, die so viel Kraft und Zeit aufgewendet haben, um den Tieren eine Stimme zu geben. Ihr seid toll! Macht weiter so!
Tierschützer werden von Massentierhalter angeklagt
Das ist nun schon das zweite Mal, dass der holländische Betreiber des Schweinehochhauses M. Taken versucht Tierschützer durch Anzeigen zum Schweigen zu bringen. Zuerst hatte der Holländer versucht das Bildmaterial unter Verschluss zu halten, damit seine Gräueltaten weiterhin verborgen bleiben.
Nun haben auch die Medien das Bildmaterial teilweise veröffentlicht, um die Bürger zu informieren. Das alles war nur möglich durch den selbstlosen und mutigen Einsatz von Jan Peifer, dem Gründer des Deutschen Tierschutzbüros.
Nun steht der Tierschützer wegen Hausfriedensbruch vor dem Amtsgericht in Köthen. Um den mutigen und engagierten Tierschützer den Rücken zu stärken, waren wir am 21.09.2016 bei der Demonstration des Deutschen Tierschutzbüros mit dabei. Die Verhandlung danach war kurz. Der holländische Betreiber des Schweinehochhauses hat offensichtlich den Überblick über sein selbstgestricktes Firmenkonstrukt verloren und hat den Strafantrag von der falschen GmbH aus gestellt. Durch diesen Formfehler wurde das Verfahren eingestellt. Wir gratulieren dem Tierschützer und wünschen weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen.
Nur 5 Tage später wurden in Haldensleben 3 weitere Tierschützer angeklagt, weil sie Verbrechen durch Videoaufnahmen aufdecken wollten. Hausfriedensbruch, heißt die Anklage. Für uns ist es ein Skandal, dass man Zeugen die Missstände aufklären wollen bestraft.
Um die Tierschützer zu unterstützen waren wir auch in Haldensleben vor dem Amtsgericht. Ihnen wurde vorgeworfen zum Fotografieren in die Anlage des niederländischen Betreibers van Gennip eingedrungen zu sein. Zeugen berichteten von Schweinen die in zu kleinen Kastenständen (55-60cm) gefangen waren, von Schweinen ohne Zugang zu frischem Trinkwasser und von vielen Schweinen mit offenen unbehandelten Wunden. In den Gängen lagen verwesende Mäusekadaver und es roch sehr stark nach Ammoniak. Es bestanden bereits schon 2008 Hinweise auf diese tierschutzwidrigen Zustände meinte der der angeklagte Tierschützer Herr Foß, der Gründer von ARIWA. 2013 lagen diese Missstände immer noch vor. Es hatte sich nichts geändert, trotz Kenntniss des Veterinäramtes. Im Zuge des
Verfahrens wurde immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass das zuständige Veterinäramt jahrelang tierschutzwidrige Zustände gedeckt hat. In seinem ganzem Leben hatte der Tierschützer noch kein einziges Mal erlebt, das Veterinärbehörden ohne öffentlichen Druck tätig geworden sind. Sogar, wie in diesem Fall mit öffentlichem Druck kaum tätig wurden. Als Beweisantrag lag zudem ein Interview des Betriebsleiters Jan Groen gegenüber dem Deutschlandradio-Kultur vor. Jan Groen: „Ich denke, dass die Vorwürfe nicht gerecht sind und dass wir nach den Vorschriften handeln. Und wenn wir nicht nach den gesetzmäßigen Vorschriften handeln, ist das mit dem Veterinäramt vereinbart“
Das derzeitige System fördert Tierqual! Wir müssen grundlegend etwas ändern- dafür steht unsere Partei!!!
Tierschutzpartei erfolgreich an der Ostseeküste!
Der jüngste Landesverband der Tierschutzpartei (wiedergegründet 2014) trat das erste Mal zur Landtagswahl im nordöstlichen Bundesland an der Ostsee an und konnte aus dem Stand heraus 1,2 % holen. Keine andere Partei, abgesehen von der rechtspopulistischen AfD, konnte solch einen Zuwachs verzeichnen. Bei den U-18-Wahlen erreichte sie sogar 6,7 % und wäre, wenn es nach dem Willen der kommenden Generation ginge, im Schweriner Parlament vertreten.
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