Unsere Landesvorsitzende von Niedersachsen zum Thema Wolf:
Nachdem mich eine E-Mail erreichte, in der ein Wähler mich fragte: “Wie stehen Sie zum Thema Wolf, insbesondere im Hinblick auf wirtschaftliche Interessen”, habe ich ihm folgendes geantwortet:
Eigentlich sollte die Welt immer weiter zusammen wachsen. Stattdessen nimmt leider überall der Nationalismus wieder zu. So bedauern wir es auch, wenn es in Katalonien nationalistische Bestrebungen gibt. Jedoch Continue reading “Statement zur Situation in Spanien”
Da wir immer wieder gefragt werden, warum es denn neben uns noch eine weitere Partei für Tiere gibt, wollen wir hiermit kurz unsere Sicht zu dieser Frage darstellen: Continue reading “Statement zur Tierschutzallianz”
Am 19.8.2017 haben wir in Frankfurt/Main gegen das unendliche Tierleid in der Massentierhaltung demonstriert – gegen Käfighaltung, Kastenstände, betäubungslose Verstümmelung von Tieren, um sie an qualvolle, artwidrige Haltungsbedingungen anzupassen, Qualzuchten und all die anderen Abscheulichkeiten, die Menschen Tieren in Tierfabriken antun. Continue reading “Demo gegen Massentierhaltung am 19.8.17”
Am 17.07.2017, dem Tag, an dem die Frist zur Sammlung der Unterschriften zur Bundestagswahl-Teilnahme endete, begann für die Tierschutzpartei auch direkt der Wahlkampf, denn für den Abend dieses Tages hatte die VHS Calw zusammen mit dem NABU die Direktkandidierenden des Wahlkreises Calw zu einer Podiumsdiskussion eingeladen.
In Ostrach bei Sigmaringen planen 4 Agrarindustrielle gemeinsam eine Tierfabrik für 1.000 “Milch-Kühe“. Dagegen kämpft eine Bürgerinitiative vor Ort. Am Samstag, 01.07.2017, hielt diese in Sigmaringen eine Kundgebung dagegen ab, an der neben ca. 300 weiteren Bürger_innen auch mehrere Mitglieder des Landesverbandes Baden-Württemberg der Tierschutzpartei teilnahmen. Continue reading “Kundgebung gegen den 1.000-Kühe-Stall”
Animal Paws gemeinsam mit der Tierschutzpartei gegen Tierversuche in Tübingen
Am Samstag den 22. Mai 17 demonstrierten Mitglieder der Tierschutzpartei gemeinsam mit der Tierrechtsorganisation Animal Paws und weiteren Tierschutzorganisationen gegen Tierversuche in Tübingen. Ziel der Protestaktion: Die endgültige Abschaffung von Tierversuchen.
Proteste in Tübingen gehen weiter
Insgesamt 60 DemonstrantInnen beteiligten sich am Protestzug und den Kundgebungen, die u.a. durch Patricia Kopitz und Dr. Jessica Frank geführt wurden. Kopietz erzählt die tragische Leidensgeschichte eines Laboraffen, der Qual und Pein ausgesetzt ist, um mit ein paar Tropfen Wasser belohnt zu werden. Dr. Jessica Frank äußert sich zu alternativen Versuchsmethoden wie Biochips und der Humanmedizin:
Viele PassantInnen erreicht
Aufgrund des sehr sommerlichen Wetters und des gleichzeitig in der Stadt stattfindenden Büchermarkts waren sehr viele Menschen in der Tübinger Altstadt uunterwegs, die die DemonstrantInnen mit ihren Plakaten, Transparenten und Skandierungen erreichen konnten. Als Mitveranstalterin der Demonstration war die Tierschutzpartei mit einem Infostand auf dem Tübinger Holzmarkt mit Flyern, Protestkarten und Informationsmaterial vertreten, sammelte Unterstützungsunterschriften für die Zulassung zur Bundestagswahl und führte zahlreiche gute Gespräche. Der Stand wurde unter anderem durch die beiden Vorsitzenden des Landesverbandes Baden-Württemberg Matthias Ebner und Coryn Weber-Castoldi, Geschäftsführerin Dr. Jessica Frank, Generalsekretärin Patricia Kopietz und Schriftführer Matthias Gottfried betreut.
Zum Hintergrund
Rund 2,8 Millionen Tiere wurden im Jahr 2015 für die Zwecke der Forschung missbraucht. Dies geht aus den aktuellen Zahlen der Tierversuchsstatistik des Bundeslandwirtschaftsministeriums hervor. Dazu zählen besonders Mäuse, Ratten, Fische, Kaninchen sowie Katzen, Hunde und Affen. Auch tausende Meerschweinchen und Schweine leiden täglich in deutschen Laboren. Die Tierschutzpartei fordert daher ein bundesweites Verbot für Tierversuche und die Abschaffung der Tierversuche in Deutschland.
Erster Erfolg
Eine dennoch positive Veränderung gibt es seit kurzem am Tübinger Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik. Das Institut stellte alle Versuche an Primaten ein. Leider ist nicht bekannt, wohin die Primaten nach ihrer „Entlassung“ gekommen sind. Die Befürchtung ist allerdings nicht von der Hand zu weisen, dass die Tiere in einem anderen Versuchslabor in Europa gelandet sind. Trotz dessen ist die Beendigung der Affenversuche in Tübingen ein wichtiger Schritt in eine tierversuchsfreie Zukunft, für die sich die Partei Mensch Umwelt Tierschutz auch weiterhin einsetzen wird.
Wir danken den Veranstaltern Michael Tenten von der International Marine Mammal Conservation Society Germany e.V. und Jaku Kraft von Animal PAWS für die Organisation dieser wichtigen und erfolgreichen Demonstration.
Von ehemaligen Tierschutzpartei-Mitgliedern aus dem Umfeld der Düsseldorfer Ratsfraktion “Tierschutzpartei / Freie Wähler” wurde Ende Februar eine neue Partei namens “Partei Aktion für Tierschutz – TIERSCHUTZliste” gegründet. Die Tierschutzpartei verurteilt dieses Vorgehen aufs Schärfste. Statt gemeinsam an einem Strang zu ziehen und mittels gebündelter Stimmen für EINE Partei die Chance, in die Parlamente einzuziehen, möglichst wahrscheinlich zu machen, wird so das Ziel “Tierrechte in den Parlamenten” in noch weitere Ferne gerückt.