Antrag erfolgreich: Dortmund wird Teil des Portal-Netzwerks

Bei der Haushaltssitzung am vergangenen Freitag wurde unser über die gemeinsame Fraktion in Dortmund eingebrachte Haushaltsantrag mit breiter Mehrheit der Dortmunder Ratsfraktionen angenommen: Die Stadt Dortmund wird Teil des Portal-Netzwerks! Was sich sehr nach Science-Fiction anhört, ist tatsächlich ein Projekt der „Digitalen Völkerverständigung“. Ziel des gemeinnützigen Projekts Portal ist es, mit einem Netzwerk aus Videoportalen Städte und Menschen auf der ganzen Welt miteinander zu verbinden. Initiator ist die in Litauens Hauptstadt Vilnius ansässige Benediktas Gylys Foundation, die ein erstes Portal zwischen Litauen und der polnischen Stadt Lublin errichtet hat. Über die visuelle Brücke können sich Menschen über Landesgrenzen hinweg unvoreingenommen in Echtzeit sehen, so wie sie gerade sind. Laut den Projektverantwortlichen sollen so Kulturen zusammengeführt und die Menschen ermutigt werden, das Gefühl und die Bedeutung von Einheit in diesen Zeiten neu zu definieren.

 

Unser Antrag im Detail:

Die Stadt Dortmund wird Partner des Projekts „Portal“ und installiert auf dem Platz der Partnerstädte am Dortmunder U ein entsprechendes Videoportal. Dafür erforderliche Standflächen, IT-Strukturen und Stromversorgung sind dafür bereitzustellen. Der Kostenrahmen dafür wird auf einmalig etwa 50.000 Euro geschätzt. Zudem sind in den Folgejahren die nötigen Gelder für die laufenden Kosten (etwa Reinigung) einzustellen. Die Dortmunder Partnerstädte sind über die Teilnahme am Projekt zu informieren, um diese evtl. auch für eine Teilnahme begeistern zu können. Der städtische Fachbereich Marketing & Kommunikation wird zudem gebeten, die neue Attraktion zu bewerben.

 

Homepage Benediktas Gylys Foundation: https://portals.org/

YouTube Link: https://www.youtube.com/watch?v=P9ryY6PiOl4

(se)

Digital Cleanup Day auch in Dortmund

In der vergangenen Woche hat der Ausschuss für Personal, Organisation und Digitalisierung (APOD) in Dortmund unserem Antrag zugestimmt, die städtischen Verwaltungsstellen im März 2024 an dem Aktionstag Digital Clean Up Day teilzunehmen zu lassen und diesen stadtweit zu bewerben.

Neben all den Vorteilen, die eine Nutzung digitaler Endgeräte mit sich bringt, ist auch sie nicht frei von vermeidbaren Emissionen: das Internet und alle damit verbundenen Systemen produziert jedes Jahr Millionen Tonnen von CO₂. Einen Beitrag dazu leistet der Datenmüll, weniger auf lokalen PCs, sondern mehr in den Datenbanken und Servern großer Rechenzentren, für dessen Speicherung enorm viel Energie benötigt wird. Datenmüll entsteht beispielsweise durch volle E-Mail-Postfächer mit nicht benötigten Newslettern und E-Mail-Verteilern sowie doppelte oder nicht mehr erforderlichen Dateien und belastet so zusätzlich das Klima. Es gibt zudem zahlreiche Möglichkeiten, CO₂ einzusparen und einen Beitrag dafür zu leisten, dass der digitale Müll nicht überhandnimmt. Mit der Teilnahme an dem Aktionstag können städtische Verwaltungsstellen einen wichtigen Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz leisten. Sowohl Mitarbeiter:innen als auch Bürger:innen können so für dieses Thema sensibilisiert und durch diesen digitalen Aktionstag ein bewussterer Umgang hinsichtlich der Nutzung digitaler Medien und Programme geschaffen werden. Die weiteren Vorteile sind zudem sehr im Sinne der Nutzer:innen: mehr Speicherplatz, mehr Effizienz, Kosteneinsparungen und letztendlich die Gewissheit, gemeinsam CO₂ eingespart und den ökologischen Fußabdruck verringert zu haben.

Aufgrund der Relevanz für den Klimaschutz wurde der Antrag durch unsere gemeinsame Fraktion zunächst im November in den Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen eingebracht und dann mehrheitlich, bei einer Gegenstimme (Fraktion AfD) sowie einer Enthaltung (SPD-Fraktion) wohlwollend zur Beratung und Abstimmung an den Ausschuss für Personal, Organisation und Digitalisierung (APOD) überwiesen.

Weitere Infos zum Cleanup-Day findet ihr hier: https://worldcleanupday.de/digitalcleanupday/

(se)

Werden die Frauen vergessen? – Lesbische Mütter – Das Abstammungsgesetz soll nun endlich geändert werden!

Zwei miteinander verheiratete Frauen sollen in Bezug auf Kinder rechtlich künftig genauso behandelt werden wie Mann und Frau. Das heißt auch, dass das von einer der beiden Frauen geborene Kind von Anfang an die Ehefrau als zweiten Elternteil haben soll. Ohne dass die „Nicht-biologische-Mutter“ das Kind noch zusätzlich adoptieren muss, wie es jetzt noch gehandhabt wird. Continue reading “Werden die Frauen vergessen? – Lesbische Mütter – Das Abstammungsgesetz soll nun endlich geändert werden!”

Kennenlern-Treff in Lemgo am 8.März

Wir kommen nach Lemgo (Kreis Lippe)! Am Freitag, dem 8. März laden wir euch alle zu einem lockeren Kennenlernen-Treffen nach Lemgo ein. Wir treffen uns an diesem Abend in dem Café Restaurant „Me Lounge“ Anschrift: Marktplatz 1, 32657 Lemgo

Parken PKW:
Im Parkhaus „Wüste“ – Navi-Adresse: Rampendal 9, 32657 Lemgo

Anfahrt ÖPNV:
Über den Bahnhof Lemgo und dann ca. 12min Fußweg bis zum Restaurant.

Du bist noch ganz frisch dabei und möchtest gerne in Kontakt mit anderen Mitgliedern kommen? Du bist schon länger dabei und hast einige Themen, die dir auf dem Herzen liegen?
Anders als unsere Veranstaltungen und Parteitage haben die NRW-Stammtische keine feste Tagesordnung. Ziel ist es, untereinander ins Gespräch zu kommen und sich besser kennenzulernen. Es sind ausdrücklich auch Nicht-Mitglieder sowie Mitglieder befreundeter Parteien eingeladen! Ein besonderer Aufruf geht jedoch an Mitglieder aus der Region OWL.

Um die genaue Zahl der Teilnehmenden  für die passende Tischgröße melden zu können, bitten wir um eine kurze, formlose Anmeldung unter nrw@tierschutzpartei.de

Das Restaurant bietet zahlreiche vegetarische/vegane Optionen. Hunde sind erlaubt. Weitere Infos und die Speisekarte gibt es auf der Homepage: https://www.melounge-restaurant.de/

Erinnerung an die Geschwister Scholl, Probst und die Weiße Rose

Am 22. Februar 1943 wurden die Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie ein weiteres Mitglied der Weißen Rose Christoph Probst von Nationalsozialisten hingerichtet. Continue reading “Erinnerung an die Geschwister Scholl, Probst und die Weiße Rose”

Krötenwanderung – Bitte helft, Leben zu retten!

Achtung, die Krötenwanderung hat begonnen! Bei mild-feuchtem Wetter wandern Kröten und andere Amphibien in der Dämmerung zu Laichgewässern, um sich fortzupflanzen. Continue reading “Krötenwanderung – Bitte helft, Leben zu retten!”

VeggieWorld Düsseldorf am 23./24. März

Wir sind dabei: Veggieworld 2024 in Düsseldorf, Areal Böhler (Kaltstahlhallen)

Unser Stand-Team braucht hier jedoch noch dringend Unterstützung, um mit den Besucher:innen ins Gespräch zu kommen und für unsere Partei und vor allem die anstehenden Europawahlen zu werben. Mit dabei ist auch wieder unser beliebtes Glücksrad. Du hast sowas noch nie gemacht? Gar kein Problem, wir haben immer mehrere erfahrene Mitglieder vor Ort, die dir alles erklären können. Bitte melde dich unter nrw@tierschutzpartei.de, falls du Lust und Zeit hast uns dort zu unterstützen.

Die Messe öffnet an beiden Tagen zwischen 10:00 – 18:00 Uhr, ist barrierefrei zugänglich. Hunde sind nicht erlaubt.

Anreise mit dem ÖPNV

Aus Richtung Düsseldorf Innenstadt: U74 oder U76 bis zur Haltestelle Lörick. Aus Richtung Neuss Innenstadt: Bus 828 bis zur Haltestelle Löricker Straße oder U75 bis Belsenplatz, ab Belsenplatz U76 oder U74 bis zur Haltestelle Lörick. Die Haltestelle Lörick befindet sich direkt am Eingang zum Messegelände AREAL BÖHLER.

Anreise mit dem Auto und Parken

Aussteller wie Besucher parken in unmittelbarer Nähe zur Halle für 5,00 € pro Tag.

 

Weitere Infos unter: https://veggieworld.eco/exhibition/veggieworld-duesseldorf-2024/

Steuerfreiheit für Dortmunder Tierheimhunde abgelehnt

„Wir sind sehr enttäuscht davon, dass CDU und SPD unserem Antrag nicht gefolgt sind, die Aufnahme von Tierschicksalen aus dem Tierheim finanziell zu unterstützen und so mit großer Symbolwirkung etwas für den Tierschutz in unserer Stadt zu tun!“, so Sebastian Everding, sachkundiger Bürger für die Tierschutzpartei als Teil der Fraktion Die Linke+ im Rat der Stadt Dortmund, der den Antrag zunächst im Dezember in den Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden (ABöOAB) einbrachte. Aufgrund der Zuständigkeit für Finanzfragen wurde der Antrag dann in die heutige Sitzung des Finanzausschusses weitergeleitet und dort ausschließlich durch die eigene Fraktion sowie die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und Die Partei unterstützt.

Ein Hintergrund des Antrages war die Aussage der Verwaltung, welche das städtische Dortmunder Tierheim in einer Anfrage aus dem November als „weiterhin voll ausgelastet“ beschrieb. So hat sich der Tierbestand im Tierschutzzentrum im Vergleich zum Vorjahr nochmals erhöht. Wurden im Jahr 2022 noch durchschnittlich 45 Hunde pro Tag betreut, hat sich in diesem Jahr der tägliche Durchschnitt auf 57 Hunde erhöht. Auch der Bereich der Katzen und Kleintiere verzeichnet eine deutliche Steigerung.

Im Einzelnen baten wir um Beratung und Beschlussfassung, um die nachfolgende Änderungen in die Hundesteuersatzung der Stadt Dortmund aufzunehmen:

  1. Erweiterung in § 4 Steuerbefreiung um f) (neu): Dortmunder*innen, die Hunde
    aus dem Tierschutzzentrum Dortmund übernehmen, erhalten eine
    Steuerbefreiung für einen Zeitraum von drei Jahren ab dem Zeitpunkt der
    Übernahme.
  2. Bei Hunden, die zur Pflege, Verwahrung oder zur Haltung auf Probe
    angeschafft werden, beginnt die Steuerpflicht erst nach einer Frist von sechs
    Monaten.

“Wir sind uns bewusst, dass bei der Entscheidung ein Tier aus dem Tierheim bzw. dem Tierschutz aufzunehmen, wirtschaftliche Gründe meist nur eine untergeordnete Rolle spielen, dennoch hätte ein positiver Beschluss geholfen, die Situation im Dortmunder Tierheim zu verbessen und neue Herrchen und Frauen zu entlasten. Leider sind einige Parteien für Argumente mit sozialem oder tierschutztechnischen Hintergrund nicht zu gewinnen, wirkliche Gegenargumente wurden nicht genannt – Herzlos!” so Michael Badura, Ratsmitglied für die Tierschutzpartei und stellvertretender Vorsitzender der Fraktion Die Linke+.

Rechtliche Grundlage des Antrages war dabei die Auskunft des Rechtsamtes der Stadt Dortmund (zuletzt auf eine derartige Anfrage der CDU-Fraktion im Jahr 2017), nach der ein großer Handlungsspielraum des Satzungsgebers besteht. Speziell für die Aufnahme von Hunden aus Tierheimen ist die Möglichkeit einer Steuerbefreiung anerkannt, wird als rechtlich unbedenklich eingestuft und bereits in vielen deutschen Städten praktiziert.

Auch eine Erweiterung der zweimonatigen Frist vor dem Beginn der Steuerpflicht um viel Monate stellte für die Partei eine sinnvolle Erweiterung dar, falls Tiere, beispielsweise für eine Weitervermittlung durch Aktive im Tierschutz, zur Pflege gehalten werden.

(se)