Erklärung von Hannover

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ ist besorgt über den weltweit wachsenden Machteinfluss rechtspopulistischer und rechtsextremer Ideologien, Organisationen und Personen.

Wir verstehen uns als linksprogressive Partei, die sich mit aller Kraft für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und Tierrechte einsetzt. Wir bleiben unseren Idealen treu und werden keinen Millimeter nach rechts rücken.

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ setzt sich gemäß ihrer Satzungspräambel für marginalisierte Menschen, Minderheiten, ökonomisch, gesellschaftlich und strukturell benachteiligte Gruppen, Menschen mit Diskriminierungserfahrungen, Menschen in prekären Situationen, Menschen in und aus anderen Ländern, kommende Generationen, Menschen ohne Stimmrecht ein. Wir nehmen die Menschenrechte ernst und setzen uns intersektional gegen jede Form von Diskriminierung, Gewalt, Ausbeutung, Rassismus, Ableismus, Sexismus, Antifeminismus, Trans- und Homophobie, Militarismus, Klassismus und Antisemitismus ein.

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ lernt auch aus ihrer eigenen Vergangenheit und wird rechtsoffenen Personen keinerlei Einfluss ermöglichen. Wir werden eine umfassende Aufarbeitung der Geschichte unserer Partei, unter Einbeziehung unabhängiger Expertise, einrichten.

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ lehnt jegliche Form von Zusammenarbeit mit rechtspopulistischen und rechtsextremen Organisationen und Personen strikt ab. Unsere Mitglieder und für uns in Gremien tätigen Personen stimmen daher keinen Anträgen oder Personalien dieser zu und arbeiten in keiner Form mit diesen zusammen. Dies betrifft ausdrücklich die AfD sowie dieser nahestehende Vereinigungen. Wir setzen uns ausschließlich mit eigenen Ideen durch und unterstützen ausschließlich Anträge und Personalien von verfassungstreuen, demokratischen Mitbewerbenden.

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ wird ihre Mitglieder und Probemitglieder regelmäßig und umfangreich dabei unterstützen, demokratische Werte zu leben. Hierfür sollen Schulungen und Erfahrungsaustausche organisiert werden. Bei etwaigen Entwicklungen von Rechtsoffenheit werden wir nicht zuschauen, sondern diese mit Aufklärung und geeigneten Maßnahmen bestmöglich unterbinden.

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ sieht unsere programmatischen Forderungen im Umweltschutz und für Tierrechte im Rahmen von linksprogressiver Politik, die auch für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit steht, gewährleistet. Unsere ethischen Vorstellungen sind nicht mit rechten Parteien und nicht unter rechten Regierungen umsetzbar. Wir werden jeden falschen Versprechungen widerstehen und setzen uns unbeirrbar für Demokratie und Menschenrechte ein. Wir lehnen daher jegliche Form von Querfront und Rechtsoffenheit ab.

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ pflegt kooperative Beziehungen zu linksprogressiven Parteien und Organisationen, die unseren hier dargelegten Werten und Zielen entsprechen. Wir sind auf Mehrheiten angewiesen und wollen die anderen Parteien für unsere Forderungen mittelfristig gewinnen. Dies bedingt, dass wir von unseren Zielen für echten Natur- und Klimaschutz sowie umfassende Tierrechte nicht abweichen, zugleich aber konstruktive und gestaltende Zusammenarbeit mit anderen politischen und gesellschaftlichen Kräften pflegen. Kompromisse, die den Tieren im Ergebnis eher schaden, lehnen wir jedoch ab.

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ setzt sich auch international für Menschenrechte, Gerechtigkeit, Umweltschutz sowie Tierrechte ein, denn nur im globalen Kontext und mit gemeinsamen, übergeordneten Anstrengungen können wir effektiv etwas bewirken. Hierfür arbeiten wir mit befreundeten und unserer Programmatik entsprechenden Parteien und Organisationen zusammen, insbesondere mit denen, die mit der Animal Politics Foundation zusammenarbeiten. Zudem möchten wir eine europäische Partei gründen, die mit transnationalen Listen antritt.

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ sieht in lebendigen Debatten unter demokratischen, gewaltfreien, respektvollen und wissenschaftsorientierten Rahmenbedingungen einen wichtigen Antrieb gesellschaftlichen Fortschritts. Wir setzen uns daher auch innerhalb unserer Partei für eine offene, lebhafte Debattenkultur ein, die jedoch die Würde und die Rechte jedes Mitglieds sowie Aufrichtigkeit und respektvolles Miteinander jederzeit und uneingeschränkt wahren. Mobbing, Ausgrenzung, Flügel- und Lagerbildungen lehnen wir ab, da dies die Arbeit für unsere gemeinsamen Ziele lähmen würde. Wir sind den Stimmlosen, Leidenden und Schwächeren schuldig, eine professionelle, effektive und einmütige Partei im Sinne dieser Erklärung von Hannover zu erhalten und weiter aufzubauen. Wir wollen jeden Tag mit vereinten Kräften daran arbeiten, unseren Planeten als lebenswerten Ort zu bewahren und die Situation aller Lebewesen zu verbessern.

Hannover, 23./24. September 2023
BAK Tierschutzpartei gegen Rechts
& alle Unterzeichner:innen

 

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Aktionstag #LasstDieKuhLos

Die Deutsche Tier-Lobby schreibt zum diesjährigen Aktionstag:

Die länger andauernde oder ganzjährige Anbindehaltung von Milchkühen und anderen Rindern war trotz der mit ihr verbundenen Tierqualen lange Zeit dominierende Praxis in Deutschland. Dabei werden die Tiere mittels Anbindevorrichtungen am Hals zeitweise (mindestens in den Wintermonaten) oder sogar ganzjährig angebunden, um sie daran zu hindern, sich frei zu bewegen. Die sogenannte „Kombinationshaltung“ (Anbindehaltung + begrenzter Auslauf) bildet eine Alternative zur reinen Anbindehaltung, da die Tiere an mindestens 120 Tagen im Jahr für wenigstens zwei Stunden täglich Auslauf im Freien haben. Betriebe, die im Stall zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung des Tierwohls durchführen, müssen sogar nur 90 Tage Auslauf gewährleisten. Die extrem niedrigen zeitlichen und qualitativen Anforderungen für den Auslauf, die Weidegang nur als Option beinhalten, erfüllen nicht die Bedingungen für eine verhaltensgerechte Unterbringung der Rinder nach dem Tierschutzgesetz (Bruhn et al., 2023). Vor dem Hintergrund der niedrigen Kontrollfrequenz in Deutschland ist es zudem zweifelhaft, ob die Vorgaben wirklich umgesetzt werden. Die übrigen bis zu 275 Tage sind die Tiere in der Kombinationshaltung ganztägig angebunden!

Worin bestehen die Qualen für die Tiere?

Die Bedürfnisse der Milchkühe und anderen Rinder nach Fortbewegung, Ruhe, Körperpflege und sozialer Interaktion werden in der Anbindehaltung stark eingeschränkt. Die Tiere sind lediglich in der Lage, sich hinzulegen und wieder aufzustehen. Dieser Zustand sorgt dafür, dass die Tiere krankheitsanfällig werden. Durch das Liegen auf dem Boden erleiden sie zudem PETA Deutschland e.V. 6 Schwellungen und Verletzungen an den Gelenken. Sozialkontakte sind nur ansatzweise zu den 1-2 Nachbar-Rindern möglich, die Tiere sind also nicht in der Lage, ihre natürlichen Verhaltensweisen wie beispielsweise das Herdenverhalten auszuleben. Anbindeställe sind darüber hinaus häufig gekennzeichnet von unbefriedigenden Lichtverhältnissen, einem schlechten Stallklima und einer unzureichenden Liegefläche. Der Platzmangel ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Anbindeställe nicht mit den zuchtbedingt größer gewordenen Kühen oder anderen Rindern mitgewachsen sind. Berichtet wird auch von miserablen hygienischen Verhältnissen, die dazu führen können, dass die Tiere in ihren eigenen Exkrementen stehen oder liegen.

Wie ist die Alternative Laufstall demgegenüber zu bewerten?

Die heute prägende Haltungsform mit einem Anteil von 83 % aller Rinder in Deutschland (Statistisches Bundesamt, 2021) sind Boxenlaufställe. Diese zeichnen sich durch eine Trennung der Bereiche Fressen, Liegen und Bewegen aus. Im Gegensatz zur Anbindehaltung können sich die Tiere hier zumindest frei im Stall bewegen und miteinander interagieren. Rotierende Bürsten dienen, sofern vorhanden, zur Körperpflege. Auch Laufställe weisen jedoch häufig gravierende Tierschutzmängel auf, wie stark beengte Platzverhältnisse und Beton-Spaltenböden, die diverse Verletzungen verursachen. Besonders problematisch ist, dass in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung keine Mindestanforderungen für die Haltung von Mastrindern und Milchkühen definiert werden. Nur noch 31 % der Rinder in Deutschland hatten im Jahr 2019 zeitweisen Zugang zu einer Weide, Tendenz: fallend (Statistisches Bundesamt, 2021).

Wie viele Mastrinder und Milchkühe leben in Anbindehaltung in Deutschland?

Im Jahr 2020 lebten in Deutschland 11,5 % der Milchkühe und 9,0 % aller übrigen Rinder in Anbindehaltung. Das entspricht einer Gesamtzahl von 1,1 Mio. Tieren bzw. einem Anteil dieser Haltungsform von 9,9 % im Jahr 2020. Besonders kleine Betriebe in Bayern und Baden-Württemberg nutzen diese Haltungsform noch häufig. So waren in Bayern im Jahr 2020 noch 21,7 % aller Rinder (628.000 Tiere) saisonal oder ganzjährig angebunden. In Baden-Württemberg belief sich der entsprechende Anteil auf 12,7 % (125.000 Tiere) (agrarheute, 2021; Statistisches Bundesamt, 2020).

Text übernommen von: https://www.deutsche-tier-lobby.de/2023/05/15/lasstdiekuhlos/

Heute: Infostand in Iserlohn

Am Samstag, dem 23. September 2023 organisiert die Regionalgruppe Märkisches Sauerland zwischen 11 und 13:30 Uhr einen Infostand in Iserlohn. Und zwar in der Innenstadt, auf der Wermingser Straße, Höhe ökumenische Kirche (oder auch ehemals Eiscafe Dolomiti).

Das Team rund um unseren Regionalgruppenleiter Michael Siethoff informiert in der Zeit über unsere Partei und unsere Ziele. Auch wird es vor Ort möglich sein, Unterstützungsunterschriften für unsere Teilnahme an der Europawahl 2024 zu leisten. Alle Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen, uns vor Ort zu besuchen, ins Gespräch zu kommen und uns eure Ideen und Vorstellungen mitzuteilen. Selbstverständlich beteiligen wir uns mit unserem Infostand auch am bundesweiten Aktionstag #lasstdiekuhlos , um die Anbindehaltung und andere Qualhaltungen abzuschaffen!
Wir freuen uns auf euch!

Links:
Weitere Infos zur Aktion #lasstdiekuhlos gibt es hier.
Die Regionalgruppe Märkisches Sauerland bei Facebook

Segnungen in Köln für alle!

Es ist nicht unbedingt die Aufgabe einer Partei, über Vorgänge in der katholischen Kirche zu urteilen. Aber wir als Landesverband NRW begrüßen ganz klar und deutlich die am Mittwoch, dem 20. September 2023 vorgenommenen Segnungen von Paaren am Kölner Dom. Unter den rund 30 Paaren gab es nämlich auch gleichgeschlechtliche Paare und Homosexualität wird in der Kirche nicht gerne gesehen oder geduldet. Es waren Amtsträger, welche die Segnungen vornahmen. Nicht im oder vor dem Kölner Dom, sondern auf dem sich in Sichtweite befindlichen Bahnhofsvorplatz. Es war auch keine Veranstaltung, die offiziell vom Erzbistum Köln ausgerichtet wurde, bzw. überhaupt deren Zustimmung hatte. Es waren fortschrittliche Mitarbeiter:innen innerhalb der Kölner Kirche, die trotz drohender negativer Konsequenzen diese Segnungen vornahmen.

Dies ist unserer Meinung nach ein starkes Zeichen – Und dieses Zeichen strahlt über die Kirche hinaus in unsere Gesellschaft. Gerade in Zeiten zunehmender queerfeindlicher Äußerungen und Gewalttaten, sind solche Zeichen wichtig!

Rechtsextreme Lehrerin nur unter Nachdruck des Dienstes enthoben

Obwohl der Verfassungsschutz das Brandenburger Bildungsministerium schon im Juli des Jahres darüber in Kenntnis setzte, dass sich an einer Grundschule in Märkisch Oderland eine Lehrerin mit rechtsextremen Hintergrund befinde, verblieb diese vorerst in ihrem Lehrerdienst. Continue reading “Rechtsextreme Lehrerin nur unter Nachdruck des Dienstes enthoben”

NRW Online Treff: Zoo vs. Artenschutz am 28.09.

Herzliche Einladung zum NRW Online-Treff
Thema: Artenschutz vs. Zoo

Unser Gast an diesem Abend: Marcel Stawinoga, Erster Vorsitzender des Plumploris e.V.
Wie immer sind natürlich auch Gäste und Interessierte an unseren Online-Veranstaltungen herzlich willkommen!

Login-Daten:

Datum: Donnerstag, 28. September – 18 Uhr
Einwahllink: https://lecture.senfcall.de/sas-lgx-fzy-rkq

Technische Hinweise:

  • Die Plattform Senfcall arbeitet browserbasiert, es ist keine zusätzliche Software erforderlich.
  • Eine Einwahl mit dem Smartphone ist möglich, aber sehr unkomfortabel, wir empfehlen über einen PC/Laptop
  • Eine Webcam ist nicht erforderlich, um teilnehmen zu können.

Netiquette für die virtuellen Treffs:

  • Bitte mit Klarnamen beitreten. Mitschnitte/Screenshots während der Videokonferenz sind nicht zulässig.
  • Unser „Stammtisch“ ist ein Raum für ein respektvolles Miteinander, für freundlichen, konstruktiven Austausch und sachliche Diskussionen.
  • Was wir nicht möchten, sind Beleidigungen, Diskriminierung, sexistische oder gewaltvolle Sprache oder Aussagen, die mit unserem Grundsatzprogramm oder geltendem Gesetz nicht vereinbar sind .
  • Bitte beachte und respektiere auch die Rechte aller Mitglieder und Gäste! Höre aufmerksam und vorurteilsfrei zu und behandele sie so, wie auch Du behandelt werden möchtest.
  • Wir möchten allen, die wollen, die Möglichkeit zum Reden bzw. Frage stellen geben. Also behalte bitte auch ein wenig die Uhr im Auge.

Ökologische Tipps gegen Holzwurmbefall

Was im allgemeinen Sprachgebrauch als Holzwurm bezeichnet wird, sind tatsächlich gleich zwei verschiedene Holzschädlinge: der gewöhnliche Nagekäfer (Anobium punctatum) und der Hausbock (Großer Holzwurm, Hylotrupes bajulus) bzw. deren Nachwuchs. Die wurmähnlichen Larven dieser Insektenarten ernähren sich dabei ausschließlich – wie der Name schon verrät – von Holz. Obwohl sie nur wenige Millimeter groß werden, können Möbelstücke und auch tragende Balken von Wohnhäusern schwerwiegend beschädigt werden. Ist der Käfer einmal dem Larvenstadium entwachsen, bereitet er in dieser Hinsicht keinerlei Probleme mehr.

Im Kampf gegen den unerwünschten Mitbewohner sind nicht zwangsläufig Chemikalien und umweltbelastende Insektizide erforderlich, denn mit althergebrachten Hausmitteln kann viel erreicht werden.

Lebensraum und Nahrung
Gemeiner Nagekäfer und Hausbock sind in ganz Europa verbreitet. Nach der Paarung legt das Weibchen die Eier in Holzspalten ab – oft dort, wo es selber aufgewachsen ist. Direkt nach dem Schlüpfen fangen die Larven an zu fressen. Die Dauer vom Schlüpfen der Larven bis zu ihrer Verpuppung hängt von unterschiedlichen Faktoren ab und kann bis zu acht Jahre betragen. Die Larven fressen bis zu ihrer Verpuppung Gänge in das Holz, welche im Laufe der Jahre zur vollständigen Auflösung des Materials führen können.

Der Holzwurm befällt vor allem Gebrauchsgegenstände und Möbelstücke aus Massivholz. Seine optimalen Lebensbedingungen findet er an Orten mit einer hohen Luftfeuchtigkeit sowie mäßigen Temperaturen. Bevorzugt anzutreffen ist er vor allem in alten oder landwirtschaftlich genutzten Gebäuden.

Bei der Art des Holzes ist der Holzwurm nicht wählerisch, einzige Voraussetzung ist, dass das Holz nicht mehr lebt. In der freien Natur ernähren sie die Larven besonders gern vom jungen Holz direkt unter der Rinde, dem sogenannten Splintholz, welches besonders eiweißhaltig und daher gut für die Entwicklung der Käfer ist. Harte Laubholzarten wie Eiche oder Buche sind generell etwas weniger anfällig für den Befall als weiche Holzarten. Besonders gern mag der Holzwurm Nadelhölzer wie Kiefer, Fichte und Tanne.

Erkennen des Befalls
Sobald man kleine Löcher im Holz entdeckt, sollten dieses aufmerksam auf einen potenziellen Wurmbefall untersuchen werden: Hierzu kann man ein dunkles Blatt Papier oder Pappe unter das in Verdacht stehende Holzstück legen. Findet sich nach einiger Zeit feines, weißes Holzmehl vor, so handelt es sich um einen aktiven Befall. Hier besteht jetzt dringender Handlungsbedarf.
Wichtig ist es jedoch, so einen Versuch über einen längeren Zeitraum durchzuführen, da junge Larven oftmals zwischenzeitlich mit dem Fressen pausieren. Die Würmer selber leben so gut versteckt in den Löchern, dass es eher unwahrscheinlich ist, diese selber zu Gesicht zu bekommen.

So wird man ihn wieder los:

Je eher ein Holzwurmbefall erkannt wurde, umso größer sind die Erfolgschancen. Da eine biologische Holzwurmbekämpfung besser für Mensch, Tier und Umwelt ist, sollten derartige Methoden immer die erste Wahl sein.

Tipp 1: Eicheln
Eine beliebte biologische Methode ist das Ausbringen von Eicheln rings um die Bohrlöcher. Holzwürmer werden vom Geruch magisch angezogen und verlassen das betroffene Holzstück, um sich in die Eicheln einzubohren und dort mit ihrer Mahlzeit fortzufahren. Im Anschluss können die Eicheln mitsamt den Holzwürmern in die freie Natur umziehen. Diesen Vorgang kann man so lange wiederholen, bis man keine Eicheln mit Löchern mehr findet.

Tipp 2: Zwiebeln
Als altbewährtes Hausmittel haben sich auch Zwiebeln durchgesetzt. Hier sollten die zu behandelnden Stellen mit einer aufgeschnittenen Zwiebel eingerieben werden – der Geruch soll dabei abstoßend auf Holzwürmer wirken. Dies hilft jedoch nur in der Frühphase bei wenigen erkennbaren Löchern im Holz.

Tipp 3: Essigessenz
Essig und Essigessenz sind klassische natürliches Hausmittel und gehören im Grunde in jeden Haushalt. Auch gegen Holzwürmer ist ein effektiver Einsatz möglich, wenn dieses mittels einer Spritze (gibt es kostengünstig in der Apotheke) direkt in die Holzwurmlöcher eingespritzt wird.

Tipp 4: Extreme Temperaturen
Holzwürmer mögen weder extreme Hitze noch starke Kälte, dies kann man sich bei der Bekämpfung zunutze machen: So können die Möbel oder Holzteile im Sommer in die pralle Sonne gestellt werden. Eine vorherige „Verpackung“ von betroffenen Holzstücken oder Möbeln mit einer schwarzen Folie hilft, sie noch schneller auf die gewünschte Temperatur zu erhitzen. Je nach Größe wäre auch eine Positionierung im Auto möglich, wenn dieses in der prallen Sonne geparkt wird.

Im Winter können die Holzteile bei zweistelligen Minusgraden nach draußen bzw. auf eine Nacht auf Balkon oder Terrasse gestellt werden.  Passt die Jahreszeit gerade nicht, können Gefrierfach, Backofen oder die Sauna helfen.

Wann Expert:innen ran muss
Sind ganze Gebäudeteile wie beispielsweise Dachstuhl oder Holzdecken von Holzwürmern befallen und können Sie mit den biologischen Bekämpfungsmaßnahmen nichts mehr retten, so sollten Sie Expert:innen zu Rate ziehen. Dieser wird mit dem Heißluftverfahren, Mikrowellen oder der besonders aggressiven Methode gegen die Holzwürmer in den sicherheitsrelevanten Teilen des Hauses vorgehen.

Appell an die Landtagsabgeordneten in Rheinland-Pfalz: Tierschutzwidrigen Jagdgesetzentwurf ablehnen!

Unsere Bitten und Forderung nach tierschutzgerechter Änderung des rheinland-pfälzischen Jagdrechtes, die wir am 16. Januar 2023 der Landesregierung unterbreiteten, um die Gräueltaten von Hobbyjägern endlich einzudämmen, blieben unerhört.

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Pelzhandel nicht mit uns!

Viele Millionen sogenannter “Pelztiere” leiden und sterben jedes Jahr auf europäischen Farmen, um zu Kleidung oder Accessoires verarbeitet zu werden.

Diese Farmen sind nicht nur für die Tiere (z.B. Marderhunde, Katzen, Nerze etc.) eine Qual, sondern auch für uns Menschen eine Gefahr. Die Tiere leben in engen und schmutzigen Käfigen, wo sich Viren und Mutationen leicht ausbreiten können.

Wir müssen die “Pelztier”-Zucht und den Import schleunigst stoppen!  Continue reading “Pelzhandel nicht mit uns!”