Vogelgrippe & Co.: Epidemie-Risiken steigen zunehmend

Erkenntnisse zur Massentierhaltungsindustrie als Verursacher werden aber nicht veröffentlicht

Fast schon regelmäßig wird die sogenannte Aufstallpflicht für Geflügelhalter wegen der Gefahr der Ausbreitung der Vogelgrippe verhängt. Verhindert werden soll damit, dass die Grippeviren von Wildvögeln auf Nutztiere übertragen werden, obwohl gar nicht geklärt ist, ob die Infektion sich nicht über den umgekehrten Weg ausbreitet: nämlich aus den Großställen heraus auf die Wildvögel!

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Tierschutzpartei fordert den Erhalt des hohen Schutzstatus des Wolfes

Eine klare Absage zur Aufnahme ins Jagdrecht

Pressemitteilung / 21.11.2016

Nach dem erschienenen Artikel vom 15. November in der taz, ist wieder einmal klar, dass der Wolf die Gemüter spaltet und erhitzt. Dass Bauernverbände Alarm schlagen und ihre Interessen durchsetzen möchten ist verständlich, jedoch sollten für Zahlen, die genannt werden, ebenso auch die Ursachen beleuchtet werden.

Mit ausreichendem Schutz, sprich, genügend elektrischer Ladung auf Zäunen, Untergrabenschutz und einer ausreichenden Höhe der Weidezäune mit Absicherungen durch sogenannte Lappen, kann in den meisten Fällen auch bei artgerechter Weidehaltung die Herde geschützt werden.

Dazu müssen aber natürlich Maßnahmen ergriffen und letztendlich umgesetzt werden.

Im ersten Moment scheint dies unbequem zu sein. Die einfachere, als auch schnellere Lösung für viele ist daher die Herabsetzung des hohen Schutzstatus des Wolfes nach den FFH-Richtlinien und die Aufnahme ins Jagdrecht, welches nun durch immer lauter werdende Stimmen gefordert wird.

Bundesweit leben ca. 450 Wölfe und die Anzahl an bundesweit gerissenen Tieren beträgt 618. Dies bedeutet, dass jeder Wolf gerade einmal 1,4 Tiere gerissen hat. Bei diesen Zahlen kann davon ausgegangen werden, dass mindestens die Hälfte durch besagten und ausreichenden Schutz verhindert hätte werden können.

Die Leiterin des Bundesarbeitskreises gegen “Jagd und Angeln“, Patricia Kopietz, sagt dazu: „Nicht der Wolf ist ein Bösewicht, sondern Fahrlässigkeit, unzureichende Aufklärung, zu schleppende Auszahlungen nach Schäden oder Subventionierungen zum Schutz der Herden und damit der Prävention vor Angriffen durch den Wolf sind die Gründe für eine bisher auf der Kippe stehende und dennoch durchaus mögliche Koexistenz zwischen Mensch und Wolf.“

Die Tierschutzpartei fordert daher eine Ausweitung der Wolfbüros, Schaffung neuer Arbeitsplätze in besagten und intensivere bundesweite Aufklärung in der Bevölkerung.

Vor allem fordert die Partei aber den Erhalt des hohen Schutzstatus nach den FFH-Richtlinien und sie setzt sich vehement gegen die Aufnahme des Wolfes als jagdbare Art in das Jagdgesetz ein.

 

Thomas Schwarz
Pressesprecher
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Telefon: 02131 / 7398300 oder 02131 / 7398430
E-Mail: thomas-schwarz (at) tierschutzpartei.de

Dokumentarfilm “Im Namen der Tiere“ im Karlsruher Kino

Bundesvorsitzender Matthias Ebner nimmt an Podiumsdiskussion im Kino Karlsruhe teil

Am Samstag, 19.11.2016, hat der LV Ba-Wü an einer von Karlsruhe Vegan organisierten Sondervorführung des Dokumentarfilms “Im Namen der Tiere“ im Karlsruher Kino Schauburg mit einem Infostand teilgenommen. Zudem beteiligte sich der Landes- und Bundesvorsitzende Matthias Ebner neben Silke Bott vom Vebu und Steve Carbone von Ärzte gegen Tierversuche an einer an den Film anschließenden Podiumsdiskussion, bei der die ca. 50 Kinobesucher Fragen stellen konnten.

So interessierte es die Besucher etwa, inwieweit eine Partei sich den Fokus Tierschutz geben und gleichzeitig auch alle anderen wichtigen Themen abdecken könne, was bei der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ, deren Namen ja bereits signalisiert, dass dies der Fall ist, im umfassenden Grundsatzprogramm ersichtlich ist.

Weiterhin wurden Fragen nach den Möglichkeiten ethischen Einkaufs oder eigenem Engagement beantwortet.

Schließlich konnten im Anschluss noch 22 Unterstützungsunterschriften für die Teilnahme an der anstehenden Bundestagswahl gesammelt werden.

Alles in allem war es eine rundum gelungene Veranstaltung. Wir danken allen, die zu deren Erfolg beigetragen haben, insb. Silke Bott für die Organisation.

LV Sachsen bereitet sich auf BTW 2017 vor

Der Landesverband Sachsen der Tierschutzpartei hat bei seiner gestrigen Mitgliederversammlung am 19.11.2016 in Dresden vollzählig für die Teilnahme an der Bundestagswahl gestimmt.

Die Landesliste steht: 1. Michael Roth, 2. Lisa Müller, 3. Laura Wegener.

Sobald alle Formalitäten geregelt sind, werden wir mit dem Sammeln der benötigten Unterstützungsunterschriften beginnen können und euch über den Zeitrahmen uvm. informieren.

Da es kein Zuckerschlecken sein wird, die erforderlichen 2000 Unterstützungsunterschriften zu sammeln, wären wir sehr dankbar, wenn sich freiwillige Mitsammler_innen des Landesverbandes und Sympathisanten der Tierschutzpartei Sachsen bei Michael Roth, Landesvorsitzender, oder bei Sabine Jedzig, BGSt., melden würden.

Kontakt: michael-roth (at) tierschutzpartei.de / sekretariat (at) tierschutzpartei.de

Bitte helft uns, damit “Tierrechte in die Parlamente” kommen!

Und bitte denkt dran: “Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.”

Sabine Jedzig / Mitglied im LV Sachsen

Appell gegen Fleischwerbung

Wir unterstützen die Verbreitung des Protestes der Albert Schweitzer Stiftung “Keine EU-Gelder für Fleischwerbung”! Bitte unterzeichnen auch Sie und leiten Sie die Petition an Freunde und Bekannte weiter.

Um was geht es:

“Mit 15 Millionen Euro will EU-Agrarkommissar Phil Hogan den Fleischkonsum in der Europäischen Union ankurbeln. Gerade jetzt, da in einigen Ländern dringend benötigte Umdenkprozesse zum Fleischverzehr und unserem Umgang mit Tieren stattfinden, ist das ein Skandal. Wir fordern daher von EU-Kommissar Phil Hogan: Unterstützen Sie nicht den Konsum von Fleisch, sondern fördern Sie tierfreundliche und nachhaltige Lebensmittel.”

Hier unterzeichnen. Danke!

Volle Fahrt Richtung Bundestag!

Die Tierschutzpartei Hamburg hat am Samstag, den 12. November, die Segel für die Bundestagswahl 2017 gesetzt.

Die Landesliste für den 19. Deutschen Bundestag steht.

Die Listenplätze wurden wie folgt gewählt: 1. Jan Zobel, 2. Svenja Walter, 3. Martin Buschmann, 4. Sidney Wester, 5. Janina Stemmer, 6. Anna Kaczmarek.

Die Segel sind gesetzt, die Mannschaft ist hoch motiviert, unser Kurs ist klar: Tierrechte in die Parlamente!

Rücktritt Andreas Döring

Der Landesvorsitzende von Sachsen-Anhalt und Beisitzer im Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, Andreas Döring, ist gestern von allen Ämtern in der Partei zurückgetreten.

Hintergrund des Rücktritts sind diverse Veröffentlichungen auf seiner Facebook-Seite in den letzten Monaten. Obwohl Andreas Döring sich selber ausdrücklich als linker Tierrechtler versteht und sich sogar aktiv in der lokalen Flüchtlingshilfe engagiert, hat er fremdenfeindliche Seiten auf Facebook geteilt, die mit dem Grundsatzprogramm und Selbstverständnis der Tierschutzpartei absolut nicht vereinbar sind. Obwohl persönliche Umstände und Unerfahrenheit im Umgang mit sozialen Medien sicherlich auch eine Rolle in diesem Fall gespielt haben, sollen diese nicht als Entschuldigung oder gar Rechtfertigung angeführt werden.

In seiner Sitzung am 16. November 2016 hat der Bundesvorstand sich deutlich positioniert und Andreas Döring einen Rücktritt nahegelegt. Um Schaden von der Partei abzuwenden und mit der Einsicht, dass diese Äußerungen sowohl der Sache als auch der Partei massiv schaden, hat Andreas Döring die Konsequenzen für sein Handeln gezogen. Wir danken Andreas für seine jahrelange wertvolle Arbeit für den Tierschutz / das Tierrecht in Sachsen-Anhalt und im Dienste der Partei.

Der Bundesvorstand unterstreicht nochmals, dass Menschen- und Tierrechte eine untrennbare Einheit darstellen. Wer sich fremdenfeindlich, homophob, sexistisch oder sonstwie anti-emanzipatorisch äußert, hat in unseren Reihen keinen Platz.

gez. der Bundesvorstand

Lehnen Sie die Änderung des Landesjagdgesetzes NRW ab!

Petition

Die von der Tierschutzpartei erstellte Petition zum Landesjagdgesetz NRW richtet sich an den Petitionsausschuss des Landtags NRW.

Anbei das Schreiben von Sandra Lück, dass heute von ihr an den Petitionsausschuss des Landtags NRW geschickt wurde.

Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition hier und verbreiten Sie diese unter Ihren Freunden und Bekannten sowie in den sozialen Netzwerken. Vielen Dank!

“Gemeinheit ist das Vorrecht des zivilisierten Menschen”

Brutalität u. Grausamkeit bestimmt Umgang mit Tieren in der chinesischen Daunenindustrie

Petition

Von Sigmund Freud, bekannter und einflussreicher Psychologe und Psychiater, der von 1856 bis 1939 lebte, stammt nachfolgendes Zitat, das in der gegenwärtigen Zeit bei so manchem Tierfreund für Zustimmung sorgen dürfte: „Ich ziehe die Gesellschaft der Tiere der menschlichen vor. Gewiss, ein wildes Tier ist grausam. Aber die Gemeinheit ist das Vorrecht des zivilisierten Menschen.“

Nimmt man den letzten Satz des Zitates ausnahmsweise mal aus dem Kontext heraus und bezieht ihn auf das heutige Mensch-Tier-Verhältnis in der Tierindustrie, dann bedarf es einer Erneuerung der Wortwahl, die so formuliert sein muss: „(….) Aber die Respektlosigkeit, Brutalität, Grausamkeit und Gleichgültigkeit ist das Vorrecht des zivilisierten Menschen.“

Nicht gerade schmeichelhaft sind diese Worte für den “zivilisierten” Menschen, aber sie treffen neben anderen globalen Tierquälereien, auch den Kern der Sache der chinesischen Daunenindustrie.

Seit unzähligen Jahren schon kämpfen Tierschützer*innen und Tierrechtler*innen gegen den blutigen und schmerzlichen Lebendrupf von Gänsen für Daunenprodukte. Aber was hat sich bisher verändert? Dieser Frage sind Peta USA und Peta Asia nachgegangen und deshalb lassen wir sie zu Wort kommen:

“Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

wussten Sie, dass 80 Prozent der weltweit in Jacken, Schlafsäcken und Bettwaren verarbeiteten Daunen aus China stammen? Die Industrie versprach, den Lebendrupf einzustellen und entwickelte Standards wie den „Responsible Down Standard“ (RDS) und die „Non Live-Plucked Products Guarantee“ (NLPPG), die sicherstellen sollten, dass keine Gänse mehr lebendig gerupft werden. Doch haben diese Standards wirklich etwas gebracht?

Aufgedeckt

PETA USA und PETA Asia wollten sich daraufhin Farmen in ganz China ansehen und herausfinden, wie die Federn dort wirklich „gewonnen“ werden. Die Ermittler stießen auf Arbeiter, die Gänsen bei vollem Bewusstsein die Federn aus dem Leib rissen und dabei offene, blutige Wunden zurückließen. Viele Tiere zappelten und schrien vor Angst und Schmerz, als ihnen die Federn ausgerissen wurden – andere verfielen buchstäblich in eine Schockstarre.

Schwindel und Betrug

Die Recherche zeigt, dass den Tieren trotz vermeintlicher Standards und angeblich „verantwortungsvollen Daunenproduzenten“ nach wie vor unter schrecklichen Qualen mehrmals jährlich die Federn herausgerissen werden!

Wir fordern den Einzelhandel daher auf, Daunen konsequent aus dem Sortiment zu nehmen!”

Bitte lasst uns Peta helfen und die Petition unterschreiben, damit 50.000 Unterschriften erreicht werden!

Ihre / Eure BGSt.

Tierschutzpartei Hamburg beteiligt sich an der Kampagne zum Verzicht auf die sog. Martinsgans

Die allgegenwärtige und zu Dumpingpreisen angebotene Mastgans, erhältlich in jedem Discounter, ist seit Anfang Oktober und besonders jetzt zu St. Martin im gesamten Bundesgebiet ein großes und für viele nicht wegzudenkendes Thema. Dabei machen sich die wenigsten Konsumenten Gedanken, abgesehen vom Ladenverkaufspreis des toten Tieres im Kühlregal, über den wahren Preis.

Damit die Gänse in möglichst kurzer Zeit viel Gewicht zulegen, pfercht man sie in großer Zahl auf engstem Raum zusammen. Kunstlicht und Betonboden sind nur zwei Beispiele der meisten Haltungsbedingungen.

Wirtschaftliche Interessen stehen bei der Haltung von Geflügel im Vordergrund. Das Resultat dieser traurigen Preispolitik ist beispielsweise die Geflügelpest, welche durch die Massentierhaltung erst entsteht und unter der wiederum die Tiere leiden und dafür bezahlen müssen. In allen EU-Ländern, welche auf die Geflügel- und insbesondere auf die Gänsemast ausgelegt sind, werden die Bedürfnisse der Tiere nahezu vollständig missachtet.

Der Großteil der Gänse und Enten liefert außerdem, quasi ganz nebenbei, die begehrte Stopfleber. Die Produktion dieser zweifelhaften Delikatesse stellt für die Gänse ein lebenslanges Martyrium dar. Mehrmals täglich wird den Tieren hierbei ein etwa 50 Zentimeter langes Metallrohr durch den Hals eingeführt, welches bis in den Magen reicht und dadurch der Futterbrei eingeleitet wird. Beim Stopfen selbst erleiden die Gänse schwerste Verletzungen der Speiseröhre. Die Hälse mancher Gänse sind dermaßen stark verletzt, dass sich Löcher bilden, durch die das Wasser, welches die Tiere trinken, nach dem Schlucken herausläuft. Wird die Menge des Futterbreis zu hoch dosiert, platzen den Tieren die Mägen. Unter starken Schmerzen sterben die Vögel – geholfen wird ihnen nicht, da sich dies wirtschaftlich nicht tragen würde.

Eine weitere und willkommene Einnahmequelle sind die Daunen und Federn der Tiere. Bis zu viermal in ihrem kurzen Leben werden die Tiere ohne Betäubung gerupft. Dabei werden ihnen sämtliche Federn, ausgenommen an den Flügeln, mit hoher Kraftanstrengung und Gewalt herausgerissen. Oft erleiden die Tiere davon einen so erheblichen Schock, dass sie sterben. Die Tiere, welche diesen Prozess überleben, werden ebenso oft schwer verletzt. Sobald die Federn wieder nachgewachsen sind, wird erneut gerupft. Das Leben der Tiere ist eine nicht endende Qual.

Wir von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) haben dazu einen Aufruf in mehreren Zeitungen, unter anderem in der Pforzheimer- und der Badischen Zeitung als auch der Heilbronner Stimme und dem Hamburger & Elbe Wochenblatt geschaltet.

Mit unserer Anzeige möchten wir die Bevölkerung vor allem über die tragischen Umstände der Gänse informieren und zudem dazu auffordern, auf Gänsebraten zu verzichten.

Patricia Kopietz / Beisitzerin im BuVo