EU verklagt Deutschland wegen unzureichendem Grundwasserschutz

Es wurde auch Zeit!

Wegen langjährigen Versäumnissen beim Grundwasserschutz durch zu hohe Nitrateinträge muss sich Deutschland jetzt vor dem Europäischen Gerichtshof verantworten.

Wie aus den Medien aktuell zu erfahren ist, hat die EU-Kommission Ende Oktober eine Klageschrift gegen Deutschland eingereicht. Das Problem der hohen Nitrateinträge im Grundwasser ist der Bundesregierung seit langem bekannt, aber Bund- und Länder haben trotz vergangener Hinweise seitens der EU bisher nicht gehandelt. Dass es mit der Klage endlich Zeit wurde, ist mehr als verständlich, denn eine Politik sollte konsequenterweise auch zur Rechenschaft gezogen werden, wenn diese mit ihren laschen Gesetzen die Lebensgrundlage Nummer eins von Menschen, Tieren und Pflanzen gefährdet.

Bildquelle: "copyright iStockphoto.com/mikedabell”
Bildquelle: “copyright iStockphoto.com/mikedabell”

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) verweist derweil auf seine neue Düngeverordnung, die das Problem lösen und demnächst verabschiedet werden soll. Schmidts Ziel laut Freier Presse vom 08.11.: „Einen Ausgleich zwischen Umweltinteressen und einer praktikablen Lösung für die Landwirtschaft zu schaffen.“

Unserer Meinung muss bei der Intensivtierhaltung umgehend angesetzt werden, weil zu viel Gülle anfällt und diese in zu hohen Mengen auf die Felder und Wiesen ausgebracht wird. Landwirtschaftsminister Schmidt sollte sich von seiner exportorientierten Massentierhaltung nunmehr  verabschieden und sollte im ersten Schritt Gesetze erlassen, die der Bestandsreduzierung von “Nutz”-tieren in den Ställen dienen. Die Rechnung dazu ist ganz einfach, denn wo weniger Tiere sind, fallen auch weniger Ausscheidungen an. Auch die Einfuhr und Ausbringung auf deutschen Feldern von Gülle aus den Niederlanden muss endlich verboten werden!

O-Ton Bundesvorsitzender Matthias Ebner:Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt und die Bundesregierung ignorieren seit Jahren die fatale Entwicklung bei der Massentierhaltung und die von ihr verursachte Nitratverseuchung unserer Böden. Genau wie auch dieser Tage beim Klimaschutz konnte die Agrarlobby hier also ganz offensichtlich ihre Interessen durchsetzen. Bleibt zu hoffen, dass die Menschen dieses Landes dem Minister das nicht vergessen und nächstes Jahr zur Bundestagswahl statt der Union mit der Tierschutzpartei die einzige Partei wählen, die sich konsequent für ein Ende der Massentierhaltung und der unzähligen mit ihr verbundenen Missstände einsetzt.

Neben der tierquälerischen und umweltbelastenden Massentierhaltung stellen auch Biogasanlagen eine weitere Gefahr für den Grundwasserschutz dar, denn auch die Gärreste, die nitrathaltig sind, landen auf den Feldern.

Hier zum Artikel der Tagesschau.

 

Ihre / Eure BGSt.

Messestand war ein voller Erfolg

Zahlreiche Tierfreunde besuchten uns vom 4. bis 6. November 2016 in Halle. Unser erster Messestand war ein voller Erfolg und das gesamte Tierschutz-Team sowie all unsere fleißigen Helfer haben sich über die vielen Besucher sehr gefreut.dscn0543

Ein Besuchermagnet war die Aktionsfläche für Hunde, wo viele verschiedene Rassen vorgestellt wurden. Hier konnten wir gleich auf die vielen Straßentiere aufmerksam machen, die im In- und Ausland auf unseren Straßen leben müssen und ein warmes Zuhause suchen. Hier lag eine Liste aktueller Adoptionstiere aus unserer Region und Pitesti aus. Mit den Postkarten „ Straßentieren eine Stimme geben“ und mit der Aktion „Beendet die rassespezifische Hundegesetzgebung“ konnten wir viele interessante Gespräche führen. Auch lagen Unterschriftenlisten zum Thema Tierversuche und Massentierhaltung abschaffen aus, sowie ein Vordruck eines Einwendungsschreibens gegen die geplante Schweinezucht in Wanzleben welche bis zum 07.11.2016 ans Landesverwaltungsamt gesendet werden musste.

dscn0539Einige Besucher kamen, um einfach nur einen netten Nachmittag zu verbringen und einige waren konkret auf der Suche nach einem tierischen Mitbewohner. Die Gespräche mit den Interessenten haben gezeigt, dass viele Besucher die schlimmen tierschutzwidrigen Zustände in unserem Land gar nicht bewusst war nehmen. Hier konnten wir unseren Gästen nahebringen, dass wir als Partei langfristig den Tieren helfen möchten. Wir können Druck auf die Politik ausüben, um Gesetze und Verordnungen tierschutzgerecht zu ändern. Wir stehen als Konkurrent gegenüber den etablierten Parteien und als einzige Alternative, um den Tieren eine Stimme zu geben.

Wir danken allen Besuchern für diese gelungene Veranstaltung und die vielen positiven Resonanzen.

Enten für Fleisch und Daunen getreten und gegen die Wand geschleudert

Recherche von Peta USA

Unfassbar grausame und brutale Bilder hat Peta USA hinter den Kulissen des größten Entenschlachters der USA “Culver Duck Farms, Inc.” gemacht.

Der Enthüllungsbericht zeigt, dass Enten getreten, herumgeworfen, gegen Wände geschleudert und wochenlang isoliert gehalten werden.

Ein Arbeiter sagt, dass wäre normaler Alltag!

Zur Recherche

Peta: “Der Enthüllungsbericht von PETA USA zeigt, dass jeder, der Entenfleisch oder daunengefüllte Produkte kauft, möglicherweise mit seinem Verhalten unterstützt.”
 

 

 

 

 

Abendveranstaltung mit Dr. Frauke Petry in Pforzheim

Am 4. November um 19:30 Uhr veranstaltete die Alternative für Deutschland (AfD) eine Abendveranstaltung mit Dr. Frauke Petry im Congress Centrum Pforzheim. Thematiken wie z.B. „Warum brauchen wir eine neue Politik?“, waren ein großer Bestandteil des Abends.

Wenige Meter des Eingangs entfernt, verlief eine friedliche Gegenkundgebung mit circa 25 Teilnehmern. Jene wollten Ihren Widerstand gegen die AfD mit Parolen und Transparenten Gehör verschaffen. Transparente wie „Refugees Welcome“ und „Liebe statt Hass“ verdeutlichten den Appell des Umdenkens, an die rechtsradikale Partei „AfD“ und deren Anhänger.

Der Saal war leider, wie erwartet, mit interessierten Bürgern und Anhänger der AfD völlig gefüllt. Jedoch waren auch Kritiker anwesend, um die sogenannte „neue Politik“ der AfD zu betrachten, darunter auch einer unserer Mitglieder, der die absurden Gedankengänge von Petry und Ihren Anhängern in einem Bericht wiedergeben wollte.

Doch leider wurde unserem Mitglied, Robin Margic, nicht einmal die Chance gewährt, den Saal zu betreten, da er von der Polizei als „potenzieller Störenfried“ eingestuft wurde.

Trotz Erklärung an den Polizeibeamten, dass der Hintergrund des Besuches dieser Veranstaltung einen politischen Hintergrund habe, wurde ihm durch seinen Kleidungsstil der Zutritt verwehrt. Ebenfalls wurde seine Nachfrage mit dem Einsatzleiter, Herr Stefan, zu sprechen, als nicht nötig eingestuft.

Daher konnten wir uns leider kein genaues Bild der Abendveranstaltung machen, jedoch wurde die Veranstaltung live via Facebook begleitet und wir kamen, wie schon zuvor, zu dem Entschluss, dass wahre Politik nicht mit Fremdenfeindlichkeit interagieren kann.

Du möchtest dich auch engagieren?

Hier findest du weitere Informationen über unseren Bundesarbeitskreis „MUT gegen Rechts“

EARTHLINGS in Nürnberg-Gostenhof

Sonntag, 06. November 2016

Kostenlose Filmvorführung organisiert von Mirjam Oertel, Chris Lindner und Johannes Thoma unterstützt mit Info-Ständen von „ Schüler für Tiere e.V. Nürnberg“ , „Albert Schweitzer Stiftung Nürnberg/Erlangen“, „Peta2 Streetteam Nürnberg“, „Ärzte gegen Tierversuche Erlangen“ und „Partei Mensch Umwelt Tierschutz Regionalgruppe Nürnberg“ und erneut von vielen fleißigen Bäcker*Innen und Köch’Inn/en, die wieder ganz leckere, vegane Speisen hingezaubert haben. Auch gab es Unterstützung in Form von Gutscheinen und Sachspenden, die an die Besucher verlost wurden.

Die Veranstaltung fand sehr regen Zuspruch und es haben sich doch ca. 100 Interessierte im großen Saal zur Filmvorführung eingefunden. Auch unsere Stände fanden regen Zuspruch und wir konnten einige sehr gute Gespräche führen, aber auch untereinander die Kontakte für weitere gemeinsame Aktionen vertiefen. Ein gelungener Abend, an dem viele Menschen erreicht und zum „Nachdenken“ gebracht werden konnten. Unser besonderer Dank den Organisator*Inn/en, wir haben sehr gerne mit unserem Stand unterstützt.

Bundesweite Kastrationspflicht für Katzen jetzt!

Am 28.10.2016 fand in Radolfzell ein Treffen mit der Katzenhilfe Radolfzell e.V. statt.

Mit dabei waren die Tierrettung, verschiedene Tierärzte und Tierheimleiter aus der Umgebung. Drei Mitglieder der Tierschutzpartei waren auch vertreten. Unter anderem waren noch Menschen anwesend, die sich auch mit dem Thema auseinandersetzen.

Es wurde besprochen, welche Konzepte in Frage kommen, um eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen in Deutschland durchzusetzen.

Die Stadt Rostock hat die Kastrationspflicht schon eingeführt.

Unser runder Tisch möchte sich im März wieder treffen. Momentan werden Flyer zu diesem Thema verteilt, Unterschriften gesammelt und eine Petition an die zuständigen Politiker bzw. Behörden ausgearbeitet.

Karin Wilms

Tierschutzpartei ruft zum Verzicht auf die sog. Martinsgans auf

Pressemitteilung / 04.11.2016

Die allgegenwärtige und zu Dumpingpreisen angebotene Mastgans, erhältlich in jedem Discounter, ist seit Anfang Oktober und besonders jetzt zu St. Martin im gesamten Bundesgebiet ein großes und für viele nicht wegzudenkendes Thema. Dabei machen sich die wenigsten Konsumenten Gedanken, abgesehen vom Ladenverkaufspreis des toten Tieres im Kühlregal, über den wahren Preis.

Damit die Gänse in möglichst kurzer Zeit viel Gewicht zulegen, pfercht man sie in großer Zahl auf engstem Raum zusammen. Kunstlicht und Betonboden sind nur zwei Beispiele der meisten Haltungsbedingungen.

Wirtschaftliche Interessen stehen bei der Haltung von Geflügel im Vordergrund. Das Resultat dieser traurigen Preispolitik ist beispielsweise die Geflügelpest, welche durch die Massentierhaltung erst entsteht und unter der wiederum die Tiere leiden und dafür bezahlen müssen. In allen EU-Ländern, welche auf die Geflügel- und insbesondere auf die Gänsemast ausgelegt sind, werden die Bedürfnisse der Tiere nahezu vollständig missachtet.

Der Großteil der Gänse und Enten liefert außerdem, quasi ganz nebenbei, die begehrte Stopfleber. Die Produktion dieser zweifelhaften Delikatesse stellt für die Gänse ein lebenslanges Martyrium dar. Mehrmals täglich wird den Tieren hierbei ein etwa 50 Zentimeter langes Metallrohr durch den Hals eingeführt, welches bis in den Magen reicht und dadurch der Futterbrei eingeleitet wird. Beim Stopfen selbst erleiden die Gänse schwerste Verletzungen der Speiseröhre. Die Hälse mancher Gänse sind dermaßen stark verletzt, dass sich Löcher bilden, durch die das Wasser, welches die Tiere trinken, nach dem Schlucken herausläuft. Wird die Menge des Futterbreis zu hoch dosiert, platzen den Tieren die Mägen. Unter starken Schmerzen sterben die Vögel – geholfen wird ihnen nicht, da sich dies wirtschaftlich nicht tragen würde.

Eine weitere und willkommene Einnahmequelle sind die Daunen und Federn der Tiere. Bis zu viermal in ihrem kurzen Leben werden die Tiere ohne Betäubung gerupft. Dabei werden ihnen sämtliche Federn, ausgenommen an den Flügeln, mit hoher Kraftanstrengung und Gewalt herausgerissen. Oft erleiden die Tiere davon einen so erheblichen Schock, dass sie sterben. Die Tiere, welche diesen Prozess überleben, werden ebenso oft schwer verletzt. Sobald die Federn wieder nachgewachsen sind, wird erneut gerupft. Das Leben der Tiere ist eine nicht endende Qual.

Wir von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) haben dazu einen Aufruf in mehreren Zeitungen, unter anderem in der Pforzheimer- und der Badischen Zeitung als auch der Heilbronner Stimme und dem Hamburger Wochenblatt geschaltet.

Mit unserer Anzeige möchten wir die Bevölkerung vor allem über die tragischen Umstände der Gänse informieren und zudem dazu auffordern, auf Gänsebraten zu verzichten.

Patricia Kopietz / Beisitzerin im BuVo

 

Thomas Schwarz
Pressesprecher
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Telefon: 02131 / 7398300 oder 02131 / 7398430
E-Mail: thomas-schwarz (at) tierschutzpartei.de

Premiere „Im Namen der Tiere“ am 02.11.2016 im Monopol Kino München

Nach der gestrigen Premiere des Films “Im Namen der Tiere” im Münchner Monopol-Kino nachfolgend die Original-Pressemitteilung der Filmverleihfirma vom 3.11.2016.

O-Ton Horst Wester: “Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz unterstützt die Verbreitung des Films sehr gerne, da er unserer Gesellschaft, die den sogenannten Nutztieren gegenüber abgestumpft und empfindungslos geworden ist, gnadenlos den Spiegel vorhält. Wir hoffen, dass sehr viele Menschen sich ihrer Verantwortung gegenüber den Tieren aufgrund dieses Films bewusst werden!”

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Infostand zum Weltvegantag 2016 in Jena

Am 29.10. trafen sich anlässlich des Weltvegantags, der jedes Jahr am 1.11. gefeiert wird, vier unserer Mitglieder für einen Infostand in der Innenstadt im thüringischen Jena. Matthias Ebner, Robin Margic und Matthias Gottfried reisten dafür extra aus der ca. 4 Stunden entfernten Region Stuttgart an. Mit dabei war außerdem Katja Laaser, Gebietsbeauftragte für Thüringen.

Am Stand informierten sich zahlreiche Jenenser über uns, führten Gespräche und probierten von den mitgebrachten veganen Häppchen (verschiedene Vurst-, Väse- und Brotaufstrich-Sorten, Kräuterqvark, Brownies, Muffins und Kirschkuchen). Außerdem verteilten wir zahlreiche Flyer.

Veganismus und Tierrechte sind in der Universitätsstadt durchaus schon ein Thema, es gibt mehrere vegane Cafés, Stammtische etc. Auch Tierversuche sind aufgrund der vielfältigen Industrie und Wissenschaft ein großes Problem, auf das wir die Einwohner aufmerksam gemacht haben.

In Thüringen wird aktuell versucht, wieder einen Landesverband zu etablieren. Wer dabei helfen und/oder dazu beitragen möchte, dass die Tierschutzpartei auch in Thüringen zur Bundestagswahl auf dem Wahlzettel zu finden sein wird, ist herzlich eingeladen, sich unter 037468/5267 oder sekretariat@tierschutzpartei.de an das Vorstandssekretariat zu wenden.

Boris Palmer missbraucht sein Amt zugunsten der Affenversuche am MPI Tübingen!

Update zur Petition

31. Okt. 2016 — Erneute Ansprache an den Oberbürgermeister der Stadt Tübingen Boris Palmer in dieser Petition:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Palmer,

im Rahmen dieser Change-org-Petition haben mittlerweile mehr als 23.100 Bürger am 18. September 2016 Sie aufgefordert, zwei dringend erforderliche Maßnahmen in Bezug auf die Affenversuche am MPI Tübingen im Interesse der Allgemeinheit umgehend zu ergreifen.

Hier lesen und unterzeichnen.