Wahlergebnisse Landtagswahl Ba-Wü 2016

Die Teilnahme des Landesverbandes Baden-Württemberg bei der Landtagswahl 2016 war ein Kraftakt. Es mussten ca. 4.000 Unterstützungsunterschriften gesammelt werden, um in 20 Wahlkreisen auf dem Stimmzettel zu stehen. Doch es hat sich gelohnt. Wir standen in 3 Wahlkreisen mehr auf dem Wahlzettel als bei unserem letzten Antritt 2006 (2011 waren wir aufgrund der extrem hohen Hürden für kleine Parteien gar nicht angetreten). Und auch das Ergebnis lässt sich sehen:
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Wahlergebnisse zur Landtagswahl am 13.03.2016 B-W und S-A

Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben gewählt.

Landtagswahl 2016 Sachsen-AnhaltIn Sachsen-Anhalt hat die Tierschutzpartei 1,5% der Stimmen erreicht und damit haben wir unser Ergebnis aus dem Jahre 2011 knapp gehalten. Die Wahlbeteiligung war erfreulich höher als bei der letzten Landtagswahl und auch wir konnten mehr Wähler an die Urnen mobilisieren als vor 5 Jahren. Insgesamt haben 16.613 Bürger Ihre Stimme der Partei Mensch Umwelt Tierschutz gegeben.

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Pfand auf Kaffeebecher

Kaffee „to go“ ist ja eine feine Sache. Zumindest auf den ersten Blick. Egal, wo man ist, des Deutschen liebstes Genussmittel, gibt es zum Mitnehmen an fast jeder Ecke zu kaufen. Einerseits haben sich unsere Lebensgewohnheiten verändert und Hektik und Ruhelosigkeit bestimmen unseren Alltag. Doch andererseits sind wir auch bequemer geworden und wollen überall und zu jeder Zeit fertig zubereitete  Erzeugnisse konsumieren.

Was auf den ersten Blick eine feine Sache für uns ist, offenbart sich auf den zweiten Blick und bei näherer Betrachtung als Fehlentwicklung, denn Klima und Umwelt leiden darunter. Allein in Berlin werden täglich über 500.000 Kaffees in “to go” Bechern verkauft und bundesweit kommt man im Jahr auf über 7 Milliarden Kaffee “to go” Becher. Die Becher landen in Müllverbrennungsanlagen, weil man sie nicht wiederverwerten kann.

Wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, unterstützen deshalb die Petition mit der Forderung der Einführung eines Pfandsystems für Kaffeebecher in Deutschland.

„Jenseits des Kapitalismus“

Der Landesvorsitzende von Mecklenburg-Vorpommern Robert Gabel nahm an einer internationalen Konferenz zur Kapitalismuskritik teil und plädiert für eine solidarische Wirtschaft im praktischen Alltag.

Gibt es Alternativen zum Wirtschaftssystem der Ausbeutung und Krisen? Im Februar fand zu dieser hochaktuellen Frage eine viertägige wissenschaftliche Konferenz in Wuppertal, dem Geburtsort Friedrich Engels und des deutschen Industriekapitalismus, statt. In das Gästehaus der Universität lud das “Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit” zum Austausch über aktuelle Befunde zum globalen Kapitalismus und zur Erörtungen der Chancen und Wirkungen von Alternativen.

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Küken-Mord verbieten!

Petition

Am kommenden Sonntag, den 13.03.2016, entscheiden die Bürger_innen zur Landtagswahl in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt auch über das Schicksal der Tiere in der Massentierhaltung. Wählen Sie die Tierschutzpartei, wenn Ihnen Tierschutz, verbunden mit Menschen- und Naturschutz, eine Herzensangelegenheit ist. Mit Ihrem Kreuzchen für uns geben Sie den Milliarden ausgebeuteten Tieren in unserem Land Ihre Stimme. Je mehr Stimmen wir von unseren Wähler_innen auch auf Landesebene erhalten, desto größer werden langfristig die Chancen sein, unsere Ziele zu erreichen.

Wählen Sie uns, denn wir setzen uns auch vehement für die Abschaffung des Millionenfachen Kükenmordes ein!

Bitte unterschreiben Sie die Petition von Peta zum Kükenmord, damit auch Merkel & Co den Kükenmord endlich zur Chefsache machen und ihren christlichen Werten nachkommen!

 

Illegaler Welpenhandel boomt!

Stern TV berichtete vor wenigen Tagen u.a. über das Thema „Illegaler Welpenhandel“ und stellte dabei fest, dass das Geschäft mit den niedlichen Welpen, die kostengünstig in dreckigen und dunklen Kellern sowie Schuppen und Ställen in Ungarn, Polen, Rumänien, der Slowakei und Tschechien gezüchtet werden, boomt. Die Welpen, die viel zu früh von ihren Müttern getrennt werden, oft krank sind, werden dann größtenteils nach Westeuropa transportiert.

Hier Bericht + Video von Stern TV ansehen.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz rät dringend davon ab, billige Welpen aus unseriösen Quellen, wie Ebay oder Kleinanzeigen, zu kaufen. Bitte werden Sie nicht zum Opfer des illegalen Welpenhandels, denn damit fördern Sie die Geschäfte der Vermehrer und unendliche Tierquälerei!

Bitte gehen Sie ins örtliche Tierheim; hier warten viele Hunde auf neuen Familienanschluss und hier berät man sie gerne. Die Tierschützer eines Tierheimes sich oft vernetzt mit anderen Tierschützern aus anderen Tierheimen und können Ihnen bestimmt einen Hund aus dem in- und ausländischen Tierschutz, der zu Ihnen und Ihrem Alltag passt, empfehlen. Auch in den beiden Sendungen “Tiere suchen ein Zuhause” und “Tierisch, tierisch” können Sie sich informieren, wo Tiere aus dem Tierschutz in gute und verantwortungsvolle Hände vermittelt werden.

Eier verursachen Tierleid

Ostern naht…

Wir möchten darauf hinweisen, dass unser neues Flugblatt “Eier” fertig ist.

Eier werden das ganze Jahr über konsumiert und in großen Mengen in der Ernährungsindustrie verarbeitet. Kaum ein Erzeugnis scheint ohne die Zutat Ei auszukommen. Es sind Erzeugnisse wie Backwaren, Nudeln, Süßigkeiten, Fertiggerichte und auch vegetarische Erzeugnisse, die oft Eier enthalten, obwohl man bei der Herstellung auch ohne auskommen könnte. Alle Erzeugnisse verbindet jedoch eins: Die Zutat Ei verursacht Tierleid.

Gerade jetzt kurz vor Ostern werden mehr Eier gekauft, als sonst im ganzen Jahr. Schuld daran ist der „Osterhase“, der die Eier untergejubelt bekommt und verstecken muss. Vielen Konsumenten/innen ist dabei nicht bewusst, dass hinter jedem Ei eine leidvolle Geschichte steht.

Wenn Sie uns mit helfen wollen auf das Leid der Hühner hinzuweisen, dann können Sie in der Bundesgeschäftsstelle gerne das Flugblatt „Eier“ kostenlos bestellen und kurz vor Ostern an interessierte Verbraucher/innen austeilen. Wir freuen uns auf Ihre / Eure Nachfrage!

Tauben-Wettflüge

Landesgeneralsekretärin Dr. Heidi Stümges: “Persönlich schäme ich mich für die Tierärzteschaft, die solche Machenschaften unterstützt.”

In der Ausgabe der Neuß-Grevenbroicher Zeitung/Rheinische Post vom Dienstag, 23. Februar 2016 ist ein unsäglicher Hurra-Artikel von Jascha Huschauer über “Brieftauben”-Wettflüge in Südafrika erschienen: “Das härteste Taubenrennen der Welt”. Kritische Aspekte: Fehlanzeige! Online abrufbar unter.

Dazu ein Kommentar unserer Landesgeneralsekretärin und Veterinärmedizinerin, Dr. Heidi Stümges, Krefeld, Beisitzerin im Bundesvorstand und Mitglied der NRW-Landesarbeitsgruppe Stadttauben:

2016-02-25_tauben

“Immer wo Tierhaltung und Kommerz aufeinandertreffen, ist das Unrecht vorprogrammiert und die menschliche Gier kennt keine Schamgrenze mehr.

Zunächst wird Babytäubchen eine vierzehntausend Kilometer lange Reise angetan, unterbrochen durch zwei je 1-monatige, triste Quarantäneaufenthalte. Während sich acht Monate später diese armen Tiere bei heftigem Gegenwind und 35 Grad Celsius sengender Hitze über eine 541 km lange Strecke quälen, verfolgen ihre “Besitzer” diese Torture überwiegend im gut klimatisiertem Hotel per Leinwand mit einem Champagnergläschen in der Hand.

Von 6000 gestarteten Tieren wird aus gutem Grund über den Verbleib von 5957 Tieren (!) nichts berichtet.

Persönlich schäme ich mich für die Tierärzteschaft, die solche Machenschaften unterstützt.

Dem 22.000 Dollar-schweren Taubenvermehrer mag der weitere Erlös aus der Versteigerung seiner Doppelsieger über die Betrübnis, seine beiden Lieblinge wegen zu hohem Aufwand nicht wiedersehen zu können, hinweghelfen.

Die bei uns ach so bejammerte sog. “Stadttaubenproblematik” entspringt eben diesem “Hobby” – der Taubenwettfliegerei. Die Lösung ist so einfach. Betreute Taubenschläge, in denen die Gelege gegen Eiattrappen ausgetauscht werden, bieten die tierschutzgerechte und mittelfristig sogar die ökonomischste Lösung.

Gemäß dem Verursacherprinzip fordert die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, dass Bau und Unterhalt dieser betreuten Schläge zu Lasten der Taubenzuchtvereine bzw. ihrer Mitglieder zu erfolgen hat.

Aus 22.000 Dollar plus einem Versteigerungserlös bislang unbekannter Höhe lassen sich etliche betreute Schläge errichten und unterhalten, da werden neben der Stadt Neuss weitere Städte partizipieren können.

Jeder errichtete, betreute Schlag mag als ein Mahnmal für die gequälten Tauben stehen, die für den Geldsegen sorgten.”

Austeritätskritisches Bündnis DiEM25 in Berlin gegründet

Das internationale Bündnis DiEM25 will die Umsetzung von Maßnahmen für eine solidarische und progressive Gesellschaft sowie transparente und bürgernahe Politik erreichen

Yanis Varoufkis und zahlreiche Unterstützer von Diem25 diskutieren die Ziele und Strategien

Robert Gabel, Landesvorsitzender von Mecklenburg-Vorpommern, vom BAK “Arbeit und ökologische Wirtschaft” nahm als einer der geladenen Gäste an der Gründung des austeritätskritischen Bündnisses DiEM25 am 9. Februar 2016 teil. Yanis Varoufakis als Initiator hatte während seiner Amtszeit als Finanzminister selbst erleben müssen, wie eine internationale Finanzkrise sein Land in den Abgrund stürzte. Anstatt daraufhin internationale Hilfe zu erhalten, wurden dem griechischen Volk nur weitere unsoziale und zerstörerische Auflagen gemacht, um die Schulden zu begleichen, die sich aufgrund des Wirtschaftszusammenbruchs im Verhältnis zum BIP vervielfacht hatten.

Anders als andere betroffene Länder versuchte er sich gegen das Diktat zu wehren. Sein Kampf setzt sich nun in der Gründung von DiEM25 fort. Das Manifest enthält langfristige Forderungen; aber auch dringende Sofortmaßnahmen:

  • Sitzungen des EU-Rats, von Ecofin, Beratungen über Steuerfragen und Sitzungen der Eurogruppe müssen per Livestream öffentlich gemacht werden.
  • Die Protokolle der Sitzungen des Gouverneursrats der Europäischen Zentralbank müssen innerhalb weniger Wochen veröffentlicht werden.
  • Alle Dokumente im Zusammenhang mit wichtigen Verhandlungen (zum Beispiel TTIP, „Rettungs“-Kredite, über den Status Großbritanniens), die alle Facetten der Zukunft der Europäer betreffen, müssen ins Netz gestellt werden.
  • Alle Lobbyisten müssen sich registrieren lassen und dabei die Namen ihrer Kunden angeben, wie viel Geld sie erhalten und wann sie sich mit (gewählten und nicht gewählten) Vertretern Europas getroffen haben.

An der Gründungsveranstaltung in Berlin nahmen zahlreiche linke und ökologische Politiker teil, aber auch zivilgesellschaftliche Aktivisten und Vertreter von wichtigen strategischen Institutionen. In den Redebeiträgen waren Menschenrechte, Solidarität, Transparenz, Antirassismus sowie Umweltschutz wichtige inhaltliche Eckpfeiler. Auch der Tierschutz erfand einige Male Erwähnung. “Es ist wichtig, sich für eine soziale und progressive Welt einzusetzen; denn nur in einem breiten Bündnis mit Akteuren, die sich für umfassende Empathie und Gerechtigkeit einsetzen, können auch die Belange der Partei Mensch Umwelt Tierschutz umgesetzt werden”, so erläutert Robert Gabel die Motivation für sein Engagement.