Landesverband Hamburg in Aktion

Am 16.09.2014 demonstrierten der Landesverband Hamburg und viele aktive Mitstreiter lautstark wieder einmal vor dem LPT Mienenbüttel.

Bettina Jung, Landesvorsitzende: “Danke allen, die nicht nachlassen, für die “Versuchstiere” zu kämpfen. Die Beagles waren gestern wieder einmal schmerzlich nicht zu überhören. Euch und Eure Freunde, die niemand sehen soll, haben wir in unseren Herzen und wir werden nicht ruhen, bis diese kranke und gefährliche “Wissenschaft” geächtet und verbannt ist!”

15.09.2014 / Bericht aus Straßburg

Projekt “Rumänienhunde” – historischer Meilenstein erreicht

Am 15. September 2014 gab Stefan Bernhard Eck als Referent vor dem Plenum der GUE/NGL-Fraktion einen detaillierten Bericht über die Massaker an den Straßenhunden ab. Seine bewegende Rede (Video folgt in Kürze) wurde durch eine Powerpoint-Präsentation mit schonungslosem Bildmaterial und einer in der letzten Woche erstellten Informationsbroschüre von den anwesenden Abgeordneten noch intensiver wahrgenommen.

Das Ziel dieser Initiative war, einen Konsens in der GUE/NGL-Fraktion darüber zu erreichen, dass seitens der Fraktion ein offizieller “Letter of protest” mit der Aufforderung der sofortigen Einstellung der Hundetötungen an die Regierung Rumäniens ergeht.

Nach einer kurzen Debatte, in der sich Takis Hadjigeorgiou (Akel, Zypern) und Cornelia Ernst (Die Linke, Deutschland) mit eigenen Wortmeldungen voll hinter die Initiative von Stefan Eck stellten, wurde der Antrag angenommen.

Damit wurde der erste Meilenstein des “Projekts Rumänienhunde” erreicht, denn es ist das erste Mal, dass eine Fraktion des Europäischen Parlamentes geschlossen an der Vorgehensweise der rumänischen Regierung bezüglich der Populationsverminderung der Straßenhunde Kritik übt.

Nun ist damit zu rechnen, dass sich auch andere Fraktionen überzeugen lassen, dem Projekt des EU-Abgeordneten Eck und der GUE/NGL anzuschließen…

Rede Stefan Eck in GUE/NGL-Fraktion “Streunerhunde Rumänien”

Bewegende Rede von MEP Stefan Bernhard Eck über die rumänischen Straßenhunde in der Gruppe GUE/NGL (Fraktion der Vereinten Europäischen Linken / Nordische Grüne Linke) im Europäischen Parlament. (Zum Video)

Wir unterstützen und verbreiten die Kampagne von “Soko Tierschutz”!

Uns lässt Tierleid nicht kalt, deshalb fordern wir ein Verbot von sämtlichen Tierversuchen!

SokoTierschutz

Letzten Mittwoch, am 10. September 2014, enthüllte SOKO Tierschutz “Operation Alekto” bei SternTV: Tierversuche in Tübingen. Ein SOKO Tierschutz Aktivist filmte undercover im Tierversuchslabor des Max-Planck-Instituts.

Bilder und Aufnahmen beweisen, dass sich nicht an Vorschriften gehalten wurde, Affen zum Beispiel tagelang dursten müssen, um gefügig gemacht zu werden. Auch werden sie narkotisiert in die Affenstühle gesetzt; darin aufzuwachen ist für sie eine extreme psychische Belastung. Auch schlimme Wunden an den Köpfen der Affen und stereotypes Verhalten konnten durch Aufnahmen belegt werden.

Mehr zur Grundlagenforschung (hier)

Überzeugen Sie sich von der Grausamkeit und dem Leid der MPI-Affen im Kampagnenvideo von “Soko Tierschutz”. (hier)

 

 SokoTierschutzDemoAufruf zur Demo in Tübingen von “Soko Tierschutz”

Am 20.09.2014 werden “Soko Tierschutz” ein Zeichen gegen die sinnlose und für die MPI-Affen extrem leidvolle Grundlagenforschung am Max-Planck-Institut in Tübingen setzen.

Seid dabei, wenn wir von 08:00 – 21:00 Uhr mit einem Infostand und einer Mahnwache die Passanten in der Stadt über das Grauen in ihrer Nachbarschaft aufdecken und von 14:00 – 16:00 Uhr mit einer Demo durch die Stadt ziehen, um lautstark klarzumachen: Wir dulden diese Tierquälerei am Max-Planck-Institut in Tübingen nicht mehr!

Datum: 20.09.2014
Zeit: 14:00 – 16:00 Uhr (Demo)
Ort: Plantanenallee (Neckarbrücke)

Was Sie tun können

Fordern Sie von Dr. Jörn Hilmers, dem leitenden Veterinärdirektor des Regierungspräsidiums Tübingen, keine weiteren Versuche zu genehmigen und den geplanten Ausbau des Tierverlabors zu stoppen.
Kontakt: joern.hilmers (at) rpt.bwl.de

Informieren Sie Freunde, Bekannte und Ihre Familie über Tierversuche und über die Kampagne! (hier)

Helfen Sie, den Protest laut werden zu lassen und nehmen Sie an den Demonstrationen und Infoständen in Tübingen teil! Bringen Sie Schilder zum Thema Tierversuche mit, kommen Sie pünktlich zu den Kundgebungen und machen Sie mit. Wir brauchen Aktivisten für Demo, Mahnwache und zum Verteilen von Infomaterial.

Unterschreiben Sie den Aufruf von BUAV an den Premierminister von Mauritius, die grausamen Affentransporte zu stoppen: (hier)

Mitglieder aus dem LV Baden-Württemberg werden bei der Demo dabei sein!

Hinweis: Partei-Flaggen dürfen bei der Demo leider keine verwendet werden, unsere Wahlplakate zum Thema Tierversuche aber schon.

Infostand auf der Neckarbrücke: 08:00 – 21:00
DEMO: 14:00 – 16:00
Treffpunkt: Platanenallee (Neckarinsel – unterhalb der Neckarbrücke)

Bitte kommt zahlreich!

Stellungnahme der Partei Mensch Umwelt Tierschutz zum Hunde-Massaker in Rumänien

Liebe Tierfreunde!

Selbstverständlich hat auch der Parteivorstand von den grausamen Vorgängen in Rumänien Kenntnis und verurteilt die tierfeindliche und absurde Entscheidung der politisch Verantwortlichen.

Leider ist nach dem EU-Recht (Vertrag von Lissabon) nicht der Umgang mit Heim- und Straßentieren explizit geregelt, sondern bleibt den einzelnen Mitgliedstaaten überlassen, so dass eine Intervention über die Europäische Kommission oder über das Europäische Parlament von vornherein zum Scheitern verurteilt ist.

Auch ein Einwirken auf die Bundesregierung erscheint uns auch nicht zielführend, da in Belangen, die mit Tierschutz – und vor allem im Ausland – zu tun hatten, niemals für die Tiere Partei ergriffen wurde.

Wir werden einerseits eine offizielle Protestnote unserer Partei an die rumänische Botschaft schreiben, andererseits nächste Woche unsere Mitglieder auffordern, selbst mit eigenen Schreiben und Anrufen gegen das Massaker an den Straßentieren zu protestieren.

Falls von Tierschutzorganisationen Protestkundgebungen vor der rumänischen Botschaft vorgesehen sind, werden wir uns natürlich daran beteiligen. Möglicherweise gelingt es uns aber auch, eine Demonstration selbst zu organisieren; wir werden diesbezüglich mit den verschiedene Tierschutzorganisationen nächste Woche Kontakt aufnehmen.

Leider sind damit aber auch schon unsere Möglichkeiten ausgeschöpft.

Stefan Bernhard Eck / Bundesvorsitzender

Stern TV berichtete: Tierversuchslabor des Max-Planck-Instituts – Leiden für die Wissenschaft

“Das Max-Planck-Institut (MPI) ist bekannt für seriöse Forschung im Auftrag der Wissenschaft. Doch was hinter manchen Türen der Labore vor sich geht, hat nun ein Tierpfleger mit versteckter Kamera festgehalten: Affen, die sich erbrachen oder apathisch waren, ein Affe, der sich an dem Kopfimplantat riss, das den Affen zu Versuchszwecken eingepflanzt wird; ein Affe, der halbseitig gelähmt war. Die Tiere wurden mehrere Stunden vor Bildschirmen fixiert, um Aufgaben zu lösen. Manchmal bekamen sie in ihren Käfigen tagelang kein Wasser. In rund 100 Stunden Filmmaterial und seitenweise Notizen dokumentierte der Tierpfleger, was sich vor seinen Augen abspielte.” (Hier zu den Bildern und zum Artikel)

10.09.2014 / Kurzmeldung aus Brüssel (Pressemeldung)

PACMA-Petition “Toro de la Vega” im Europäischen Parlament überreicht

Eine Delegation aus der spanischen Partei für die Tiere (PACMA) hat heute in Brüssel der Präsidentin des Petitionsausschusses des Europäischen Parlaments eine Petition mit 65 000 Unterschriften übergeben.

Silvia Barquero, PACMA Vorsitzende, machte in ihrer Rede darauf aufmerksam, dass die überwiegende Mehrheit der spanischen Bürger dieses Blutvergießen ablehnt.

In der Petition wird die EU aufgefordert, der Tradition “Toro de la Vega”, der grausamsten Art des Stierkampfes, ein Ende zu setzen. Frau Barquero überreichte die Petition der Präsidentin des Petitionsausschusses, Frau Cecilia Wikström, im Europäischen Parlament nach einer Pressekonferenz, die von ihr, Stefan Bernhard Eck (Partei Mensch Umwelt Tierschutz) und Anja Hazekamp (Partij voor de Dieren, Holland) organisiert wurde. Stefan Eck und Anja Hazekamp sind Mitglieder der Fraktion der Vereinten Europäischen Linken (GUE/NGL) im Europäischen Parlament.

“Toro de la Vega ist eine legalisierte Perversion und eine Schande für Spanien und Europa”, so Stefan B. Eck in der Pressekonferenz. “Ich respektiere Traditionen, aber keine Tradition sollte Grausamkeiten beinhalten. Ich verurteile Grausamkeiten gegen Tiere ebenso sehr wie ich Grausamkeiten gegen Menschen verurteile. Jedes Jahr unterstützt die EU den Stierkampf indirekt durch Agrarsubventionen. Das muss ein Ende haben – es ist inakzeptabel, dass Stierkämpfe mit Geldern der europäischen Steuerzahler finanziert werden.”

“Es gibt keine Entschuldigung für Europa, bei dieser Grausamkeit wegzuschauen”, betonte Anja Hazekamp in ihrer Rede.

Die Einreichung der Petition des “Toro de la Vega” ist ein erster Schritt im Gesetzgebungsverfahren, das mit einem EU-Verbot der grausamen Tradition in Tordesillas, Spanien, enden könnte.

Video von der Pressekonferenz (hier)

Japan: Was kümmern uns Gerichtsurteile?

Die ungeheure Dreistigkeit der japanischen Walfänger

Im März dieses Jahres erging ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag an Japan, die Jagd auf Wale im Südpolarmeer umgehend einzustellen; das bisherige Forschungsprogramm habe keinem wissenschaftlichen Zweck gedient.

Die Vorgeschichte: Jahrelang wurde unter dem Deckmantel, der Küstenwalfang auf der Insel Hokkaido sei ein Forschungsprojekt und diene wissenschaftlichen Zwecken (die Argumentations-Keule „Wissenschaft“ macht ja so gut wie alles möglich,,,), ein rücksichtsloses Abschlachten u. a. von Zwergwalen betrieben.

Dem wurde nun durch das o.g. Urteil ein Ende gesetzt.

Vermeintlich. Denn vor wenigen Tagen setzte sich eine Flotte von vier Schiffen in Richtung Küste in Bewegung, mit dem Ziel, bis Oktober bis zu 51 Zwergwale in gewohnter Weise zu töten. „Wissenschaftliche“ Begründung: Durch Untersuchungen des Mageninneren der Meeressäuger solle der Einfluss der Wale auf die Küstenfischerei untersucht werden. Das Fleisch der Wale werde zum Verzehr verkauft.

So wird – nun sogar unter frecher Missachtung des wegweisenden Den Haager Urteils – auch dieser Teil der jährlichen Wal-Jagd im Pazifik weitergehen. Und damit nicht genug: Für das Jahr 2015 plant Japan, auch in der Antarktis wieder Zwergwale zu jagen.

Wie kann einem solch rücksichtslosen Treiben in einem Land, das sich – man denke auch an Fukushima – jeglichen zivilisatorischen Regeln entzieht, ein Ende bereitet werden? Wer eine Idee hat, der soll es sagen.

Japan: Was kümmern uns Gerichtsurteile?

Die ungeheure Dreistigkeit der japanischen Walfänger

Im März dieses Jahres erging ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag an Japan, die Jagd auf Wale im Südpolarmeer umgehend einzustellen; das bisherige Forschungsprogramm habe keinem wissenschaftlichen Zweck gedient.

Die Vorgeschichte: Jahrelang wurde unter dem Deckmantel, der Küstenwalfang auf der Insel Hokkaido sei ein Forschungsprojekt und diene wissenschaftlichen Zwecken (die Argumentations-Keule „Wissenschaft“ macht ja so gut wie alles möglich,,,), ein rücksichtsloses Abschlachten u. a. von Zwergwalen betrieben.

Dem wurde nun durch das o.g. Urteil ein Ende gesetzt.

Vermeintlich. Denn vor wenigen Tagen setzte sich eine Flotte von vier Schiffen in Richtung Küste in Bewegung, mit dem Ziel, bis Oktober bis zu 51 Zwergwale in gewohnter Weise zu töten. „Wissenschaftliche“ Begründung: Durch Untersuchungen des Mageninneren der Meeressäuger solle der Einfluss der Wale auf die Küstenfischerei untersucht werden. Das Fleisch der Wale werde zum Verzehr verkauft.

So wird – nun sogar unter frecher Missachtung des wegweisenden Den Haager Urteils – auch dieser Teil der jährlichen Wal-Jagd im Pazifik weitergehen. Und damit nicht genug: Für das Jahr 2015 plant Japan, auch in der Antarktis wieder Zwergwale zu jagen.

Wie kann einem solch rücksichtslosen Treiben in einem Land, das sich – man denke auch an Fukushima – jeglichen zivilisatorischen Regeln entzieht, ein Ende bereitet werden? Wer eine Idee hat, der soll es sagen.

Air France: Geduld ist gefragt. Aber der stete Tropfen höhlt auch diesen Stein!

Großdemonstration gegen „Versuchstier“-Transporte am 06.09.2014 in Frankfurt

Auf dem Flug von Mauritius nach Deutschland – zwei Szenarien:

Gut gelaunte und bestens erholte Urlauber sind auf dem Rückflug von Mauritius, der legendären Insel im Indischen Ozean. Lebhaft tauscht man die Eindrücke aus, die dieses paradiesische Eiland hinterlassen hat; andere träumen still vor sich hin und lassen die wunderbare Inselwelt noch einmal Revue passieren.

Was sie alle nicht wissen: Unter ihren Füßen, eine Etage tiefer, kauern zusammengesunken ihnen ähnliche Wesen, die, wenn ihre Ängste es zulassen, auch träumen – von ihrer geliebten Heimat, dem Urwald, dem sie gewaltsam entrissen wurden, ohne Rücksicht auf den Verlust ihrer zurückbleibenden Familien. Gnadenlos zerrte man sie in Käfige und verbrachte sie nach nicht enden wollender Fahrt in die wartende Air France-Maschine. Noch ahnen sie nichts von den Endstationen ihrer Reise: Versuchslabore, wo sie bis zu ihrem bitteren Ende Höllenqualen erleiden werden, wie so viele ihrer tierlichen Leidensgenossen.

Es ist ein Skandal, dass die Fluggesellschaft Air France, in Verbindung mit der niederländischen KLM, trotz bereits drei Jahre andauernder weltweiter Proteste immer noch Affen und andere Tiere an Tierversuchslabore in Europa und den USA liefert. Tierqualen spielen keine Rolle, allein der Profit zählt!

Um den Skandal so öffentlich wie möglich zu machen, luden der Verein Ärzte gegen Tierversuche e.V. zusammen mit Vertretern der Kampagne „StopVivisection“ am 6. September 2014 nach Frankfurt zu einer Großdemonstration ein. Und viele kamen, wenngleich zum Teil später als geplant, denn ausgerechnet an diesem Tag hatte die Lokführer-Gewerkschaft GdL zum Streik aufgerufen, was die Reise für etliche Teilnehmer erschwerte und darüber hinaus zu Verzögerungen der einzelnen Programmpunkte führte.

In einem langen Demonstrationszug zogen etwa 800 engagierte Tierversuchsgegner/innen mit Fahnen und Plakaten durch Frankfurts Innenstadt und störten die allerorten vorherrschende Gemütlichkeit durch lautstarkes Skandieren von Sprüchen, in denen der sofortige Stopp von Tierversuchen gefordert wurde. Mit dabei waren auch ca. ein Dutzend Parteimitglieder aus Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. So setzten auch wir ein Zeichen gegen Tierversuche – dieses unentschuldbare Verbrechen des Menschen an den wehrlosen Tieren.

Das Hauptziel des Demo-Zuges war die Zentrale von Air France, wo besonders laut und anhaltend ein umgehendes Ende der Todesflüge gefordert wurde.

Der weltweite Kampf von Tierrechtlern wird weitergehen, bis auch Air France/KLM als letzte der Fluggesellschaften die schändlichen Tiertransporte beendet haben – zweifellos, und hoffentlich in Kürze, ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Totalabschaffung aller Tierversuche!

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04.09.2014 / Kurzmeldung aus Brüssel

Zusammenarbeit zwischen der spanischen Tierschutzpartei (PACMA) und den EU-Abgeordneten Stefan B. Eck und Anja Hazekamp

Am 10. September findet eine Pressekonferenz im Europäischen Parlament in Brüssel statt, mit der auf die skandalöse Tradition der “Fiesta Toro de la Vega” aufmerksam gemacht werden soll.

Zu dieser Pressekonferenz lädt Silvia Barquero, die Vorsitzende der spanischen Tierschutzpartei, in Zusammenarbeit mit den EU-Abgeordneten Stefan B. Eck (Partei Mensch Umwelt Tierschutz) und Anja Hazekamp (Partij voor de Dieren) ein.

Die “Fiesta Toro de la Vega” ist eine grausame und gewalttätige Tradition in Tordesillas (Spanien), die jedes Jahr stattfindet. Hunderte von Männern drangsalieren einen Stier mit ihren Lanzen, bis das Tier stark blutend nicht mehr weiterkann. Wenn es zusammenbricht, wird ihm ein Dolchstoß hinter den Kopf versetzt und als letzter Akt diesen perversen Schauspiels die Hoden abgeschnitten. Dies geschieht oft, während der Stier noch lebt.

“Keine Tradition rechtfertigt solch einen monströsen und inhumanen Akt, eine Grausamkeit ohne jeglichen Grund und ohne Mitgefühl; es handelt sich hierbei um eine legalisierte Perversion und ist eine Schande für Spanien und Europa!”, so Stefan Bernhard Eck, der sich seit vielen Jahren gegen jede Art von Stierkampf einsetzt.

Letzten Juni akzeptierte der Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments formell eine Anfrage durch PACMA, die darauf abzielte, die Vereinbarkeit zwischen der Tradition “Toro de la Vega” mit den europäischen Gesetzen zu überprüfen. Die Anfrage wurde der Europäischen Kommission für eine Voruntersuchung übersandt.

Für mehr Informationen zu “Toro de la Vega”: (hier)