Tierquälerei: Tierschutzpartei stellt Strafanzeige gegen Circus Krone

Pressemitteilung vom 21.05.2016

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) hat am 17. Mai bei der Stadt Landau Strafanzeige gegen Frau Christel Sembach-Krone, vertretungsberechtigte Geschäftsführerin von Circus Krone, erstattet. Die Leiterin des Bundesarbeitskreises “Tiere in der Unterhaltungsbranche” der Tierschutzpartei, Patricia Kopietz, hat sich von dem Zustand der Tiere im Circus Krone selbst überzeugt. Ihr bot sich ein erschreckendes Bild. So liegen Videoaufnahmen von einem Elefanten auf einer Holzplatte vor, an die er links und rechts mit starken Zugbändern an zwei Beinen fixiert ist.

Es dürfte kein Zweifel daran bestehen, dass diese Art der Behandlung des Elefanten einer jahrelangen Praxis entspricht, wie schon die Schaffung der Vorrichtung an sich und der Abnutzungsgrad der verwendeten Zugbändern ersehen lässt.“, so Kopietz zu den Befunden ihrer Ermittlungen.
Die sofortige Vollziehung nach § 80 Abs. 2 Nr. 4 VwGO ist ausdrücklich anzuordnen, die Bestandskraft eines Verwaltungsaktes ist nicht abzuwarten, da hier Gefahr im Verzug ist, der Betroffene ist somit im Vorfeld nicht über die Vollziehung zu unterrichten.
Das sofortige Vollzugsinteresse ist bei Maßnahmen nach §16a TierSchG insbesondere damit zu begründen, dass die Gefahr besteht, dass ohne ein sofortiges Handeln anhaltende Schmerzen, Leiden und Schäden fortdauern.

Eine Reaktion der Abteilung Veterinärwesen und Landwirtschaft der Stadt Landau liegt bereits vor, die Behörde wolle “sich selbst ein Bild von der dortigen Tierhaltung machen und dann eine Entscheidung treffen.” Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz spricht sich grundsätzlich gegen die Zurschaustellung und Dressur von Tieren in der Unterhaltungsbranche aus. “Die Tierhaltung für derartige Großtiere der Steppe, zu denen auch die auf den Fotos abgebildeten Löwen gehören, ist alles andere als artgerecht und dient ausschließlich den finanziellen Interessen von Frau Sembach-Krone.” Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz sieht sich als politische Kraft für die Forderung und Durchsetzung von Rechten für Tiere und Menschen gleichermaßen.

Kontakt
BAK Tiere in der Unterhaltungsbranche
Patricia Kopietz
patricia-kopietz@tierschutzpartei.de
0172 6156400

Pressesprecher
Thomas Schwarz
0176 24790201
02131 7398300 / 7398430
thomas-schwarz@tierschutzpartei.de

Mahnwache gegen Circus Krone in Karlsruhe

Am vergangenen Samstag, 30. April 2016, organisierten die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) in Karlsruhe, zur erneut zugelassenen Gastierungserlaubnis von Zirkus Krone, eine in zwei Teile gegliederte Mahnwache.

Start der Mahnwache war um 14 Uhr, da um 15 Uhr die erste Vorstellung des Zirkus, an diesem Tag stattfand. Überwältigt hat uns die Masse an Demonstranten, welche um 14 Uhr, gemeinsam mit uns, den Tieren eine Stimme verliehen! Anstelle der 36 Zusagen, welche in der Veranstaltung bei FB eingegangen waren, waren rund 50 Demonstranten gekommen! Es gab ausreichend Plakate, Banner und Transparente.

Nach und nach trudelten die Besucher zur Zirkusvorstellung ein und wir deckten die teilweise vorbeieilenden Passanten mit Flyern ein und es enstanden kurze Gespräche. Ein Vater mit seinem Sohn, welcher auf dem Weg zur Vorstellung war, unterhielt sich mit uns, registrierte das Leid, welches IMMER hinter einem Zirkus mit Tieren steckt und entschloss sich kurzerhand, NICHT in die Vorstellung zu geben und für Tierquälerei Geld auszugeben.

Gegen 16 Uhr unterbrachen wir die Mahnwache, um gemeinsam in ein nahegelegenes veganes Restaurant, das “My heart beats vegan” zu gehen. Dort entstanden viele tolle Gespräche und es wurde zu einem schönen und entspannten Nachmittag.

Gegen 18:45 Uhr, bagaben wir uns zum zweiten Teil der Mahnwache, da die zweite Vorstellung des Zirkus um 20 Uhr begann. Mittlerweile wurde das Wetter zunehmend schlechter und ein Unwetter zog auf. Nichtsdestotrotz waren noch immer rund 30 Demonstranten mit uns an Ort und Stelle.

Um 20:30 Uhr beendeten wir, pünktlich mit Sturmaufkommen und Regen, die Mahnwache und somit einen erfolgreichen und tollen Tag!

Es wurden zudem Aufnahmen gemacht, welche momentan noch geprüft werden, ob sie sich zu einer Strafanzeige eignen. Hierzu werde ich euch auf dem Laufenden halten.

Hier noch, ein momentaner und brisanter Fall, welcher sich ebenso um den Tierquäler-Zirkus Krone handelt. Auszug aus der Veranstaltung auf Facebook:

“Circus Krone quält Tiere!” – für diese Aussage bekamen wir einen Strafbefehl. Am 12. Mai findet um 12.30 Uhr im Amtsgericht Tiergarten in Berlin die öffentliche Verhandlung statt. Wir hoffen dabei auf eure Unterstützung: Kommt an diesem Tag als Zirkustier verkleidet vor das Amtsgericht Tiergarten. Setzt mit uns gemeinsam in der Öffentlichkeit ein Zeichen gegen Tierhaltung im Zirkus. Auch unser Plakatwagen wird nach einer Berlin-Tour vor Ort sein.

Weitere Informationen gibt es hierzu unter: tierschutzbuero.de/krone-quaelt

Möchte auch an dieser Stelle nochmals VIELEN DANK an ALLE TEILNEHMER der Mahnwache sagen! Ich hoffe wir stehen bald wieder gemeinsam auf einer Veranstaltung und ich freue mich über diese vielen netten und tollen Kontakte.

Wir rocken Circus Krone

Solidarität mit Luchs und Wolf

Für den 22. August 2015 ruft die Partei Mensch Umwelt Tierschutz in Viechtach um 12:30 Uhr zu einer Mahnwache auf, bei der es darum geht, Solidarität für Luchs und Wolf zu zeigen. Mehrfach wurden Luchse, die unter Artenschutz stehen, im Bayerischen Wald getötet, teils durch Erschießen, teils durch Gift. Besonders provokant ist die Tatsache, dass den letzten beiden Luchsen die Pfoten abgeschnitten und neben den Überwachungskameras deponiert wurden. Auch den Wölfen will man an den Kragen und immer wieder bezichtigt man sie, Übergriffe auf Haustiere und/oder Menschen zu starten. Beweise hierfür fehlen!

Insbesondere die Aufklärung an den Luchsmorden geht nur sehr schleppend voran. Was fehlt, ist eine Sonderkommission für Verstöße gegen den Naturschutz, angegliedert an die bayerische Polizei. Die bayerische Staatsregierung versagt in dieser Hinsicht leider auf ganzer Linie. Mit dieser Mahnwache versucht die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, die Menschen für diese Problematik zu sensibilisieren, gemäß dem Motto “Solidarität mit Luchs und Wolf”!

Zirkus ja, aber ohne Tiere!

LV Baden-Württemberg und LV Rheinland-Pfalz in Aktion

Am 11.07.2015 nahmen einige Mitglieder des Landesverbandes Ba-Wü und des Landesverbandes Rheinland-Pfalz aktiv bei einer mit mehreren Vereinen organisierten Demo in Frankenthal gegen Zirkusse mit Tieren teil.

Wir bedanken uns bei allen mitwirkenden Mitgliedern unserer Partei!

Bericht und Bilder hier ansehen.

 

Hitzewelle: Tausende Mauersegler aus den Nestern gefallen

Danke an alle, die in dieser Sache involviert sind!

Was des einen Freud ist, ist des anderen Leid. Die Rede ist von den hochsommerlichen Temperaturen! Die einen kommen mit der Hitze gut zurecht, die anderen leiden massiv unter der Hitze. Und das geht Menschen ebenso wie Tieren.

Tausende Mauersegler sind bei der Hitzewelle in Deutschland aus ihren Nestern gefallen; Wildvogelhilfen und –pflegestellen befinden sich im Ausnahmezustand und sind mit ihren geflügelten Patienten völlig überlastet. Laut Freie Presse verhängte die Mauerseglerklinik in Frankfurt am Main einen “Aufnahmestopp aufgrund totaler Überlastung und Helfermangel! Ausnahme: verletzte Altsegler!”

Doch warum sind die Jungtiere aus ihren Nestern gefallen? Karsten Peterlein von der Wildvogelhilfe in Leipzig gab Auskunft: „Die Wärme hatte die Nester unter den Dächern bis zu 100 Grad aufgeheizt. Die Jungtiere suchten dann nach Abkühlung und fallen dabei heraus. Ohne menschliche Hilfe sind sie dem Tod geweiht, da die Eltern sie außerhalb des Nestes nicht füttern.“ In Leipzig wurden in nur drei Tagen 150 Jungvögel bei der Wildvogelhilfe abgegeben. Hunderte Anrufe gingen ein, weil die Leute wissen wollen, wie sie die Findlinge behandeln sollen.

Alle Pflegstellen arbeiten ehrenamtlich! Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz spricht allen Menschen, die sich so beherzt und hingebungsvoll um die Mauerseglerkinder und andere Wildtiere kümmern, ein großes Dankeschön aus! Ohne diese Menschen, die ihre Freizeit für andere opfern, wäre die Welt ein großes Stück ärmer. Danke Euch, da draußen!

Wie will Geschick und Wissen es braucht, und wie viel Arbeit es macht, Mauerseglerkinder aufzuziehen, sehen Sie hier im Video:

Hört endlich auf, die Enten zu füttern!

Argumente von Wildtierexperten und Zoologien überzeugen

Es gibt wohl kaum jemanden unter uns, der nicht schon mal im Park Enten, Schwäne oder Gänse mit trockenem Brot oder Brötchen gefüttert hat. Dabei sind wir überzeugt davon, dass wir den Tieren etwas Gutes tun. Fehlanzeige! Das Brotfüttern ist für die Tiere schädlich und ungesund. Warum, erfahren Sie hier.

Buchvorstellung: Igel in der Tierarztpraxis

Igelexpertin Karin Oehl macht auf die Neuerscheinung von Pro Igel e.V. aufmerksam. Pro Igel e.V. gibt eine völlig neue u. umfassendere Neuauflage der bekannten Schrift „Igel in der Tierarztpraxis“ heraus, die ab Juli 2015 bestellt werden kann.

Bereits die vorherigen Ausgaben waren für Tierärzte u. Igelstationen sowie Igelfinder eine hervorragende Hilfe; neue Erkenntnisse wurden angepasst und erweitert.

Der Igel ist das am häufigsten in Tierarztpraxen vorgestellte Wildtier. Leider sind die Möglichkeiten ihm sinnvoll zu helfen immer noch viel zu wenig bekannt.

Bestelladresse „Igel in der Tierarztpraxis“ / Preis: 9,50 Euro

Pro Igel e.V.
Geschäftsstelle Vertrieb
Bremer Str. 95
49163 Bohmte
Mail: info@pro-igel.de

Bitte auf Bild klicken, dann können Sie den Text lesen!

Zirkus-Elefant tötet Spaziergänger – Tierverbot im Zirkus gefordert

Seit Jahren fordert neben etlichen Tierschutzvereinen auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ein Verbot zur Haltung von (Wild-)Tieren im Zirkusbetrieb. Wie am 13.06.2015 die schrecklichen Ereignisse in Buchen im Odenwald bewiesen, sind diese Forderungen mehr als berechtigt. Ein unbeteiligter Mensch musste sterben, weil die Elefantenkuh Benjamin (“Baby”) ihrer nicht artgerechten Haltung entkommen konnte. Immer wieder ist sie in der Vergangenheit auffällig geworden und hat Menschen verletzt. Und somit endete dieser letzte Vorfall in einem sinnlosen Tod, der hätte vermieden werden können, und den wir zutiefst bedauern! Unser Mitgefühl gilt der Familie des Opfers.

Es ist nicht normal, dass ein Elefant Handstand macht, ein Tiger durch einen brennenden Reifen springt oder ein Affe Fahrrad fährt. Zu diesen Dingen werden die Tiere gezwungen, mit Schmerz und Futterentzug. Für die kurze Belustigung eines Publikums müssen die Tiere in nicht artgerechter Haltung und unter unvorstellbarem Zwang leben. Lehnt sich dann eines dieser Tiere dagegen auf, endet es für das gequälte Geschöpf meistens tödlich. So geschehen mit der Elefantenkuh Tyke, die 1994 ihren Zuchtmeister tötete und wenig später im Kugelhagel starb.

Benjamin/Baby darf leben. Sie ist auf dem Weg in einen Tierpark, in dem sie hoffentlich friedlich ihr restliches Dasein fristen darf. Der Plan, das Tier in den “Serengeti-Park” in der Lüneburger Heide zu verbringen, wo man sie möglicherweise für ein Zuchtprogramm missbrauchen wollte, scheint abgewendet. Es ist zu hoffen, dass auch an offizieller Stelle, der Politik, dieses furchtbare Ereignis ein Umdenken auslöst und es zu dem längst überfälligen Verbot von Tieren in der Unterhaltungsbranche kommt.

Baby im Glück!

Baby lebt jetzt im Zoo Safaripark Stukenbrock; der Park hat am 16.06. ein Video veröffentlicht. Es sind bewegende und erleichternde Bilder; Baby tobt gemeinsam mit drei weiteren afrikanischen Elefantinnen in der großen Freianlage herum.

 

Artenschutz: Tierleid im Frühling

Ein Hinweis von der Igelexpertin Karin Oehl!

Jetzt beginnt wieder die Gartensaison und das schöne Wetter lockt die Gartenbesitzer ins Freie, um Beete und Grünflächen wieder in Form zu bringen. Leider können einige Gartengeräte die Tiere im Garten verletzen. Das Kreisveterinäramt und die Organisation „Pro Igel“ weisen darauf hin, dass besonders die Igel schwere Verletzungen davontragen können.

Allein im letzten Jahr wurden in der hiesigen Schutzstation zwischen April und Juni 85 Igel aufgenommen, die schwer verletzt waren. Wie hoch die Zahl der unentdeckten Fälle ist, weiß niemand. Diese Verletzungen sind ihrer Art nach mit hoher Wahrscheinlichkeit verursacht durch Rasentrimmer und ähnliche Geräte, wie sie für die Grünpflege benutzt werden.

Igel suchen stets Schutz im Grünen und schlafen tagsüber. Zudem schreien sie nicht, wenn sie verletzt werden, so dass der Verursacher der Verletzungen dies häufig gar nicht bemerkt. Vor entsprechenden Arbeiten im Garten ist es daher sinnvoll, die Flächen nach Igeln abzusuchen, um bei den freundlichen Gartengesellen Schmerzen und Leiden zu vermeiden.

Wir veröffentlichen die Meldung von “fuechse.info”

Video bitte unbedingt ansehen!

“Der Tierschützer Boris Bürgel aus Berlin hat ein tief berührendes Video über Frank Demke und die beiden Füchslein Jacky und Julchen gemacht, die kürzlich nur fünf Tage nach ihrer Auswilderung von Jägern umgebracht wurden. Bitte teilt dieses Video mit so vielen Leuten wie möglich und verbreitet es großzügig – wir müssen so vielen Menschen wie möglich vor Augen führen, was die Jägerei für Tiere und Natur bedeutet…” (hier zum Video)