Behörde wusste von Fehlbetäubungen im Schlachthaus

Was geht in Ihnen vor, wenn Sie lesen, dass in einem Schlachthaus das Betäubungsgerät zwei Jahre lang defekt war und 25 Prozent der Tiere dort bei vollem Bewusstsein “zerlegt” wurden?

Nicht nachvollziehbar und unglaublich ist, dass die Behörden zwar Bescheid wussten, aber der Schlachtbetrieb nicht umgehend geschlossen oder zumindest strengstens überwacht wurde?!

Nicht nachvollziehbar und unentschuldbar ist die Tatsache, dass das Personal nicht streikte und die Tiere weiterhin unter Fehlbetäubung tötete?!

Wie abgestumpft und gewissenlos muss Mensch sein, um diese Arbeit unter diesen tierquälerischen Umständen weiter ausführen zu können?! Kann Mensch da noch ruhig schlafen?

Wie abgestumpft und gleichgültig muss Mensch sein, der diese Nachricht liest und weiterhin unbeeindruckt konsumiert?!

Fragen über Fragen, die sich einen hier stellen…

Uns ist klar, dass die meisten Menschen auf Angriff oft mit Rückzug reagieren oder sie reagieren mit Gegenangriff. Oft macht ein direkter Angriff auch die Kommunikation zunichte, aber unserer Meinung gibt es Dinge im Leben, die muss man rigoros ansprechen und man sie wegen der Harmonie nicht verharmlosen sollte. Es gibt Dinge im Leben, da sollte man sich der Realität stellen. Bitte essen Sie keine Tiere, weil es schon in vielen Schlachthöfen zu Fehlbetäubungen kam und der Schlachthof in Jena kein Einzelfall war. Bitte schließen Sie Tiere in Ihre Ethik mit ein.

 

Vegane Ostern 2016

Wie willst Du Ostern verbringen? Mit Eiern und Lamm- oder Kaninchenbraten oder lebensbejahend und friedlich und damit vegan?

Am kommenden Samstag, den 19. März, werden sich diverse namhafte Organisationen auf dem Karlsplatz / Stachus in München treffen und über Massentierhaltung und deren Folgen aufklären. Dabei soll die vegane Ernährung mit einem reichhaltigen Angebot von veganen Kostproben im Mittelpunkt stehen.

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VeggieWorld in Berlin

Am 07. und 08.11.2015 fand in Berlin die VeggieWorld statt. Der LV Berlin und das Messeteam NRW können auf ein super erfolgreiches Wochenende zurückblicken.

Mit viel Spaß und MUT konnten wir den interessierten Menschen das Thema Tierrechte näher bringen. Es wurden tolle Gespräche geführt und viel Infomaterial weitergegeben. Auch konnten wir viele für unsere Infoveranstaltungen begeistern und hoffen auf rege Teilnahme.

Unser Dank geht auch an Bettina Jung und den BuVo, dass ihr uns so tolle Unterstützung und Ausstattung nach Berlin geschickt habt.

Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Aktivitäten.

Veggieworld in Berlin vom 07.11. bis 08.11.2015

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir am kommenden Wochenende, vom 07. bis 08. November, mit einem Infostand auf der Veggieworld in Berlin (Standnummer A 31) vertreten sein werden. Kommen Sie uns am Infostand besuchen und lernen Sie uns und unsere Themenschwerpunkte unserer politischen Arbeit kennen. Für ausreichend Infomaterial hat bereits die Bundesgeschäftsstelle gesorgt.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an die Landesvorsitzende Jacqueline Neubert in Berlin.

 

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz bei der VeggieWorld in Düsseldorf vom 17. bis 18.10.2015

Der Landesverband NRW gab sich die Ehre: Landesschatzmeister Berthold Behrendt, Landesschriftführer Rudi Görg, die Beisitzer Reinhold Kassen und SandraLück sowie Beisitzerin und Stadträtin Claudia Krüger ließen es sich nicht nehmen, persönlich mit Unterstützung durch unser Mitglied und Maskottchen Reiner Bent den Stand auf der Düsseldorfer Messe zu besetzen.

„Es ist schön zu sehen wie diese Messe wächst und wächst. Die Einstellung zu Tieren hat sich gesellschaftlich zum positiveren geändert. Gerade junge Menschen leben bewusster, also mindestens vegetarisch und viele auch vegan. Diesen Trend unterstützen wir natürlich gerne in unserer Landeshauptstadt“, sagt die Ratsfrau der Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER Claudia Krüger.

Sandra Lück: “Mit unserem Infostand waren wir sehr erfolgreich, viele Infoblätter und MUT-Magazine wurden erfragt und unsere Unterschriftenliste zur Hundesteuer-Petition ist ebenfalls sehr gut angekommen. Die Resonanz auf der Messe war durchweg positiv, auch bei den nicht typischen Tierschützern/Tierrechtlern.”

Presse über uns

Auslandstierschutz Türkei

Der LV Ba-Wü unterwegs

Dieses Jahr lud uns eine Facebook-Freundin in ihre Ferienwohnung in der Türkei ein, in der sie ein Gästezimmer hat. 2013 war unsere Gastgeberin in deren Nähe auf eine weitere Tierschützerin getroffen, die dort lebt und die sich dort bereits seit 2009 enorm für Tiere engagiert. Unsere Freundin war dann auch schnell mit dabei und ist bis heute stark involviert. Mittlerweile wurde ein Tierheim für Streunerhunde aufgebaut sowie mehrere Futterstellen eingerichtet. Es versprach also ein ganz besonderer Urlaub zu werden, in dem wir das Land entdecken und engagierte Menschen kennenlernen würden.

Delfine und Plastikmüll

In der kleinen Feriensiedlung gab es eine Bucht mit glasklarem Wasser, in der immer wieder Delfine gesichtet wurden. Wir selbst bekamen jedoch leider keine zu Gesicht. Weniger schön war, dass an diesem Strand leider, wie so oft überall auf der Welt, Plastikmüll herumlag. Dass einzelne Urlauber wie wir einige Teile davon entfernen ändert daran viel zu wenig. Es sind dringend mehr Aufklärung sowie staatliche Maßnahmen wie Pfand, Kontrolle und Strafen nötig.

Grausamer Fischfang und was man dagegen tun kann

Ebenfalls unschön war es, dass wir mitansehen mussten, wie ein Schnorchler Fische fing und in einer Plastiktüte an eine Bank hängte, wobei zudem nach und nach das ganze Wasser aus der Tüte lief. Wir versuchten ihm klarzumachen, dass die Fische so in Kürze ersticken würden, er sprach jedoch kein Englisch und wir kein Türkisch. Also nahmen wir die Tüte kurzerhand, trugen sie ans Wasser und füllten sie erneut. Schließlich verstand er unser Anliegen und beschwerte die Tüte mit einem Stein im Wasser, sodass die Fische nicht entkommen konnten, jedoch nicht zu ersticken drohten. Am liebsten hätten wir sie, nachdem er wieder rausschwamm, um wohl weitere zu fangen, befreit, doch so hätte er vmtl. künftig die Tiere wieder nicht mehr im Wasser, sondern an der Bank warten und damit qualvoll ersticken lassen. Derlei Leid vieler Tiere künftig zu verhindern erschien uns dann doch sinnvoller als 2 Fische zu retten, auch wenn es uns schwer fiel zu wissen, dass diese Fische bald getötet werden würden. In diesem Zusammenhang erscheint es geradezu pervers, dass für die industrielle Nahrungsmittelproduktion Milliarden Fische in riesigen Netzen gefangen und genauso dem qualvollen Erstickungstod ausgesetzt werden.

Hilfe für Streuner-Hunde und -Katzen

Natürlich nutzten wir unseren Urlaub, um unsere Gastgeberin zu den Futterstellen ihres Vereins zu begleiten und uns direkt vor Ort über die Situation der Streunertiere zu informieren. Uns erwartete das übliche Trauerspiel: Teils abgemagerte, verletzte und auf Grund ihrer schlechten Erfahrungen mit Menschen sehr scheue, vereinzelt aber auch zutrauliche Tiere.

Leider gibt es in der Türkei viele Hunde und Katzen, die unüberlegt zur vorübergehenden Unterhaltung der Familien angeschafft und dann – z.B. nach dem Urlaub – einfach auf die Straße gesetzt und ihrem Schicksal überlassen werden. Doch zum Glück trifft man dort auch auf aufopferungsvoll engagierte Menschen, die sich sehr über Futter- und Medikamentenspenden freuen und zur Not selbst auf viel verzichten, um Futter für “ihre” Tiere kaufen zu können.

Zur Unterstützung hatten wir 60 kg veganes Hunde- und Katzenfutter mit in die Türkei genommen. Dies war möglich, da die Fluglinie SunExpress, mit der wir flogen, Kooperationen mit ausgewählten Tierschutzvereinen hat, auf deren Bestreben hin die Fluglinie ihren Passagieren anbietet bis zu 30 kg Tierfutter kostenlos als Extragepäck mitzunehmen.

Dieses sowie weiteres Futter haben wir zu einer der Futterstellen gebracht, die Privatpersonen in Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein unserer Freundin betreiben. Wie man sieht haben sich Mensch und Tier sehr darüber gefreut.

Ein großer Erfolg des Tierschutzvereins ist, dass er in Zusammenarbeit mit den Futterstellen und einer Tierärztin aus der Region seit 2011 bereits 250 Hunde und 600 Katzen kastrieren bzw. sterilisieren konnte, finanziert durch Spenden. Dies ist ein besonders wichtiger Teil der Arbeit, da das Leid der Streunertiere nur dadurch langfristig vermindert werden kann.

Die Stadtverwaltung unterstützt dieses Engagement mit der Bereitstellung von Helfern und Fahrzeugen, Grundmedikamenten und Tollwutimpfstoff. Wertvolle Hilfe leisten die eingerichteten Futterstellen, an denen die Tiere angefüttert werden und Vertrauen aufgebaut wird. So ist ein Einfangen der meist scheuen Tiere durch die Aktivisten oder Tierfreunde, die an diesen Stellen die Fütterungen durchführen, möglich. Soeben ist eine Kastrationsaktion angelaufen, bei der bis zum Jahresende mindestens 200 weitere Straßentiere kastriert und geimpft werden sollen.

Weitere Informationen sind auf der Website des Vereins „TierArche – Nuh un gemisi“ zu finden sowie aktuelle Ereignisse auf der Facebook-Seite des Vereins.

Matthias Ebner, Bundesvorsitzender und Landesvorsitzender von Ba-Wü sowie
Dr. Jessica Frank, Beisitzerin im Bundesvorstand und stellv. Landesschriftführerin von Ba-Wü

Im Allgäu aktiv für Tierrechte

Unsere Allgäuer Aktiven Melanie Lorek-Baur und Alexandra Baur waren am 01.08.2015 in Memmingen im Einsatz – bei einer Mahnwache für Tiere gemeinsam mit ARIWA (Animal Rights Watch).

Auch hier konnten zahlreiche interessante Gespräche zum Thema Tierrecht und Veganismus geführt werden. Danke an alle für euren Einsatz und an den Kameramann/frau für das sehr sympathische Video!

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Veganmania in Regensburg

Am 01.08.2015 fand wieder die diesjährige Veganmania in Regensburg statt. Unser Landesverband aber auch die MUTige Jugend war durch Ruth Zimmermann, Sidney Wester, Holger Didam sowie Horst Wester vertreten.

Es haben sich zahlreiche sehr intensive und positive Gespräche ergeben, wir durften neue Mitglieder in der Partei willkommen heißen und eine Orts-/Regionalgruppe Regensburg/Oberpfalz ist aktiv in Planung.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung und eine tolle Werbung für die vegane Ernährungsweise aber auch für unsere Partei. Unser Dank gilt besonders den Organisatoren und fleißigen Helfern.

 

PM zu Bauernverband-eMail bzgl. Milch-Flyer

Pressemitteilung des Landesverbandes Ba-Wü

Am 23.07.2015 ging im Bundesvorstandssekretariat unserer Partei folgendes Schreiben des Landesbauernverbandes Baden-Württemberg ein:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
leider müssen wir feststellen, dass Sie mit Ihrem Flugblatt “Die Wahrheit über Milch” unwahre und verleumderische Behauptungen verbreiten, mit denen insbesondere unsere Milchviehhalter in ehrabschneidender Weise beleidigt werden. Schon alleine die pauschale und völlig aus der Luft gegriffene Behauptung, dass (alle – zumindest wird dieser Eindruck erweckt) Kälbchen nach wenigen Monaten getötet oder dass Kühe ihr Leben lang eingesperrt werden, zeigt, dass es Ihnen nicht um eine sachliche Information der
Bevölkerung geht, sondern nur darum mit Ihren Behauptungen Stimmung gegen die Tierhalter zu machen. Nur dadurch erreichen Sie auch, dass Sie auf sich aufmerksam machen, was wiederum Voraussetzung ist um entsprechende Spendengelder aquirieren zu können.

Sollten Sie die o. g. unwahren und verleumderischen Behauptungen weiterhin aufrecht erhalten, behalten wir uns weitere rechtliche Schritte vor. Auf die strafrechtliche Relevanz Ihrer Aussagen wird hingewiesen.

Gleichzeitig lasse ich Ihnen einen Faktencheck des Deutschen Bauernverbandes (s. Anhänge) zu Ihrer Horizonterweiterung zukommen.

Mit freundlichen Grüßen

H. Wenk
(stellv. Hauptgeschäftsführer)

Landesbauernverband in Baden-Württemberg
Referat Agrarpolitik und Agrarstruktur“

Dieses Schreiben ist offensichtlich nur ein weiterer plumper Versuch, die Verbreitung der Wahrheit über die Tierausbeutungsindustrie zu unterdrücken und Organisationen einzuschüchtern, die die Bevölkerung über die unhaltbaren Zustände, das ethisch nicht zu rechtfertigende Leid der Tiere sowie den Unsinn und die volkswirtschaftlich enorme Schädlichkeit der Tierausbeutung aufklären.

Selbstverständlich werden wir uns vom Bauernverband nicht einschüchtern lassen und unsere Aufklärungsarbeit unbeirrt fortführen. Erst am vergangenen Montag hat die ARD-Dokumentation von Edgar Verheyen, “Verheizt für billige Milch”, erneut eindrucksvoll die in unserem Milch-Flyer angesprochenen systembedingten Grausamkeiten der Milch-Industrie aufgezeigt.

Die ARD-Dokumentation hat zudem ein weiteres Problem thematisiert: Das artwidrige Kraftfutter, das benötigt wird, um die heutzutage geforderten, enorm hohen Milchleistungen zu erzielen, führt zu schwerwiegenden Erkrankungen bei den Kühen: Sogar Kälber sind oft schon erkrankt, aber spätestens nach ca. 4 Jahren ist kaum noch eine Kuh gesund und die meisten Tiere kommen dann zum Schlachter oder sind bereits in Tierkörperbeseitigungsanlagen gelandet und das, obwohl gesunde, nicht auf Leistung gezüchtete, sondern evolutionsbedingt widerstandsfähige Kühe bis zu 20 Jahre alt werden.

Dass Tiere ihr Leben lang eingesperrt werden, liegt nicht nur in der Natur der Milchindustrie, sondern in der der kompletten Tierausbeutungsindustrie, denn wenn die Tiere frei wären, könnte man sie nicht ausbeuten. Wenn der Bauernverband hier meint, man könne nicht von „eingesperrt“ sprechen, weil die Tierausbeuter die Käfige und Boxen (=Gefängniszellen für unschuldige Häftlinge) minimal größer gemacht haben, hat er nicht verstanden, was Freiheit bedeutet. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz spricht sich für eine Abschaffung jeglicher Ausbeutung und Freiheitsberaubung aus, denn wirklich artgerecht ist nur die Freiheit.

Wir finden, der Bauernverband sollte sich ob der Zustände in den Tierfabriken seiner Mitglieder besinnen und erst einmal versuchen, zumindest die allerschlimmsten Missstände in der Tierhaltung zu beseitigen, bevor er sich erdreistet, solche Mails zu verschicken, in denen er mit „rechtlichen[n] Schritte[n]“ droht, um seine Kritiker mundtot zu machen.

Matthias Ebner
Bundesvorsitzender
Vorsitzender Landesverband Baden-Württemberg

Ampelaktion in Greifswald

LV Mecklenburg-Vorpommern in Aktion

Ende Juni d.J. machten der Vorsitzende Robert Gabel mit seinen Mitstreitern/innen aus dem Landesverband Mecklenburg-Vorpommern mit einer genialen Aktion, wie wir meinen, von sich Reden. Siehe auch unter Facebook.

Unter dem Motto “Wen streicheln? Wen essen?” machten die Aktivisten in Greifswald mit ihrer öffentlichkeitswirksamen Aktion während der Rotphasen auf der Europakreuzung auf die Willkür der Tierartennutzung in der Fleischindustrie aufmerksam.

Zeitgleich wurden jede Menge Flyer zum Thema Veganismus verteilt; so konnten viele Auto- und Radfahrer sowie Fußgänger erreicht und informiert werden. Die Reaktionen waren durchweg positiv und interessiert! Gewünscht ist Nachahmung und Wiederholung…

Unser Faltblatt-Zum-Fressen-gern zu dieser Aktion können Sie zur Aufklärung und Inspiration zum Verteilen und Auslegen bestellen unter der E-Mailadresse: sekretariat@tierschutzpartei.de