Tiertransporterunfall kostet tausenden Hühnern das Leben

Ein weiteres trauriges Kapitel ereignete sich auf unseren Straßen: Ein Tiertransporterunfall auf der Bundesstraße 74 zwischen Brillit und Kuhstedt ließ über 2.500 Hühner qualvoll sterben. Continue reading “Tiertransporterunfall kostet tausenden Hühnern das Leben”

Ich bin kein “Osterlamm” … sondern ein Kind, das leben will!

Zu Ostern ist es für Viele Tradition, Lammfleisch zu essen.
Doch dahinter steckt immenses Tierleid: Die Lämmer werden früh von ihren Müttern getrennt, danach oft unter grausamen Bedingungen gehalten und schließlich bereits im Kindesalter getötet.
Auch für weitere Ostertraditionen – “Kaninchenbraten”, “Fisch am Karfreitag” sowie bunte “Ostereier” – müssen viel zu viele Tiere unnötig leiden und sterben.
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Neue DGE-Empfehlung: Weniger Fleisch für eine gesündere Zukunft!

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat bei ihrem jährlichen Bundeskongress in Kassel die neuen Empfehlungen für eine gesunde Ernährung vorgestellt. Mehr Pflanzen, weniger Fleisch und Milch – das ist die Kernbotschaft. Die DGE empfiehlt nun 400 Gramm Milchprodukte und nur noch 300 Gramm Fleisch pro Woche, deutlich weniger als zuvor. Continue reading “Neue DGE-Empfehlung: Weniger Fleisch für eine gesündere Zukunft!”

Veganuary 2024: Neue Rekorde im Sinne der Tiere

Der Albert Schweitzer Stiftung zufolge hat der Veganuary 2024 so viele Menschen wie nie zuvor von sich begeistern können. So griffen über 1,8 Millionen Menschen auf die Unterstützung der Veganuary-Organisation zurück. Continue reading “Veganuary 2024: Neue Rekorde im Sinne der Tiere”

NRW Weihnachtsmarktbesuch am Samstag

Nach dem VeggieGlück Weihnachtsmarkt im letzten Jahr in Duisburg wollen wir auch dieses Jahr wieder mit einem gemeinsamen Weihnachtsmarktbesuch ausklingen lassen.

Wir haben uns dieses Mal für den Adventstraum in Schloss Grünewald in Solingen entschieden. Wir treffen uns hier am Samstag, dem 2. Dezember ab 16 Uhr vor dem Haupteingang. Für alle, die vorher noch auf dem Stand in Essen waren wird es sicher eine Fahrgemeinschaft geben, alle anderen können natürlich auch direkt zum Weihnachtsmarkt kommen.

Wichtiger Hinweis: Wenn ihr euch noch vor dem 29.11. unter nrw@tierschutzpartei.de anmeldet, dann übernehmen wir für Parteimitglieder den Eintritt in Höhe von 8 €. Wer ohne Anmeldung kommt, müsste diesen selber vor Ort entrichten.

Weitere Informationen zum Weihnachtsmarkt gibt es hier: https://schloss-gruenewald.de/kulturevents/grunewalder-adventstraum

Einladung zur Lesung in Dortmund am 20. Oktober

Der Siegener Autor Ulrich Bender liefert mit seinem neuen Buch „Brokkoli ist eine warme Farbe“ kurze Geschichten für vegan lebende Menschen, Gartenliebhaber:innen, Tierrechtler:innen und eigentlich für alle, die sich für Pflanzen und Farben interessieren. Zuvor veröffentlichte er bereits mit seinem Buch „Schwein gehabt“  humorvolle Geschichten vom täglichen Vegansein.

Wir treffen uns dafür am Freitag, dem 20. Oktober ab 18 Uhr im gemütlichen Separee von „Meeting“ Café-Bar & Eventlocation in der Dortmunder Innenstadt. Vor Ort besteht die Möglichkeit, seine Werke käuflich zu erwerben. Hunde sind im Lokal erlaubt.

Die Lokalität:
Meeting, die Café-Bar
Hoher Wall 30, 44137 Dortmund

Anfahrt Auto:
In direkter Umgebung am Wall befinden sich zahlreiche Parkplätze.
Das nächstgelegene Parkhaus befindet sich in der Thier-Galerie.

Anfahrt ÖPNV:
Das Lokal befindet sich fußläufig in der Nähe mehrere Haltestellen, z. B. Stadtbahn U43/U44 Haltestelle Westentor
Der Dortmunder Hbf liegt ca. 700 m entfernt.

Links:
Homepage Ulrich Bender
Meeting Café Bar

Mehr Urban Farming in NRW!

Was ist Urban Farming?

Von urbaner Landwirtschaft (engl. urban farming) spricht man, wenn freie Flächen innerhalb von Städten zum Anbau von Nutzpflanzen verwendet werden. Dies beinhaltet Gemüse-, Obst-, Blumen- oder Kräutergärten, deren Produkte überwiegend innerhalb der Stadt verwendet werden. Der Trend zur urbanen Landwirtschaft entwickelt sich durch das zunehmende Bewusstsein für gesunde Ernährung, die Umwelt und Nachhaltigkeit weltweit immer stärker. Zu unterscheiden ist das sogenannte Urban Gardening, welches meist nur kleine Flächen für den Eigengebrauch verwendet. Große Vorteile des kommunalen Anbaus von Lebensmittel ist der fast vollständige Wegfall von klimaschädlichen Transportwegen, sowie die Einsparung von Wasser. Auch zeigen erste Erfahrungen, dass die Verbundenheit von Käufern zu regional produzierten Lebensmittel höher ist.

Während in es erste Urban Farming Projekte bereits in Berlin, Nürnberg und Leipzig gibt, finden sich aktuell noch keine nordrhein-westfälischen Großstädte, die sich hier positionieren wollen. Hier sieht der Landesverband NRW der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) eine Zukunftschance für die Metropolen an Rhein und Ruhr. „Die NRW-Städte könnte hier Vorreiter für viele andere Städte auch weit über die Landesgrenzen hinaus werden“, so die Landesvorsitzende Angelika Remiszewski.

Vorbilder Paris & Berlin

Auf dem Messedach der Pariser Expo Porte de Versailles werden seit 2019 auf 14.000 Quadratmetern Obst und Gemüse gepflanzt. Damit ist das Pariser Dach das größte, das weltweit für Urban Farming verwendet wird. Die Initiatoren bauen hier bis zu 30 verschiedene Pflanzenarten an und rechnen in der Hochsaison mit einer Ernte von 1.000 Kilogramm an Obst und Gemüse pro Tag. Auf dem Dach des seit dem Frühjahr 2020 der Öffentlichkeit geöffneten Projektes werden keine Pestizide oder andere Chemikalien verwendet und die Regeln der biologischen Landwirtschaft strikt eingehalten.

Der starke gemeinschaftliche Charakter des „Urban Farming“ wird auch im Berliner Prinzessinnengarten deutlich: Auf einer Fläche von knapp 6000 Quadratmetern wurde im Stadtteil Kreuzberg-Friedrichshain eine stillgelegte Brachfläche rekultiviert und dient seit 2009 als öffentlicher Garten. Hier werden die Pflanzen in Kisten angebaut, da sie so leichter transportiert werden können. Beim Prinzessinnengarten kann jede:r mitmachen. Es gibt keine privaten Beete und jede/r begeisterte Mitgärtner:in ist willkommen zu unterstützen. Angebaut werden die unterschiedlichsten Gemüsesorten, davon viele alte und seltene Sorten. 2020 haben sich die Prinzessinnengärten in zwei eigenständige Orte aufgeteilt, die unabhängig voneinander organisiert werden.

IFG Anfrage zur Besteuerung von Pflanzenmilch

Durch den Landesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) in NRW wurde am 12. Juli 2023 per Mail folgende Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) an das Bundesminsterium der Finanzen in Berlin übermittelt:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Pflanzenmilch wird ohne sachlichen Grund höher besteuert als Kuhmilch, nämlich mit dem umsatzsteuerlichen Regelsteuersatz von 19 % statt dem ermäßigten Steuersatz von 7 %. Dies sollte bald ein Ende haben, weil sich die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) geändert hat.

In einem Urteil vom 9.2.2006 V R 49/04) hat der BFH die Ungleichbesteuerung von Pflanzen- und Tiermilch noch als rechtmäßig angesehen, wenn auch mit einer sehr technischen Begründung: Die sog. zolltarifliche Einreihung, an die die Steuerermäßigung anknüpfe, habe Vorrang vor dem Gebot, dass gleichartige Waren gleich zu besteuern sind (Neutralitätsgrundsatz). Im Urteil vom 21.4.2022 (V R 2/22) hat der BFH seine Rechtsprechung ausdrücklich geändert und dem Neutralitätsgrundsatz Vorrang eingeräumt. Nach dem Urteil vom 21.4.2022 müssen Holzhackschnitzel (eigentlich 19 %) wie Brennholz (7 %) besteuert werden. Wir meinen, daraus ergibt sich als Konsequenz:

Jetzt muss auch Pflanzenmilch ermäßigt besteuert werden!

Leider steht nach dem BMF-Schreiben vom 4.4.2023 zu befürchten, dass dazu der Rechtsweg beschritten werden muss. Das ist überflüssig: Der Begriff “Milch” im Umsatzsteuergesetz kann unproblematisch im normalsprachlichen Sinn ausgelegt werden und umfasst dann auch Pflanzenmilch. In der Presse, auf Wikipedia (s. die Lemmata Hafermilch, Sojamilch, Reismilch) und im Alltag wird unter “Milch” sowohl Milch tierischen als auch pflanzlichen Ursprungs verstanden. Überdies sind sachliche Gründe für eine höhere Besteuerung der klima- und tierfreundlichen Pflanzenmilch nicht erkennbar und eine Ungleichbesteuerung deshalb auch verfassungsrechtlich zweifelhaft (siehe Rn. 34 des BFH-Urteils vom 21.4.2022).

Wir haben dazu folgende Fragen, zu denen wir um Auskunft nach dem Informationsfreiheitsgesetz bitten:
1. Wann war das BFH-Urteil vom 21.4.2022 Gegenstand von Besprechungen und welche Teilnehmer haben an diesen Besprechungen teilgenommen? Gibt es dazu Tagesordnungen und/oder Protokolle?
2. Gibt es und gab es im Bundesfinanzministerium Überlegungen, aus dem BFH-Urteil vom 21.4.2022 die Konsequenz zu ziehen, Pflanzenmilch ermäßigt zu besteuern? Wann und von wem wurden diese Überlegungen angestellt? Welche Aktenzeichen tragen diese Vorgänge?
3. Gibt es und gab (auch unabhängig von diesem Urteil) im Bundesfinanzministerium Überlegungen zur Reichweite der Begriffe Milch und Milchmischgetränke und/oder zur umsatzsteuerlichen Gleichstellung von Pflanzen- und Tiermilch? Wann und von wem wurden diese Überlegungen angestellt? Welche Aktenzeichen tragen diese Vorgänge?
4. Gibt es und gab es im Bundesfinanzministerium Überlegungen, dass die Ungleichbesteuerung von Pflanzen- und Tiermilch verfassungswidrig sein könnte (siehe Rn 34 des BFH-Urteils vom 21.4.2022)? Wann und von wem wurden diese Überlegungen angestellt? Welche Aktenzeichen tragen diese Vorgänge?
5. Es wird um Übersendung der Unterlagen zu den Fragen unter 1. bis 4., insbesondere der Entscheidungsvorlage und der Bearbeitungen (Zeichnungen, Änderungen) während des Postumlaufs zum BMF-Schreiben vom 4.4.2023 (III C 2 – S 7221/19/10002 :004) gebeten.

Sollte diese Anfrage wider Erwarten keine einfache Anfrage sein, bitten wir Sie darum, uns vorab den voraussichtlichen Verwaltungsaufwand sowie die voraussichtlichen Kosten für die Akteneinsicht bzw. Aktenauskunft mitzuteilen. Wir widersprechen ausdrücklich der Weitergabe unserer Daten an sonstige Dritte.

Sollten Sie den Landesverband NRW der Tierschutzpartei nicht für anspruchsberechtigt nach dem IFG halten, wird gebeten, diesen Antrag als Antrag der Unterzeichner anzusehen.

Vielen Dank für Ihre Mühe und mit tierfreundlichen Grüßen

Angelika Remiszewski          Sebastian Everding
Landesvorsitzende                Landesvorsitzender

Tipp: Eiskaffee mal in vegan testen!

Sommerhitze? Lust auf eine kleine Abkühlung? Viele lieben ihn nicht nur im Eiscafé, sondern auch in den heimischen vier Wänden: den Eiskaffee! Kaffee kaltstellen, Vanilleeis rein und fertig ist ein kühles Getränk bei sommerlichen Temperaturen. Viele greifen dabei jedoch noch zum Vanilleeis aus Kuhmilch, deswegen haben wir hier ein paar Gründe zusammengefasst, nächstes Mal zur pflanzlichen Alternative im Tiefkühlfach zu greifen:

  • Die Tiere: Ein veganer Eiskaffee ist frei von jeglichen tierischen Bestandteilen wie Milch oder Sahne. Durch den Verzicht auf tierische Produkte setzt man der Tierausbeutung, gerade bei Milchkühen, etwas entgegen. Wusstest du beispielsweise, dass die natürliche Lebenserwartung einer Kuh bei rund 20 Jahren liegt, sich in der Intensivtierhaltung aber auf 5 Jahre reduziert?
  • Deine Gesundheit: Pflanzliche Alternativen wie Hafermilch, Mandelmilch oder Sojamilch, die in veganen Eiskaffees verwendet werden, sind oft fettärmer und enthalten weniger gesättigte Fettsäuren als tierische Milchprodukte. Dies kann zu einem gesünderen Herz-Kreislauf-System beitragen und das Risiko von Krankheiten wie Herzinfarkten und Diabetes verringern.
  • Die Umweltfreundlichkeit: Die Herstellung von tierischen Milchprodukten erfordert eine große Menge an Wasser, Land und Futtermitteln, was zu Umweltbelastungen wie Entwaldung, Wasserverschmutzung und Treibhausgasemissionen führt. Der Verzicht auf tierische Produkte, einschließlich Milch, trägt zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks bei und hilft, natürliche Ressourcen zu schonen.
  • Allergiefreundlich: Veganer Eiskaffee ist auch für Menschen mit Laktoseintoleranz oder Milchallergien geeignet, da er keine Milch oder Milchbestandteile enthält. Diese Menschen können den Genuss eines cremigen Eiskaffees ohne negative gesundheitliche Auswirkungen erleben.

Egal welches Argument hier für dich den Ausschlag gibt: Probiere es doch einfach mal beim nächsten Besuch an der Tiefkühltruhe aus und bring einem Eiskaffee-Fan deiner Wahl am besten auch eine Portion mit.

Veggie boomt!

Tolle Entwicklung: Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, legt die Produktion von veganen und vegetarischen Fleischalternativen in Deutschland nach wie vor zu: 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 %, verglichen mit 2019 sogar um 72,7 %.

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