Neuronengeflüster im Endhirn

Über das Schmerzempfinden von Fischen…

Schlechte Nachrichten für Freunde des Angelsports: Fische sind offenbar weit mehr als bloße Reflexmaschinen. Sie nehmen Schmerzen bewusst wahr und leiden unter ihnen. Forscher fordern deshalb, sie mit Vögeln und Säugetieren auf eine Stufe zu stellen.

Hier lesen… www.spiegel.de

Brauchen wir in Deutschland eine „Tierpolizei“?

Im Internet unter www.suedkurier.de findet derzeit eine Umfrage zum Thema Tierschutz statt. Über 80 Prozent der Umfrageteilnehmer haben sich für eine „Tierpolizei“ in Deutschland ausgesprochen. Die Umfrage wurde ausgelöst durch die Nachricht, dass in den Niederlanden zum Schutz der besten Freunde des Menschen jetzt landesweit insgesamt 500 uniformierte „Tierpolizisten“ eingesetzt werden, weil dort pro Jahr rund 40.000 Tiermisshandlungen gemeldet werden.

Artikel hier lesen: www.suedkurier.de

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz begrüßt diese zukunftsweisende Initiative und fordert Bund und Länder auf, dem niederländischen Beispiel zu folgen. Der Schutz der Tiere darf nicht an den leeren Kassen unseres Staates scheitern!

Japan goes Home

Japan bricht die Walfangsaison vorzeitig ab

Eine durch und durch positive Nachricht: Japan schickt seine Walfangflotte, die im südpolaren Walschutzgebiet mit Genehmigung der Walfangkommission IWC 945 Tiere zu “wissenschaftlichen” Zwecken töten wollte, vorzeitig nach Hause. Ihre Quote konnten sie nicht erfüllen, und das ist Paul Watson und seiner Organisation Sea Shepherd zu verdanken. Was internationale Organisationen und Regierungen nicht schafften, brachte er zustande. Mit seinen Schiffen umkreiste er die japanischen Walfänger so lange, bis diese entnervt aufgaben. Dies ist ein sehr eindrucksvolles Beispiel dafür, wie man Tierschutz effektiv durchsetzen kann.

“Wissenschaftliche Zwecke”, wurden seitens der Japaner angegeben, um mit ihren Schiffen diese hochsensiblen, für das Ökosystem so eminent wichtigen Meeressäuger abschlachten zu können. Ergebnisse dieser Forschungen in Form von Abhandlungen gibt es trotz jahrzehntelanger Untersuchungen nicht, stattdessen landete das Walfleisch in den japanischen Supermärkten. Das war bis vor einigen Jahren ein einträgliches Geschäft, aber inzwischen ist der Walfleischmarkt auch in Japan eingebrochen. Die japanische Regierung hat die internationale Staatengemeinschaft jahrzehntelang an der Nase herumgeführt, mit einer völlig abstrusen Erklärung. Durch mehr oder weniger verdeckte Bestechungsgelder wurden Stimmen pro Waltötung auf internationalen Konferenzen gekauft. Dies hat jetzt hoffentlich alles ein Ende.

Die japanischen Stellen lassen nun verlautbaren, dass sie die Tierschutzorganisation Sea Shepherd für eine Terrororganisation halten. Eine Frage von Gut und Böse, die Paul Watson am besten selber beantwortet: “Zu unseren Unterstützern zählen William Shatner, Richard Dean Anderson, Christian Bale und Pierce Brosnan. Somit haben wir Captain Kirk, MacGyver, Batman and James Bond auf unserer Seite. Wie können wir da verlieren?” Das waren seine Worte auf einer Veranstaltung unserer Partei am 11.09.2010 in Hannover, bei der Captain Watson persönlich anwesend war.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz gratuliert Paul Watson und seiner Crew zu dem grandiosen Erfolg!

Paul, mach weiter so…!

Warum Mitleid keine Grenzen haben darf

Über die Dialektik der alltäglichen Gewalt gegen Tiere und Menschen

Auszug: Es geht vor allem um strukturelle Gewalt gegen Millionen und Milliarden Tiere – eine Gewalt, die aufgrund ihrer Legalität und Alltäglichkeit zur Abstumpfung führt, nicht nur gegenüber Tieren, sondern auch gegenüber Menschen.

Alles lesen…www.neues-deutschland.de

Landesverband Bayern zum Welttierschutztag in Aktion

Am 04.Oktober, zum Welttierschutztag, war der Landesverband Bayern wieder aktiv. Sechs Mitglieder informierten in der Münchener Innenstadt die Passanten über die Missstände in der Tierhaltung, die trotz unzähliger Proteste weiter Bevölkerungskreise von der Politik hingenommen werden. Zahlreiche Flugblätter zum Thema wurden verteilt und viele Gespräche über die Ziele unserer Partei ergaben sich mit den BürgerInnen.

Der 04. Oktober ist Welttierschutztag

Der Welttierschutztag, der jedes Jahr am 04. Oktober begangen wird, erinnert an den Heiligen Franz von Assisi, Schutzpatron der Tiere. Er sollte uns auch heute Vorbild sein, denn er liebte die Tiere und achtete sie zutiefst als Mitgeschöpfe!

Seit 2002 ist der Tierschutz im Grundgesetz verankert, aber nach wie vor steht er mehr oder weniger nur auf dem Papier! Während sich die Tierausbeuter durch alle Instanzen klagen können, wird den anerkannten Tierschutzorganisationen immer noch das Verbandsklagerecht vorenthalten – das entscheidende Instrument zur Durchsetzung des betr. Grundgesetzartikels und damit zur Einhaltung tierschutzrechtlicher Vorschriften und grundlegender Tierschutzstandards.

Tiere werden nach wie vor nicht als Lebewesen mit arteigenen Bedürfnissen angesehen: Massentierhaltung auf engstem Raum, tagelange “Nutztier”-Transporte, Mastkaninchenhaltung in Gitterkäfigen von der Größe eines Schuhkartons, Legehennen in Käfigen, irreführend und vollmundig als “Kleinvolieren” tituliert, Tierversuche statt tierversuchsfreier Forschung – diese Reihe quälerischer Ausbeutung ließe sich endlos fortsetzen. Aber auch beim Schutz von sog. Heimtieren gibt es große Defizite, zumal nicht einmal ein Heimtierschutzgesetz existiert. Dringend notwendig ist auch die Änderung der überholten Jagdgesetze – gegen den erbitterten Widerstand der Jäger.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert, dass der Staat seiner verfassungsgemäßen Verpflichtung endlich nachkommt, für den Schutz der Tiere zu sorgen, anstatt mit den Tierausbeutern nur allzu oft gemeinsame Sache zu machen!

Tierschutz geht uns alle an – zunächst um der Tiere selbst willen; aber er ist auch für den Menschen wichtig, da er soziale Kompetenzen fördert, zur Gewaltprävention beiträgt und vieles mehr. Insofern ist Tierschutz auch Menschenschutz und sollte einen wichtigen Platz in unserer Gesellschaft einnehmen.

Marita Adler
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main