Millionen Zugvögel werden das Opfer grausamer Vogelfänger

Hannes Jaenicke unterstützt die Stiftung Pro Artenvielfalt gegen Vogelmord

Der im vergangenen Jahr erfolgreich in Kinos, bei n-tv und RTL gelaufene Spot der Bielefelder Stiftung Pro Artenvielfalt bekommt einen Nachfolger. Der international bekannte Schauspieler Hannes Jaenicke unterstützt als aktiver Umweltschützer zum zweiten Mal die Kampagne “STOP dem Vogelmord“. Der neue, emotional tief gehende, 60-Sekunden-Film, den es in deutscher und englischer Sprache gibt, ist ab sofort auf YouTube zu sehen: (Hier Film ansehen)

Inhalt des Spots: Auf ihrem Rückflug aus den afrikanischen Winterquartieren geraten Zugvögel auf Zypern jedes Jahr in zigtausende verbotene Fallen und sterben jämmerlich an Leimruten und in Fangnetzen. Die Handlung: Eine Familie bei einer Urlaubswanderung auf Zypern. Der Vater, Hannes Jaenicke, und seine drei Kinder entdecken ein singendes Rotkehlchen und kurz danach Leimruten mit toten Singvögeln.

Allein auf Zypern werden jedes Jahr rund 1,2 Millionen Zugvögel illegal getötet. “Jede siebte Vogelart ist bei uns vom Aussterben bedroht, die Tendenz ist steigend“, betont Jaenicke. Die Stiftung Pro youtube Artenvielfalt arbeitet eng mit anderen Vogelschutzorganisationen wie dem Komitee gegen den Vogelmord, Friends of the Earth Cyprus sowie BirdLife Malta zusammen, um die nach EU-Recht seit 30 Jahren illegalen Fangmethoden der Vogelfänger zu unterbinden und publik zu machen.

Öffentlichkeitswirksame Aufklärung ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der internationalen Vogelschutz-Kampagne gegen die gut organisierten Vogelfänger, die in Südeuropa hunderttausende streng verbotene Schlingfallen, Leimruten, Fangnetze, und elektronische Lockgeräte aufstellen, und damit Millionen Singvögel fangen. Die Arbeit der ehrenamtlichen Vogelschützer ist gefährlich, denn die Vogelfänger wollen sich ihr lukratives Geschäft (auf Zypern geschätzte 15 Millionen Euro pro Jahr) nicht verderben lassen. Doch die aktive Zusammenarbeit der Vogelschützer mit der Polizei im gemeinsamen Einsatz gegen die Wilderer kommt immer besser voran.

Der Wiesenhof Skandal geht weiter

Entenmast bei Wiesenhof – Peta ermittelt im Jahr 2012

Laut Newsletter vom 05.07.2012 konnten Peta-Ermittler bei einer aktuellen Recherche mehrfach Einblick in einen Wiesenhof-Entenmastbetrieb in Melle bei Osnabrück gewinnen. Bei jedem Besuch der Mastanlage fanden die Ermittler tote Enten zwischen den lebenden vor. Sehr viele Tiere lagen auf dem Rücken und konnten aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen. Das weist auf die Überzüchtung der Tiere hin und die daraus resultierende Störung der Skelettreifung. (Hier Bericht lesen)

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz bedankt sich bei den Ermittlern von Peta, die immer wieder schwere Missstände aufdecken und ans Tageslicht bringen; schon im Jahr 2010/2011 wurde alltägliche Tierquälerei bei Wiesenhof aufgedeckt und im Fernsehen darüber berichtet. Sie, liebe Verbraucher/innen, haben es in der Macht! Sensibilisieren Sie sich und Ihre Mitwelt, und greifen Sie zu pflanzlicher Kost, um Tierleid zu minimieren. Sprechen Sie sich gegen die Intensivmast aus und kaufen Sie keine Tierqualprodukte!

Gemeinsam mit Frau Aigner für den Tierschutz?

Für ein Verbot der Brandzeichnung bei Pferden

Es klingt seltsam, scheint sich aber zu bewahrheiten. Am 23.05.2012 gab Frau Aigner (CSU) als zuständige Ministerin eine Pressemitteilung heraus, demzufolge das Tierschutzgesetz novelliert werden soll. So jedenfalls hat es das Bundeskabinett beschlossen.

Mit dieser Novellierung soll u.a. ein Verbot von Brandzeichen bei Pferden eingeführt werden. Brandzeichen kennt man noch aus Westernfilmen der 50-er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Ein archaischer Ritus, bei dem den Pferden mit einem ca 800̊C-heißen Eisen mehrere Sekunden lang ein Zeichen in einen Schenkel eingebrannt wird. Wer schon einmal ein heißes Bügeleisen angepackt hat, kann sich vorstellen, welche Schmerzen die Tiere bei dieser Prozedur erleiden müssen. Nun schreiben wir das Jahr 2012, es gibt EU-weit die Pflicht, Pferde per Elektro-Chip zu kennzeichnen. So schmerzhaft das Brandzeichen ist, so überflüssig ist es also.

Kaum hatte Frau Aigner aber das Verbot der Brandzeichnung angekündigt, regt sich Widerstand aus dem eigenen Lager. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) meldete sich als “Privatmann” und “…könne beim besten Willen nicht erkennen, warum Aigner das Brandzeichen verbieten wolle.”, ließ er sich in der Presse zitieren. Der Lebensgefährte “unseres” Außenministers ist Organisator des “Weltfestes des Pferdesports (CHIO)”, das erklärt die Willenslähmung.

“Das Brandzeichen hat als Markenzeichen für die hohe Qualität der in Niedersachsen gezüchteten Pferde eine sehr hohe Bedeutung.”, heißt es aus der niedersächsischen Staatskanzlei. Der CSU-Abgeordnete Max Straubinger hat in einer Fraktionssitzung seine Unverständnis über das geplante Verbot geäußert und soll nach Presseberichten dafür Zustimmung u.a. von Ursula von der Leyen und Dieter Stier, dem tierschutzpolitischen Sprecher der Unionsfraktion (selbst Pferdezüchter!) erhalten haben.

Selbst kleinste Verbesserungen im Tierschutz rufen einen erbitterten Widerstand in CDU/CSU hervor! Das ist ein jämmerliches Armutszeugnis dieser “Volksvertreter”, die hier lediglich ihre eigene Lobby bedienen. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich eine Frau Aigner, die nun wahrlich nicht für ihre tierfreundliche Politik bekannt ist, in diesem Punkt durchsetzt.

Grausames Affenschlachten in Vietnam

Ein Bericht von Spiegel Online + Video

Kaum ein Land beherbergt so viele bedrohte Primatenarten wie Vietnam. Doch schon bald werden die meisten von ihnen ausgerottet sein – Affenfleisch gilt in dem Land als Delikatesse. Mit versteckter Kamera gelang es SPIEGEL ONLINE, in Affenfleisch-Restaurants zu filmen. Es sind grauenhafte Bilder. (Hier weiter lesen…)

Justice, ein gerettetes Bio-Rind

Dies ist die Geschichte von Justice, einem Ochsen, aus dem einmal Bio-Rindfleisch werden sollte.

Justice betrachtet uns in aller Seelenruhe, während wir uns langsam dem Weideplatz nähern, auf dem er es sich an diesem Nachmittag gemütlich gemacht hat. Genau genommen betrachtet er uns nicht einfach nur, er sieht uns an: Seine Augen treffen unsere und halten den Blick. Er hat eine eindeutige, klar erkennbare Intelligenz in seinen Augen und einen Blick, als würde er uns etwas sagen wollen. Michele, sein Betreuer, erzählt uns seine Geschichte: (Hier weiter lesen…)

Verbesserungen für den Tierschutz mit Aigner & Co.

Wie immer Fehlanzeige…

Mit Verlautbarungen wie “Deutschland nimmt beim Tierschutz international eine Führungsrolle ein” oder “Mit den neuen Regelungen erhöhen wir die nationalen Tierschutz-Standards weiter.”, wirbt Frau Aigner in einer am 23. Mai 2012 veröffentlichten Pressemitteilung um ihre Gesetzesnovelle in Sachen Tierschutz. Wie nicht anders zu erwarten war, befürwortet das Bundeskabinett die Aigner‘sche Gesetzesnovelle zum Tierschutzgesetz. Sie muss aber noch vom Bundestag und Bundesrat beschlossen werden.

Jeder, der sich diese Novelle genauer ansieht, erkennt schnell, dass das Tier wie immer auf der Strecke bleibt, weil wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen.

Laut der beschlossenen Novelle soll der Einsatz von Versuchstieren in der Wissenschaft vermieden, vermindert oder verbessert werden. Die europäische Versuchstier-Richtlinie wird damit in nationales Recht umgesetzt. Diese EU-Richtlinie trat bereits im November 2010 in Kraft; in der deutschen Politik laufen halt die Uhren langsamer, wenn es um Tiere geht. Und dann wird auch noch die Verschleppung von Frau Aigner allen Ernstes als Erfolg verkauft!

Die Realität in den deutschen Tierversuchslaboren sieht dagegen dramatisch aus. Seit 7 Jahren steigt die Zahl der in Versuchen “verbrauchten” = getöteten Tiere auf aktuell ca. 2,9 Millionen. Organisationen wie „Ärzte gegen Tierversuche“ kritisieren seit Jahren, dass die tierversuchsfreie Forschung in Deutschland verschlafen wurde. Die Förderung sog. Alternativmethoden wird hierzulande stiefmütterlich behandelt und auch nach der geplanten Gesetzesnovelle ist mit keiner Besserung zu rechnen.

Betäubungslose Ferkelkastration: Ab 2017 soll es verboten werden, Ferkel ohne Betäubung zu kastrieren. Mit welcher Begründung wird dieses Verbot so lange hinausgezögert? In Deutschland werden jährlich etwa 20 Millionen betäubungslose Ferkelkastrationen durchgeführt. Dies bedeutet, dass bei ca. 90 Millionen Schweinen bis zum Januar 2017 dieser tierquälerische Eingriff politisch nun legitimiert wird.

Wildtiere in Zirkussen: Die schwarz-gelbe Bundesregierung möchte den Ländern per Verordnung die Möglichkeit geben “das Zurschaustellen von Tieren bestimmter wildlebender Arten an wechselnden Orten” zu verbieten oder zu beschränken. Das soll dann gelten, wenn der Schutz der Tiere durch andere Regelungen nicht gewährleistet ist. Bereits im Jahr 2003 forderte der Bundesrat ein solches Wildtierverbot, damals ignoriert von der rot-grünen Bundesregierung. Insofern ist Frau Aigner tatsächlich weiter als eine Frau Künast, will sie den Ländern jetzt die Entscheidungshoheit lassen, nachdem der Bundesrat 2011 abermals ein Verbot einforderte. In 13 europäischen Ländern, z.B. Österreich, Dänemark oder Schweden, gibt es ein solches Verbot bereits.

Verbot von Brandzeichen bei Pferden: Nach der geplanten Tierschutzgesetz-Novelle soll es verboten sein, Pferde/Fohlen per Brandzeichen zu kennzeichnen. Frau Aigner scheint wirklich ernsthaft in großer Not zu sein, um diese Neuerung als Erfolg für ihre Tierschutzarbeit verkaufen zu wollen. In der EU ist die elektronische Kennzeichnung von Pferden – also per Chip – bereits vorschrieben und Pflicht.

Katzenschutzverordnung: Die Bundesregierung möchte den Ländern per Verordnung die Möglichkeit geben, landesweit eine sog. “Katzenschutzverordnung” einzuführen. Aufgrund der fehlenden bundes- oder landesgesetzlichen Vorgaben war dies bisher nur auf kommunaler Ebene möglich. Es waren vor allem immer die Stadträte von CDU und FDP, die sich gegen solche Katzenschutzverordnungen ausgesprochen haben – gegen jede Expertenmeinung! Hier musste die schwarz-gelbe Regierung jetzt offensichtlich die Notbremse ziehen, damit ihre Parteikollegen vor Ort nicht weiterhin das längst Überfällige weiterhin blockieren.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung und vor allem Frau Aigner zeigen mit dieser geplanten Gesetzesnovelle einmal mehr, dass sie im Bereich Tierschutzpolitik völlig versagen! Jede noch so kleine Verbesserung muss in jahrelangem Engagement von unzähligen Tierschutzaktivisten bundesweit erstritten und abgerungen werden.

Trotz der schönfärberischen Pressemitteilungen von Frau Aigner ist Deutschland kein Vorreiter in Sachen Tierschutz. Ernsthafter Tierschutz sieht anders aus!

Größte Tierrettungsaktion in Kalifornien

Vor einigen Monaten spielte sich die größte Tierrettungsaktion ab, die der US-Staat Kalifornien jemals gesehen hat. In einer Legebatterie wurden 50.000 Hennen schlichtweg sich selbst überlassen. Nach etwa zwei Wochen war mehr als ein Drittel der Tiere verhungert oder verdurstet. Als die Behörden von dem Vorfall erfuhren, begannen sie, die noch lebenden Tiere zu vergasen. Mehrere Tierschutz- / Tierrechtsorganisationen verhandelten mit den Behörden. Sie konnten die Tötungsaktion stoppen, mehr als 4.600 Hühner retten und ihnen ein besseres Leben bieten – mit Sonne, Bewegungsfreiheit und der Möglichkeit, ihre Grundbedürfnisse auszuleben.

Sehen Sie sich das bewegende Video der Rettungsaktion an, die sich über zwei Tage erstreckte: (Hier Video ansehen)

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz appelliert an all unsere Leser/innen, sich vegan zu ernähren und auf tierliche Erzeugnisse gänzlich zu verzichten. Denn die vegane Ernährungsform, die ausschließlich auf pflanzlichen Produkten basiert, ist der konsequenteste Weg, um Tierleid zu vermeiden. Werden Sie Teil einer starken, von Empathie geprägten Gemeinschaft, die Tieren mit Achtung und Respekt begegnet. Oder mit einfachen Worten: Konsequenter Tierschutz beginnt auf dem Teller!

Thema: Pferdesport

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