SOKO Undercover: Der grausame Alltag in einer Brüterei für Bio, Freiland und Co.

SOKO Tierschutz ermittelte undercover beim Spezialisten für sogenannte Zweinutzungshühner. Die Realität: Tiere werden am Schnabel verstümmelt, männliche Küken vergast, sowie Tiertransporte weit über 1000 km werden in Kauf genommen. Gestern wurde die Recherche von SOKO im ZDF bei Wiso ausgestrahlt. Wer sie verpasst hat und sich ein Bild von der industriellen “Hühnerproduktion” machen möchte, kann es hier nachholen.

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Brexit spaltet Europa auch im Tierschutz

Pressemitteilung / 19.03.2018

Annäherung der EU an Großbritannien nach dem Brexit wären grundfalsch, da sogar minimale Tierrechte im Königreich in Gefahr sind

Das EU-Parlament bekräftigt in einer Entschließung, dass der Zugang zum Binnenmarkt der europäischen Union von der strikten Einhaltung aller europäischen Gesetze abhängig bleibt. Dies gelte insbesondere für Lebensmittel, Gentechnik, Pestizide, Tierschutz und Gesundheit für Menschen, Tiere und Pflanzen.

Der europäische Dachverband der Landwirte hingegen habe sich in einem Brief an den EU-Brexit-Chefunterhändler für den Verbleib Großbritanniens im Binnenmarkt und der Zollunion ausgesprochen. Würde die EU dieser Forderung nachkommen, wären massive Konflikte zwischen britischem und EU-Recht vorprogrammiert, beispielsweise beim Tierschutz.

Martin Buschmann, stellvertretender Generalsekretär der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) und Sprecher für Internationale Angelegenheiten zeigt sich dementsprechend besorgt:

„Die Konservativen des Vereinigten Königreichs haben Ende vergangenen Jahres als Teil des Brexit-Gesetzes ein Paket verabschiedet, welches Tieren die Leidensfähigkeit aberkennt. Das britische Parlament hat eine Formulierung, dass Tiere Emotionen und Schmerz empfinden können, abgelehnt. Wild-, Labor- und Nutztiere sind aktuell nicht durch die Fassung des britischen Tierschutzgesetzes von 2006 vor Missbrauch und Tierquälerei geschützt. Umweltminister Gove hat nach harter Kritik zwar angekündigt, die Empfindungsfähigkeit von Tieren in einer neuen Fassung festzuhalten, dies ist bislang aber nicht geschehen.

Wenn das Europäische Parlament also bereits auf die strikte Einhaltung von Rechtsvorschriften pocht, so muss es den Druck auf Großbritannien erhöhen, das Tierschutzgesetz umgehend zu überarbeiten. Vorher kann und darf es keine Verhandlungen geben!“

“Zufriedenstellend seien die laschen EU-Verordnungen in Sachen Tierschutz generell nicht, sollte die EU jedoch ein Handelsabkommen mit einem europäischen Land beschließen, welches Tieren die Fähigkeit zu fühlen aberkennt, statt den Tierschutz endlich weiter zu stärken, so würde man juristische Konsequenzen ziehen,” so Buschmann.

Pressesprecher
Stefan Kolodziej
01633580538
stefan-kolodziej@tierschutzpartei.de

 

„Wir haben es satt“ – Demo am 20.01.2018 in Berlin

Der Landesverband Brandenburg war am 20.01.2018 mit 33.000 Tier-, Natur- und Umweltschützern in Berlin auf der Straße:

  • Für artgerechte Tierhaltung, gegen Massentierhaltung und Megaställe.
  • Für ökologisch gesunde Landwirtschaft, gegen das Überdüngen der Böden und gegen Pflanzengifte wie Glyphosat.
  • Für gesundes Essen und für eine regionale und nachhaltige Lebensmittelproduktion.
  • Für die globale Agrarwende.

Die Bundesregierung muss endlich handeln !

Update: Schweinehölle in Spanien

Animal Equality veröffentlichte kürzlich Aufnahmen aus einem Schweinmastbetrieb in Spanien. Wir hatten diese erschreckende Recherche auch veröffentlicht mit dem dazugehörigen Protest. Auch das ZDF hat reagiert und über diese Missstände in WISO berichtet.

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Untersuchungen an verendeten/getöteten Schweinen in Verarbeitungsbetrieben für tierische Nebenprodukte

Was muss eigentlich noch passieren, damit die unglaublich lebensverachtende industrialisierte Tierhaltung, durch welche der Hunger der Welt nicht gestillt, dafür aber die Erde vergiftet, Fluchtursachen durch Zerstörung wirtschaftlicher Strukturen in Drittländern geschaffen und die Verrohung der Menschen voranschreitet, endlich gestoppt wird?

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Protestkundgebung gegen Tiertransporte in Brüssel

Für den 22.01.2018 hatte der Verein Kuh & Co. alle Tierschützer_innen und Tierrechtler_innen dazu aufgerufen nach Brüssel zu kommen und gemeinsam gegen Tiertransporte zu demonstrieren – allgemein und insb. solche in Drittstaaten außerhalb der EU. Continue reading “Protestkundgebung gegen Tiertransporte in Brüssel”

Tierschutzpartei übt scharfe Kritik an Christina Schulze Föcking

Pressemitteilung / 15.01.2018

Nach den Vorgaben des Tierschutzgesetzes ist ab dem 1. Januar 2019 die betäubungslose Ferkelkastration in Deutschland verboten.

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